Tesla will den lange verzögerten neuen Roadster am 1. Oktober dieses Jahres vorstellen. Das teilten sowohl der US-Elektroautobauer als auch sein CEO und Großaktionär Elon Musk über X mit. Musk erklärte zudem über das inzwischen ihm gehörende soziale Netzwerk: „Das ist einfach nicht von dieser Welt.“
Sollte die Präsentation im Oktober tatsächlich stattfinden, würde sie knapp neun Jahre nach der überraschenden Enthüllung des Roadster-Prototyps im November 2017 (Artikelbild) erfolgen. Damals stellte Tesla für den Nachfolger des Ur-Roadster einen Marktstart für das Jahr 2020 in Aussicht. Der Konzern verschob die Präsentation aber immer wieder und verfehlte wiederholt Termine für die Auslieferung.
Laut aktuellen Berichten will Tesla nicht lediglich den 2017 gezeigten Prototyp serienreif machen, sondern eine nochmals überarbeitete Version enthüllen. Demnach könnte bei der Veranstaltung auch eine limitierte Variante mit einem gemeinsam mit Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX entwickelten Düsensystem demonstriert werden.
New Tesla Roadster Unveil 10.01 https://t.co/9J3YPT25fm
— Elon Musk (@elonmusk) September 13, 2026
Zu den technischen Daten nennt Tesla auf seiner deutschen Roadster-Webseite weiterhin 2,1 Sekunden für die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h, eine Höchstgeschwindigkeit von über 400 km/h sowie 1000 Kilometer Reichweite pro Batterieladung. Dabei handelt es sich um Angaben, die auf der bereits vor Jahren angekündigten Fahrzeuggeneration basieren. Ob diese Werte für den Serienwagen unverändert gelten, bleibt abzuwarten.
Für Deutschland und Europa bleiben zentrale Fragen offen. Tesla hat bislang weder einen belastbaren europäischen Marktstart noch aktuelle Preise oder konkrete Auslieferungstermine für die überarbeitete Version veröffentlicht. Interessenten in Deutschland können aber schon Reservierungen einreichen. Dafür müssen sie eine erste Anzahlung von 4000 Euro leisten sowie innerhalb von zehn Tagen eine Banküberweisung in Höhe von 39.000 Euro.
Spektakuläre Funktionen wie ein von Musk selbst frühzeitig angekündigtes Düsensystem dürften es bei der EU-Zulassung für den öffentlichen Straßenverkehr schwer haben. Entscheidend wären die tatsächlich verbaute Serienausstattung und deren Genehmigung nach den einschlägigen europäischen Typzulassungsvorschriften.

David meint
236 Unfälle im Juli unter FSD und Autopilot. Davon 7 Todesfälle. Das sagt, glaube ich, alles über diesen unehrenwerten Hersteller und seine Kompetenz.
Future meint
Mit FSD sind es doch weniger Tote als ohne FSD.
Die Mathematik lügt eben nie. Der Mensch bleibt das Problem. Das soll auch ja die KI schon erkannt haben, weshalb sie ihn ja abschaffen wollen soll. Wir werden sehen, was bis 2030 davon umzusetzen ist.
M. meint
Quelle?
Nicko-M meint
Der Semi und der Roadster sind genau richtig gekommen,
denn wenn man die 6 Krisenjahre abzieht, passt es perfekt,
beide sollten etwa um 2020 auf die Strasse kommen,.und was ist
2020 unvorhergesehenes passiert, genau, eine weltweite Pandemie,
kein vernünftiges Unternehmen baut bei einer weltweiten Pandemie,
völlig neue Autos und Produktionslinien auf und eine nagelneue
Semi-Giga,wenn mit ständigen Lockdowns,Krankheitsausfälle, immer
neuen Regeln und Vorschriften usw. zu rechnen ist,..
Also, 2-3 Jahre Pandemie und dann gleich nahtlos seit 4 Jahren ein
grosser Krieg,mit allen Krisen der Welt,…
Chip-krise, Kabel-Krise, Akku-Krise,Rohstoff-krise, Energie-krise,
Preisexplsionen,..usw.
Also hier hält man sein Pulver erstmal trocken als Unternehmer,
sondiert die Lage und wartet erstmal ab, wie sich das alles weiter
entwickelt und man baut keine Fabriken,wenn es kein Material gibt
und der Weltmarkt nichts mehr her gibt,oder Mondpreise will,
Somit, Musk hat wieder mit Ruhe und Besonnenheit genau das
richtige getan, 2-3 Jahre Pandemie und 4 Jahre Krieg abgewartet und
in Ruhe weiter entwickelt, bis sich die Wogen wieder geglättet haben,.
jetzt wo die Lage einigermassen stabil erscheint, hat er die Startschüsse
für den Semi und Roadster gegeben,..vorher noch das Cybercab
gelauncht,..besser gehts nicht,.chapeau,.
Alle anderen voreiligen Startups sind wieder alle gescheitert und
die grossen Konzerne sind gerade alle am zerbröseln und ob sie das
überleben werden, ist noch mehr als fraglich,.,bleibt spannend,.
M. meint
Also kamen jetzt seit 2020 keine neuen Autos oder LKW auf den Markt, wegen „Corona“ und „Ukraine“?
Das ist als „Analyse“ bemitleidenswert. Zurück in den Karton, in dem du 6 Jahre geschlafen hast! Oder du blätterst auf Ecomento mal durch, was in der Zeit alles passiert ist.
Fanbois… 🤦♂️
Rob meint
oh, copy & paste kann ich auch
… und trotzdem hat Musk inmitten der Pandemie jede Menge Zeit und Geld mit dem Cybertruck verschwendet
Steffen meint
Diesmal aber wirklich. Ganz sicher. Wirklich, echt wahr.
M. meint
Da fällt mir ein alter Witz ein.
„Keine Sorge“, sagt der Arzt zum Patienten, „wir haben diese Operation schon 50x durchgeführt.“
„Ah, Herr Doktor, das beruhigt mich.“
„Eben. Irgendwann muss es ja mal klappen.“
Peet meint
Tesla hat den neuen Roadster doch schon 2017 vorgestellt. Wird vielleicht eher mal Zeit den endlich auf den Markt zu bringen.
Rob meint
Und monatlich grüsst der Roadster?
Aus April wurde Mai, dann August, nun aber ganz bestimmt der Oktober. Interessant wird natürlich sein, ob es nur eine weitere Machbarkeitsstudie ist, oder nun endlich die Serienversion präsentiert wird. Time will tell, wie die begeisterten Aktionäre immer gern zu sagen pflegen.
Powerwall Thorsten meint
Stimmt, Tesla hatte ja auch in all den von dir genannten Monaten auch schon alle Einladungen verschickt.
;-)
M. meint
Es gab da mal ein Event, zu dem Einladungen verschickt wurden, Menschen hatten Urlaub genommen, Flugtickets gekauft…
…und dann wurde es abgesagt.
Persönliches Pech war das.
Komisch, dass du dich daran nicht erinnerst.
David meint
Eine Präsentation von Tesla heißt erst mal gar nichts. Insofern würde ich – genau wie alle Seiteninhaber, die Teslas Versprechen mitplotten – jetzt noch nicht die Uhr bei neun Jahren Verzögerung abstellen. Man kann aber schon eine Prognose zum wirtschaftlichen Erfolg machen, falls dieses Fahrzeug ernsthaft auf dem Markt kommt: Null. Es war ja übrigens auch schon sehr lustig, wie die Präsentation des CyberCab absolut nicht von Interesse war. Tesla spielt keine Rolle mehr.
Die Wahrheit meint
TESLA spielte noch nie eine Rolle in David’s Leben. Deswegen postet er zu TESKA Themen so gut wie nie und schweift bei Fremdthemen auch extrem selten zu TESLA ab. 😁
Wann ich meinen Roadster bekomme ist eine Sache zwischen TESLA und mir und anderen Bestellern. Es gibt nicht wenige, die den Roadster für zahlreiche Kundenwerbung geschenkt bekommen. Die freuen sich schon due ganze Zeit darauf. Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude, die wird sicherlich nicht durch unqualifizierte Kommentare getrübt.
Sicher ist, der Termin steht und die Einladungen zum Event sind verschickt. Jeder Besteller darf einen Gast mitbringen, den TESLA genehmigen muss. Da fällt David mal ganz gepflegt raus.
Powerwall Thorsten meint
Toll – 1 Post zwei Threads:
Ja in der letzten Woche gab es ja eine Hiobsbotschaft nach der anderen für das Schreiberteam rund um David:
Lauter Ding, die es laut seinem Narrativ nie geben wird – und dann holt ihn die Realität so ein.
Erst das Cybercab Event – es gibt sie – sie fahren autonom und es werden täglich mehr, dann geht die Europäische Semi Webseite an den Start und der Semi fährt auf der deutschen Autobahn – zur IAA?
Jetzt kommt auch noch die versprochene Kirsche auf die Tesla Torte – der Roadster soll am 1.Oktober vorgestellt werden.
Mal sehen was Tesla bereit ist der Weltöffentlichkeit zu präsentieren und wie die Fahrzeuge wo, wann und in welchen Mengen in den Weltmarkt kommen.
Aber es ist süß anzusehen, wie hier alle Nörgler mit ihren vorgefertigten Meinungen schon wieder vereint sind – David hat wohl Mittagsschicht.
Jetzt wartet doch einfach einmal ab was am 1. Oktober präsentiert wird.
Time will tell
eBikerin meint
„Erst das Cybercab Event – es gibt sie – sie fahren autonom und es werden täglich mehr,“
naja es sind aktuell 45 zugelassen und die fahren genauso autonom wie die Waymos – von denen es in den USA 4000 gibt. Nämlich mit Fernüberwachung. Ach und das die NHTSA gerade Tesla selbstzertifitzierung unter die Lupe nimmt hast du ja auch mitbekommen. Nicht? https://static.nhtsa.gov/odi/inv/2026/INOA-AQ26002-17078.pdf
„dann geht die Europäische Semi Webseite an den Start und der Semi fährt auf der deutschen Autobahn – zur IAA?“
Ja der fährt wie letztes Jahr zur IAA – wo ist also die Neuigkeit? Ach da gibts ja nen Artikel – so toll sind die Specs aber nicht mehr, oder? Und auf der Webseite steht auch nix so ganz genaues.
Und der Roadster soll nun endlich vorgestellt werden -super. Welche Specs wird der denn nun haben. Und das wichtigste: kann man den denn nun auch kaufen und wird der dann auch ausgeliefert?
Mal sehen was Tesla bereit ist der Weltöffentlichkeit zu präsentieren und wie die Fahrzeuge wo, wann und in welchen Mengen in den Weltmarkt kommen.
Ach du hast ja die wichtigste Frage selbst gestellt.
Jetzt wartet doch einfach einmal ab was am 1. Oktober präsentiert wird. Tja warum tust du das dann nicht selbst?
David meint
Nein, meine liebe eBikerin, das stimmt nicht. Von Waymo die Fahrzeuge sind Level 4. Die können von einer Zentrale zwar überwacht werden, aber die kann nicht eingreifen. Sie hat keinen Zugriff auf das einzelne Auto. Mach dich da bitte schlau, so kann man mit dir nicht diskutieren. Bei Tesla steuert die Zentrale das Auto, das ist Level 2. Der Sicherheitsfahrer sitzt in einem Callcenter. Und dieses Level 2 gibt es auch nur in diesem einen Bundesstaat, der von Teslas Steuergeldern profitiert und eine Selbstzertifizierung des unlauteren Unternehmens für diesen Fahrmodus zulässt. Aber auch in den USA haben sie nirgends Level 4 beantragt. Wäre bei dem Todesfallregister, das electrive jetzt führt, auch vollkommen vergebens.
Miro meint
Präsentieren ist die eine Sache. Ich glaube es erst wenn es produziert wird. Fool me once und so.
M. meint
Heißt vorgestellt, dass das Auto jetzt nicht nur reserviert, sondern auch ausgeliefert werden kann?
Vorgestellt wurde der doch schon vor 9 Jahren. Schon klar, dass man den seitdem nochmal überarbeitet hat.
Die „Alt-OEMs“ hätten ihn in der Zeit (bei eigenem ernsthaftem Interesse) aber 2x von Null an entwickelt, und die Chinesen 3x.
Nur nicht mit 200 kWh-Batterie – das war damals auch Teil der Ankündigung und fehlt heute. Vielleicht kommt er dann ja wirklich. Die 1000 km Reichweite werden einfach bergab gemessen. ;-)
South meint
Naja, Tesla war mal ganz vorne dabei, eben der ePionier und da konnte man sich noch viele schon fast kundenfeindliche Extravaganz im Vertrieb leisten, von der Anzahlung bis zu wird später oder gar nicht geliefert. Das machen die Kunden heute in der Breite aber nicht mehr mit.
Aktuell hält Tesla noch mit einer relativ guten Preis- Leistung mit, muss sich aber auf Dauer neu erfinden. Denn die eTechnik ist nicht mehr in der ersten Liga. Ob es nun bessere eAutos sind, man mit dem FSD in die Pötte kommt oder mal was ganz neues mit humanoiden Robotern… was auch immer, aber dieser Roadster wird das Ruder sicher nicht rumreißen…
Chris meint
Auch in den USA dürften die Düsen kaum eine Straßenzulassung bekommen, sondern eher der PR dienen und als extrem hochpreisige Sammlerstücke bei Musk-Fans in Garagen landen.
McGybrush meint
Was ist den der Unterschied zwischen 4000Eur Anzahlung und einer 39.000Eur überweisung innerhalb von 10 Tagen?
Das nicht das gleiche?
M. meint
Du meinst, dass Geld rübergeschoben werden soll.
Das kommt wohl aus der Übersetzung. Was nach den 43.000 Euro noch übergeschoben werden soll, das fehlte.
ID.alist meint
4k€ Anzahlung passiert direkt, um die restlichen 39k€ zu beschaffen gibt dir der gute Elon 10 Tage Zeit.
Aber 43k€ Anzahlung für ein Produkt der so oft angekündigt worden ist, und noch niemand weiß was es können soll, ist schon Hardcore.
MK meint
@McGrybrush:
Sie müssen beides zahlen. Letztlich zahlt man also 43.000 € für ein Auto, von dem man nicht weiß, wann es kommt, wie es aussieht und welche Werte es erfüllt…aber vielleicht gibt es ein Dankeschön vom reichsten Mann der Welt dafür, dass man ihn mit dem kostenlosen Kredit noch reicher macht?
Fun Fact: Wer bei Beginn der Vorreservierungen vor einigen Jahren für 43.000 € an Tesla für die Reservierung eines Roadster gezahlt hat, hat heute eine Reservierung im Wert von 43.000 €. Wer zum gleichen Zeitpunkt 43.000 € in Tesla-Aktien investiert hat und Ende 2025 verkauft hat, hat damit rund 1 Mio. € erlöst…Tesla hat übrigens in der Zeit diverse Aktienrückkaufprogramme gestartet. Anders gesagt: Tesla hat genau das getan: Das Geld der Menschen genommen, davon eigene Aktien gekauft und damit seinen Gewinn erzielt. Die dummen sind die, die sich so haben über den Tisch ziehen lassen….und bis heute nicht mal das versprochene Auto dafür bekommen haben.
Future meint
Zocken ist ja her was für starke Nerven. Aber 1 Mio Gewinn mit Tesla Aktien bei 43 k Einsatz ist schon bemerkenswert. Wieviel Geld hätten denn die Fans mit VW Aktien in dieser Zeit verloren?
MK meint
@Future:
Müsste ich nachschauen…wahrscheinlich mindestens 50%. Aber darum geht es hier gar nicht ;) Hier geht es darum, dass überzeugte Tesla-Jünger so quasi schon 1 Mio. € für das Fahrzeug bezahlt haben…und zwar Jahre vor Auslieferung.
Ich persönlich halte sowieso recht wenig von Einzelaktien. Da kann man immer Glück oder Pech haben (wie viel (Ex-)VW-Mitarbeiter sind noch mal zu Multimillionären geworden, als Porsche 2008 den absurden Plan hatte, VW zu kaufen und der Aktienkurs binnen weniger Wochen von 100 auf über 1.000 € angewachsen ist? Und wie viele Spekulanten haben dabei Milliarden verloren, weil es von da aus genauso schnell wieder nach unten ging?). Ich setze eher auf ETFs, die Indizes nachbilden…liefert natürlich deutlich weniger Ertrag als Spitzenwerte, aber dafür zuverlässig: Seit dem Jahr 2000 (trotz Wirtschaftskrise zwischen 2008 und 2010, Corona, Ukraine-Krieg usw.) im Schnitt immerhin 7% pro Jahr…wie gesagt: Gerechnet auf rund 26 Jahre inkl. Wirtschaftskrisen.
M. meint
Die, die damals gekauft haben und heute verkaufen, machen beim Verkauf der Aktien natürlich Miese. Aber sie müssen ja nicht verkaufen, sie können genauso kühn auf steigende Aktien setzen und „nachinvestieren“, wie hier mal jemand das nannte, und jedes Jahr Dividende kassieren. Die macht das auf 9 Jahre nicht wett (wenn man DIESE 9 Jahre nimmt – sonst muss man nochmal rechnen), aber ist trotzdem Geld, das es auf der einen Seite gibt, auf der anderen nicht.
MK meint
@Future:
Nachtrag: M. hat natürlich recht: Alleine 2025 gab es rund 7% des aktuellen Aktienwerts als Dividendenausschüttung, in den Jahren davor war es teils mehr. Das relativiert den Verlust doch erheblich und ich ziehe meine vorherige Aussage mit den „mindestens 50%“ zurück.
eBikerin meint
Wenn man es genau nimmt wären es 750.000 Euro vor Steuern – also bei Verkauf immerhin noch ein Nettogewinn von ca. 553.000 Euro. Auch super aber eben auch nur etwas mehr so eine halbe Million.
RainerLEV meint
Der hat dann den Antimaterie-Antrieb. Ich geb‘ Elon schonmal mein Geld. Kann nix schiefgehen ;-)