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Wirtschaftsministerium schlägt neue Anreize für E-Auto-Kauf vor

12.12.2024 in Autoindustrie, Politik von Thomas Langenbucher | 42 Kommentare

VW-ID4

Bild: VW

Das Bundeswirtschaftsministerium hat ein Konzept für die Förderung der E-Mobilität vorgelegt. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) will mit Ladestromguthaben und Steueranreizen den Kauf von Elektroautos fördern. Besitzer von Stromern sollen beim Laden ihrer Fahrzeuge für einen gewissen Zeitraum finanziell unterstützt werden.

„Wir wollen als Anreiz zum Kauf von E-Autos (Neuwagen und Gebrauchte) ein Ladestromguthaben von 1.000 Euro (für das Laden an öffentlich zugänglichen Ladesäulen) staatlich finanzieren“, zitieren die Zeitungen der Funke Mediengruppe aus einem Konzept des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK).

Darüber hinaus bringt das Ministerium in dem Konzeptpapier die Wiedereinführung einer Kaufprämie in Spiel. „Für Käufer eines Elektrofahrzeugs mit niedrigen und mittleren Einkommen wollen wir eine steuerliche Förderung einführen“, zitieren die Funke-Zeitungen aus der Vorlage. Ein bestimmter Anteil der Anschaffungskosten solle von der Steuer abgesetzt werden können.

Wegen der Haushaltskrise war Ende 2023 die langjährige staatliche Elektroauto-Kaufprämie „Umweltbonus“ vorzeitig eingestellt worden. Anschließend ging die Nachfrage nach Vollstromern hierzulande drastisch zurück. Politiker und Autobauer drängen daher auf neue Fördermaßnahmen.

Für Menschen mit niedrigen Einkommen hält das Ministerium mit Blick auf E-Autos auch „alternative Modelle wie ein Social Leasing-Modell“ für denkbar, heißt es nun. Etwas in dieser Art gibt es bereits in Frankreich. Dort unterstützt der Staat Haushalte, deren Referenzeinkommen weniger als 15.400 Euro pro Jahr beträgt, bei den Leasingraten für E-Autos mit bis zu 13.000 Euro pro geleastem Fahrzeug.

Das Papier nimmt laut Funke auch den Gebrauchtwagenmarkt in den Blick: „Um den Gebrauchtwagenmarkt anzukurbeln, wollen wir professionelle Batteriechecks mit 100 Euro bezuschussen“, heiße es in dem Konzept. Der potenzielle Käufer erhielte durch den Batteriecheck „Gewissheit über den Zustand der gebrauchten Fahrzeugbatterie und damit über den Restwert des Fahrzeugs“.

Das BMWK hat zudem vor, vor dem Hintergrund der aktuellen Absatzprobleme mögliche Strafzahlungen für die Autoindustrie aus Verstößen gegen die Flottengrenzwerte zu flexibilisieren. Dadurch würde die Möglichkeit geschaffen, Strafzahlungen aus dem Jahr 2025 durch eine Übererfüllung der Vorgaben für 2026 und 2027 zu vermeiden.

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Via: Zeit.de
Tags: FörderungAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. David meint

    12.12.2024 um 12:07

    Ich finde Maßnahmen richtig, die Menschen dazu bringen, gebrauchte Elektroautos zu kaufen. Denn der Neuwagenmarkt wird in den nächsten Jahren anspringen. Auch ohne staatliche Förderungen. Der Gebrauchtwagenmarkt ist dagegen noch nicht richtig ausgebildet und die Bedenken potenzieller Kunden sind groß. Bei einem Batteriezertifikat anzusetzen finde ich schon mal richtig. Denn die meisten Akkus sind viel besser als der Kunde glaubt. Eine zweite Idee wäre eine Reparaturkosten-Versicherung für das Auto mit Akku zu bezuschussen. Auch angebracht wären Fördermittel, um freie Werkstätten zu motivieren, in der Tiefe an Elektroautos zu schrauben.

    • Gerry meint

      12.12.2024 um 19:22

      Förderung von Autos brauchen wir wirklich nicht. Es fahren schon genug herum.
      Besonders unsinnig ist es gleichzeitig Verbrenner (Dieselsubvention, Dienstwagen) und eFahrzeuge (Dienstwagen, kfz-Steuer) zu fördern.
      Wobei das meiste Steuergeld wohl noch zu den Verbrennern fließt. Einfach krank.
      Wenn man eine Transformation unterstützen will dann macht nur ein Bonus/Malus-System Sinn. Das wäre auch haushaltsneutral.

    • Jörg2 meint

      12.12.2024 um 21:10

      Da um die 60% der Pkw gewerblich genutzt werden (Pkw des Einzelunternehmers …. Firmenflotten), hier sehr oft das Leasingmodell gewählt wird, viele dieser Leasingverträge mit überhohen Restwerten kalkuliert sind, wird es der Gebrauchtwagenmarkt mit BEV aus diesen Kanälen schwer haben. Da wird viel Abschreibung stattfinden. Betreiber des Agenturmodells haben das dann zu 100% in ihren Büchern. VW lagert ab 2026 dieses Risiko wieder an die gebundenen Händler aus.

  2. Jörg2 meint

    12.12.2024 um 11:10

    Was das Wirtschaftsministerium auf den letzten Metern der ablaufenden Legislatur so vorschlägt… Ich gehe davon aus, davon werden wir in der nächsten Legislatur wenig sehen.

  3. MrBlueEyes meint

    12.12.2024 um 10:21

    Ich identifiziere das Problem eher bei den hohen KWh-Preisen für öffentliches Laden…

    Aber warum ist das so? …ein Tankstellenpächter verdient meines Wissens pro vertanktem Liter gerade einmal 1 bis 2 Cent… der Rest wird über den Shop verdient… Ladeparks haben i.d.R. keine Shops bzw. werden die ja auch nicht von den Ladesäulenbetreibern betrieben…

    Im Grunde müssten sich zukünftig Tankstellen, an denen auch HPC-geladen werden kann, als am kostengünstigsten entwickeln… da wie gesagt der Shop vorhanden ist… hier sehe ich ARAL und Shell aktuell… und über die Zeit können/sollten immer mehr Zapfsäulen durch Ladeplätze ersetzt werden…

    Reine Ladeparks ohne Shop müssen ihren Gewinn logischerweise rein aus dem Ladestrom generieren… das wird immer ein Nachteil gegenüber „alten“ Tankstellen sein, die sich zu Ladeparks entwickeln…

    Einen Strompreis wie zu Hause von aktuell unter 30 Cent werden wir Stand jetzt wohl nie an Ladesäulen sehen… bei ARAL Pulse kommt man mit „nur“ 10€ Abo-Gebühr auf aktuell 39 Cent pro DC-KWh… da kommt meines Wissen aktuell nur noch Ionity hin, jedoch mit 12€ Abo-Grundpreis…
    (Infos von NextMove)

    Von den adhoc-Preisen brauchen wir glaube ich nicht zu reden… Ziel sollte es sein, zumindest (Stand jetzt) die 39 Cent „überall“ und auch ohne Abo zu bekommen…

    • Tadeky meint

      12.12.2024 um 10:43

      Deswegen könnte man Ladeparks verpflichten öffentliche Toiletten vorzuhalten….

      • MichaelEV meint

        12.12.2024 um 11:21

        Stimmt, wenn man die Anforderung an die Ladesäulenanbieter erhöht, wird der Preis für Ladestrom sinken. Dachte immer, dass könnte nur genau andersherum laufen…

    • MichaelEV meint

      12.12.2024 um 12:14

      Den Tankstellenpächter gibt es bei den Ladeparks nicht mehr. Die 1-2 Cent Marge entfallen komplett aus der Kette. Und der Konzern dahinter, egal ob er Aral, Shell, EnBW oder sonst wie heißt, wird eine ähnliche Renditeerwartung haben wie beim Altgeschäft der Mineralölkonzerne.
      Ob es wirtschaftlicher ist, einen eigenen Shop mit Personal und Infrastruktur an die Ladeparks zu setzen, halte ich für sehr fragwürdig. Häufig wird es wesentlich günstiger sein an bestehende Lösungen auszulagern (Supermärkte, Hotels, Restaurants, Einkaufszentren, usw.). Toiletten, Versorgung, Parkplätze, alles ist schon da. Und alle Parteien profitieren.

      • MrBlueEyes meint

        12.12.2024 um 13:32

        Was man ja oft (auch hier) liest, ist die Kritik an Ladeparks, dass entweder kein Dach, oder kein Klo, oder eben kein Shop (Kaffee, Snack, Zigaretten ect. pp…) vorhanden sind…

        Deshalb bin ich fest davon überzeugt, dass das Prinzip „Tankstelle“ mit HPC-Ladeparks bestehen bleibt… schon alleine deswegen, weil die Tankstelle oft der Retter in der Not für Konsumwaren am Sonntag oder nachts/spät abends ist… ;-)

        • eBikerin meint

          12.12.2024 um 14:18

          Wenn die letzte Tankstelle geschlossen ist – werden ihr merken, dass man Sonntag bei Aldi kein Bier kaufen kann ;-)
          War mal so ein Spruch früher.

        • banquo meint

          12.12.2024 um 14:37

          „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“

        • MichaelEV meint

          12.12.2024 um 17:50

          Kritik oder Wünsche äußern ist das eine. Wenn es aber darum geht, dass diese Wünsche auch bezahlt werden müssen, hat man seltsamerweise schnell ein Problem damit. Wenn man nicht bereit ist Mehrkosten zu tragen, können die Wünsche nicht essentiell gewesen sein.
          Bei einem Supermarkt würden sich sicherlich auch viele ein Dach wünschen (gibt es aber trotzdem in den meisten Fällen nicht).

          Wenn Kunden Wünsche wichtig sind, die Zahlungsbereitschaft da ist und es sich sogar um ein Alleinstellungsmerkmal handelt, nach dem man den Anbieter auswählt, werden die Anbieter die Wünsche automatisch erfüllen. Da muss man nichts vorschreiben oder verpflichten.

    • Anonym meint

      13.12.2024 um 11:46

      Die Auslastung der Ladestationen sind meist noch viel zu gering damit diese Profitabel sind.

  4. Envision meint

    12.12.2024 um 10:11

    Ist halt Wahlkampf, da kann man einfach mal was raushauen, auch wenn man nie geplant hat es umzusetzten, nennt man übrigens auch „Scholzen“ hat der zuletzt auch wieder ordentlich genutzt.

    Ist auch super für aktuelle schwache Lage und potentielle Käufer – wenn man „was“ in Aussicht stellt, die warten dann nämlich ganz schnell erstmal weiter ab – damit wird das Loch noch tiefer aus dem man sich dann rausgraben muss.

    • MichaelEV meint

      12.12.2024 um 12:03

      „Ist auch super für aktuelle schwache Lage und potentielle Käufer – wenn man „was“ in Aussicht stellt, die warten dann nämlich ganz schnell erstmal weiter ab“
      So ist es. Die Erwartung von Förderung wird den Markt weiter abwürgen. Und das Original scholzt ja noch in Richtung einer EU-weiten Förderung, den Schaden am besten also nicht nur auf Deutschland begrenzen, sondern in die ganze EU exportieren.

  5. Daniel meint

    12.12.2024 um 10:03

    Was für ein Quatsch.
    Warum hört die Politik nicht einfach mal zu.
    Der Staat muss nicht viel Geld ausgeben, er muss einfach den Wucher an den Ladesäulen beenden.
    Übrigens: Derzeit zahlt man für einen Stromer keine Kfz-Steuer. je nachdem, was man vorher fuhr spart man zwischen 100 und 400 Euro pro Jahr, die kann man ja als Unterstützung für die Ladekosten ansehen. Da kommt schon jetzt mehr zusammen als die einmalig 1000 Euronen die unser Wirtschaftsminister springen lassen will.
    Auch der Skoda Chef sagt, man komme ohne Kaufprämie aus, die Randbedingungen müssen stimmen. Sagt eigentlich jeder, außer den Politikern.

    • eBikerin meint

      12.12.2024 um 10:15

      Wie viel darf deiner Meinung nach der Strom an den Ladesäulen kosten, und warum?
      Bitte kosten der Betreiber mit in Betracht ziehen.

      • Daniel meint

        13.12.2024 um 09:33

        Strompreis wird vom Ladekartenausgeber bestimmt (Durchleitungsmodell) + Infrastrukturabgabe. Die Kosten für einen Ladepunkt in einem üblichen Ladepark müssen transparent und nachvollziehbar dargelegt werden. Dann wird von Seiten des Staates bzw. der EU vorgegeben, wie hoch die Infrastrukturabgabe für AC, DC, HPC maximal sein darf. Dann werden wir sehen was rauskommt. Oder wie wollen sie das Preismodell von EnBW gesundbeten? Aldi verlangt im B2B angeblich 34 ct/kWh und EnBW macht daraus 84 ct/kWh fürs Durchleiten einer Rechnung. Letztendlich bedeutet dieses Beispiel, dass Strom + Infrastruktur für 34 ct/kWh offensichtlich machbar sind, wobei das wohl die AC Lader betreffen dürfte. Wenn man bei HPC dann auf 40 bis 45 ct/kWh kommt, dürfte die Sache gut bezahlt sein.

    • EselAusWesel meint

      12.12.2024 um 10:27

      wenn es Wucher wäre, warum betreiben z.B. Privatpersonen keine öffentliche Ladesäulen? Gibt doch genug Hausbesitzer, die auf ihrem Grund Platz hätten, sowas bereitzustellen…

      oder warum ist es kein Goldgräbermarkt wie Dubai-Schokolade, wo Dutzende neue Anbieter auftauchen, um auch abzusahnen?

      Ich bezweifel, dass da aktuell ein Ladesäulenbetreiber schon Gewinn macht.

    • Peter meint

      12.12.2024 um 13:10

      Die Verbände verlangen doch dauernd Prämien… und sehen die Ursache für den deutschen Nachfrage-Knick nicht etwa in der (deutschen) Diskussion um Technologieoffenheit und dem ewigen Rumreiten auf dem „Laternenparker“ als alleinigen Anwendungsfall von eMonbilität oder den reichlichen Anti-Batterie-News in der konservativen Presse und auf Social Media, sondern hauptsächlich in der Streichung der Förderung. Und die ist in der weiteren Argumentation ausschließlich die Schuld von Robert, denn der wollte wahrscheinlich die Kohle vom Christian nicht haben.
      Auch Sicht von VDA und VDK drei Fliegen mit einer Klappe: dem Robert einen eingeschenkt und die Verbrennerverkäufe gestützt und nach Subvention gejammert.

  6. Jürgen W. meint

    12.12.2024 um 09:48

    Warum nicht den Preis für Fahrstrom auf 10 cent/kWh deckeln und den Rest staatlich subventionieren. Ging doch jahrelang beim Diesel auch. Wahrscheinlich wäre das zu einfach und zu effektiv. Dann wollte ja jeder elektrisch fahren. Und zwar sofort.

    • Daniel meint

      12.12.2024 um 09:54

      Das ist so nicht richtig. Der Diesel wird nicht subventioniert, der Staat zahlt da nichts. Er verlangt nur weniger Abgaben. Es liegen aber immer noch genug Abgaben auf dem Dieselpreis.

      • B.Care meint

        12.12.2024 um 10:26

        Nicht zu vergessen, die wesentlich höhere KFZ Steuer bei Diesel Fahrzeugen.

      • Steffen meint

        12.12.2024 um 14:10

        Wieso diese unsinnige Unterscheidung zwischen keine Abgaben und Subventionen immer? Am Ende zählt nur wer mehr und wer weniger hat!
        Wenn mir beispielsweise Gardena für den Mähroboter auf Antrag Cashback innerhalb eines Aktionszeitraums zahlt oder wenn der Mäher einfach um den Betrag günstiger ist von Beginn an, das macht nur für Erbsenzähler und Paragraphenreiter einen Unterschied. Bei beiden Varianten habe ich nachher gleich viel im Geldbeutel, obwohl beim einen Modell Zahlungen in beide Richtungen flossen und beim anderen nur in einer Richtung.

        • eBikerin meint

          12.12.2024 um 15:20

          Die Erbsenzählerei macht einen großen Unterschied.
          Während beim Diesel der Staat immer noch Geld einnimmt – würde bei dem Vorschlag des TE der Staat Geld ausgeben, aber nichts mehr einnehmen.
          Der Geldbeutel des Staates wäre als wesentlich leerer, verstanden?

    • eBikerin meint

      12.12.2024 um 10:05

      Lieber Jürgen, kannst du uns mal bitte sagen wie viel Geld der Staat an die Mineralölkonzerne an Subventionen zahlt, damit der Diesel so billig ist?
      Ach gar nichts. Ja das können wir auch machen. Vorschlag: für Fahrstrom 33% weniger Steuern wie auf normalen Strom – wäre dann das selbe wie Benzin vs. Diesen.
      Macht den Fahrstrom dann ca. 0,7 cent billiger

      • Future meint

        12.12.2024 um 10:44

        Beeindruckend sind die Subventionen in Realition zum Gewinn in der Branche. Die Weltbank hat das ausgerechnet für 2022: Die Fossilen Industrien erzielen eine Billion Dollar Gewinn im Jahr, gleichzeitig bekommen sie dafür 1,3 Billionen Dollar explizite Subventionen.
        »Laut den Fachleuten des Internationalen Währungsfonds flossen 2022 sieben Billionen US-Dollar an Subventionen in fossile Brennstoffe. Unterteilt ist diese Summe in sogenannte explizite Subventionen, also Steuererleichterungen für fossile Brennstoffe, direkte Förderung mit Steuergeldern und so weiter, und implizite Subventionen, sprich: nicht eingepreiste Schäden durch Verbrennungsprozesse. Die expliziten Subventionen setzten die IWF-Leute mit 1,3 Billionen US-Dollar an. Die Impliziten sind mit 5,7 Billionen vermutlich deutlich unterschätzt, wie die IWF-Autoren selbst einräumen: Die tatsächlich durch CO₂ verursachen Schäden liegen vermutlich eher in der Größenordnung von 30 Billionen US-Dollar pro Jahr, wenn man die Zahlen des Umweltbundesamtes (1 Tonne CO₂=etwa 800 Euro Schaden) zugrundelegt.« Quelle: Spiegel Wissenschaft, 28.04.2024)

        • eBikerin meint

          12.12.2024 um 11:43

          Und wie viel waren denn direkte Förderungen durch Steuergelder?
          Also für Deutschland kann ich es beantworten: gar keine.

        • Steffen meint

          12.12.2024 um 14:06

          Keine Steuern nehmen (z.B. Kerosin) ist dasselbe wie Subventionen.

        • eBikerin meint

          12.12.2024 um 14:21

          Ja Steffen – darum habe ich ja vorgeschlagen es bei Strom genauso zu machen wie beim Diesel – dann wird der Fahrstrom 0,7 cent billig.
          Ist dann genau die selbe Subvension wie beim Diesel.
          Das wollte er doch?

  7. Richard meint

    12.12.2024 um 09:08

    „Um den Gebrauchtwagenmarkt anzukurbeln, wollen wir professionelle Batteriechecks mit 100 Euro bezuschussen“

    + 200 Euro Vewaltungskosten

    • eBikerin meint

      12.12.2024 um 09:10

      Hab ich mir in der Art auch gerade gedacht.
      Aber bestimmt liegt es an den 100 Euro für den Batteriecheck und nicht daran dass das Angebot gering und viel zu teuer ist.

      • Mäx meint

        12.12.2024 um 09:25

        Mobile EZ ab 2022, bis 50.000km;
        ID.3 800 Angebote, los gehts bei 20k.
        ID.4 Fast 1000 Angebote, los gehts bei 22k.
        ID.5 500 Angebote, los gehts bei bei 30k (erstaunlich hoch)
        Enyaq 1400 Angebote, los gehts bei 23k
        Born 1000 Angebot, los gehts bei 23k
        Ioniq 5 1600 Angebote, los gehts bei 25k
        Ioniq 6 Fast 1000 Angebote, los gehts bei 30k
        Kona 1600 Angebote, los gehts bei 19k
        EV6 1100 Angebote, los gehts bei 30k.
        Niro 500 Angebote, los gehts bei 23k
        Tesla 700 Angebote, los gehts bei 29k

        • eBikerin meint

          12.12.2024 um 10:02

          Mobile. gebrauchte eAutos Deutschland: 70K – Verbrenner 1,2 Millionen.
          So dann habe ich mal nach eAuto ab 2022 – bis 20K – Kilometer beliebig – bekomme ich ganze 3563 angezeigt – bis 10K eigentlich nur e.Go, Spring und Smart. Wenn ich Elektro rausnehme bekomme ich 52K Autos angezeigt.
          Da gibts dann zB ne Fabia Kombi aus 2022 – 45K Kilometer für knapp unter 13K.
          Ich hoffe du merkst worauf ich hinaus will

        • Mäx meint

          12.12.2024 um 10:41

          Bei einem Anteil von 3% zu erwarten es gäbe so viel Gebrauchtwagenangebote wie von den restlichen 97% ist doch auch völlig übertrieben.
          Natürlich gibt es günstigere Angebote, aber es gibt eben auch massig Angebote von um die 30k und das ist ja kein abwegiger Gebrauchtwagenpreis.

        • eBikerin meint

          12.12.2024 um 10:47

          Naja laut Dat Report betrug der durchschnittliche Laufpreis – also das was wirklich bezahlt wurde – 2023 18.800 Euro. Darum hab ich mal bis 20K gesucht. Klar kaufen auch Leute teuere gebrauchte – aber das ist bei dem Durchschnittspreis wohl eher nicht die Masse

        • eBikerin meint

          12.12.2024 um 14:28

          Nachdem es gerade festhängt: der durchschnittliche Kaufpreis – also das was wirklich bezahlt wurde für einen Gebrauchten lag 2023 bei 18.800 Euro.

        • Mäx meint

          13.12.2024 um 09:55

          Ah interessante Info.
          Stand da auch drin, welches Alter die Fahrzeuge dann meistens haben?
          Also durchschnittlicher Kaufpreis betrug 18k und Alter war 5 Jahre (Beispiel).
          Wenn das Alter höher ist als zwei Jahre wo ich jetzt gesucht habe, gäbe es ja bestimmt auch günstigere Angebote.

    • Future meint

      12.12.2024 um 09:24

      Die Autohersteller haben doch die Daten zum Zustand der Batterien. Warum kann man die nicht verpflichten, diese Daten zur Verfügung zu stellen. Die Hersteller könnten dafür ja eine Gebühr verlangen, damit im Aftersale weiter gut verdient wird. Das würde sehr viel Vertrauen schaffen für die Gebrauchtwagenkäufer. Auf Basis der Daten könnten die Hersteller auch neue Garantien für die Akkus anbieten. Es muss doch Möglichkeiten geben, um etwas gegen diese Verunsicherung bei den Käufern zu tun. Die Hersteller sind in der Verantwortung – vermutlich haben diese allerdings nur das Interesse, Neuwagen zu verkaufen.

      • brainDotExe meint

        12.12.2024 um 09:51

        Sicher könnten die Hersteller einem Service anbieten die Batterie in der Werkstatt oder ggf. Remote auszulesen und diese Daten bereitzustellen.
        Nur würden die Hersteller sich das verständlicherweise vergolden lassen.
        Es ist doch für den Kunden besser, wenn es hier konkurrierende Angebote statt einem Monopol gibt.

        Abseits davon ist das in meinen Augen nur ein vorgeschobenes Argument gegen BEV Gebrauchtwagen.
        Der relevanteste Punkt, ist wie bei den Neuwagen der Preis.
        Den günstigsten ID.3 gibt’s aktuell bei Mobile.de für ca. 16.000€, einen vergleichbaren Golf 7 hingegen für ca. 10.000€

        • MichaelEV meint

          12.12.2024 um 17:36

          Was soll denn „vergleichbar“ sein? Steckt da irgendeine selbst ausgedachte verrückte Definition hinter?
          Hab gerade mit den selben Attributen (also wirklich vergleichbar!, ab 2021, bis 50.000km, unfallfrei, Umkreis 100km) gesucht. Der günstigste Golf kostet 17.400€, der günstigste ID.3 18.200€.
          10.000€ für einen vergleichbaren Golf gibt es wohl nur in deiner Fantasie…

  8. Pferd_Dampf_Explosion_E meint

    12.12.2024 um 09:06

    Die chinesischen Autobauer werden die Konzepte (ist ja eigentlich schon entschieden, schließlich ist Wahlkampf und die Zeit ist knapp [das Geld zwar auch, aber egal] ) mit Interesse lesen und schon mal die Taktzahl ihrer Auto-Transportschiffe erhöhen.

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