Die niederländische Behörde RDW hat im April eine Typgenehmigung für Teslas Fahrassistenzsystem „Full Self-Driving (Supervised)“ erteilt. Damit können Funktionen der Technologie in den Niederlanden genutzt werden, die Genehmigung könnte später eine Ausweitung auf alle EU-Mitgliedstaaten ermöglichen. RDW informiert über die Hintergründe des Prozesses.
Dem Verfahren gingen demnach mehr als anderthalb Jahre Untersuchungen und Tests auf der Teststrecke sowie auf öffentlichen Straßen voraus. Die Behörde verweist darauf, dass Sicherheit für sie Vorrang habe und der korrekte Einsatz solcher Systeme einen positiven Beitrag zur Verkehrssicherheit leiste.
„Nicht autonom oder selbstfahrend“
Full Self-Driving (Supervised) – auf Deutsch „Vollständig autonomes Fahren (Überwacht)“, von Tesla auch kurz „FSD (Überwacht)“ genannt – wird als fortgeschrittenes Fahrassistenzsystem beschrieben, das viele Fahraufgaben übernehmen kann, jedoch nicht autonom arbeitet. Ein Fahrzeug mit diesem System sei „nicht autonom oder selbstfahrend“, erklärt die niederländische Behörde. Der Fahrer bleibe jederzeit verantwortlich und müsse die Kontrolle stets behalten.
Während das System aktiviert ist, überwachen verschiedene Sensoren, ob der Fahrer die Augen auf die Straße richtet und die Hände verfügbar hält, um das Lenkrad zu übernehmen. Die Hände müssen demnach nicht am Lenkrad liegen, aber ein unmittelbares Eingreifen muss jederzeit möglich sein.
Erkennt das System unzureichende Aufmerksamkeit, folgen verschiedene Signale, mit denen der Fahrer seine Wachsamkeit nachweisen muss. Tätigkeiten wie das Zeitunglesen am Steuer sind demnach weder erlaubt noch möglich. Bleibt die Aufmerksamkeit wiederholt unzureichend, weist das System darauf hin und kann sich im äußersten Fall vorübergehend nicht mehr aktivieren lassen.
RDW erklärt, das Tesla-System unterstütze den Fahrer stärker als andere Systeme, weil es bei Aktivierung mehrere Fahraufgaben übernehme. Zugleich betont die Behörde die kontinuierliche strikte Überwachung des Fahrers im Fahrzeug und bezeichnet das System deshalb als sicherer als andere Fahrassistenzsysteme.
Jährlich erteile man rund 50.000 Typgenehmigungen für ganze Fahrzeuge oder Fahrzeugteile, dazu zählten auch Fahrassistenzsysteme. Beim Zulassungsprozess hebt RDW Unterschiede zwischen der EU und den USA, wo das Tesla-System schon länger umfassendere Funktionalität bieten kann. In der EU würden Fahrzeuge nur mit vorab erteilter europäischer Typgenehmigung zugelassen, während in den Vereinigten Staaten eine Selbstzertifizierung gelte und die Aufsicht im Einsatz nachträglich kontrolliere. Zudem stelle Europa andere und strengere Anforderungen an Sicherheit und Umwelt. Auch die Softwareversionen unterschieden sich, weshalb die FSD-(Überwacht)-Version in den USA nicht mit der Version in der EU vergleichbar sei.
Für das Tesla-System gilt die Genehmigung derzeit nur in den Niederlanden. Für eine Nutzung in der gesamten EU muss RDW einen Antrag bei der Europäischen Kommission einreichen. Anschließend stimmen alle Mitgliedstaaten darüber ab, erforderlich ist eine Stimmenmehrheit im zuständigen Ausschuss.

hu.ms meint
Leute tesla schmiert doch alle tesla-käufer an.
Level 5 wird es für ihre fahrzeuge nie geben !
1. weil die hardware garnicht in den autos ist.
2. weil tesla das fahrelos-taxi-geschäft mit firmeneingenen autos selbst machen will.
Time will tell…
Die Wahrheit meint
Nach 3 Stunden Fahrt mit FSD kann ich mir ein Urteil aus eigener Erfahrung erlauben. Den „intelligenten“ (nicht konstruktiven, gelöschten) Kommentaren von David entnehme ich erweiterte Unkenntnis.
Wer das System nicht selbst gestest hat und nur ungereimtes nachplappert und noch eigene Phantasien hinzufügt, den kann ich nicht ernst nehmen und disqualifiziert sich offensichtlich selbst.
1. Fahrt in Köln auf dem Beifahrersitz mit Teslamitarbeiter hinter dem Steuer. FSD hat alle Manöver fehlerfrei ohne jegliche Eingriffe ansolviert.
2. Fahrt in den Niederlanden auf dem Beifahrsitz mit einem deutschen Fahlehrer hinter dem Lenkrad. Komplette Fahrt ohne Eingriff fehlerfrei beendet.
3. Fahrt in den Niederlanden mit deutschem Fahrlehrer auf dem Beifahrersitz und ich hinter dem Lenkrad. Da ich viele fiese Ecken kenne, wurde FSD trotzdem nicht an die Grenzen gebracht und absolvierte auch diese Fahrt problemlos.
Fazit: Jeder Kritiker oder Zweifler wird verstummen, wenn er das System selbst testet. Die niederländische RDW hat in 18 Monaten sehr intensiv und kritisch getestet. Das Ergebnis ist bekannt. FEHLERFREI!!!
hu.ms meint
Bezweifele ich garnicht.
Aber wo soll der vorteil für den fahrer liegen, wenn er weiterhin überwachen muss und die zeit nicht anders nutzen kann.
Erst wenn das mögich ist = Level 5 steigt die masse um. Vorher nur ein paar nerds, die dem auto gerne beim fahren zusehen MÜSSEN !
MK meint
@Die Wahrheit:
Zum einen beantworten alle Ihre Aussagen nicht die Frage nach dem Mehrwert des Systems: Einen Mehrwert habe ich erst dann, wenn ich während der Fahrt ein Buch lesen kann, am Laptop arbeiten kann usw. Die niederländische Behörde hebt hier hervor, dass das einzige, was Tesla besser kann als andere Hersteller, die Tatsache ist, diese Ablenkungen beim Fahrer am wirksamsten zu unterbinden.
Sich von A nach B chauffieren lassen und nur alle 30 Sekunden mal kurz am Lenkrad rütteln (was eben laut Behörde keine wirklich gute Überwachung der Aufmerksamkeit des Fahrers ist), konnte z.B. der Mercedes GLS schon 2018.
Von daher: Seien Sie doch mal ehrlich zu sich selber. Erst, wenn ich einen praktischen Mehrwert davon habe (also eben andere Dinge während der Fahrt erledigen zu können) ist das System auch nur einen Cent wert.
Was die „schwierigen Situationen“ angeht: Schade, dass Sie auf Beispiele verzichten, was denn für Sie eine „schwierige Situation“ kennzeichnet.
Ich habe mal zwei Beispiele aus meiner Heimatstadt Marburg von den meistbefahrenen Pendlerstrecken der Stadt, die jeweils von tausenden Berufspendlern pro Tag genutzt werden:
1. (die einfache Situation): In der Emil-von-Behring-Straße gibt es zwei breite Spuren (eine je Richtung). Wechselseitig gibt es mal auf der einen Seite, mal auf der anderen Seite Parkplätze. Um an den parkenden Autos vorbeizukommen, muss man deutlich über die Markierung drüber bei fließendem Gegenverkehr auf die Gegenspur fahren. Wer anhält, legt eine der wichtigsten Verkehrsadern der Stadt lahm.
2. (etwas schwieriger): Eine Engstelle in einer steilen Kurve in der Straße am Rotenberg: Ob man die Stelle passieren kann, sieht man ausschließlich über auf der gegenüberliegenden Straßenseite stehende Spiegel. Vorfahrt hat natürlich immer, wer bergauf fährt (auch ohne, dass ein Schild darauf hinweisen würde…)
David meint
Die gelöschten Kommentare waren nicht von mir, wie du vermutlich weißt, Thorsten. Natürlich kann man sich von Level 4 auf Level 2 absteigen und sich das dann schön reden. Das dumme ist nur, damit kann man kein autonomes Fahren betreiben. Der Fahrer muss die ganze Zeit aktiv dabei bleiben. Punkt!
Wer soll dafür Geld bezahlen? Selbst bei Tesla sind ja die Lenkräder nicht mit Stacheldraht umwickelt. Es hat also keinen Vorteil, das Lenkrad ab und zu loslassen zu können. Zudem kann man das bei anderen auch.
„Aber im Kreisverkääääähr!“. Wer bitte besteht darauf, gerade in einem Kreisverkehr unbedingt nicht die Hände am Lenkrad zu haben? Dann macht es doch sogar besonderen Sinn, den Oberkörper gegen die Seitenkräfte abzustützen. Es reduziert sich also auch wie bisher darauf, dass Tesla einen größeren Lenkwinkel bei Level 2 freigibt. Und nimmt dabei in Kauf, dass das Fahrzeug in den Gegenverkehr abbiegt, wie bei dem chinesischen Influencer.
Jörg2 meint
Meine Herren(?),
was man(n) davon hat?
Wohl mehr Verkehrssicherheit für sich selbst und andere (laut Zulassungsbehörde).
hu.ms wiese „Nerds“? Sind das alles Nerds, die, bei welchem Autohersteller auch immer, Haken bei diversen Zusatzpaketen machen? Gehört „ESP“, „Kollissionswarner“ etc., in welchem Auto auch immer, zu „Nerds“? Kennst Du all diese Leute oder ist es nicht doch eher eine Projektion?
Fred Feuerstein meint
So hat hu.ms auch schon ab 2019 argumentiert, kann man nachlesen. Da ging es darum: Nur Nerds kaufen sich das Model 3 wegen des fehlenden Displays in der Sichtachse und wie soll Tesla die neue Fabrik in China auslasten?
Na ja, man sieht wie er immer und immer wieder daneben liegt. Dieser kleine Hersteller aus den USA zeigt Volkswagen die Rücklichter wie man mit 2 Volumenmodellen mehr eFahrzeuge absetzt als ein ganzer Multimarkenkonzern mit mittlerweile mehr als 30 Modellen…
hu.ms meint
Na Fredi, dann such doch das mal raus !
Geht nicht – denn es stimmt nicht.
Ich habe nicht eingetretene prognosen gemacht. Aber nicht die von dir geschriebenen. Dein gedächnis zeigt böse lücken. Empfehle taiginseng…. :-))
Fred Feuerstein meint
Das raussuchen überlasse ich dir. Und peinlich, dass du deine selbst getätigten Aussagen verleumndest. Aber Rückgrat ist etwas das ich von dir soweiso nicht erwartet habe. Ich finde es aber lustig zu lesen wie du immer und immer wieder daneben liegst.
Fred Feuerstein meint
Vielleicht sollte ich wie bei dem Kommentar mit den „vergessenen“ hinteren Bremsenservice auch hier mal auf die Suche gehen, damit jeder sehen kann, dass du es mit der Wahrheit nicht so hast oder dass du getätigte Aussagen gern vergisst, aus welchen Gründen auch immer…
Powerwall Thorsten meint
David und die 5 Freunde haben den ersten Schock der Zulassung von FSD Supervised in den Niederlanden offenbar überwunden – die Schockstarre scheint überwunden und die Finger tippen und diskreditieren wieder fleißig.
Ich würde mich sehr freuen, wenn die Hardware 3 Teslas wenigstens eine abgespeckte Version bekommen, da ich sogar meine 2026 8.3 Version auf unseren über 4000km Osterferien durch Schottland extrem entspannt empfunden habe – wie wird dann FSD Supervised erst reinkicken?
Aber das wird die Zeit zeigen – ob der David das nun will oder auch nicht.
Mal sehen wie die Börse das mittelfristig bewertet – ich freu mich drauf – der David wohl eher nicht
So what?
David meint
„Erkennt das System unzureichende Aufmerksamkeit, folgen verschiedene Signale, mit denen der Fahrer seine Wachsamkeit nachweisen muss. Tätigkeiten wie das Zeitunglesen am Steuer sind demnach weder erlaubt noch möglich. Bleibt die Aufmerksamkeit wiederholt unzureichend, weist das System darauf hin und kann sich im äußersten Fall vorübergehend nicht mehr aktivieren lassen.“.
Vom eigenen Auto bestraft. Das System schaltet sich dann gerne auch mal für den ganzen Tag ab, wenn du auf der Hinfahrt nicht artig warst. Vielleicht gibt’s in der nächsten Modellpflege des Level 2 Systems einen Arm mit Latexhand, der dem unaufmerksamen Tesla-Fahrer eine scheuert? Das würde mir zumindest gefallen.
Jedenfalls macht das System keinen Sinn, weil man ja nichts anderes machen kann als Autofahren. Ich denke zwar schon, mit Blick auf die Versicherungskosten, dass Tesla Fahrer insgesamt mit dem Autofahren überfordert sind. Nur nutzt ihnen dann kein System wie dieses, auf das man sich keinen Meter verlassen kann.
Andi EE meint
@David
„Erkennt das System unzureichende Aufmerksamkeit, folgen verschiedene Signale, mit denen der Fahrer seine Wachsamkeit nachweisen muss.“
Ist doch gut, dass es so ist. Deine Softwarebruchbude würde nicht mal das auf die Reihe kriegen.
„Tätigkeiten wie das Zeitunglesen am Steuer sind demnach weder erlaubt noch möglich.“
Dann wäre es ja Level 5 und du würdest dich an einen Strick hängen. 😄
„Vom eigenen Auto bestraft. Das System schaltet sich dann gerne auch mal für den ganzen Tag ab, wenn du auf der Hinfahrt nicht artig warst.“
Wenn man zu lasch wäre, wärst du der erste der das wieder abmahnen würde.
„… der dem unaufmerksamen Tesla-Fahrer eine scheuert? Das würde mir zumindest gefallen.“
FSD wirkt bei dir. 😄😄👋
„Jedenfalls macht das System keinen Sinn, … “
In erster Linie machst du keinen Sinn. Gibt es eigentlich keinen Strike für dich, das wäre eine Wohltat für die Kommentarspalte. Den Schwachsinn von dir einfach abstellen, da würde ich sogar für zahlen. Bei ecomento.de ankreuzen, @David&Mary und Co. abstellen, wie bei der Werbung.
Future meint
Das Autofahren wird also endlich viel sicherer mit dem System von Tesla. Viele Autofahrer sind doch ständig überfordert mit ihren 2 Augen und der schlechten Rundumsicht. Hoffentlich gibt es das auch bald in Deutschland.
Jörg2 meint
Solch Erkennungssysteme würde ich mir in jedem Fahrzeug jedweden Herstellers wünschen.
Du hast keine Fahrerlaubnis? Auto fährt nicht.
Du bist betrunken, bekifft? Auto fährt nicht.
Du fährst zu schnell? Auto bremst ein.
Du hältst keinen Sicherheitsabstand? Du machst sonstwas? Du bist unaufmerksam? Auto greift ein.
Das alles kommt wiederholt vor? Das Auto fährt Dich zur nächsten Nachschulung.
„Freie Fahrt für freie Bürger!“? DAS gibt es nichtmal auf dem Rundkurs! Versuch mal andersrum zu fahren, Sicherheitsvorgaben nicht einzuhalten…. also abgestimmte Regeln und Verhaltensweisen nicht einzuhalten.
Future meint
Amerika ist ja eher weit weg. Aber jetzt werden sich die YouTuber aus Deutschland alle nach Holland aufmachen und das Internet fluten mit FSD-Videos. Natürlich wird es dann so wie in Kaliformien auch diese Vergleiche geben mit dem selbstfahrenden Tesla und dem Mercedes auf der identischen Strecke durch das Chaos von Amsterdam. Mal sehen, wie oft der Fahrer dann jeweils eingreifen muss und wer weiß jetzt schon, was diese vielen Videos dann mit den Menschen macht. Die Zukunft der Automobilität ist jetzt wohl angekommen in Europa.
M. meint
Wie oft der Fahrer eingreifen muss, wird so ein Video niemals zeigen. Dann wird eher so oft gefilmt, bis es klappt. Die Message muss schon stimmen ;-)
Was passiert, wenn man es nicht wiederholen kann, z.B. weil live gestreamt – davon gibt es „nette“ Videos.
Nicht, dass wir davon hier noch nichts gesehen hätten, aber ich kann trotzdem aushelfen, falls Bedarf besteht.
Jörg2 meint
M
Wenn Dich das dermaßen interessiert, fahr doch einfach mal ein Wochenende solch Ding.
Sollte Dich das garnicht interessieren, also ein Abgleich zw. Deiner Vorstellung und der Realität, dann verstehe ich Deine Wortmeldungen immer weniger.
Future meint
Bei den YouTubern geht es immer auch um Drama für die Klicks. Das gehört doch dazu. Aber das ist hier im Blog bei den PR-Meldungen und den Kommentaren dazu doch auch so.
Andi EE meint
@M.Pünktchen
„Wie oft der Fahrer eingreifen muss, wird so ein Video niemals zeigen.“
Es gibt tausende Videos die ca. eine Stunde unterbrechungsfrei durchlaufen. Du bist es der exakt das Gegenteil macht, ein paar kurze Schnipsel die durch die ganze Presse gehen, völlig aufzublasen, statt dass du dir einmal Zeit nimmst und eine Stunde in ein unterbrechgsfreies Video schaust.
Diese Antwort von dir jetzt, ist so bezeichnend für deine Ahnungslosigkeit und die Art wie du dich über FSD informierst. Von dir kommen kommen diese Sätzchen vom Bahn-Schrankenvideo, wo man merkt, dass du nur auf diese Dinge anspringst. Und dann denkst du, dass dieses Konzentrat den aktuellen Entwicklungsstand wieder gibt. Du informierst dich nur in der extremsten Art des Zusammenschnitts (im Negativen), wirfst den anderen vor, dass alles geschnitten sei, was eine absurd lächerliche Behauptung ist. Es gibt mehrere Youtuber, die fast nur ungeschnittenes Material ins Netz stellen.
Der Holländer der mit Tesla Podcast die erste Fahrt durch Amsterdam gemacht hat, kannte ich z.B. nicht. Das Video war doch ungeschnitten. Ein qualitativ schlechter Livestream, aber es war alles gut zu erkennen. Wenn man die simpelsten Dinge, wo nach einem Tag nach dem RDW-OK, im Live Stream eine Stunde in schwieriger Umgebung in Europa verfolgt werden konnte, immer noch blöd wie du rum meckert, dass alles geschnitten sei. Das ist für mich einfach nur noch Dumpfbacken Kindergarten = @M
hu.ms meint
Eben weil eben ab und zu mal menschlicher eingriff notwendig ist MUSS laufend überwacht werden. Die häufigkeit der eingriffe sind da eigentlich sekundär.
Entscheidend ist die dauerhaft überwachung = level 2 !
Deshalb auch kaum absatzzuwachs beim fahrzeugverkauf zu erwarten.
Bis level 5 ist noch ein weiter weg. Wer diesen als erster schafft ist völlig offen. Ich tippe auf china ?
Sollte es eine aussereuropäische firma sein, wird die auto-lobby die genehmigung in der EU zu verhindern wissen, bis sie selbst so weit sind.
Die aktuelle tesla- version sehen sie offensichtlich – wie ich – als keinen verhinderungwürdigen fortschritt.
Michael Dietrich meint
Zu der Typgenehmigung gehört unter anderem, dass das System offiziell ind im Fahrzeug so angezeigt nicht mehr FSD sondern Lenkassistent heißt.
Jörg2 meint
Ich wusste bisher garnicht, dass, wenn es auf EU-Ebene als Mehrheitsbeschluss zugelassen wird, dass es dann verbindlich für die gesamte EU zugelasssen ist, nationale Zulassungsbehörden dann wohl außen vor sind. Ich hatte da mit mehr Steuerrungsmöglichkeiten der jeweiligen nationalen Behörden für ihr Einzugsgebiet gerechnet.
Dann geht es eventuell schneller, als ich dachte.
Wir werden dann auf YT sicherlich eine Flut von nationalen Möchtegern-Auto-Influenzern aller Lande sehen. Sowohl überzogen positive als auch überzogen negative Berichte. Ich bin mir auch sicher, dass es Unfälle geben wird, Diskussionen über die Schuldfrage und das die üblichen Anwaltskanzleien schonmal ihr Homepage-Menü anpassen…
Aber irgendwie geht es immer weiter…
Einige schreiben ja, dass können in der EU die anderen Autohersteller auch. Mir persönlich fehlen dazu die Videobeweise. Aber vielleicht kommen ja noch zeitnah deren Kundenfahrten durch Amsterdam, um Kreisverkehre, abbiegend bei mehrspurigen Kreuzungen….
Allerdings kenne ich keine Pressemeldung, dass irgendeine Zulassungsbehörde in der EU gerade von einem europäischen Hersteller ähnliches Testes, geschweige denn zugelassen hat.
Wir werden sehen.
Zumindest haben wir nun erstmal die Bestätigung, einer offenbar gründlichen Zulassungsbehörde, dass solche Systme, bei Nutzung in deren Grenzen, einen positiven Beitrag zur Verkehrssicherheit beitragen.
M. meint
„Keine Info, dass andere Hersteller ähnliche Tests…“
L2 haben ja alle. Jetzt ausgerechnet wegen der Fähigkeit, unter ständiger Überwachung mit großer Wahrscheinlichkeit einen Kreisverkehr zu nehmen – ja, toll, aber das soll einen kompletten Zulassungsprozess wert sein?
🤪
Jörg2 meint
M
Ich habe verstanden, die niederländische Behörde hat nicht „L2“ getestet (was sollte man da testen?), sondern die speziellen Fähigkeiten des vorgelegten Tesla-Systems. Und das, also das Tesla-System, haben sie nun national zugelassen und behördlich zur EU-weiten Zulassung eingereicht.
Ich glaube, Tesla legt keinen Wert auf den Stempel „L2“.
Deine Argumentation ist auf dem Niveau: roten Außenlack können eigentlich alle.
Powerwall Thorsten meint
Natürlich hat das System schon heute nichts mehr mit dem in den USA gemeinsam, da dieses ja kontinuierlich und zunehmend schneller weiterentwickelt wird und damit immer noch besser.
Das wollen hier natürlich David und der Rest aus verständlichen Gründen lieber nicht verstehen.
Europäische Länder, die nicht unter der Knute einer heimischen Automobilindustrie stehen werden das sehr schnell verstehen und entsprechend handeln.
Wer hier – wie sagt David immer so schön – NICHTS hat ist Deutschland – und das hat sich die hiesige Industrie ganz alleine zuzuschreiben.
MK meint
@Powerwall Thorsten:
„Natürlich hat das System schon heute nichts mehr mit dem in den USA gemeinsam, da dieses ja kontinuierlich und zunehmend schneller weiterentwickelt wird und damit immer noch besser.“
Wenn diese Aussage von Ihnen stimmen würde, würde das ja im Umkehrschluss bedeuten, dass eines der zentralen Werbeversprechen von Tesla, nämlich das auch nach Kauf die Fahrzeuge per Update auf dem neusten Stand gehalten werden, eine Lüge ist.
Vor Allem wird ja hier im Artikel betont, dass in den USA kein Zulassungsverfahren notwendig ist, sondern nur eine Anzeigepflicht besteht. Eine in den USA noch fehlende Zulassung kann also kein Argument sein…
Und auch an Sie die Frage: Was bringt mir das, wenn das System abschaltet, sobald ich mich auf was anderes als auf die Straße konzentriere? Außer, dass ich viele Jahre auf Urlaub verzichten müsste um den Aufpreis für das System gegenüber einem Tesla ohne diese Funktion, wieder rauszuholen?
M. meint
Was mich jetzt mal noch interessiert:
Was ist eigentlich, wenn das System ein Update erhalten soll? Bei neuronalen Systemen kann man nicht davon ausgehen, dass das automatisch besser wird, diese Erfahrung haben amerikanische FSD-Kunden schon gemacht. Da gingen bei 14.2 Dinge, die bei 14.3 nicht mehr gingen.
Aber vielleicht ist das hier gar kein neuronales System mehr, irgendwas muss ja 18 Monate gebraucht haben, bis es zulassungstauglich war.
Jörg2 meint
Ich hoffe, Deine grundsätzlich Negativsicht/Negativauslegung von Dingen, ist auf das Thema „Tesla“ reduziert und ansonsten bist Du ein neugieriger, positiv zugewandter, sozial äußerst umgänglicher lieber Mitbürger.
Warum sich die Zulassungsbehörde 18 Monate Zeit genommen hat, wäre eine Frage an die Zulassungsbehörde. Meine Vermutung: Die haben Langzeitfahrtests gemacht um sich ein eigenes Bild vom System zu erarbeiten. Sicherlich auch, um sich im Nachgang nicht vorwerfen lassen zu müssen. „DAS ging ja SOOOOO schnell, das KANN nicht gründlich gewesen sein…. „.
Aber egal. Du findest etwas Negatives dran. Egal, wie die Lage ist.
Übrigends: Heute ist ein Sonnentag. Aber Du hast völlig recht, der aktuelle Auftritt des Mondes ist absolut schlecht.
Fischmeister meint
FSD(überwacht) ist also kein autonomes fahren. Mit Glück kann man es teilautonomes fahren nennen. Also etwas, was bei VW, Mercedes und BMW schon seit Jahren selbst in der Mittelklasse verfügbar ist. Hut ab Tesla, ihr seid richtige Pioniere. Und es gibt tatsächlich Leute die sowas feiern. Verstehe einer die Welt.
Future meint
Bei den Systemen der Hersteller gibt es offenbar sehr große Unterschiede, was die jeweiligen Fähigkeiten betrifft. Das macht das Tesla-System wohl so besonders und die Behörde stellt nun nach den ausführlichen Tests klar, dass das System von Tesla den Fahrer mehr unterstützt, als es andere Systeme können. Das ist doch eine Sensation, die viele in Deutschland verhindern wollten.
M. meint
Das System muss für „mehr Können“ auch mehr überwacht werden.
Am Ende fahren da zwei gleichzeitig ein Auto.
Aber alles gut – es sind schon die richtigen, die für sowas ein Abo abschließen.
Jörg2 meint
M
Mehr als ständige Aufmerksamkeit, also das, was jeder Verkehrsteilnehmer mit jedwedem Fahrzeug wohl machen sollte, geht ja wohl nicht.
David meint
Es geht nur darum, sagen zu können: Wir haben FSD zugelassen bekommen! Nur diesen Narrativ. Und irgendwer wird’s vielleicht glauben und überinterpretieren. So simpel ist das.
Leute, die Sachen neutral bewerten, kommen zu einem zusätzlichen Schluss: Wenn man jetzt 18 Monate Mühe und Geld reingesteckt hat, um ein Level 2 System zuzulassen, bei dem man nicht einen Moment etwas anderes machen kann als Auto fahren, dann bedeutet das für ein Level 3 oder gar 4 System im Tesla, es steht nicht einmal mittelfristig vor der Tür.
Jörg2 meint
Aktuell steht wohl erstmal die Einführung eines Abo-Systems an.
Also einer langfristigen Abo-Zusatzmarge pro Auto (zusätzlich zu der bereits verdienten Marge bei Autoverkauf).
Also die Umsetzung eines nächsten Schrittes der angekündigten Langzeitentwicklung des Systems.
Future meint
David ärgert sich doch nur, dass seine Prognose nicht funktioniert hat und sie das jetzt in Holland ohne Auflagen und Nachbesserungen zugelassen haben. Man kann nicht immer gewinnen. Die Missionen gehen doch weiter, die Evangelisten auf beiden Seiten arbeiten natürlich weiter daran, sonst wäre diese Automobilität ja auch voll langweilig.
Matthias meint
Alter. In Trollheim sind weniger.
Naja Internet 2026
David meint
Man muss sich nur das aktuelle Medienecho zu Tesla angucken, dann kann man drauf kommen, dass in Europa niemand auf dieses Manöver hereinfällt. Wirtschaftswoche schreibt: Autonomes fahren. So unbedeutend ist Teslas angebliche Selbstfahrsoftware. Der SRF berichtet: Wie wie Tesla Unfälle verheimlichte, um seinen Autopiloten zu testen. Merkur: Tesla-Fahrer kracht gegen Baum – er stirbt in den Flammen seines Wracks. t3n: Beinahe-Katastrophe: Tesla beschleunigt trotz herannahendem Zug. Dann gibt es noch viele Artikel zu ersten Klagen von Holländern, deren Tesla mit Hardware 3 dieses neue Feature nicht mehr nutzen können, obwohl sie FSD bestellt hatten.
McGybrush meint
Man könnte meinen alle anderen sind komplett ohne Rückschläge, Fehler und Unfälle zu Ihren Systemen gekommen.
Alle Szenarien passieren nun mal. Egal ob es sich um eine Rakete, Medikament oder ein Fahrerassistenzsystem handelt.
Festehe das Tesla Bashing nicht. Oder meintest Du damit alle Autohersteller und hast sie nur nicht explizit Namentlich erwähnt?
Steig einfach nicht in einem Tesla ein wenn Dir das nicht so zusagt.
hu.ms meint
Die ganze aufgeführten fälle haben einen grund: die fahrer haben nicht überwacht und folglich nicht die von der maschine verursachten unfälle verhindert !
Deshalb ist tesla als hersteller auch nicht haftbar zu machen.
Andi EE meint
Korrekt. Stell dir mal vor, mit deinem Assistenzsystem ID.3, welches der gleichen Aufsichtspflicht unterliegt, würde ein ähnliches Theater veranstaltet, wenn es nicht das tut, was es soll. Du hättest Milliarden von Beschwerden, die alle zurecht eingereicht würden.
Das System von VW ist im Vergleich zu FSD derart beschränkt, unfähig und gefährlich, wirklich gefährlich und NIE, NIE, NIE, steht irgend was dazu in der Presse. Die Presse ist ein Mega-Katastrophe, null Ahnung, völlig verblendet und vollgestopft mit OEM-Werbegeld. Hier wird ein Zerrbild von der Presse verbreitet was durch nichts zu toppen ist.
eBikerin meint
Was bitte ist denn an den Assistenzsystemen von VW gefährlich?
Ach und zum Thema OEM-Werbegeld. Ich glaube ich habe es dir schon zig mal gesagt: auch den lieblings Autohersteller ist ein „OEM“.
Vielleicht solltest du das Wort mal richtig verwenden, oder wenigstens mal nachlesen, was das eigentlich bedeutet
Andi EE meint
Sobald die Fahrbahnmarkierung unterbrochen wird, ist das Assistenzsystem hochgefährlich weil blind. Dieses System kann dich jederzeit in den Graben fahren. Und auch sonst versteht es ja nichts von der Umgebung. Wenn du zur Aktivierung eine Linie benötigst, weiss der Dümmste, dass das System nichts kann, außer einer Linie nachfahren.
EVrules meint
Nur nennt niemand sonst das System „Full-Self-Driving“ – und wirbt mit „10-fach höherer Sicherheit als jeder Mensch es könnte“, etc.
Bei allen anderen Systemen wird klar und transparent kommuniziert, dass es eine teilautonome Funktion ist, die fehlerhaft sein kann.
Die überzogenen Erwartungen, nebst Systemüberschätzung liegen bei Tesla selbst.
Andi EE meint
„Nur nennt niemand sonst das System „Full-Self-Driving“ – und wirbt mit „10-fach höherer Sicherheit als jeder Mensch es könnte“, etc.“
Das hat es nie geheissen. Die Zahl der 7-fachen Verbesserung stammt aus der Statistik von bald 10 Milliarden Kilometer, die mit dieser reduzierten Unfallwahrscheinlichkeit gefahren wurden. Nicht dumme Dinge behaupten @EVrules.
„Bei allen anderen Systemen wird klar und transparent kommuniziert, dass es eine teilautonome Funktion ist, die fehlerhaft sein kann.“
Es steht aber nicht, dass sie ohne Linien gar nichts können. Da wird der Verbraucher massiv in die Irre geführt. Die haben keine Ahnung, wenn das mal fehlt, dass das System gar nichts mehr kann.
M. meint
„Die Zahl der 7-fachen Verbesserung stammt aus der Statistik von bald 10 Milliarden Kilometer, die mit dieser reduzierten Unfallwahrscheinlichkeit gefahren wurden. Nicht dumme Dinge behaupten @EVrules.“
Keine dummen Dinge behaupten, Andi.
Diese Statistik beinhaltet ja keine Fahrten mit „vollautonomen“ Fahrten, sondern solche, bei denen
a) das Auto fuhr und der/die Fahrer:in eingegriffen hat, um einen Unfall zu verhindern
b) vermutlich (!) auch solche Fahrten, bei denen der Fahrer fuhr und das System eingegriffen hat
Also das Zusammenwirken von 2 „Systemen“, statt dem einen System „FSD“, das bisher nicht nachweisen konnte, „autonom 7-mal sicherer als ein Mensch“ zu fahren, ohne dass dieser in der ganzen Zeit eingreifen musste.
Hat noch niemand aufgezeigt.
hu.ms meint
Andi,
Warum sollte was in der presse stehen ?
Es wird von VW als assistenzsystem beschrieben und die fahrer überwachen es entsprechend – deshalb auch keine systembedingten unfälle.
Wenn es aber mit FSD = „voll selbst fahrend“ beworben wird ist es kein wunder dass die fahrer es falsch einschätzen und unfälle passieren.
Viele leute sind einfach einfältig – besonders amerikaner und auch du.
Thorsten 0711 meint
Mir hat niemand versprochen, dass mein Level 2 System in allen Szenarien autonom das Fahrzeug lenkt. Daher ist es müßig von einer Gefährlichkeit zu schwadeonieren wenn jedem Benutzer eines solchen Systems klar ist, immer und überall die Verantwortung für das Fahren zu tragen.
In meinem Fall sind, dank kapazitivem Lenkrad, die Finger sowieso immer an diesem.
Ich bin wirklich gespannt wann es richtige Level 3, 4 bzw 5 Systeme geben wird. Für Urlaubsfahrten hätte ich das echt gerne. Der Travelassist in meinem Fahrzeug ist bereits eine sehr gute Hilfe auf der AB, mit der Langstrecken für mich so entspannt sind wie noch nie zuvor.
MK meint
@Andi EE:
Und wieder stellen Sie Behauptungen über die angeblich nicht funktionierenden Systeme anderer Hersteller auf, von denen jeder, der ein solches Fahrzeug eines anderen Herstellers hat, genau weiß, dass sie falsch sind.
Also auch wenn ich es schon gefühlte Zwölfmillionen Mal gesagt habe: Mein Skoda Erloq, der weder Premiumanspruch hat noch behauptet, autonom fahren zu können, erkennt Straßenränder auch sehr gut, ohne dass dafür ein netter Mensch Linien auf die Straße malen muss. Und meine Erfahrung beruft sich auf 1.000 km Fahrerfahrung pro Woche. Worauf genau beruht Ihre Erfahrung über die Fähigkeiten von Autos z.B. eben aus dem VW-Konzern? Auf Youtube-Videos von Autos mit der Software von vor 3 Jahren?
David meint
Genau das, mein lieber hums, kippt ja gerade in den USA. Die Anwälte sind schlauer geworden und versuchen nicht mehr, ihre Mandanten schuldfrei zu stellen, was das natürliche Setting in solchen Prozessen ist.
Nein, sie geben zu, dass ihr Mandant einen schweren Fehler gemacht hat, allerdings hätte er nie im Leben nach den großen Versprechen von Tesla uns Musk, dann werden einige genannt, damit gerechnet, dass man dieses angeblich so überlegende System in einer normalen Verkehrssituation nicht einmal 3 Sekunden alleine lassen kann.
Somit bekam Tesla eine Teilschuld, aber das reicht vollkommen. Electrek hat hochgerechnet, dass damit ein Prozessrisiko von 14 Milliarden entstanden ist. Aus bekannten fällen, aber da werden jetzt, nachdem die Chancen sich deutlich verbessert haben, garantiert eine Vielfache Anzahl werden. Denn passiert ist genug, wenn man diese untauglichen Assistenzsysteme zur Entlastung einsetzt.
Und noch nicht dabei ist das Klagerisiko Von Besitzern mit Hardware 3 und FSD, die jetzt nicht einmal das Pseudo-FSD nutzen dürfen.
Jörg2 meint
Das klingt wie kindliche, weihnachtliche Vorfreude.
hu.ms meint
Na Jörg,
wie wäre es mit gegenargumentation.
Stattdessen nichtssagender beitrag. Wieder mal typisch.
Future meint
Bestimmt hat er sich auch ganz doll gefreut, als sein Volkswagen-Konzern im Zusammenhang mit dem Dieselskandal in den USA insgesamt mehr als 20 Milliarden Dollar für Vergleiche, Strafen und Entschädigungen gezahlt hat. Die Anwälte habe eben gute Arbeit geleistet für ihre Klienten. Das gefällt David.
hu.ms meint
Und gleich der Future hinterher – völlig themenfrend.
Auch er hat keine gegenargumente – peinlich – peinlich…
Jörg2 meint
hu.ms
Muss man auf jeden Schwachsinn versuchen Gegenargumente vorzubringen oder kann man auch einfach mal die Gefühlsebene benennen?
Hättest Du denn gute Argumente, warum die Nutzer des FSDS alle Nerds sein sollten? Oder ist das eher ein Gefühl von Dir?
hu.ms meint
Jörg:
Die bestätigung kommt noch durch die tesla-zulassungszahlen nach genehmigung in der ganzen EU.
Prognose: sie steigen nur % einstellig – eben weil nur nerds kaufen …
Time will tell…
Future meint
Das RDW hat das Tesla-System also zur Königin unter den autonomen Sytemen gemacht. Das ist in Europa wohl eine Sensation nach diesen vielen Jahren der Abschottung: »das Tesla-System unterstütze den Fahrer stärker als andere Systeme … und bezeichnet das System deshalb als sicherer als andere Fahrassistenzsysteme.« Nun muss man sich fragen, wie lange wird Deutschland noch ohne dieses System auskommen können, wenn es in den Niederlanden von den Behörden so ausführlich getestet und dann so stark gelobt wurde. Langsam wird doch allen klar, warum die Investoren seit vielen Jahren so viel Geld auf Tesla wetten.
hu.ms meint
Der punkt ist doch: wievele teslas werden im genehmigungsgebiet mehr verkauft weil das „am stärksten unterstützende assistenzsystem“ dort zu haben ist.
Wie schon mehrfach geschrieben tippe ich auf einen einstelligen prozentwert von nerds,
die gerne dem autos beim fahren zusehen MÜSSEN !
Erst wenn man während der fahrt schlafen oder arbeiten kann kommt das ganz grosse geschäft. Wann das sein wird und wer der erste aber sicher nicht der einzige sein wird ist völlig offen.
Jörg2 meint
hu.ms
Tesla hat ja eh nicht die berauschenden Zulassungszahlen in Europa (was, mMn, am Nicht-Flottengeschäft von Tesla liegt).
Ob da nun erheblich mehr Tesla in der EU verkauft werden? Ich glaube darum geht nicht in der Hauptsache. Ich glaube, aktuell geht es um den Aufbau von Abo-Systemen auf der bereits in den Verkehr gebrachten (sprich: verkauften, Umsatz erzeugten) Hardware. Also um ein deutliches Hochziehen der Marge pro Auto durch die Summe von Verkaufsmarge und Langzeit-Abo.
Wie erfolgreich solch Abo sein wird, hängt (wie beim Hardwareverkauf) von P/L ab. Das geht beim Direktkaufpreis los, über Lang- und Kurzzeit-Abo mit unterscheidlichen Monats(?)-Tarifen und endet bei der Frage: Was passiert beim Kauf des Systems oder eine Langzeitmiete bei Eigentumswechsel des Autos. Ich vermute, wir werden hier verscheidenste Ansätze, Irrungen, Nachjustierereien… sehen.
hu.ms meint
Ja Jörg,
und wieviele % der teslas sind das denn, die die hardwarevoraussetzungen für diese version des FSD supervised mitbringen ? 20 oder doch 30… :-))
M. meint
Eigenwillige Interpretation, aber immerhin aus einer Ecke, wo es zu erwartet war.
Daher:
„Zugleich betont die Behörde die kontinuierliche strikte Überwachung des Fahrers im Fahrzeug und bezeichnet das System deshalb als sicherer als andere Fahrassistenzsysteme.“
Das Plus an Sicherheit kommt aus der strikteren Überwachung des Fahrers, ob er das System überwacht. Also weniger System, mehr Fahrer.
Das Mehr an Überwachung durch Fahrer ist das Plus an Sicherheit.
Klassisches Assistenzsystem.
Hurra.
Tim Leiser meint
Mercedes schreibt, dass der System (basierend auf dem Stack von NVIDIA) ab 2027 zugelassen sein wird
David meint
Dann hast du eine andere Version des Textes der RDW vorliegen. Vielleicht hat jemand deinen Computer gehackt und dich auf eine falsche Seite umgeleitet?
Die originale Seite der niederländischen Verkehrsbehörde, stellt ausdrücklich klar, dass dieses System den Fahrer nur unterstützt und nicht einen Meter autonom fährt. Daher wird die Aufmerksamkeit des Fahrers permanent überwacht.
Damit sich Tesla Fans keine Schwachheiten einbilden, sind noch einmal explizit beide Pioniere von erweiterten Fahraufgaben genannt worden. BMW und Ford. Und nachdem beide Systeme ausführlich genannt wurden, lautet der letzte Satz: „En nu heeft Tesla een goedkeuring voor hun rijhulpsysteem waarmee het voertuig de bestuurder ondersteunt in zijn rijtaken, onder supervisie van de bestuurder.“.
Damit auch ganz klar ist, dass wir hier keine Sensation, sondern einen Nachzügler haben.
Jörg2 meint
„Damit auch ganz klar ist, dass wir hier keine Sensation, sondern einen Nachzügler haben.“
Dann kannst Du bereits über ähnliche YT-Videos von BMW- und/oder Ford-Privatnutzern in z.B. Amsterdam berichten? Hättest Du einen Link zu diversen solchen Videos? Danke!
Was kostet das bei BMW und/oder Ford? Wo kann ich das kaufen?
David meint
Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.
M. meint
Jetzt müssen also alle Firmen Fanbois organsieren, um Videos von Autos zu machen, die durch Städte fahren?
Ehrlich… passiert sonst noch was in deinem Leben?
MK meint
Zitat aus dem Artikel: „Auch die Softwareversionen unterschieden sich, weshalb die FSD-(Überwacht)-Version in den USA nicht mit der Version in der EU vergleichbar sei.“
Damit sind wir wieder bei meiner Frage zur Erstmeldung: Wie unterscheiden sich US- und EU-System?
Generell ist aber schon spannend, dass sich die Behörde offensichtlich nach den Jubel-Arien mancher Tesla-Fans nun noch mal genötigt sieht, nachzuschieben, dass es „nur“ ein besonders gutes Assistenzsystem ist, aber nichts mit dem zu tun hat, was der Titel verspricht, nämlich autonomes „Selbstfahren“ des Fahrzeugs.
Andi EE meint
Weil es ein Artikel von ecomento.de für seine Kunden (OEMs) ist = Betonung dass es kein autonomes System ist. Ich glaub nicht, dass die Behörde das so viele Male wiederkäut. Dieses obsessive Erwähnen hier im Artikel ist für all die technologisch abgehängten Hersteller, die hier immer inserieren.
Ein Video aus Amsterdam anschauen reicht und der ganze Text oben kann man sich schenken. Die Verantwortung und Überwachung liegt beim Fahrer, ja so wird es zugelassen. Trotzdem fährt das fährt das Fahrzeug alles autonom. Auch wenn es aus Haftungsgründen überwacht werden muss.
Wir sind jetzt wieder im gewohnten PR-Modus der OEMs, wo alles dafür getan wird, diese gewaltigen technischen Errungenschaften zu relativieren. Einfach mal mit dem ID.3 1lm in Amsterdam fahren, dann weiss man dass sie nichts können.
eBikerin meint
Lieber Andi – klick doch einfach auf den Link ehe du wieder VTs verbreitest.
MK meint
@Andi EE:
Wir sind ja nicht in der Kirche und was Sie „glauben“ ist daher vollkommen irrelevant: Die offizielle Mitteilung ist ja als Quelle verlinkt und dieser Bericht mehr oder weniger nur die deutsche Übersetzung davon. Also: Dieses „obsessive Erwähnen“ wie Sie es nennen stammt sehr wohl von der Behörde.
Von daher: Was hat es mit „relativieren“ zu tun, wenn ich es als „sehr gutes Assistenzsystem“ bezeichne? Ich habe als Nutzer eben gar nichts davon, wenn wie die Behörde betont, dass gekaufte System gesperrt wird, wenn ich anfange etwas anderes zu tun als mich auf die Fahrbahn zu konzentrieren. Warum sollte ich also 7.500 € Aufpreis zahlen, wenn ich nichts davon habe?
PS: Ich fahre im Schnitt 1.000 km pro Woche mit einem Skoda Elroq…anderes Modell, aber gleiche Software…in Großstädten, auf der Autobahn, Feldwege, enge Altstadt usw. Daher weiß ich sehr genau, was diese Software (die ja keinerlei Anspruch erhebt, jemals Level 2 erreichen zu wollen und für die ich gegenüber dem von der EU geforderten Mindeststandard genau 0,0 € Aufpreis bezahlt habe) kann und was sie nicht kann.
Und ja, die kann nicht autonom fahren und ja, Tesla kann das besser…zumindest in den Niederlanden, wenn ich bei Kauf des Fahrzeugs tausende Euro extra bezahlt habe). Aber die Frage, was ich davon habe, haben Sie mir immer noch nicht beantwortet.
Genauso haben Sie hier unter allen bisherigen Artikeln dazu die Behauptung aufgestellt, dass die Funktionalität des in den Niederlande zugelassenen Systems mit dem US-System vergleichbar sei, was die Behörde hier ganz klar verneint.
Und meine Frage, ob Sie auch glauben, dass das System in von mir beschriebenen Anwendungsfällen (z.B. Einsehbarkeit des Gegenverkehrs nur über Spiegel bei Fahrbahnverengungen, verdrehte Schilder, durchgezogene Linien, die bei Gegenverkehr zu überfahren sind usw.) funktionieren würde, habe ich auch nie eine Antwort von Ihnen bekommen.
David meint
„Ein Fahrzeug mit diesem System sei „nicht autonom oder selbstfahrend“, erklärt die niederländische Behörde.“. Genau deshalb gibt es die gesamte Meldung. Man wollte noch einmal sicherstellen, dass die Leute nicht das behaupten, lieber Andi, was du gerade wieder behauptest.
David meint
Von „besonders gut“ ist in der Meldung nichts zu lesen. Allenfalls erwähnt man, dass es zu den Systemen gehört, die bei verschiedenen Fahraufgaben unterstützen. Aber auch in dieser Kategorie wurden die beiden Pioniere BMW und Ford genannt und gesagt: Und jetzt hat auch Tesla so ein System.
Powerwall Thorsten meint
Lieber David, wir wollen doch bei der Wahrheit bleiben hier der Originaltext auf Englisch hast du dazu noch etwas zu wagen oder möchtest du lieber wieder schweigen?
„Safety is paramount for the RDW. This Tesla driver assistance system supports the driver more than other systems because it takes over multiple driving tasks when it is switched on, Using driver assistance systems properly makes a positive contribution to road safety because the driver is supported in his driving tasks, it is a supplement to the driver. Due to the continuous strict monitoring of the driver in the vehicle, the system is safer than other driver assistance systems.“
David meint
Mein lieber Thorsten, der Originaltext ist auf Niederländisch und den habe ich schon zitiert. Die ganze Meldung ist doch von der RDW nur herausgegeben worden, damit sich die Tesla Fans keine Schwachheiten einbilden. Genau wie die Dame von der Verkehrssicherheit in Kalifornien sich genötigt sah, zu betonen, dass die RoboTaxis von Tesla in San Francisco nur die Aufschrift haben. Sie haben nicht einmal einen Testbetrieb für Assistenzsysteme beantragt, sondern ausschließlich eine Taxilizenz. Tesla halt.
Powerwall Thorsten meint
Lieber David, willst du behaupten, dass die oben zitierte englische Übersetzung, die überall im Internet zugänglich ist nicht dem Original entspricht oder was willst du hier eigentlich erzählen?
Einem beliebigen System der Deutschen alt- OEMs
M. meint
Der letzte Satz ist der wichtigste.
Du kannst das System keine Sekunde aus den Augen lassen, weil es nur sicher ist, solange es ständig und strikt überwacht wird.
Und das ist (nicht nur hier, sondern allgemein) relativ sinnfrei.
Aber als kleiner Entwicklungsschritt zu interessanteren Systemen natürlich unvermeidlich.
Und meilenweit weg von einem Robotaxi. Das liegt noch hinter dem Horizont.
Jörg2 meint
„Für eine Nutzung in der gesamten EU muss RDW einen Antrag bei der Europäischen Kommission einreichen.“
Laut Presselage vom 13.04. soll dies bereits geschehen sein.
Future meint
Na da bin ich mal gespannt. Ich vermute allerdings, dass David und seine Freunde von der deutschen Autoindustrie die Nutzung nicht aufhalten können, selbst dann nicht, wenn sie sich noch viel mehr darüber empören sollten.
David meint
Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.