Im Vorfeld der Premiere am 1. Oktober hat Tesla einen kurzen Clip zum neuen Roadster gezeigt. Der kommende Batterie-Supersportwagen war zum Abschluss einer Veranstaltung des Herstellers in einem kurzen Teaser zu sehen. Das Design hat sich demnach auf dem Weg in die Serie zumindest vorn wesentlich verändert.
Der auf X veröffentlichte Clip zeigt zunächst die sich öffnenden Türen eines Aufliegers. Dahinter ist die Front eines Fahrzeugs zu erkennen, deren Lichtsignatur sich deutlich von dem 2017 vorgestellten Prototyp (Artikelbild) der zweiten Roadster-Generation zu unterscheiden scheint. Besonders auffällig ist eine schmale, horizontal verlaufende Lichtleiste an der Front. Anschließend werden Logos von Tesla sowie des ebenfalls von CEO Elon Musk geleiteten Raumfahrtunternehmens SpaceX eingeblendet.
Der kurze Film endet mit dem Hinweis „See you next week“. In wenigen Tagen will Tesla den Roadster offiziell vorstellen. Mit dem jüngsten Teaser liefert der US-Konzern einen Hinweis auf eine Veränderung des neuen Roadster seit der Vorstellung des ursprünglichen Prototyps. Das 2017 angekündigte E-Auto besaß noch zwei klar voneinander getrennte Frontscheinwerfer. Im neuen Clip wirkt die Lichtsignatur dagegen durchgehend, was auch der aktuellen Designsprache der Marke entspricht.
See you next week pic.twitter.com/BT52bGVxFu
— Tesla (@Tesla) September 25, 2026
Mehr lässt sich aus dem kurzen und bewusst dunkel gehaltenen Video nicht sicher ableiten. Der zweite Roadster nach dem bis 2012 gebauten Ur-Modell und Tesla-Erstlingswerks sollte eigentlich schon längst auf den Straßen sein. Vor etwa neun Jahren hatte das Unternehmen einen vollelektrischen Sportwagen mit außergewöhnlich hohen Leistungswerten angekündigt.
Auf Teslas weiterhin verfügbaren Roadster-Seiten werden unter anderem eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in rund 2,1 Sekunden, eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 400 km/h, Allradantrieb sowie eine Reichweite von bis zu 1000 Kilometern genannt. Diese Werte stammen jedoch aus der bisherigen Roadster-Kommunikation von Tesla. Aus dem neuen Clip geht nicht hervor, ob sie unverändert für die kommende Version gelten.
Das Einblenden des SpaceX-Logos lenkt Aufmerksamkeit auf frühere Aussagen zu einer besonders leistungsorientierten Roadster-Variante – es war die Rede von einem optionalen „SpaceX Package“ mit rund zehn Kaltgas-Triebwerken, die Beschleunigung, Höchstgeschwindigkeit, Bremsleistung und Kurvenverhalten verbessern sollten. Damit sollte es sogar in 1,1 Sekunden von 0 auf 60 mph (0-97 km/h) gehen.
Auch Interessenten in Deutschland können schon Reservierungen für den neuen Roadster einreichen. Dafür müssen sie eine erste Anzahlung von 4000 Euro leisten sowie innerhalb von zehn Tagen eine Banküberweisung in Höhe von 39.000 Euro. Allerdings dürften es spektakuläre Funktionen wie das von Musk selbst frühzeitig angekündigte Düsensystem bei der EU-Zulassung für den öffentlichen Straßenverkehr schwer haben.

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