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Skoda Elroq im August bei E-Auto-Neuzulassungen ganz vorn

08.09.2026 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 16 Kommentare

Skoda-Elroq-RS

Bild: Skoda

Im August wurden laut dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Deutschland 212.563 Personenkraftwagen neu zugelassen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ergab sich damit ein Plus von 2,6 Prozent. Bei den elektrifizierten Antrieben kamen reine Elektro-Pkw mit 68.930 Neuzulassungen auf ein Plus von 75,1 Prozent und einen Anteil von 32,4 Prozent.

Der Skoda Elroq war im August 2026 das meistzugelassene Elektroauto in Deutschland. Mit 3038 Neuzulassungen setzte sich das Kompakt-SUV laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) klar an die Spitze. Dahinter folgen das ebenfalls kompakte SUV BMW iX1 mit 2449 Einheiten und der für die obere Mittelklasse als Limousine und Kombi gebaute VW ID.7 mit 2236 Neuzulassungen.

Auch auf den folgenden Plätzen dominieren Modelle aus dem Volkswagen-Konzern. Das Mittelklasse-SUV VW ID.4 einschließlich seiner Coupé-Version ID.5 kommt mit 2189 Neuzulassungen auf Rang vier, gefolgt von der Batterie-Version des mittelgroßen Mercedes-SUV GLC mit 2164 Exemplaren und dem Mittelklasse-SUV Skoda Enyaq mit 2140 Einheiten. Damit bringt allein der Volkswagen-Konzern vier Modelle unter die ersten sechs.

Im weiteren Verlauf der Top 10 zeigt sich vor allem die Stärke der deutschen Premiummarken. Der in der oberen Mittelklasse angesiedelte Audi A6 e-tron und der mittelgroße Mercedes-Benz CLA mit E-Antrieb erreichen jeweils 1749 Neuzulassungen; beide sind als Limousine und Kombi erhältlich. Nur knapp dahinter liegt der in der oberen Mittelklasse als SUV und SUV-Coupé startende Audi Q6 e-tron mit 1738 Einheiten.

Rang Modell August 2026
1 Skoda Elroq 3038
2 BMW iX1 2449
3 VW ID.7 2236
4 VW ID.4 (inkl. ID.5) 2189
5 Mercedes GLC elektrisch 2164
6 Skoda Enyaq 2140
7 Audi A6 e-tron 1749
8 Mercedes CLA elektrisch 1749
9 Audi Q6 e-tron 1738
10 Citroën ë-C3 1722

Für einen Kontrast zu den zahlreichen SUV- und Premiummodellen sorgt der Citroën ë-C3. Der elektrische Kleinwagen schafft es mit 1722 Neuzulassungen auf Rang 10. Gerade im hinteren Teil der Top 10 liegt das Feld äußerst eng zusammen: Zwischen Platz 7 und Platz 10 beträgt der Unterschied gerade einmal 27 Fahrzeuge.

Insgesamt zeigt die August-Rangliste der deutschen Neuzulassungen ein deutliches Übergewicht europäischer Hersteller. Besonders stark ist der Volkswagen-Konzern vertreten: Skoda, VW und Audi stellen zusammen sechs der zehn erfolgreichsten Elektroauto-Modelle des Monats. Gleichzeitig reicht das Spektrum von vergleichsweise günstigen Kleinwagen bis hin zu elektrischen Premium- und Mittelklassemodellen.

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Via: Kraftfahrt-Bundesamt (KBA)
Tags: Skoda Elroq, ZulassungszahlenUnternehmen: Skoda
Antrieb: Elektroauto

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Skoda-Elroq

Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. South meint

    08.09.2026 um 14:56

    Yeah, 32,4%, damit ist jeder dritte Neuwagen ein reines BEV. Mit den PHEV sind wir deutlich über 40% und könnten sogar bald an den 50% Kratzen. Was für Fortschritte, noch vor wenigen Monaten unverstellbar…
    Und wir kucken hier ja mal wieder auf nen kleinen Teil vom Kuchen, den Deutschen Automarkt, aber auch in anderen Ländern, vorallem im restlichen Europa, legen die BEV ebenfalls deutlich zu.
    Und das kann man sich tatsächlich nicht ausdenken, dass genau der dumpfe Populist Trump den eAutos und den EE so einen lang anhaltenden Rückenwind bescheren würde. Verrückt. Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn, wobei Trump das ja sogar das Gegenteil bewirken wollte…trotzdem. Allein die wirtschaftlichen Schäden und Kosten durch Trump in den USA sind so enorm, dass man fast hoffen muss, dass die USA in seiner Amtszeit nicht kollabieren, von den moralischen Abgründe ganz schweigen. Und viele dieser Schäden sind so langfristig, die werden die USA noch auf Generationen Geld kosten….

    Antworten
  2. Mäx meint

    08.09.2026 um 12:02

    32% BEV Anteil sind echt cool.
    Somit könnten tatsächlich am Ende des Jahres für 2026 sogar die 30% geknackt werden oder zumindest angekratzt.
    50% oder gar mehr für 2030 ist absolut realistisch.
    Aber besser ist wir setzen weiter auf „Technogieoffenheit“ (sic) und schrauben die Flottenemissionen nach unten

    Antworten
    • Ossisailor meint

      08.09.2026 um 13:14

      Der Markt ist technologieoffen. Allerdings wird jetzt eine bevorzugt angenommen. BEV sind vorne. Das regelt sich also von alleine. Egal, was Politiker so sagen.

      Antworten
    • Steffen meint

      09.09.2026 um 00:43

      Hehe, Technogieoffenheit. Die Frau, ihre Auftraggeber und diese Ideologie sind echt unhaltbar.

      Antworten
      • Mäx meint

        09.09.2026 um 10:33

        Wir können uns Reiche nicht mehr leisten.
        Damit ist alles gesagt, personell und gesellschaftlich.

        Antworten
  3. Besser-BEV-Wisser meint

    08.09.2026 um 10:15

    CLA und GLC scheinen ihre (produktionsbedingten) Anlaufschwierigkeiten überwunden zu haben!
    Der angeblich so nachgefragte und in 2 Schichten produzierte BMW IX3 scheint nicht in den Zulassungszahlen anzukommen.
    Was macht BMW da?

    Antworten
    • David meint

      08.09.2026 um 13:18

      1648 iX3. Auch BMW hatte Werksferien. Und trotzdem sind mehr zugelassen worden als z.B. vom Model 3 oder Model Y.

      Antworten
      • Powerwall Thorsten meint

        08.09.2026 um 17:05

        Du bist ja wieder der FUD Held des Spins im eigenen Sinne.
        Ich würde ja sagen, da ist das Model drei und das Model Y schon sehr lange gibt hat jeder der ein solch schon lange eins gekauft, wie viel BMW IX3 fahren auf deutschen Straßen und wie viel Tesla Model Y erzähl doch mal?

        Antworten
        • M. meint

          09.09.2026 um 10:38

          Da die Auswahl bei BMW etwas größer ist, würde ich schon sagen, dass wir den Rahmen etwas breiter machen.
          Wir zählen die BMW und die Tesla in Deutschland.
          Oder halt die BMW SUV, und die X und Y.
          Einverstanden?

    • MK meint

      08.09.2026 um 14:47

      @Besser-BEV-Wisser:
      Schauen Sie sich mal an, wie viele Mercedes und BMW-Fahrzeuge sich in den Top 10 der Verbrenner finden…das sind nun Mal keine Volumenmarken, sondern Premiummarken und „extrem gefragt“ bedeutet da etwas vollkommen anderes als bei VW.
      Die letzte Meldung zum iX3 war übrigens, dass der „schnellste Hochlauf in der Unternehmensgeschichte“ bedeutete, dass man auf mehrere Monate verteilt 50.000 Fahrzeuge des Modells produziert habe, die sich zulassungsmäßig dann aber nicht nur auf die Monate, sondern auch noch auf ganz Europa (und auch darüber hinaus) verteilen.

      Antworten
    • M. meint

      08.09.2026 um 14:48

      https://www.goingelectric.de/zulassungszahlen/bmw-ix3/
      Erstauslieferungen waren im März.

      Antworten
  4. David meint

    08.09.2026 um 10:14

    „Besonders stark ist der Volkswagen-Konzern vertreten“
    Das ist jeden Monat so. Neu ist nur, dass der Citroën ë-C3 die Sommerpause der deutschen Werke ausnutzt. Denn mit 9500 Autos in acht Monaten ist er in normalerweise geringer gefragt. Aber andererseits ist der Stellantis-Konzern im Elektrobereich immer noch deutlich unterrepräsentiert. Das sei ihnen also gegönnt. Fehlt ein Hersteller in den Top Ten, der da eigentlich hingehört? Nein.

    Antworten
    • Jacko meint

      08.09.2026 um 13:26

      Doch, Tesla natürlich! :-D

      Antworten
      • Steffen meint

        09.09.2026 um 00:47

        Nachdem das Elon mal wieder politisch wurde am Sonntag braucht man Tesla nicht mehr wirklich.

        Antworten
        • M. meint

          09.09.2026 um 21:07

          Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.

        • M. meint

          10.09.2026 um 19:53

          Konstruktiver also.
          Na gut, machen wir das einfach
          https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-09/elon-musk-afd-ulrich-siegmund-sachsen-anhalt-gxe

          Steffen hat Recht.
          AfD-Sympatisanten brauchen wir nicht.
          Produkte von AfD-Sympatisanten brauchen wir nicht.
          Da ist die Produkte von Musk nicht die einzigen. Aber es geht ja um Autos, nicht um Drucker oder Milchreis.
          Ich hoffe, das war konstruktiv genug.

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