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Renault warnt, dass „CO2-Pooling“ die EU-Autoindustrie schwächen könnte

14.01.2025 in Autoindustrie, Politik von Thomas Langenbucher | 8 Kommentare

Renault-Austral

Bild: Renault

Die in diesem Jahr in der EU geltenden strengeren CO2-Flottengrenzwerte für die Autohersteller versuchen einige Anbieter durch sogenanntes Pooling zu erreichen. Renault warnt, dass dieses Vorgehen die hiesige Autoindustrie schwächen könnte.

Automobilhersteller mit einem geringeren Absatz von lokal emissionsfreien E-Fahrzeugen können ihre Emissionen mit den hier vorn liegenden Unternehmen – etwa Elektroautobauer Tesla – zusammenlegen und Emissionsgutschriften („CO2-Credits“) von ihnen kaufen. Dadurch senken sie ihre durchschnittlichen CO2-Flottengrenzwerte und umgehen hohe Strafzahlungen.

Berichten zufolge wollen beispielsweise Mercedes und Toyota Emissionsgutschriften von E-Auto-Herstellern wie Tesla und Polestar kaufen. Renault erklärte laut der Nachrichtenagentur Reuters, es sei noch zu früh, um zu sagen, ob es auch auf Pooling setzen wird. Der französische Hersteller ließ aber auch verlauten, dass ein solcher Schritt der Branche schade.

Die CO2-Emissionen von Neuwagen müssen in der EU 2025 auf durchschnittlich knapp 94 Gramm je Kilometer sinken, von 116 Gramm 2024. Da der Absatz von E-Autos schwach ist, haben die noch weitgehend von Verbrennerfahrzeugen abhängigen Autobauer Probleme mit der Zielerreichung.

„Ohne eine klare Position der Europäischen Kommission sind die Hersteller gezwungen, kontraproduktive Entscheidungen zu treffen, wie den Kauf von CO2-Credits von Wettbewerbern, mögliche Produktionskürzungen usw. Dies führt zu einer Schwächung der europäischen Industrie“, so Renaul in einer Erklärung gegenüber Reuters.

Ende 2023 hatte Renault-Chef Luca de Meo in seiner Funktion als Präsident des europäischen Branchenverbandes ACEA erklärt, die Regelungen könnten die europäischen Automobilhersteller rund 15 Milliarden Euro an Strafen kosten. Zuletzt waren angesichts des schwächelnden E-Auto-Absatzes Forderungen von Regierungen laut geworden, die EU-Regularien zu entschärfen.

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Via: Reuters
Tags: Emissionen, EUAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Mike meint

    14.01.2025 um 13:29

    Diese Renault-Chef-Haltung macht es mir immer schwerer, den Kauf eines Renault-BEV zu befürworten.

    • NeutralMatters meint

      14.01.2025 um 16:43

      Weswegen, wo liegen die Gründe?

      Im Grunde stimmt doch die Aussage und ist sehr treffend, wie auch strategisch richtig: Ein CO2-Pooling sorgt dafür, dass Hersteller die Elektrifizierung verzögern, da dieser Prozess eine Art „Ablass“ darstellt, mit diesem man sich freikaufen kann.

      Daher hat es einen schädigenden Charakter für die Zukunftsfähigkeit der Hersteller, die sich auf das Pooling verlassen.

      • MichaelEV meint

        14.01.2025 um 23:22

        „da dieser Prozess eine Art „Ablass“ darstellt, mit diesem man sich freikaufen kann.“
        Dieser „Ablass“ findet auch immer konzernintern statt. Wenn man diesen „Ablass“ nicht will, dann konsequent in jedem Fall. Es ist irrelevant, ob die Kompensation intern oder extern stattfindet.
        Die von BEVs kompensierten CO2-Strafen sind im Grenzfall zum Teil beeindruckend hoch. Wenn die Strafen auf den Verbrenner durchschlagen, ist das Verbrenner-Geschäft mal schnell „zerschlagen“.
        Aber Renault will die Strafe ja vermeiden. Sie wollen mehr Verbrenner verkaufen können bzw. weniger BEVs verkaufen müssen. Am Erfolg der „Elektrifizierung“ ist Renault wahrscheinlich genauso wenig gelegen wie dir.

        • NeutralMatters meint

          14.01.2025 um 23:34

          Unterstellungen sind kein Argument.

          Wo steht im Artikel oder woher ließe sich herleiten, dass Renault gegen die Elektrifizierung wäre?

        • MichaelEV meint

          15.01.2025 um 11:48

          Wenn man die CO2-Strafen verhindern will, um mehr Verbrenner verkaufen bzw. weniger BEVs verkaufen zu müssen, arbeitet man ganz eindeutig gegen die Elektrifizierung.

        • NeutralMatters meint

          15.01.2025 um 17:41

          MichaelEV – Wo geht es darum, auf CO2-Limits zu verzichten, bzw. gegen CO2-Strafzahlungen zu enthebeln?
          Davon ist keine Rede und das ist auch nicht gleichbedeutend mit dem CO2-Pooling.

        • MichaelEV meint

          15.01.2025 um 21:03

          „Während sich De Meo für weniger ambitionierte Fristen und Bußgelder einsetzt“ kommt aus einem Artikel im letzten Jahr.
          Klar will Renault an der Stelle die Strafe vermeiden, sonst würde das nicht regelmäßig thematisiert. Er beschwert sich doch nicht darüber, dass er die Strafe z.B. für 2000€ pro Fahrzeug durch Pooling vermeiden könnte und zahlt lieber volle 9000€. Er will keine 9000€ Strafe bezahlen und auch keine niedrige Kompensation im Pooling, sondern gar keine Strafe.

          Falls doch das Gegenteil der Fall wäre: Umso besser für reine Elektroautohersteller wie Tesla, denn mit den Strafen sind solche Hersteller schnell raus aus dem Markt beseitig.

  2. EselAusWesel meint

    14.01.2025 um 10:32

    „Ohne eine klare Position der Europäischen Kommission… “

    was soll denn nicht klar sein an den Vorgaben auf welches CO2-Ziel man kommen muss am Ende des Jahres? Das ist nun doch sehr klar und eindeutig und kalkulierbar. Die europ. Kommission hat auch immer betont, diese Regelungen nicht kurzfristig noch abschwächen zu wollen.

    „Dies führt zu einer Schwächung der europäischen Industrie“
    seltene Selbstkritik zu seinen Management-Entscheidungen. Als außenstehender Kunde oder Politiker steht man schon lange kopfschüttelnd daneben und wundert sich, was die europ. Auto-Industrie für Entscheidungen trifft. Lieber Tesla und den Chinesen Milliarden zahlen als die Ziele eigenständig einzuhalten. Das klingt strategisch falsch.

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