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China legt neuen Auto-Fünfjahresplan bis 2030 vor

25.09.2026 in Autoindustrie, Politik von Thomas Langenbucher | 33 Kommentare

Bild: Hongqi (Symbolbild)

China hat seine industriepolitischen Leitlinien für die Automobilindustrie bis 2030 konkretisiert. Das Ministerium für Industrie und Informationstechnologie (MIIT) veröffentlichte im September gemeinsam mit weiteren Behörden den Fünfjahresplan für intelligente und vernetzte New Energy Vehicles (NEV) für den Zeitraum 2026 bis 2030.

Bis zum Ende des Jahrzehnts sollen NEV – vor allem batterieelektrische Fahrzeuge, Plug-in-Hybride einschließlich Range-Extender-Stromer sowie Brennstoffzellenfahrzeuge – 70 Prozent des Pkw-Neuwagenabsatzes und 40 Prozent des Nutzfahrzeugabsatzes auf dem chinesischen Binnenmarkt ausmachen. Zugleich sollen Fahrzeuge mit automatisierten Fahrfunktionen in großem Umfang eingesetzt werden.

Für Effizienz und automatisiertes Fahren nennt die Regierung konkrete Zielwerte. Der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch von Pkw soll bis 2030 auf 3,3 Liter je 100 Kilometer sinken. Bei batterieelektrischen Pkw sieht der Plan einen durchschnittlichen Stromverbrauch von rund 11,5 kWh je 100 Kilometer vor.

Hochautomatisierte Fahrfunktionen sollen unter anderem auf Autobahnen, städtischen Schnellstraßen und ausgewählten innerstädtischen Straßen eingesetzt werden. Daneben nennt die Planung Standards und Entwicklungsfelder für Batterien, Fahrzeugsoftware, Halbleiter, künstliche Intelligenz und Datenverarbeitung.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Struktur der chinesischen Autoindustrie. Die Arbeitsproduktivität der Branche soll gegenüber 2025 um 15 Prozent steigen. Zugleich will China international führende Fahrzeug- und Zulieferunternehmen aufbauen. Der Plan sieht eine stärkere Überwachung von Produktionskapazitäten bei Fahrzeugen und Batterien vor. Ineffiziente Kapazitäten sollen nach Markt- und Rechtsregeln aus dem Markt ausscheiden, Fusionen und überregionale Zusammenschlüsse erleichtert und die Wettbewerbs-, Preis- und Kartellaufsicht verstärkt werden.

Auch die Nachfrageförderung und Infrastruktur bleiben Bestandteil der Politik. Vorgesehen sind weiterhin steuerliche Vergünstigungen für NEV, Fahrzeugtauschprogramme, Maßnahmen für Elektroautos in ländlichen Regionen sowie die Erneuerung elektrischer Stadtbusse und ihrer Batterien. Beim Laden nennt der Plan neben dem weiteren Ausbau der Infrastruktur auch leistungsfähigere Ladeangebote, eine bessere Versorgung außerhalb dichter Ballungsräume sowie Vehicle-to-Grid-Anwendungen.

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Via: miit.gov.cn & Automobilwoche (kostenpflichtig)
Tags: ChinaAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. hu.ms meint

    30.09.2026 um 00:01

    Ein wichtiger inoffizieller punkt wird nicht genannt:
    Alle ausländischen hersteller (wie VW oder tesla) werden vom chinesischen markt verdrängt. Über konkurrenzfähige chinesische produkte aber auch durch den neuen chinesischen nationalstolz ! – Wie mir von einem siemens-managet berichtet wurde ist es jetzt schon wichtig, mit einer chinesischen marke vorzufahren, wenn man einen staatlichen oder gelenkten auftrag haben will.

    Antworten
  2. MainTower meint

    25.09.2026 um 14:29

    Oh, schon wieder ein neuer 5 Jahres Plan, der alte ist noch keine 2 Jahre alt, oder?
    Wohl dem der etwas planen kann …

    Antworten
    • South meint

      25.09.2026 um 21:25

      Dass es 5 Jahrespläne gibt, heisst ja nicht im Umkehrschluss, dass dann 5 Jahre nicht mehr geplant wird und der Fix bleibt. In den meisten großen Firmen gibt es quasi jedes Jahr einen neuen fünf Jahresplan, weil sich die Welt ja auch ändert… also das ist vollkommen normal…

      Antworten
    • MK meint

      28.09.2026 um 15:26

      @Main Tower:
      Ich sehe es wie South: Regelmäßig neue „5-Jarespläne“ zu machen ist wichtig (wenn diese dem vorherigen nicht widersprechen, sondern ihn fortschreiben, was in China der Fall ist) und dass in Deutschland in der Regel nur alle 4 Jahre ein 4-Jahresplan gemacht wird (nämlich nach der Bundestagswahl genau für eine Legislaturperiode) ist eines der größten Probleme in unserem System. So gibt es immer z.B. das Jahr vor der nächsten Wahl, wo Unternehmen nicht wissen, was sie denn jetzt investieren sollen, weil keiner weiß, was nach der Wahl passiert; Beispiel Wärmepumpen/Gasheizungen: Eine Partei will Richtung Gasheizungen mit (mit Ansage nicht funktionierender) „Biotreppe“, eine andere auf Wärmepumpen. Für welche Technologie soll man als Heizungshersteller jetzt seine neue Fertigungslinie planen? Wie werden sich wohl die Verkäufe entwickeln? IMMER, in jedem Jahr, einen Plan zu haben, der mindestens 5 Jahre in die Zukunft reicht, ist daher elementar wichtig für Investitionsentscheidungen von Unternehmen.

      Antworten
  3. Gernot meint

    25.09.2026 um 11:48

    Damit greift China die letzte Domäne europäischer Autohersteller an: die Effizienz. Bislang waren chinesische BEV meist wenig effizient. Das lag nicht daran, dass die Chinesen Effizienz nicht können, sondern daran, dass die meisten bei uns auf den Markt gebrachten chinesischen BEV ursprünglich oder primär für den chinesischen Markt entwickelt wurden. Da kostet die kWh Strom um die 9 Cent und dann lohnt es einfach nicht, bei einem PKW 500 Euro in effizientere Elektromotoren, effizientere Leistungselektronik, effizientere Klimatisierung usw. zu investieren, um 2 kWh/100 km zu sparen. Das spart dann pro Jahr nur 25 Euro an Stromkosten und rechnet sich nie.

    Wenn ambitionierte Effizienz nun politische Vorgabe ist, wird sich das ändern und sie werden auch bei der Effizienz mit europäischen Modellen gleichziehen oder diese überholen.

    Antworten
    • MK meint

      25.09.2026 um 13:49

      @Gernot:
      Es ist ja auf jeden Fall sinnvoll, effizienter werden zu wollen. Wenn man allerdings berücksichtigt, dass der Anteil von Kleinwagen und Limousinen in China deutlich höher ist und die 11,5 kWh im CLTC und nicht im WLTP-Zyklus zu erreichen sind, ist es plötzlich gar nicht mehr ambitioniert.
      Mal ein Beispiel: Der BYD Atto 3 als mittelgroßes SUV liegt im WLTP-Verbrauch bei 17,8 kWh/100km, die Normreichweite bei 470 km. Im CLTC-Zyklus liegt das gleiche Auto bei einer Normreichweite von 710 km. Rechne ich den Verbrauch im Dreisatz um, kommt ein Durchschnittswert von 11,8 kWh/100 km Normverbrauch heraus.
      Sagen wir mal, die bekommen den BYD Atto 3 auf den chinesischen Zielwert von 11,5 kWh und im WLTP reduziert sich der Verbrauch im Dreisatz sogar doppelt so stark auf z.B. 17,2 kWh: Der vergleichbare Skoda Elroq lag schon bisher bei 15,3 kWh, also rund 12% niedriger…und da ist nicht berücksichtigt, dass BYD deutlich mehr Fahrzeuge in Klassen unterhalb des Atto3 als oberhalb verkauft und auch nicht, dass in China der Anteil sparsamerer Limousinen höher ist.
      Oder anders gesagt: Was China für BYD und Co als Zielvorgabe in einigen Jahren sieht, erreichen andere Hersteller wie VW oder Tesla längst.

      Antworten
  4. Werner Mauss meint

    25.09.2026 um 11:33

    Da sollte man doch fast unser Verkehrsministerium und unsere Automanager mal hinschicken zum Seminar. Vielleicht könnte man was lernen und nicht nur lamentieren. Besonders gut finde ich dir harte Liquidation von Versagerunternehmen, so funktioniert eigentlich Wirtschaft.

    Antworten
    • hu.ms meint

      30.09.2026 um 00:07

      Da kennt wieder mal einer den untetschied zwischen einer marktwirtschaft einer demokratie und einer staatlich gelenkten wirtschaft einer autokratie nicht – traurig – traurig.

      Antworten
  5. Future meint

    25.09.2026 um 10:37

    So ein Plan ist schon was feines. Auch die deutsche Regierung sollte sich davon was abgucken: »Effizienz« mit nicht mehr als max. 11 kWh/100 km, »automatisiertes Fahren« und nur noch »30 Prozent giftige Verbrenner« bis 2030 sind Vorgaben, die die Industrie auch in Europa locker schaffen würde. Aber mit so einem guten Plan würde kein Politiker mehr gewählt werden in Deutschland. Also muss China weiter vorangehen mit den guten Plänen und Europa folgt weiter 15 Jahre später.

    Antworten
    • eBikerin meint

      25.09.2026 um 13:22

      Tja der liebe Future mal wieder. Es ist die Rede von 70% NEV – Deutschland August 2026 44,4% NEV – warum genau denkst du dass Deutschland die 70% bis Ende 2030 eigentlich nicht schafft?
      Ach und die 11,5 kWh auf 100km sind nach Chinesischer Norm – da kommen die Autos ja jetzt schon deutlich weiter wie nach WLTP. nach CLTC würde zb ein id.Polo ungefähr auf die 11,5 kWh kommen.

      Antworten
      • Future meint

        25.09.2026 um 17:39

        Ich habe »Europa« geschrieben. Deutschland ist da nicht relevant. Es geht um die definierten Zielvorgaben für Europa, die gesetzlich eingehalten werden müssten. So wie das in China gemacht wird. Wer das nicht schafft, muss aufhören. Ist doch ganz einfach.

        Natürlich sind 11,5 kWh im Jahresdurchschnitt überhaupt kein Problem – ich verbrauche seit 10 Jahren nicht mehr. Aber es braucht Zwang und Verpflichtung, sonst bauen sich die Hersteller weiter diese Dinger, die 25 bis 30 kWH verbrauchen.

        Antworten
        • brainDotExe meint

          25.09.2026 um 20:43

          Nein, du hast „deutsche Regierung“ geschrieben. Die ist nunmal für Deutschland verantwortlich.

          11,5 kWh nach WLTP ist für Autos der Kompaktklasse und aufwärts abseits des reinen Stadtverkehrs illusorisch.

          Nimmt man größere Felgen und. Sportbereifung sind es bei Mittelklasse Limousine schnell 20+ kWh.

          Ich bewege meinen bei sportlicher Fahrweise im Jahresschnitt bei ca. 25 kWh.
          Für ein ähnlich ausgestattetes und bewegtes SUV wäre 30+ kWh also nicht unrealistisch.

          Warum sollte man das verbieten? Es ist doch meine Entscheidung als Kunde mit ein Fahrzeug zu meinen Bedürfnissen auszusuchen.

        • MainTower meint

          26.09.2026 um 17:36

          “ ich verbrauche seit 10 Jahren nicht mehr“
          Mit einem BMW aus teutscher Produktion natürlich. Kein Chinese, und auch kein US Hersteller.
          Hast du vergessen zu erwähnen, weil es nicht in dein Weltbild passt?

        • Future meint

          28.09.2026 um 16:17

          @Main, mir persönlich ist es vollkommen egal, woher heute die sauberen Elektroautos kommen: Ungarn, Spanien, China, Amerika, Türkei usw. – alles okay. Wichtig ist nur, dass Europa mit genügend preiswerten Elektroautos beliefert wird, damit keiner mehr 12-16 Monate drauf warten muss.

        • brainDotExe meint

          28.09.2026 um 20:50

          @Future
          Schön für dich persönlich. Anderen ist es halt eben nicht egal woher ihr Auto, unabhängig von der Antriebsart, kommt.
          Es gibt genug Leute die einen deutschen Verbrenner einem chinesischen E-Auto vorziehen und das ist auch gut so.

        • hu.ms meint

          30.09.2026 um 00:10

          Da fährt einer nie schneller als 80kmh und im winter nur mit sitzheizung. Kann man machen – entspricht allerdings nicht der fahrweise der grossen masse.

    • MK meint

      25.09.2026 um 13:51

      @Future:
      Da steht nicht „max. 11 kWh/100 km“, sondern 11,5 kWh/100 km IM DURCHSCHNITT im CLTC-Zyklus…etwas, was westliche Hersteller längst problemlos unterbieten, wenn Sie sich mal die Differenzen z.B. bei BYD-Fahrzeugen zwischen CLTC und WLTP anschauen.

      Antworten
      • Future meint

        26.09.2026 um 15:25

        Durchschnitt geht klar. Ich verbrauche im Winter auch eher 15 kWh und mehr auf 100 Kilometer. Aber im Sommer sind es deutlich unter 10 kWh. Wenn es im Jahresdurchschnitt dann 11,5 sind, dann finde ich das so richtig. Wichig ist auch, dass es Zahlen sind, die im Realbetrieb erreicht werden.

        Ich finde es richtig, dass China die Effizienz jetzt in den Fünfjahresplan aufgenommen hat. Der Strom ist billig in China, aber es muss ja trotzdem produziert werden. Energie sollte niemals verschwendet werden. Deshalb ist Effizienz so wichtig. Die europäischen Kunden werden sich auch freuen, wenn die importierten chinesischen BEV schön sparsam werden. So profitiert auch Europa von der chinesischen Regierung. In ein paar Jahren werden vielleicht auch europäische Regierungen darüber nachdenken, wie praktisch Effizienz sein könnte. Aber das wird noch dauern, denn hier fabulieren die erfolgreichsten Politiker weiter von »hocheffizienten Verbrennungsmotoren«.

        Antworten
        • MK meint

          28.09.2026 um 11:43

          @Future:
          Es geht aber nicht um den „Realbetrieb, sondern den CLTC-Zyklus. Und wie gesagt: Da sind im Schnitt 11,5 kWh/100 km kein ambitioniertes Ziel und bringen Europäern, die auch z.B. unter VW-Modellen wählen können, keinerlei Ersparnis, da z.B. der VW Konzern dieses Ziel längst erreicht haben dürfte (man kann es halt nur an Hand eines Dreisatzes z.B. von BYD-Modellen ableiten…offizielle CLTC-Werte für ID.Polo, Skoda Elroq und Co gibt es natürlich nicht).

    • brainDotExe meint

      25.09.2026 um 14:06

      Vollkommen unrealistisches Ziel, zumindest hierzulande.
      Nach WLTP erreicht man 11 kWh/100 km eigentlich nur mit Kleinstwagen und noch kleineren Autos.

      Sportbereifung und große schöne Felgen und schwupps ist man bei der Mittelklasse über 20 kWh/100 km.
      Von daher für einzelne Modelle unrealistisch.

      Im Schnitt vielleicht für China machbar, weil dort sehr viele kleine Stadtautos hinzu kommen, die bei uns nicht gefragt sind und der chinesische Zyklus mehr auf städtischen Verkehr ausgelegt ist.

      Antworten
      • Tt07 meint

        25.09.2026 um 23:39

        „…die bei uns nicht gefragt sind…“

        MMD

        Antworten
      • Future meint

        26.09.2026 um 15:32

        Der Mercedes CLA EQ soll ja kein Kleinstwagen sein und erreicht trotzdem 12,2 – 14,7 kWh/100 km (je nach Ausstattung und Variante). Das ist also nah dran an den 11,5. Es geht also. Wenn die Industrie zur Effizienz gezwungen würde, dann könnte sie das natürlich auch umsetzen. Wir werden sehen, wie es die chinesischen Hersteller umsetzen werden. Gleichzeitig könnte auf diese Weise ein weiterer Wettbewerbsvorteil für die Chnesen entstehen. Denn Energie ist ja auch in Europa was knappes und das könnte noch lange so bleiben.

        Antworten
        • brainDotExe meint

          28.09.2026 um 11:24

          Gutes Beispiel, dann schaue dir den CLA mal als AMG 45 4MATIC+ an.

          Da sind es dann 16,1–18,4 kWh.

          Btw. der CLA erreicht diese Effizienz unter anderem durch eine sehr gute Aerodynamik. Manchen Kunden ist das aber ein zu großer Kompromiss beim Design, hier gibt es also einen Zielkonflikt.

        • Future meint

          28.09.2026 um 16:13

          Es ist vollkommen egal, wie etwas erreicht wird. Wichtig ist die Vorgabe. Das setzt die Industrie erst dann auch um. Ohne Vorgabe, gibt es Effizienz eben nur bei Einzelstücken wie CLA oder Ioniq 6 und nicht in der Masse. Ohne Pflicht hätten wir heute noch keinen Katalysator im Verbrenner und keine Gurte. Darüber wurde damals hochemotional gestritten im Land.

        • brainDotExe meint

          28.09.2026 um 20:21

          Wenn die Vorgaben aber so extrem (11 kWh WLTP) wären, wäre ein CLA AMG 45 nicht möglich, auch wenn die Industrie das umsetzen wöllte.

          Hinzu kommt noch das Design, der CLA geht ja noch halbwegs in Ordnung, aber der Ioniq 6 ist zu extrem, der ist nicht mehr schön.

          Man sollte keine Kompromisse beim Design nur wegen der Effizienz machen. Design ist den meisten Käufern wichtiger als Effizienz, besonders beim Elektroauto, Strom ist im Vergleich zu Sprit spottbillig.

          Von daher halte ich solche extrem unrealistischen Effizienzvorhaben für falsch, sie schaden der Vielfalt.

          Wie willst du das beispielsweise bei einem großen SUV wie dem Mercedes EQC technisch erreichen?

        • brainDotExe meint

          28.09.2026 um 20:56

          *Ergänzung:
          Es war natürlich der EQS SUV gemeint.
          Analog dazu der kommende iX7.

          Wie willst du bitte Fahrzeuge dieses Formates auf 11 kWh im WLTP bekommen?

          Es ist also komplett unrealistisch. Man könnte argumentieren dass ein Hersteller über alle Modelle im Schnitt auf max. 20 kWh kommen muss, das wäre realistisch und vertretbar.

  6. Daniel S meint

    25.09.2026 um 10:06

    China macht es vor und wird die Ziele erreichen. Derweil diskutiert die EU überkommene Technik weiter zuzulassen. So sieht Vorsprung durch Technik in der EU nicht aus.

    Antworten
  7. F. K. Fast meint

    25.09.2026 um 10:00

    Ich würde mir solche vernünftigen Vorgaben (gerade zum Verbrauch) auch für die EU wünschen.

    Antworten
    • eBikerin meint

      25.09.2026 um 13:23

      Einfach mal WLTP in CLTC umrechnen und staunen wie „sparsam“ hier die Autos sind.

      Antworten
    • Mäx meint

      25.09.2026 um 14:22

      Gibt es doch.
      CO2 Flottenverbrauch gibt grob 50% BEV Quote für Europa vor.
      70% NEV mit davon ca. 66% BEV ergeben 46% BEV Anteil.
      Also sehr ähnlich zu dem was die EU vorgibt, nur dass die Hersteller eben fleißig dagegen lobbyieren.
      Bezüglich der Effizienz würde mich interessieren wie das gemessen wird.
      Denn ein iX3L 50xDrive hat ca. 11,7kWh/100km Verbrauch nach CLTC.
      Man müsste also als Ausgleich ein Fahrzeug verkaufen was weniger verbraucht.
      Und bisher waren die chinesischen Hersteller nicht besonders sparsam, müssten also erheblich mehr kleinere Fahrzeuge verkaufen.

      Ich frage mich dann auch wie Porsche das machen will, die ja fleißig auf Verbrenner auch in China setzen wollen mit neuem Macan usw.
      Dann nur noch als PHEV?

      Antworten
  8. Jörg2 meint

    25.09.2026 um 09:36

    Kann das mal jemand schnell mit dem EU/D-Masterplan zur Umstellung auf „E“ vergleichen?

    Antworten
    • MK meint

      25.09.2026 um 13:53

      @Jörg2:
      Welcher Version des europäischen „Masterplans“ denn? Dem von letzter Woche, von dieser Woche oder dem von nächster Woche? Wenn es um den von nächster Woche geht: Mit den Änderungen, die Deutschland grade favorisiert oder denen, die Länder wie die Niederlande und Dänemark gerne hätten?

      Disclaimer: Dieser Kommentar kann Spuren von Ironie enthalten und ist daher für Allergiker nicht geeignet.

      Antworten
      • Jörg2 meint

        25.09.2026 um 19:19

        Planlos geht der Plan los … ;-))

        Antworten

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