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Audi-Prototyp deutet auf auffälligen Elektro-Geländewagen hin

27.09.2024 in In der Planung von Thomas Langenbucher | 8 Kommentare

Audi-Q8-e-tron-Dakar

Bild: Audi (Symbolbild)

Audi bereitet laut einem Bericht einen auffälligen neuen Elektro-Geländewagen vor. Ein Prototyp des Fahrzeugs wurde kürzlich bei Testfahrten in einem Werk des Unternehmens in Deutschland gesichtet.

Obwohl der Wagen auf dem kommenden Q6 e-tron Sportback basiere, sei er deutlich höher und breiter als das reguläre Elektro-SUV, schreibt Autocar. Es scheine einen aggressiveren Frontstoßfänger als der Q6 zu haben, mit neu gestalteten Tagfahrleuchten und größeren Lufteinlässen. Die Radkästen seien deutlich gewachsen, um einen Satz dicker Geländereifen aufzunehmen. Das Dach sei mit dem gleichen Gepäckträger ausgestattet wie beim limitierten Q8 e-tron Edition Dakar.

Dies deutet Autocar zufolge darauf hin, dass Audi eine dem Q8 e-tron Edition Dakar ähnliche Version des Q6 vorbereiten könnte, wenn auch mit einem stärkeren Fokus auf Offroad-Leistung. Es könnte sich aber auch um einen Testwagen für den kommenden Konkurrenten der deutschen Marke für den Land Rover Defender und die Mercedes-Benz G-Klasse handeln.

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Die Proportionen des Prototyps ähneln denen des Activesphere-Konzepts, das Audi vor einem Jahr vorgestellt hat. Die Studie für ein Crossover-Coupé wirkt aber weniger extrem und robust, dafür edler und sportlicher. Der 4,98 Meter lange Activesphere ist als Oberklasse-Sportler ausgelegt, dessen Bodenfreiheit und große 22-Zoll-Räder auch Offroad-Einsätze erlauben. Das Sportback-Heck lässt sich auf Tastendruck in eine offene Ladefläche („Activeback“) verwandeln – „perfekt für die Mitnahme von Freizeitausrüstung wie E-Bikes oder Wasser- und Wintersportequipment“, so die Designer.

Die Audi-Designer bestätigten laut Autocar, dass einige Aspekte des Activesphere – darunter die breiten Schultern – für die Straße bestimmt sind, und einige davon sind in dem neuen Prototyp zu sehen. „Vielleicht ist das die Zukunft: Audi Allroad 2.0“, sagte Marc Lichte, der frühere Chefdesigner der Premiummarke.

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Via: Autocar
Unternehmen: Audi
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. M. meint

    27.09.2024 um 15:22

    Ich habe die Tage auf unserer „Hauptstraße“ (Kleinstadt, nicht weiter wichtig) innerhalb von nicht einmal 2 Minuten 3 AMG G-Klasse gesehen. Den restlichen Blödsinn habe ich nicht gezählt. Da muss irgendwo ein Nest gewesen sein…
    Ich schätze mal, auf solche Klientel zielt man da ab. Aber ob das was wird? So laut elektrisch zu knattern, das geht auf die Reichweite… ;-)

  2. Yogi meint

    27.09.2024 um 10:32

    Nicht dass ich die dreieinhalb G-Klassler und Defender Fahrer bei uns im reinen Wohngebiet mit Sportbereifung sonderlich voll nehme…aber auf so was von Audi warten die glaube ich eher am Wenigsten….

  3. ID.alist meint

    27.09.2024 um 10:26

    Das einzige was ich sehe ist ein Q6 Sportback. Und jeder hat gewußt, dass Audi diese Modell früher oder später bringen würde.
    Wieso dieser Aufgebockt ist und mit große Al-terrain Räder ausgestattet ist? Vielleicht sollte man über den Teich schauen und an den 24.10. denken. Irgendwo muss man den Antriebssystem von den Scout Fahrzeugen auch testen, oder?
    Aber egal, Stammtisch absagen um die schlechte Qualität eines bestimmten Herstellers klein zu reden machen immer mehr Spass als sich Gedanken zu machen was könnte man auf dem Bild wirklich sehen.

    • ID.alist meint

      27.09.2024 um 10:27

      Ich meinte Ansagen, und nicht Absagen. :-(

  4. Werner Mauss meint

    27.09.2024 um 10:08

    Endlich ein Geländewagen vom Kleinwagenhersteller Audi. Darauf warten alle sehnsüchtig. Bei der zerfallenden Infrastruktur und einstürzenden Brücken ist das auch dringend notwendig. Endlich nach R(audi) Manier direkt über gesperrte oder Privatwege oder Wiesen an den See oder in die Berge. Der Minicybertruck pur, selbst bei der Software wird es ein Abenteuer sein Ziel zu finden. Undichte Karosserie und brennede Akkus mit Top Spaltmaßen lassen jede Fahrt zu einem unvergesslichen Event werden. Fahren über den Vorsprung…..

    • Pferd_Dampf_Explosion_E meint

      27.09.2024 um 10:19

      Konsequent und beharrlich am Markt vorbeientwickelte Produkte führen auch in die Insolvenz, selbst wenn die technisch total irrelevanten Spaltmaße perfekt sein sollten.

    • David meint

      27.09.2024 um 10:29

      Hast du ja selber gemerkt, der CyberTruck ist da die Mutter allen Blödsinns. Das hier ist ein Prototyp, den CyberTruck dagegen gibt es in Serie, wenn auch ungeplant kleiner Serie. Tesla halt.

      SUV sind bei Mitmenschen mit deines Alters durchaus beliebt. Denn Werner deutet darauf hin, dass der Tod zwar noch nicht vor der Tür steht, aber schon mal langsam einen Parkplatz sucht.

      • Data meint

        28.09.2024 um 10:35

        „wenn auch ungeplant kleiner Serie.“
        Das verstehe ich nicht. Finde Produktionszahlen von über 3.000 Stück pro Monat.
        Ist es möglich, dass Du etwas uninformiert bist? Lese sehr oft Aussagen von Dir, die sich beim Nachprüfen als unwahr herausstellen.

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