Peugeot plant eine Modelloffensive mit sieben neuen Fahrzeugen bis zum Jahr 2030. Ziel des französischen Automobilherstellers ist es laut Autocar, die weltweiten Verkaufszahlen von zuletzt 1,1 Millionen Einheiten auf 1,5 Millionen zu steigern. Dies entspräche einem Wachstum von 36 Prozent innerhalb von vier Jahren.
Der Start dieser Serie erfolgt dem Bericht zufolge im nächsten Jahr mit der Vorstellung des neuen E-208. Der elektrische Kleinwagen der zweiten Generation soll in der zweiten Jahreshälfte 2027 auf den Markt kommen. Er soll das erste Fahrzeug des Unternehmens sein, das die neue modulare Plattform „STLA One“ des Mutterkonzerns Stellantis nutzt.
Der kommende E-208 soll als technologischer und stilistischer Wegweiser für die nachfolgende Modellwelle dienen. In seiner Gestaltung wird er sich nach Informationen von Autocar ähnlich wie das Polygon-Konzept (Artikelbild) aus dem Vorjahr an dem populären Vorgänger 205 orientieren.
Im Oktober sollen zudem zwei neue Konzeptfahrzeuge auf der Pariser Automobilausstellung präsentiert werden. Sie sollen die Designsprache und Technologie für künftige Serienmodelle vorwegnehmen. Peugeot-CEO Alain Favey erklärte gegenüber Autocar, dass diese Showcars viel über die Zukunft der Marke aussagen sollen.
Die Entwicklung künftiger Modelle soll maßgeblich von der Historie des französischen Herstellers geprägt sein. Laut Favey liefert das Erbe wichtige Ideen für die Zukunft, die auf der Messe in Paris erneut zum Ausdruck gebracht werden sollen. Ähnliche Ansätze zeigten bereits Konzepte wie der E-Legend oder der Inception.
Die geplante neue Modellreihe umfasst neben dem E-208 weitere sechs Fahrzeuge. Dazu gehören ein neuer 308-Fließheck, drei Modelle der Kompaktklasse mit Produktion in Frankreich sowie zwei Flaggschiffe der oberen Mittelklasse, die gemeinsam mit dem chinesischen Partner Dongfeng entwickelt werden.

hu.ms meint
Wäre ja auch traurig, wenn die für viel geld praktisch fertigentwickelten neuen e-plattformen nicht in modelle aller stellantis-marken umgesetzt werden. Der neue astra-kombi auf der neuen plattform mit über 70kwh akku wird bestimmt interessant.
Karl S meint
Die franz. Autohersteller haben eine sehr komplizierte und unübersichtliche Anordnung der
Fahrzeugkomponenten. Die Reparatur von elektrischen Teilen oder des Motors, zieht
bei einigen Modellen eine umständliche Entnahme von Nachbarteilen nach sich, was
einen erhöhten Arbeits- und Zeitaufwand nach sich zieht.
Hoffentlich ändert sich das nach dem Umstieg auf die „modulare Plattform „STLA One“.
RainerLEV meint
Interessante Info, danke. Die „One“ muss definitiv sitzen. Wir hoffen das Beste. Einen Corsa kann man dann wohl erst ab Mitte 2028 kaufen?
David meint
Das ist auch dringend nötig. Man hätte mit der Pressemeldung dem Kunden allerdings sagen sollen, dass es Peugeot gar nicht mehr gibt. Sondern, dass das eine Marionette aus dem Stellantis-Konzern ist. Insofern können die gar keine eigenen Pläne machen, sondern müssen brav abwarten, was ihnen die Zentrale an Neuigkeiten zuweist.
Immerhin ist hier die gerade zwei Monate alte Idee einer STLA One erwähnt. Das ist sowas ähnliches wie die MEB, nur 10 Jahre zu spät. Vor allem fragt sich dann, was denn mit den angeblich für dieses Jahr erwarteten Fahrzeugen auf STLA Small passiert. Antwort: es wird sie nicht geben. Absolutes Chaos bei Stellantis.
Gerd Saarius meint
Haben Sie ein Problem mit Stellantis
oder mehr grundsätzlicher Art?
South meint
Leute gibts, die kannst du dir nicht ausdenken. Da schreibt ein vermeintlicher VW Konzernmitarbeiter, zumindest gibt David vor ein Porsche Mitarbeiter zu sein, und behauptet, dass ein geschluckter Hersteller eine „Marionette“ wäre. Ich mein, da muss man wahrlich nicht in der Branche gearbeitet haben, um über sowas lächerliches zu schmunzeln, denn sogar der Postmitarbeiter und der Lehrling bei VW sollte doch wissen, was ein Konzern ist.
Also da bin ich ja echt gespannt, wie du vor dem Hintergrund VW und deren Hersteller/Marken beurteilst. Ist das dann ein Marionettentheater?
Getoppt wird das nur noch mit dem schrägsten Fakt, dass der Nobrainer hier was von Marionetten faselt, aber genau einer der wenigen Hersteller, der wirklich unabhängig ist, und genau David das Trauma seine Lebens beschert hat, nämlich Tesla, auf gar keinen Fall ein Marionette eines Konzernes ist…. verrückt, wie manche Leute ticken…
Halber Akku meint
Nun, Stellantis hat es zumindest geschafft, bereits vor rund zwei Jahren bezahlbare vollwertige Elektrofahrzeuge wie den Citroën E-C3 nicht nur anzukündigen, sondern serienreif auf den Markt zu bringen. Ein vergleichbares Preisgefüge erwarten wir aus Wolfsburg ja erst Ende 2027.
RainerLEV meint
Nur ein Sith denkt in Extremen. Gruß aus dem All.
hu.ms meint
Jo und skoda, audi, cupra u.a. gibts ja auch nicht.
Alles VWgroup. Peinlich – peinlich so ein beitrag, der zeigt, dass man nicht zwischen konzern und dessen marken unterscheiden kann.