Tesla hat die zuletzt für den 1. Oktober 2026 geplante Präsentation des neuen Roadster auf den 15. Oktober verschoben. Als Grund nennt das Unternehmen vorhergesagte schwere Wetterbedingungen. Der US-Elektroautobauer erklärte, man habe die Entwicklung gemeinsam mit lokalen Meteorologen verfolgt. Da die Veranstaltung ausschließlich im Freien stattfinden könne, sei eine Verlegung notwendig. Weitere Details zum neu angesetzten Termin sollen folgen.
Tesla hatte den Termin am 1. Oktober zuvor mit einem „Go for launch“-Teaser für den Roadster angekündigt. Das Fahrzeugprojekt reicht deutlich weiter zurück: Einen Prototyp der zweiten Roadster-Generation zeigte Tesla bereits im November 2017. Damals stellte das Unternehmen den Produktionsbeginn für 2020 in Aussicht. Dieser Zeitplan wurde mehrfach verschoben.
Belastbare aktuelle Serienangaben zu Batterie, Reichweite, Ladeleistung und finaler Antriebskonfiguration hat Tesla im Zusammenhang mit dem neuen Termin bislang nicht veröffentlicht. Frühere Leistungs- und Reichweitenangaben stammen teilweise noch aus der Vorstellung des Prototyps von 2017.
Roadster event update
We've been tracking the weather closely with local meteorologists, but given the severe conditions predicted & because this event can only be held outdoors, we've made the difficult decision to reschedule.
New date is October 15. Additional details to…
— Tesla (@Tesla) September 28, 2026
Auf Teslas bisherigen Roadster-Seiten werden unter anderem eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in rund 2,1 Sekunden, eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 400 km/h, Allradantrieb sowie eine Reichweite von bis zu 1000 Kilometern aufgeführt. In der extremsten Form soll das Super-Elektroauto dank Kaltgas-Triebwerken in 1,1 Sekunden von 0 auf 60 mph (0-97 km/h) sprinten können. Diese Angaben wurden vor dem Hintergrund des 2017er-Prototyps gemacht, nicht für das demnächst Premiere feiernde Serienmodell.
Interessenten in Deutschland können Reservierungen für den neuen Roadster einreichen. Dafür müssen sie eine erste Anzahlung von 4000 Euro leisten sowie innerhalb von zehn Tagen eine Banküberweisung in Höhe von 39.000 Euro. Allerdings dürften es spektakuläre Funktionen wie das von CEO Elon Musk angekündigte Düsensystem bei der EU-Zulassung für den öffentlichen Straßenverkehr schwer haben.

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