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Designwerk: Verbrauchswerte von Elektro-Lkw in Spezialanwendungen

04.04.2025 in Transport von Thomas Langenbucher | 8 Kommentare

Designwerk-E-Truck

Bild: Designwerk

Designwerk – seit 2021 zugehörig zur Volvo Group – entwickelt und fertigt elektrische Lastkraftwagen. Schwere Elektro-Lkw zeigen laut dem Unternehmen auf ebenen Strecken und unter optimalen Bedingungen „beeindruckende Verbrauchswerte“. Das gehe aus Daten aus dem Flottenmonitoring von 239 Designwerk-Kundenfahrzeugen hervor.

Mit leichtem Transportgut seien Werte von rund 90 kWh pro 100 Kilometer erreichbar – das entspreche etwa 9,2 Litern Diesel. Doch die Realität sehe oft anders aus, berichtet das Unternehmen.

Ob Diesel- oder Elektrofahrzeug – die wesentlichen Einflussfaktoren auf den Energieverbrauch bleiben gleich: Strecke, Gewicht, Topografie, Fahrweise, Straßen- und Wetterverhältnisse sowie das spezifische Einsatzgebiet. Die Datenauswertung von Designwerk zeigt, wie unterschiedlich der Verbrauch in verschiedenen Anwendungen ausfallen kann.

So fährt ein vollelektrischer Kanalreiniger jährlich rund 6.000 Kilometer und verbraucht dabei durchschnittlich über 360 kWh pro 100 Kilometer. Der Hauptanteil dieser Energie entfällt jedoch nicht auf die Fahrt, sondern auf den Betrieb der leistungsstarken Spül- und Saugaggregate. Eine Elektro-Sattelzugmaschine mit einer Batteriekapazität von bis zu 1.000 kWh und einer Nutzlast von circa 40 Tonnen verbraucht derweil im Durchschnitt 130 kWh/100 km.

Den niedrigsten Wert verzeichnete eine internationale Handelsplattform in Deutschland mit nur 95 kWh/100 km – ein Indiz für den Transport von großvolumigen, aber leichten Gütern im B2C-Versandhandel.

Einige der Designwerk-Kunden erreichen mit ihren E-Fahrzeugen hohe Laufleistungen: Die drei Spitzenreiter legten im Jahr 2024 durchschnittlich über 186.000 Kilometer zurück. Einzelne Fahrzeuge überschritten die Marke von 500.000 Kilometern Gesamtfahrleistung.

Die Datenanalyse zeigt: Nebenantriebe spielen eine entscheidende Rolle für den Gesamtverbrauch. Fahrzeuge mit energieintensiven Aggregaten wie Betontrommeln oder Hochdruckspülanlagen weisen trotz moderater Fahrleistung hohe Verbräuche auf.

Ein weiteres Beispiel ist ein vollelektrischer Schneepflug, der Ende 2024 in Betrieb ging: Mit Frontschild, Seitenschild und Salzstreuer ausgestattet, verbraucht er im Räumdienst durchschnittlich etwa 380 kWh/100 km – laut Designwerk eine erhebliche Energieeinsparung im Vergleich zur Dieselvariante.

Vergleich mit Diesel-Lkw

„Unsere Kunden legten im Jahr 2024 mit ihren Designwerk-E-Lkw insgesamt 8,8 Millionen Kilometer zurück und verbrauchten dabei rund 13 Millionen kWh Strom“, berichtet das Unternehmen. „Mit der gleichen Energiemenge hätten Diesel-Lkw nur 2,2 Millionen Kilometer zurückgelegt – fast 75 Prozent weniger. Zudem wären die Kraftstoffkosten für die kürzere Strecke des Diesels äquivalenten Fahrzeugs fast doppelt so hoch gewesen.“

Die Designwerk-Kundenflotte habe durchschnittlich 147,5 kWh/100 km verbraucht. Eine Diesel-Lkw-Flotte mit vergleichbaren Anwendungen hätte etwa 40,7 Liter/100 km benötigt. Insgesamt hätten die Designwerk-Kunden im Jahr 2024 dadurch fast 10.000 Tonnen CO₂ einsparen können.

„Tank-to-Wheel“ betrachtet, stößt die Elektro-Flotte von Designwerk Unternehmensangaben nach im Betrieb rund 6,25-mal weniger CO₂ aus als eine äquivalente Diesel-Flotte. Dies entspreche einer Einsparung von 84 Prozent der CO₂-Emissionen.

Die Daten belegen laut Designwerk: Schwere Elektro-Lkw sind nicht nur sauberer, sondern auch langfristig wirtschaftlich nachhaltig. Gerade in Spezialanwendungen könnten sie ihre Vorteile voll ausspielen – sei es durch niedrigere Energiekosten, reduzierte Emissionen oder höhere Energieeffizienz.

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Via: Designwerk
Tags: Emissionen, NachhaltigkeitUnternehmen: Designwerk
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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Monica meint

    04.04.2025 um 17:30

    Ich würde gerne wissen, welcher Voll***** das mit den „9 Liter Diesel sind 90 KWh Strom“ ins Leben gebracht hat. Mathematisch mag das richtig sein, aber welche Info hat das? Beispiel: In Bukarest fährt der Sprinter Sk lave Waren in die EU. Am Anhänger hat er aus Gaudi 10 Liter Diesel in einem Kanister… Die fährt nach über Ungarn, über Österreich, über Deutschland, nach Frankreich um dort… die Sachen vom Anhänger zu entladen. Diese komischen 10 Liter Diesel sind immer noch im Kanister. Mach das mal mit Strom

    • Mary Schmitt meint

      06.04.2025 um 13:58

      Es dürfte Allgemeinwissen sein, dass die Mitnahme von Brandbomben (Reservekanister) in vielen EU-Staaten verboten ist. Eines davon ist Rumänien. Das bedeutet, die Experten im Sprinter würden spätestens an der eigenen Grenze aufgehalten. Da Kraftstoff in Rumänien recht günstig ist, liegt es nämlich nahe, so zu verfahren und das wissen die eigenen Grenzer. Sie kennen ihre Landsleute.

  2. elektromat meint

    04.04.2025 um 10:57

    Wenn ich mr die Elektrotrucker Videos anschaue brauch ich keine Studie sondern nur mal zusammenfassen das es vor allem auf die Aerodynamik des Trailers drauf ankommt. Ist ein 10 Fuß Container recht weit hinten oder offene Ladung, dann wird der Verbrauch extrem steigen.

    • Mäx meint

      04.04.2025 um 11:13

      Its not rocket science.

    • Lanzu meint

      04.04.2025 um 11:46

      1. Hier geht es nicht um eine Studie.
      2. Spezielle Fahrzeuge in der Flotte mit Nebenaggregaten.
      3. Eine systematisch Studie wäre wünschenswert, weil man dann die quantitativen Auswirkungen besser einschätzen könnte.

      • Stefan meint

        04.04.2025 um 12:07

        Es braucht keine systematischen Studien.
        Die Hersteller der Spezialaufbauten und Nebenantriebe kennen deren Energieverbrauch. Oft ist es sogar sinnvoller, Aufbauten und Nebenantriebe direkt aus dem Akku zu versorgen und nicht über einen Dieselmotor Energie dafür zu erzeugen.
        Einfach Fahrzeuge bauen. Das einzige Problem sind die Kosten für den großen Akku, nicht die Technik.

      • Mary Schmitt meint

        04.04.2025 um 15:55

        Ich stimme zu und finde die Learnings vom Elektrotrucker schon wertvoll. Es geht aber hier nicht um Aerodynamik. Eher schon um Nebenantriebe, wie beim elektrischen Gabelstabler vom Elektrotrucker, dessen Hydraulik elektrische Energie verschwendet. Wenn man Spezialfahrzeuge elektrifiziert muss man auch diese Nebenantriebe optimieren.

    • Monica meint

      04.04.2025 um 17:33

      elektromat meint

      04.04.2025 um 10:57

      …….

      du hast echt Elektrotrucker gebraucht um zu wissen, das der Anhänger am Zugfahrzeug die Musik macht? Pisa lässt grüßen.
      für 790 + 300 und 100 dazu brauchste sicher einen Taschenrechner.

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