BMW-Chef Oliver Zipse gehört zu den Automanagern, die die von der EU geplanten strengen Emissionsregeln und die Forcierung von Elektroautos skeptisch sehen. Nun forderte er, dass die Politik den Plan, neue Autos mit klassischem Verbrennerantrieb ab 2035 zu verbieten, aufgibt. Die Region müsse die Abhängigkeit von Chinas Batterielieferkette verringern und ihre technologischen Stärken auszuspielen, sagte der BMW-Chef laut der Nachrichtenagentur Reuters.
Die Stimmung in Europa tendiere zu Pessimismus und die Region brauche einen neuen Regulierungsrahmen, um wettbewerbsfähig zu bleiben, so der deutsche Manager. „Eine Korrektur des 100-Prozent-Elektroauto-Ziels für 2035 als Teil eines umfassenden CO2-Reduktionspakets würde den europäischen Herstellern auch eine geringere Abhängigkeit von China bei Batterien ermöglichen“, erklärte Zipse auf dem Pariser Autosalon. „Um den erfolgreichen Kurs beizubehalten, ist ein strikt technologieunabhängiger Pfad innerhalb des politischen Rahmens unerlässlich.“
BMW verfolgt schon seit Längerem Technologieoffenheit. Die Bayern bieten mehrere Elektroautos an, diese basieren aber größtenteils auf geteilten Plattformen und Fertigungsbändern mit Verbrennern und Plug-in-Hybriden der gleichen Baureihen. Der Premiumhersteller treibt zudem Wasserstoff-Brennstoffzellen-Systeme voran. Nichtsdestotrotz bereitet der Konzern eine mögliche vollelektrische Zukunft vor, dazu startet im nächsten Jahr die reine Stromer-Plattform „Neue Klasse“.
Ab 2035 sollen in der EU keine neuen Verbrenner mehr zugelassen werden, wenn diese nicht CO2-emissionsfrei unterwegs sind. Das wurde Anfang 2023 beschlossen. Zwar sollen ab 2035 auch Verbrennerfahrzeuge zugelassen werden können, die dann mit klimaneutralen Kraftstoffen („E-Fuels“) betrieben werden – diese Kraftstoffart gibt es bisher aber nicht in der Breite. Mittlerweile melden sich immer mehr Manager und Politiker zu Wort, die das sogenannte Verbrenner-Verbot wieder kippen wollen.
Das Ifo Institut hat kürzlich vor einer Rücknahme der geplanten EU-Regeln gewarnt, wie es etwa die FDP und Union fordern. Der aktuelle massive Einbruch bei der Nachfrage nach Elektroautos sei nicht nur der mangelnden konjunkturbedingten Nachfrage oder dem unattraktiven Angebot geschuldet, sondern „hat auch viel mit Unsicherheit bei den Kunden zu tun, wie es mit der Elektromobilität weitergeht“, so im Oktober der Leiter des Ifo Zentrums für Industrieökonomie und neue Technologien Oliver Falck.


hu.ms meint
ich glaube bei BMW stellen sie anderen überlegungen an:
Auch wenn die BMW-BEV, die es inzwischen für fast alle baureihen gibt, genausoviel kosten wie die verbrenner werden die käufer sich weit mehrheitlich für die verbrenner entscheiden.
BMW-neuwagen-käufer sind überwiegend konservativ und haben eine entsprechende einstellung zu BEV.
Zipse sieht also das problem bei den käufern, die er nicht „umerziehen kann“ – auch nicht durch andere preise – und will deshalb die vorschriften geändert haben.
Steffen meint
Dann sollte er gerade am Neuwagenverbrennerverbot festhalten, denn dann kriegt er diese ganzen Kunden auf E-Autos, auch wenn die sich zähneknirschend sträuben sollten, es gibt dann halt einfach keine Alternative.
Anonym meint
Autokonzerne die den Status Quo erhalten wollen werden am Weltmarkt an Marktanteile verlieren.
Sind die deutschen Autokonzerne bzw. deren Vorstände eigentlich Lebensmüde oder was soll diese Kurzsichtigkeit?
Sorry mit dem Ansatz von Zipse wird sich BMW am Weltmarkt nur schaden.
Entweder geht man mit der Zeit oder man geht mit der Zeit.
hu.ms meint
Verstehe ich nicht: man bekommt inzwischen fast alle BMW-modelle auch als BEV.
Dass die leute diese kaum kaufen ist ein anderes thema.
Frank von Thun meint
„…technologischen Stärken auszuspielen, sagte der BMW-Chef “
Wer das festhalten an der Verbrenner-Technik als Stärke sieht
hat den Weckruf nicht gehört.
M. meint
Abwarten.
Sollte Tr_mp im November tatsächlich die Wahl gewinnen, wird man in den USA – so hat es das neue Traumpaar ja proklamiert – noch 100 Jahre Gas und Öl brauchen. Oder noch 500 Jahre. Kommt drauf an, ob man den Chef oder den anderen fragt.
Das ist viel Zeit für einen Menschen, und noch mehr für ein Auto. Da wird man also noch eine ganze Weile Verbrenner verkaufen können (und müssen, da die Kunden danach fragen).
Was das für den Klimawandel bedeu… ach, den gibt’s ja gar nicht. Frag mal Tr_mp, der erklärt dir das („mehr Strandimmobilien“). Sein neuer bester Freund schafft das inzwischen aber auch.
Frank von Thun meint
M…………
Der neue beste Freund wurde von Biden und seinen Demokraten abgewiesen. Elon Musk schmollt nicht, Trump ist seine Retoure.
hu.ms meint
… und wenn die handelsbilanz mit D / EU nicht stimmt kommen die einfuhrzölle.
Yogi meint
Also der Typ hat also die Sympathiewerte, warum man ein Auto der Firma kauft oder nicht….bei anderen Marken (die ich noch nie gefahren bin) sei das ja ein Hauptkriterium…..
Future meint
Yep, Vorstände sollten ihren Job machen. Leider labern sie meistens zu viel rum, weil sie sich so gern in der Öffentlichkeit sehen. Alle Vorstände wollen Stars sein und im Mittelpunkt stehen. Sie sind selbstverliebt und narzisstisch. Wenn sie dabei auch erfolgreich sind und die Elektromobilität voranbringen, kann man den Narzissmus ignorieren. Wenn die Vorstände aber die Elektromobilität ausbremsen und die Menschen verunsichern, dann kann man das nicht ignorieren.
BeatthePete meint
Naja, der macht gerade seinen Job !
Für BMW ist es am Besten wenn E-Autos so spät wie nur Möglich ankommen.
Dann geht die Strategie der Mischplatftorm auf und die Entwicklungsabteilungen haben dann hoffentlich genügend Zeit, sich auf die Software zu fokusieren.
Daher, Aus vom Verbrenner fordern um den Untergang der DE-Autoindustier zu verhindern ist *genau* sein Job.
Die rein Internen Planungen wird man sicherlich *nicht* announcen, würde mich aber nicht überraschen wenn die genau 180 Grad zur publizierten Meinung sind :)
hu.ms meint
„Untergang der D autoindustrie“ ?
Sie müssen gesundschrumpfen, da mittelfristig der chinesische markt wegfällt – für alle auch für tesla !
In europa sind die D hersteller bei BEV führend und in USA gewinnen sie marktanteile und werden die bisherigen bei verbrennern erreichen.
Tesla war einige jahre bei reichweite und ladenetz voraus und dafür sind käufer auch kompromisse eingegangen. Genau dieser vorsprung ist geschwunden weil zum einen die D aufgeholt haben und zum anderen sich tesla kaum weiterentwickelt hat.
Die schwindenden marktanteile in den 3 grossen märkten zeigen das bestens.
Das ist ganz einfach die folge der fehlentscheidung auf technische weiterentwicklung und neue karosserien / segmente zu verzichten und auf selbstfahrautos ohne lenkrad/pedale zu setzen, die noch viele jahre dauern werden.
BMW bringt dagegen immer mehr BEV-varianten, die die unterschiedlichen speziellen käuferanforderungen abdecken.
M. meint
Ob das unternehmisch schlau ist, über ein „Verbrennerverbot-Aus“ nachzudenken, ist sicher eine Sache.
Bisher ging die BMW-Strategie mit der Mischplattform ja auf, und der Fokus der Entwicklungsinvestitionen liegt klar im Bereich „batterieelektrischer Antrieb“. Da liegt auch das Wachstum, der kommende Absatz – die Zahlen, die wir dazu kennen, kommen vom Vorstand – man weiß also, wohin es tendeziell geht.
Da kann sich jetzt jeder einen „Sympathiewert“ aussuchen. Ich bin auch kein Fan von dem.
Aber, um das mal ins Verhältnis zu setzen:
Sag mir doch einfach Bescheid, wenn Zipse mal auf einem AfD-Parteitag auftaucht und dort mit Weidel & Co. darüber schradroniert, dass die anderen Parteien die freien Wahlen abschaffen wollen. Neben dem anderen Blödsinn.
Gerne mit Links, damit wir das gegenüberstellen können.
Deal?
Future meint
Schon wegen Zipse werde ich ganz sicher nicht noch mal einen elektrischen BMW nehmen. Für meinen Geschmack hat er eh nichts mehr im Angebot. Selbst wenn BMW den Vision Circular noch vor 2040 bringen sollte, dann müssen erst noch die ganzen Verbrenner aus den Autohäusern von BMW verschwinden. Und Zipse sollte zusammen mit den Verbrennern aussortiert werden. Beides ist mir zu unsympathisch.
MrBlueEyes meint
Ich würde eher sagen, Oliver Zipse bedroht BMW… 🤷♀️
E-Insider meint
Hallo,
sowieso möchte die deutsche Automobilindustrei, und da gehört nicht nur BMW hinzu sich nicht so schnell vom Verbrenner verabschieden wie dies die EU Kommission fordert…
Sie fordern vielmehr „Technologieoffenheit“ da sie noch nie Spitze waren in der Entwicklung von Elektroautos, bei dieser Überlegung kann man nicht von Managern wie Herr Zipse einer ist, fordern will sagen die E-Mobilität in Deutschland fördern, bei dieser Einstellung befordere ich Herrn Zipse zur Beantragung der Rente, denn sonst wird BMW noch von den Chinesen aufgekauft werden! Denn es ist ausser Frage das die E-Mobilität in den nächsten Jahren noch an Dominanz aufholen wird, auch wegen besseren und schneller aufladbarer Batterietechnologien und Batteriechemie dank neuen Verbundswerkstoffen und Ionen-leitenden Kompositmaterialien… Wenn BMW nicht anderes kann als Verbrennerumbauten als E-Autos zu verkaufen, proklamiere ich diesem Hersteller wie vielen deutschen derer Art, den langsamen „Verbrennertod“…
Deshalb: Herr Zipse, denken Sie bitte an Ihre Personalbelegschaft, eher Sie etwas publizieren, die Chinesische Autohersteller wie BYD lachen nur darüber, weil sie ihre Dominanz noch ausbauen können…
E-Insider meint
Hallo,
sowieso möchte die deutsche Automobilindustrie, und da gehört nicht nur BMW hinzu sich nicht so schnell vom Verbrenner verabschieden wie dies die EU Kommission fordert…
Sie fordern vielmehr „Technologieoffenheit“ da sie noch nie Spitze waren in der Entwicklung von Elektroautos, (und sehr abhängig sind von chinesischen Zellenlieferanten) bei dieser Überlegung kann man nicht von Managern wie Herr Zipse einer ist, fordern will sagen die E-Mobilität in Deutschland fördern, bei dieser Einstellung befordere ich Herrn Zipse zur Beantragung der Rente, denn sonst wird BMW noch von den Chinesen aufgekauft werden! Denn es ist ausser Frage das die E-Mobilität in den nächsten Jahren noch an Dominanz aufholen wird, auch wegen besseren und schneller aufladbarer Batterietechnologien und Batteriechemie dank neuen Verbundswerkstoffen und Ionen-leitenden Kompositmaterialien… Wenn BMW nicht anderes kann als Verbrennerumbauten als E-Autos zu verkaufen, proklamiere ich diesem Hersteller wie vielen deutschen derer Art, den langsamen „Verbrennertod“…
Deshalb: Herr Zipse, denken Sie bitte an Ihre Personalbelegschaft, eher Sie etwas publizieren, die Chinesische Autohersteller wie BYD lachen nur darüber, weil sie ihre Dominanz noch ausbauen können…
Elvenpath meint
Noch mal: Es gibt kein „Verbrennerverbot“. Es wird nur ein Verbot für nicht CO2-emissionsfreie Fahrzeuge geben.
Wenn man eine Technologie erfindet, die das CO2 von Verbrennern auffängt und in nicht in die Umwelt entlässt, dürfen auch Verbrenner weiter zugelassen werden. Also, liebe Ingenieure von BMW: Lasst euch was einfallen, wenn ihr unbedingt den Verbrenner retten wollt!
Frank von Thun meint
Wer einen Verbrenner am 30.12 2034 anmeldet
kann den solange fahren bis Ritter Rost das Ende ausruft.
hu.ms meint
… und danach auch noch wenn ausschliesslich e-fuels für ca. 3.50 € getankt wird.
Mäx meint
@Zipse
Der „Geladen“ Podcast sollte dringen abonniert werden und die Folge von gestern mit dem Vortrag von Fichtner geschaut (mindestens gehört) werden.
Immerhin baut BMW intern sehr viel in Richtung BEV um.
Die externe Kommunikation verstehe ich allerdings ganz und gar nicht.
BEV meint
Die Finanzzahlen müssen stimmen, alles andere spielt keine Rolle.
Future meint
Die PR Anteilung von BMW wird alles geben, um die Auslassungen von Zipse wieder geradezubiegen. Das ist ja nicht das erste Mal bei diesem Vorstand so.
F. K. Fast meint
Rückabwicklung von EU-„Verbrennerverbot“ bedroht Überleben der europäische Gesellschaften in heutiger Form.
Klimawandel -> stärkere Unwetter -> stärkere Zerstörung -> irgendwann übernimmt das keine Versicherung mehr -> Verarmung Betroffener -> Zerstörung des gesellschaftlichen Zusammenhalts
Yoshi meint
Oder: Zerstörung der Wirtschaft – Vergrößern der sozialen Ungleichheit – Uerstörung des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Wie es nach dieser Entwicklung mit dem Klimaschutz aussieht, kannst du dir selbst ausmalen.
Elvenpath meint
Zerstört wird die Wirtschaft nur, wenn man an veralteten Technologien festhält.
E-Autos sind nicht der Grund für die massiven sozialen Ungleichheiten in unserer Gesellschaft, da gibt es viel größere und wichtigere Faktoren.
Genau so wie für die Zerstörung des gesellschaftlichen Zusammenhaltes.
Diese Dinge auf das E-Autos zu schieben, ist schlicht Propaganda.
BEV meint
ach wieso, wenn die Wirtschaft nur dazu führt, dass die einen immer reicher werden, dann würde eine schwächere Wirtschaft die Ungleichheit gar nicht steigern ;-)
Future meint
Wirtschaft zerstört sich permanent. Viele Branchen gibt es schon lange nicht mehr in Deutschland, obwohl die Industrien darin mal Weltmarktführer waren.
Wirtschaft erneuert sich aber auch permanent. Gutes Management kann Disruptionen steuern. Schlechtes Management wird ausgewechselt – entweder rechtzeitig oder wenn es schon zu spät ist.
BEV meint
Klatten / Quandt sind ja auch immer fleißig darin Parteispenden zu verteilen, zufällig sprechen die alle die gleiche Sprache
Jeff Healey meint
„Nun forderte er, dass die Politik den Plan, neue Autos mit klassischem Verbrennerantrieb ab 2035 zu verbieten, aufgibt. Die Region müsse die Abhängigkeit von Chinas Batterielieferkette verringern und ihre technologischen Stärken auszuspielen, sagte der BMW-Chef laut der Nachrichtenagentur Reuters.“
Das muss man sich mal reinziehen: Weil deutsche Management-Entscheidungen in der Autoindustrie seit Jahrzehnten falsch liegen, und den Umschwung zur überlegenen Technologie des E-Autos aktiv behindert und verzögert haben, um das Verbrenner-Geschäft am besten bis in alle Ewigkeit zu zementieren, sollen politische Entscheidungen zum Schutz der Umwelt und unserer Zukunft, einfach mal revidiert werden.
Es ist wirklich unfassbar, welche Dreistigkeiten sich diese Leute erlauben.
Andre meint
Absolut richtige Auffassung.
Wer seit 5-10 Jahren die politischen Entscheidungen zum Erhalt der Umwelt und zum Schutz der Menschengesundheit ignoriert, sich nicht anpasst und aktives Lobbyismus für Verbrenner betreibt, kann sich jetzt noch umstellen.
Bis 2035 sind ja noch 10 Jahre, mehr als genug.
Das einzige, was die Politik machen müsste, wäre der Ladeinfrastrukturausbau (mehr AC-Säulen flächendeckend in den Straßen) und eine Steuerung/Begrenzung der Ladepreise.
Jeff Healey meint
„Das einzige, was die Politik machen müsste, wäre der Ladeinfrastrukturausbau (mehr AC-Säulen flächendeckend in den Straßen) und eine Steuerung/Begrenzung der Ladepreise.“
Top!
Das wird meines Erachtens in naher Zukunft die vordringlichste Aufgabe der Politik.
Yogi meint
Also viel Unteschied, vom Sympathiewert her, zu einem Freak, der ne social media Plattform kaputt macht sehe ich da auch nicht mehr….
Future meint
Ich finde ja achon, dass es auch Stars in der Wirtschaft braucht und nicht nur auf dem Fußballplatz oder in der Konzerthalle. Auch in den Wissenschaften und in der Politik braucht es Stars. Die Stars sollte man für das loben, was sie in ihrem Job leisten. Alles, was diese Leute sonst so machen als Nebenbeschäftigung oder privat, sollte uns weniger interessieren. Das ist also so wie bei den Fußballern. Leider interessieren sich die Menschen meist weniger für die Leistung, sondern mehr für die Boulevard-Themen.
Gerd Heinrich meint
Weiß nicht wie es euch geht? mir wird unwohl wenn solche Versuche kommen , wie Zipse’s, die alte Welt wieder aufzustellen.
Verbrenner und die dazugehörende vergoldete 100 jährige Öl-Macht der Araber will ich nicht mehr unterstützen.
Besser-BEV-Wisser meint
BMW baut wirklich gute E-Autos. Die der Markt annimmt.
Schade das Zispe dennoch in diese Rückwärtsgewandte Rolle verfällt.
Vielleicht muss er einfach die Zeit bis die Neue-Klasse-Modelle in hohen Stückzahlen verfügbar sind überbrücken spricht damit die Verbrenner-Fans an. Also 1-2 Jahre noch durchhalten… Dann wird BMW sich anders anhören, glaube ich.
BEV meint
er fährt das nicht jetzt, er macht das schon die ganze Zeit und gleichzeitig drückt man die BEVs in den Markt, das kompensiert aber nicht die sinkenden Verbrennerverkäufe
ist klar was das Ziel ist, die Zahlen müssen stimmen und man will nicht riskieren, dass die Verbrennerzahlen noch weiter einbrechen, wenn man gleichzeitig das Volumen an BEVs nicht in gleichem Maße steigern kann
Yoshi meint
BMW wird die Autos in Deutschland doch mir wegen der 0,25%-Versteuerung und im Rest Europas durch Förderungen und die künstliche Verteuerung des Verbrenners los.
Diese Faktoren können sich binnen weniger Jahre komplett ändern, und dann ist auch bei BMW s Elektroautos der Ofen aus.
Das weiß er und möchte daher verständlicherweise weiter das verkaufen können, was der Kunde auch ohne künstliche Faktoren will.
Elvenpath meint
Wenn man für die Umweltschäden durch das Verbrennern von CO2 nicht zur Kasse gebeten wird, ist das auch ein künstlicher Faktor.
Justin Case meint
Es wäre gut, wenn die Ewiggestrigen ihren Hut nehmen.
Future meint
Man kann ja nicht halb Deutschland entlassen.
Aber die vielen Manager, die schon in der Vergangenheit die Abwchaffung ganzer Branchen gewuppt haben, die hätten rechtzeitig gehen sollen: von Telefunken und Grundig über Karstadt und Agfa bis zum Quelle Versand.
McGybrush meint
Die Kaufentscheidung der Kunden entscheidet.
Anders. Wir schaffen Eure Vorgaben nicht. Was ja OK wäre. Aber wir haben Angst vor diejenigen die sie schaffen.
F. K. Fast meint
+1
Fred Feuerstein meint
Also damit ist BMW für mich einmal mehr nicht kaufbar. Diesen Manager kann man doch nicht ernst nehmen. Aber das gute ist: So lange wird er nicht mehr auf dem CEO Posten bleiben, wahrscheinlich strebt er einen Platz im Aufsichtsrat an.
Gewinnwarnungen wegen schlechter Qualität wurden bereits veröffentlicht, das werden die Anteilseigner Klatten / Quandt nicht gut goutieren.
Und auch dieser Konzern kann wenn er möchte so lange Verbrennungsmotoren bauen wie er möchte. Sie müssen halt mit CO2 neutralem Kraftstoff betankt werden, wo ist das Problem?
BEV meint
ich finde die Glaubwürdigkeit auch wirklich unterirdisch
einerseits sagt man in der Werbung „100% Elektrisch“ und andererseits will man ständig dagegen arbeiten und weiter Verbrenner verkaufen
die andere Frage ist ob Zipse nur das sagt was man möchte, dass er sagt oder ob das von ihm kommt, was ich mir nicht vorstellen kann, vielleicht ist er selber Meinung
die Hauptaktionäre wollen nur ihre Gewinne sichern, die sind ja auch noch anderweitig investiert, daher haben die ihre Interessen, die sie auch über BMW in die Welt drücken und über Parteispenden in die Politik ..
hu.ms meint
Ist doch ganz einfach zu erklären:
BMW bietet fast alle modelle auch als BEV an. Diese werden aber zu wenig gekauft, um die EU-co2-vorgaben ab 2025 zu erfüllen.
BMW will aber die BEV-versionen nicht verbilligen und damit mehr verkaufen um die vorgaben zu erfüllen sondern sie setzen bei den vorgaben an.
Weiter ist es auch bei mit verbrennern preisgleichen BMW-BEV fraglich, ob mehr verkauft werden. Die BMW-fahrer sind mehrheitlich konservativ und die grundstimmung ist da nicht BEV-freundlich.
Mäx meint
Also Tesla auch nicht mehr kaufbar?
BEV meint
auf andere zu verweisen ist halt wie immer eine schlechte Argumentation
am Besten wäre gar nichts kaufen, was nicht unbedingt nötig ist, besonders keine schädlichen Produkte
finde es schrecklich wenn ständig drüber berichtet wird wie das „Konsumklima“ ist, die ganze Wirtschaft ist nur darauf ausgelegt, dass wir immer mehr und immer mehr konsumieren und wenn die Leute einfach nichts kaufen und damit zufrieden sind was sie haben ist dann ein „schlechtes Konsumklima“ ??
Aktuell muss man ja froh sein, wenn man nicht gleich einen Aufstand auslöst und Morddrohungen erhält, wenn man sagt man soll sich gesund ernähren und nicht jeden Tag ein Schnitzel essen oder dass man weniger Öl und Gas verbrennen soll.
BEV meint
… das schlimme ist, dass seitens einiger Unternehmer und Politiker die Aufstände auch noch geschürt werden, da fühlen sich die Leute dann auch noch bestätigt, dass es richtig ist
jetzt ist dann der Sommer vorbei, die Winterdepressionen kommen, dann wirds wieder schlimmer mit der Stimmung
M. meint
„auf andere zu verweisen ist halt wie immer eine schlechte Argumentation“
Eine gewisse Fangemeinde, die einerseits
das hier als Kaufhindernis ansieht,
anderseits Aussagen auf einem völlig anderem Level akzeptiert,
da kann man diese Argumentation schon mal führen, um die Trolle zumindest darauf hinweisen, dass man ihnen ihre Argumentation nicht abnimmt.
Dass die das selbst merken – nein, das glaubt inzwischen niemand mehr.
BEV meint
aber der Andere hat das auch gemacht, warum darf ich das nicht ?
David meint
Der Zipse macht das gut. Wiegt die Konkurrenz in Sicherheit durch blödsinnige, rückwärtsgewandte Reden, während er heimlich Elektroautos wie geschnitten Brot verkauft und gerade dabei ist, seine 800 V Plattform in Stellung zu bringen und ebenso ohne Zweifel bei der Elektromotorenforschung und der Batterieforschung ziemlich vorne ist.
Future meint
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.
Tesla-Fan meint
Du bist foll schlau Dav id, da wären die Konkurrenten ohne dich nie drauf gekommen.
Ben meint
Und Herr Zipse, die Abhänigkeit vom Öl mit allen Umweltzerstörungen ist also ok, nur weil Europa verschlafen hat Batteriefertigungen aufzubauen.
Kann man sich nicht ausdenken 😑
Jeff Healey meint
Besser kann man es nicht ausdrücken.
1+++
Andi EE meint
Bin ich nicht gleicher Meinung, die Batterie ist nicht soooo entscheidend wie es momentan suggeriert wird. Ob man die jetzt für 4500€ selber oder für 6000€ einkauft (oder bei XL 8500 und 11000€), macht nicht aus, dass man die Fahrzeuge dann nicht konkurrenzfähig verkaufen könnte.
Diese Fahrzeuge aus China oder Tesla in der oberen Klasse können viel günstiger produziert werden. Da gibt es x-Faktoren die diese Differenz ausmachen. Das ist heute der entscheidende Faktor, ob man in Zukunft sich im harten Wettbewerb mit dem bestmöglichen P/L und gesunder Marge durchsetzen kann.
Man muss sich das nur mal durchdenken, wenn eine Batterie vielleicht 8’000€ kostet, kann am Schluss ein Fahrzeug deswegen nicht 12’000€ günstiger sein (Basispreis des OEM 40’000€ / Konkurrenz 28″000€). Da ist noch so viel mehr Effizienz in der Produktion und im geschickter designten Fahrzeug, dass es wirklich günstiger werden kann. Dort liegt die grosse Differenz.
Wenn ich mir ein Tesla innen anschauen, sehe ich Übergänge die man auf jeden Fall schöner machen könnte. Aber es wird deshalb nicht gemacht, weil man bei jedem zusätzlichen Arbeitsschritt zahlt / an Konkurrenzfähigkeit verliert, wenn es optisch perfekt designen würde.
Ben meint
Es sind ja Zipses Worte das BMW von China abhängig ist und dies ist selbst verschuldet, Tesla verbaut natürlich auch chin. Akkus aber Tesla fertigt mit Panasonic nunmal selbst Akkus.
Davon mal ab war BMW schon immer zu teuer für das gebotene, nur weil man den Namen bezahlen soll…also zumindest ich persönloch kann im BMW sitzend den Mehrpreis im vergleich zu meinem MY nicht erkennen.
Andi EE meint
@Ben
„Es sind ja Zipses Worte das BMW von China abhängig ist und dies ist selbst verschuldet, …“
Das sagst du, dass es selbstverschuldet ist. Er natürlich nicht, aus seiner Optik müssten Varta, Northvolt und co. / europäische Batteriehersteller ihre Aufgaben machen / diese Batterien subventioniert für seine Autos herstellem.
Du musst sehen, dass die Firmen nie selber an einer Misere schuld sind … aus ihrer Sicht. Da wird jedes Märchen vorher heruntergebetet, bevor man nur einen einzigen Eigenfehler zugibt.
„Davon mal ab war BMW schon immer zu teuer für das gebotene, nur weil man den Namen bezahlen soll …“
Die Zeiten sind vorbei, grad diese Konzerne haben gewaltige Probleme in China. Es ist nicht so wie man gedacht hat, dass es primär Volkswagen trifft. Dieses schlechte P/L wird auch Mercedes und BMW das Genick brechen, wenn es nicht deutliche Verbesserungen gibt. Das ist jetzt meine These … aber die Masse kauft doch kein Software-Museum mit diesem irren Aufpreis. Da wird viel Marktanteile wegbrechen, wenn das nicht korrigiert wird.
„… also zumindest ich persönloch kann im BMW sitzend den Mehrpreis im vergleich zu meinem MY nicht erkennen.“
Ja sind wir einer Meinung, aber der Preisunterschied muss ja jetzt erklärt werden. Und der ist weder bei einer tollen Marge (du wirst es sehen), noch bei der Ausstattung zu finden. Das sind ja 30% bei gleicher Ausstattung. Es ist eine aufwändige Bauweise, die viel menschliche Arbeit und deutlich weniger Robotik in der Produktion ermöglicht. Die Batterie ist nicht Grund, wieso die Autos so viel teurer sind. Die Gründe liegen praktisch überall beim Hersteller selber, wieso er so viel teurer ist.
…
das wird niemals ein CEO eines OEMs zugeben, dass die meisten Kosten-Fails in seiner Verantwortung liegen. Wir hören jeden Tag, wie schlecht die Bedingungen sind, also externe Fehler die er nicht beeinflussen kann.
hu.ms meint
„Tesla fertigt mit Panasonic nunmal selbst Akkus“ Falsch !
Panasonic fertigt in tesla-fabriken die zellen..
BEV meint
genau das, man hat lang genug Zeit gehabt etwas aufzubauen, aber es nicht gemacht
beim Öl sind wir für jeden Liter abhängig, für jeden Meter, den das Auto fährt, sind wir abhängig … aber das ist nicht das Problem von BMW, die bauen nur die Autos und verdienen damit ihr Geld
Eichhörnchen meint
Also Klima und die Gesundheit der Menschen egal, die Hauptsache für die BMW’ler rollt der Rubel! Und das dämliche H2 Gespräch noch hinten drauf.
Diese CO2 Flottenziele sind ja vom Himmel gefallen, gestern Abend gell. Das ist so erbärmlich was die klassischen OEM’s da abziehen.
Ich hoffe der Gesetzgeber bleibt stark, denn das erzeugt folgende Meldungen:
„VW deutet weitere Preisnachlässe bei E-Autos an“
=> Der Druck auf diese arrogante Industrie muss nur hoch genug sein, dann machen sie schon das Richtige. Der kleine ID.3 für <25K + eine kleine Förderung vom Staat, dann ist alles OK:-).
PS: Und der Ladestrom für 0,25 Euro/KWh.
EV6_Fahrer meint
Ladestrom für 25ct/kwh ist zu günstig! Die Betreiber der Ladestationen müssen Geld verdienen. Denke das ein Eingreifen Des Staates beim Ladestrom helfen könnte. AC Laden = 30 bis 35 ct, DC laden = 35 bis 40ct. Gleichzeitig aber auch bitte den Diesel Benzin jedes halbe Jahr mit 5 ct nach oben. Dann werden die E autos so günstig, das die Reichweite gar nicht mehr so wichtig ist. Wichtig für den normalen Bürger ist nur die Geldbörse!
libertador meint
Günstiger Ladestrom für Haushalte ohne einen Stellplatz wäre wirklich wichtig, gerade für den sozialen Ausgleich. Als Heimlader sind 25ct/kWh und günstiger derzeit möglich. Es wäre gut, wenn das auch für die weiteren rund 50% der Haushalte möglich wird, die finanziell tendenziell schlechter dastehen.
DC an Fernstraßen muss man nicht entsprechend eingreifen, aber sozial verträgliche Lademöglichkeiten sind sehr wichtig für die breite Akzeptanz und die soziale Ausgeglichenheit.
Jeff Healey meint
Sehr guter Beitrag.
Dem möchte ich absolut zustimmen. In dem Bereich muss dringend mehr gemacht werden.
Horst Krug meint
Ich lade sehr gerne beim V-Markt da kostet mich die kWh AC mit 11 KW 0,19€ inklusive Mwst. Es gibt auch Schnelllader dort zu einem deutlich höheren Preis, Ladekabel gehört fest zur Ladestation dazu. Steuerung geschieht mit der „Virta“ App aus Finnland die perfekt funktioniert. In der Virta App kann man auch die Seriennummer einer RFID Karte hinterlegen, denn alle Ladestationen haben neben dem App Zugang auch einen RFID Kartenleser. Ich habe die Seriennummer meiner originalen Tesla Schlüssel Karte hinterlegt, und damit schalte ich die Ladung ein und am Ende aus. Somit erfüllt die Tesla Schlüsselkarte eine Doppelte Funktion, und sie funktioniert unzuverlässig auch innerhalb des Geldbeutel heraus. Ich gehe dann beim Laden spazieren oder einkaufen. V-Markt gibt es im südlichen Bayern, funktioniert 100% zuverlässig mit der Virta App 24 Stunden am Tag, das ist absolute spitze. Immer genug freie Ladestationen und das auch außerhalb der Öffnungszeiten