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Sozialpolitische Maßnahmen können Zugang zu E-Autos erleichtern

03.12.2024 in Studien & Umfragen von Thomas Langenbucher | 5 Kommentare

Cupra-Born

Bild: Cupra

Der Umstieg auf Elektrofahrzeuge ist noch nicht für alle Bevölkerungsgruppen gleichermaßen möglich. Das zeigt ein von der Stiftung Mercator geförderter Monitor des International Council on Clean Transportation (ICCT). Gezielte Programme wie alternative Finanzierungsmodelle können demnach den Zugang für breitere Teile der Gesellschaft erheblich erleichtern.

Beispiele für sozial ausgerichtete politische Maßnahmen sind Anreize für den Kauf neuer und gebrauchter Elektroautos, die auf bestimmte Zielgruppen zugeschnitten sind und Faktoren wie Einkommen, Mobilitätseinschränkungen oder Wohnortgröße berücksichtigen, sowie alternative Finanzierungsmodelle für Personen mit begrenzten finanziellen Mitteln. Internationale Beispiele bieten dabei Anhaltspunkte für politische Maßnahmen. So profitierten in Frankreich seit Anfang des Jahres Pendler mit unterdurchschnittlichem Einkommen von vergünstigten Leasingraten für E-Pkw. Das Programm namens Social Leasing hat die französische Regierung aufgelegt.

„Eine politische Gestaltungsaufgabe“

„Der sozial gerechte Übergang zur Elektromobilität ist kein Automatismus, sondern eine politische Gestaltungsaufgabe“, sagt Lars Grotewold, Leiter des Bereichs Klimaschutz der Stiftung Mercator. Vor dem Hintergrund signifikanter Einkommensunterschiede und einer erhöhten finanziellen Belastung vieler Haushalte brauche es einen Mix unterschiedlicher Förder- und Informationsprogramme, der allen gesellschaftlichen Gruppen den Umstieg auf elektrifizierte Fahrzeuge ermögliche. „Nur dann besteht die Chance, dass eine breite gesellschaftliche Mehrheit diesen Transformationsprozess tragen wird.“

Die aktuellen Ergebnisse verdeutlichen laut den Studienautoren: Derzeit nutzen vor allem Frühanwender, oder „Early Adopter“, mit typischerweise höherem sozioökonomischen Status elektrische Pkw. Konkret lag zum 1. Juli 2024 der Anteil von Elektro-Pkw am Gesamtbestand zugelassener Pkw bei gut 3 Prozent.

Auch regionale Unterschiede sind erkennbar: Ähnlich wie im Vorjahr wurden im Jahr 2023 in den östlichen Teilen Deutschlands anteilig deutlich weniger Elektro-Pkw neu zugelassen als im Norden, Süden und Westen. Zudem lagen städtische Regionen mit einem Elektro-Pkw-Anteil von 17 Prozent bei den Neuzulassungen hinter suburbanen und ländlichen Regionen, wo die Elektro-Pkw 19 beziehungsweise 21 Prozent aller Neuzulassungen innerhalb dieser Regionen ausmachten.

„Der Erfolg der Antriebswende ist entscheidend für die Erreichung der deutschen Klimaziele“, erklärt Sandra Wappelhorst, leitende Forscherin am ICCT und Hauptautorin des Monitors. „Dabei ist ausschlaggebend, dass alle, die für ihre alltägliche Mobilität auf einen Pkw angewiesen sind, am Übergang von Verbrenner- zu Elektro-Pkw teilhaben können – unabhängig von Faktoren wie Einkommen oder Wohnort.“

Vorbehalte durch Informationsangebote abbauen

Neben finanziellen Förderinstrumenten seien auch der Ausbau von öffentlicher und privater Ladeinfrastruktur sowie bewusstseinsbildende Maßnahmen zentral, um möglichst viele Menschen im Rahmen der Antriebswende zu erreichen, so die Studienautoren. Gezielte Informationsangebote könnten zum Beispiel helfen, bestehende Unsicherheiten zu reduzieren – etwa in Bezug auf Anschaffungskosten, Reichweite, Restwert und Batteriehaltbarkeit von Elektrofahrzeugen.

„Es gibt nach wie vor gewisse Vorbehalte gegenüber Elektromobilität. Daher sind bewusstseinsbildende Maßnahmen, ob für die breite Öffentlichkeit oder an spezifische Gruppen gerichtet, besonders wichtig“, erklärt Wappelhorst.

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Via: ICCT
Tags: FörderungAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. David meint

    03.12.2024 um 12:08

    Sozial gerechter Übergang zu Elektromobilität sollte kein Ziel sein. Wer kein Geld hat, muss nicht Autofahren. Hier klingt ja auch durch, dass Leute zu ungebildet sind, um die Vorteile des Elektroautos für sich zu begreifen. Auch hier würde ich nicht ansetzen.

    Es wird in den nächsten Jahren eine Sogwirkung geben, dadurch, dass die CO2 Ziele einen höheren Anteil an Elektroautos im jährlichen Absatz verlangen. Die early majority der Gesellschaft wird kaufen. Das zieht alle anderen mit.

    Es ist also nicht schlimm, wenn Laternenparker aus der Vorstadt noch nicht nächstes Jahr umsteigen so lange es 20 Millionen Haushalte gibt, die theoretisch zu Hause oder auf der Arbeit laden könnten, aber noch nicht elektrisch fahren. Die Laternenparker können dann umsteigen, wenn es elektrische Gebrauchtfahrzeuge für vierstelliges Geld gibt, die man auf dem Parkplatz vor dem Nettomarkt in den 15 Minuten des Einkaufs per HPC aufladen kann. Wenn es keine Tesla mit Vampire Drain sind, hält diese Ladung für die ganze Woche.

    • T07 meint

      03.12.2024 um 23:19

      Hochmut kommt vor dem Fall….

  2. Tim Schnabel meint

    03.12.2024 um 10:44

    Kein Wunder dass hier nichts passiert, es gibt anscheinend viel zu viele Menschen die in unnützen Berufen arbeiten..
    Dafür braucht es keine Studie, was ist einfach braucht sind viel mehr Lademöglichkeiten für Laternenparker zu angemessenen Preisen.
    Und nicht super duper wie die Stadtwerke Solingen die an ihren eigenen AC Säulen günstige 49cent wollen mit maximal 2 Stunden Parkzeit.

    • Thorsten 0711 meint

      03.12.2024 um 12:15

      Die Stadtwerke Stuttgart sind noch besser mit 55 Cent und extra Blockiergebühr ab Minute 61!!!

      eze.network ist auch total sexy. 38 Cent / kW, 0,35 Cent Startgebühr und 1,20€ Zeitgebühr ab sofort. Hat mich beim letzten Laden am Ende 0,62€ je kW gekostet.

      • Mäx meint

        03.12.2024 um 13:43

        Und dann über mangelnde Auslastung meckern und daraus ableiten, die E-Mobilität will keiner…

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