Nach gut einem Jahr schließen die Stadt Köln, der Ladeinfrastrukturbetreiber TankE GmbH und die Rheinmetall AG die Felderprobung von insgesamt vier Ladebordsteinen im öffentlichen Straßenraum ab. Das Pilotprojekt startete im April 2024 an zwei Standorten in Köln-Lindenthal, um die Praxistauglichkeit, die städtebaulichen und gestalterischen Vorteile sowie die Akzeptanz der Ladelösung zu validieren.
Eine begleitende Fallstudie ergab laut Rheinmetall: „Mit mehr als 2.800 erfolgreichen Ladevorgängen – durchschnittlich mehr als zwei pro Tag und Ladepunkt – und einer technischen Verfügbarkeit von über 99 % erwies sich der Rheinmetall-Ladebordstein bei jeder Witterung nicht nur als leistungsstark und zuverlässig, sondern wurde auch regelmäßig nachgefragt.“ Mit dem Abschluss des Pilotprojekts würden die vier Ladepunkte jetzt in den Regelbetrieb überführt.
„Bei unserem Produkt wird die Ladeelektronik in die Maße eines handelsüblichen Bordsteins integriert, um das Laden von Elektrofahrzeugen direkt am Fahrbahnrand zu ermöglichen – ohne störende Poller, ohne Eingriffe in den Gehwegbereich, und ohne Kompromisse in puncto Sicherheit oder Ästhetik“, erklärt Christoph Müller, CEO der Rheinmetall-Division Power Systems. „Mit dem von uns entwickelten Ladebordstein steht ein serienreifes Produkt zur Verfügung, das urbane Ladeinfrastruktur neu denkt: platzsparend, robust, barrierearm – und integriert in bestehende Stadtstrukturen.“
Geladen wurden im Rahmen des Tests insgesamt mehr als 50 MWh Energie – durchschnittlich rund 19 kWh pro Vorgang, was einer Reichweite von etwa 120 Kilometern entspricht. „Die kompakte, modulare Bauweise ermöglicht eine einfache und schnelle Wartung durch den Austausch des Lademoduls innerhalb des Bordsteins. So wurde eine nahezu durchgehende Einsatzbereitschaft von mehr als 99 % zu geringen Betriebskosten erreicht“, unterstreichen die Entwickler.
Positives Nutzerfeedback
Begleitend zu der Felderprobung haben Nutzer zwischen August 2024 und März 2025 ihre Erfahrungen über einen Fragebogen geteilt. Im Durchschnitt bewerteten sie die Ladebordsteine mit 4,38 von 5 möglichen Gesamtpunkten, wobei das Urteil älterer Teilnehmer (über 60 Jahre) besonders positiv ausfiel. Die Nutzer schätzten insbesondere die Chance der flächendeckenden Einführung einer Lademöglichkeit vor Ort sowie die einfache Bedienbarkeit.
Gegenüber herkömmlichen Ladesäulen soll der Ladebordstein zudem bei Themen punkten wie dem Einfügen in das vorhandene Stadtbild, dem Schutz vor Vandalismus, der Platzersparnis, der Sichtachsenwahrung sowie der verringerten Gefahr von Stolperfallen durch Ladekabel. Leichte Vorteile attestieren die Projektpartner dem Ladebordstein bei der Ergonomie, der Bedienfreundlichkeit und der Barrierefreiheit. In Gesprächen seien hier vor allem das vereinfachte Einparken, die einfache Benutzung auch von der Straße aus, die nicht benötigten Schutz-Poller sowie die mögliche Einhandbedienung genannt worden.
Lediglich in der Sichtbarkeit schnitt die Lösung etwas schwächer ab. Das will man durch gezielte Markierungen und die Integration in Navigations- und Lade-Apps im regulären Flächenbetrieb verbessern. Im Laufe des Pilotzeitraums wurden schon Weiterentwicklungen umgesetzt: Eine verbesserte Schmutzableitung sowie eine optimierte Beleuchtung rund um die Ladebuchse sorgen für eine höhere Widerstandsfähigkeit gegenüber Umwelteinflüssen und eine verbesserte Handhabung.
Betreiber des Ladebordsteins von Rheinmetall profitieren laut dem Unternehmen gegenüber herkömmlichen Ladesäulen von reduzierten Installations- und Wartungskosten. Außerdem gebe es die Option, bereits heute sogenannte „Hohlbordsteine“ vorzurüsten, die bei steigendem Ladebedarf ohne großen Aufwand mit Lademodulen nachgerüstet werden können. Nach Abschluss des Pilotprojekts ist der Ladebordstein nun als Serienprodukt erhältlich.



eTom meint
Der oben angeführte Link ist defekt. Hier der aktuelle Zugang zu den Unterlagen:
https://www.rheinmetall.com/de/produkte/e-mobilitaet/e-power-loesungen/ladeinfrastruktur/ladebordstein
Mein persönlicher Zugang zum Thema ist: gute Grundidee der kosten- & wartungsgünstigen Ladeversorgung. Für mich sehe ich neben zahlreichen guten Argumenten leider einige Hemmnisse: das An-&Abstecken des Kabels und das Kartenlesegerät am Boden (persönliche, gesundheitliche Einschränkungen!), Einschränkungen bei Starkregen, Schnee und Pfützenbildung. Genaue Position & Sichtbarkeit/Erkennbarkeit der Ladepunkte für Ladende/Parkende. (Ladehinweis)Tafeln sollten trotzdem stehen/angebracht werden, da wird wieder Platz am Straßenrand gebraucht. Das Thema Schmutz, Verunreinigungen wurde extra beleuchtet, gut so.
Gut, dass durch das Pilotprojekt Entwicklungsmöglichkeiten und neue Erkenntnisse gewonnen wurden. Mich wundert aber die tolle, sehr positive Beurteilung meiner Altersgruppe (55+/60+) in Bezug auf Zugänglichkeit Kartenfunktion und des An-/Absteckens bei jeder Wetterlage. Ich kann mir kaum die Schuhe binden geschweige denn mich am Boden!
Nichtdestotrotz, herzlichen Glückwunsch für die kompakte Technik, die Features und interessanten Ansätze/Ideen – wieder einmal gründliche deutsche Ingenieurkunst. Bravo! LG aus Wien, wo wir noch 11kW AC-Lade-Säulen mit Nachtstromtarif (~12ct/kWh ohne Grundgebühr), aber dafür von 9-22 Uhr (max. Dreistunden!) Parkgebühren für jeden Bezirk extra haben… ausgenommen der City-Ladeplätze
Monica meint
Ich bekomme das immer noch nicht in den Kopf… das Bild oben, ein Traum. Das Weltrettungsgerät in Form Mini steht da schräg am Gehweg, gleich neben der Straße, jetzt das Kabel vom Auto in die Zukunftsbuchse am Boden stecken… wie geht das jetzt weiter? Hildegard mit dem Rollator kommt angefahren und denkt sich… was genau? Oder Mutti mit den Krümeln an der Hand? auf sowas würde nicht mal ein Ziegenhirte aus Rumänien kommen. Ich bekomme schon Lachanfälle wenn ich immer zu diese 8 Meter langen Kabel sehe, von der woooohlbox zum Auto, das direkt an der Wand steht… ich finde ja Rollokabelboxen von der Decke runter am coolsten.
Future meint
8 Meter Kabel machen schon Sinn, wenn die Säule mal wieder zugeparkt ist und man nicht nah genug ran kommt.
Monica meint
Kabel mitnehmen für die Zukunft ist ja schlimmer als Schulterpolster aus den 80er Jahren….
Future meint
Bei mir haben die 5 Meter Standardkabel immer gereicht in den letzten 8 Jahren. Einmal hätte ich ein längeres gebraucht wegen einer Blockade – aber das Ordnungsamt hat mir erlaubt, mich dann einfach ins Halteverbot zu stellen, um trotzdem zu laden. Die Telefonnummer ist abgespeichert und sie haben dann auch gleich jemanden losgeschickt, damit der Blockierer seinen verdienten Strafzettel bekommt.
Dieseldieter meint
Na du bist ja leicht zum Lachen zu bringen. Ich hoffe, du lachst dich nicht irgendwann beim Anblick eines 12 Meter langen Kabels tot.
Monica meint
ich hab seit 2018 nur noch CCS in der Hand gehabt. Sorry, ich kann da beim AC Gedöns nur den Kopf schütteln.
Monica meint
Lustig ist ja, das Rheinmetall, seineszeichens Friedensengel Nr. 1 im Lande, auf so ein eine Idee kommt, bzw. umsetzt.
Donald meint
Nannte sich früher Kunsumgüterproduktion. Kommt alles wieder. Und googelt schon mal nach Subbotnik, ist bald wieder angesagt.
Future meint
Nach den Experten nimmt sich der Russe erst in 29 das Baltikum. Also, die Party geht erstmal so weiter wie bisher. Aber man sollte schon mal die Fremdsprachenkenntnisse auffrischen.
Monica meint
Sonntags arbeiten? warum eigentlich nicht… Zig Millionen sitzen in D. die ganze Woche zu hause rum auf sta atsk osten.
Donald meint
Samstag, nicht Sonntag. Der ist auch den Russen heilig.
Na, man wird sich schon rechtzeitig bei euch melden, wenn und so weit ist.
Future meint
Arbeiten die Millionen Beamten denn jetzt immer noch alle remote?
Ich vermute auch, dass viele davon nur ihre Zeit absitzen. Aber sie können sich dabei ein bisschen mit Future Rave ablenken, damit es nicht zu langweilig wird.
Mary Schmitt meint
Der Ruf nach Lösungen für die armen Laternenparker geht völlig an der Realität vorbei. Denn sie sind die letzte Gruppe, die umsteigt. Mehrfamilienhaus ohne Stellplatz und Garage bedeutet, entweder man hat kein Auto oder nicht genug Geld, um bei der Wohnungswahl wählerisch zu sein.
Noch ist nur ein Bruchteil der 20 Millionen, die sofort eine Wallbox installieren könnten, mit einem Elektroauto unterwegs. Zweite Gruppe sind in einigen Jahren die Eigentümer und Mieter in Anlagen mit Tiefgarage oder Stellplätzen, bei denen durch Urteile, aber auch bessere Angebote, langsam das Recht auf einen Ladeplatz greift.
Bis die Laternenparker dran sind, gibt es lange überall Schnelllader da, wo man sowieso hin muss. Eher wird zum Problem, warum man eigentlich Fläche im öffentlichem Raum mit seinem Auto kostenfrei belegen darf. Gerecht wäre es -und das kommt- wenn man für die 10 qm eines Stellplatzes Stundenmiete zahlen muss. Wenn in München 100 qm 2.500€ Kaltmiete im Monat kosten, muss ein Laternenparkplatz 250€ bringen.
Thorsten 0711 meint
„Der Ruf nach Lösungen für die armen Laternenparker geht völlig an der Realität vorbei. Denn sie sind die letzte Gruppe, die umsteigt. Mehrfamilienhaus ohne Stellplatz und Garage bedeutet, entweder man hat kein Auto oder nicht genug Geld, um bei der Wohnungswahl wählerisch zu sein. “
Vielleicht ist das zu sehr klischeehaftes Denken. Wir wohnen im MFH, beide ohne Stellplatz, beide mit Elektroautos und 80% der Haushaltseinkommen in Deutschland liegen unter unserem.
Manchmal gibt es einfach nicht genug Tiefgaragenstellplätze für alle. Wir warten seit 2015 auf einen Freien.
Donald meint
Nein, nicht klischeehaft.
„Mehrfamilienhaus ohne Stellplatz und Garage“
Diese Erfahrungen sind einzig ihrer eigenen Lebenssituationen entsprungen. Klar, dass sie es so konkret beschreiben kann.
Mary Schmitt meint
Es geht um statistische Relevanz. Mir war klar, dass wir hier im Kommentarbereich nur Millionäre in Villen und Lofts ausgerechnet ohne Stellplatz haben. Aber jenseits dieser „beeindruckenden Karrieren“ dürfte die Gruppe der Menschen mit Auto ohne Stellplatz insgesamt ein durchschnittlich deutlich geringeres Einkommen haben als die Gruppe der Hauseigentümer. That beeing said, ist es nicht die Gruppe auf die gezielt man vorrangig investieren sollte, wenn es darum geht, in den nächsten Jahren die ersten 10% der Haushalte mit Elektroautos auszustatten.
Monica meint
Der Ruf nach Lösungen für die armen Laternenparker geht völlig an der Realität vorbei.
…
trotz 300qm2 Villa weigere ich mich fast 4.000 Euro für die Installtion einer woooohlbox zu installieren – die Hütte gehört uns eh nicht.. Daher Laternenparker mit EnBW. Klappt super.
Mary Schmitt meint
Mein Tipp: Erfinde, dass die Villa dir gehört. Das beeindruckt theoretisch mehr.
Future meint
Was die Bauträger da auf dem Land alles als Villa vermarkten, ist ja meistens nur schönste Immobilien-Prosa. Aber sowas kennen wir ja hier auch von den Pressemitteilungen der Autohersteller.
Future meint
Ich war vor 8 Jahren einer der ersten elektrischen Laternenparker hier in meiner engen immer zugeparkten Straße im Altbauviertel der Großstadt. Mittlerweile sind es schon einige mehr: Teslas, Hyundais, IDs, Volvos.
Ich glaube, dass es auf dem Land viel mehr Vorbehalte gegenüber der Elektromobilität gibt als in der Stadt. Das mag auch mit der politischen Einstellung zur Technologie zu tun haben und viel weniger mit der Stromversorgung des Stellplatzes.
Dieseldieter meint
Dann bitte die Nutzung des öffentlichen Raums konsequent besteuern. Wenn mein Auto Platz wegnimmt und ich dafür zahle, sollten auch Eltern mit Kinderwagen für die Nutzung des Gehweges zahlen. Denn der ist ja in den Metropolen auch brechend voll.
E-Bike abstellen? Zahlen.
Neues Sofa kaufen und in die 300 qm-Villa anliefern? Direkt bei der Stadt anmelden und Standgebühr zahlen.
Tester meint
Witzig: Die, die es genutzt haben, finden es gut. Diejenigen, die mit ihrer geballten Allwissenheit hinter dem Rechner sitzen finden es schlecht. Finde den Fehler.
Jörg2 meint
Am Anfang der Verbrennerära holt Mann (selten Frau) das Benzin in der örtlichen Apotheke in kleinen Einheiten. Hat sich nicht durchgesetzt. Tankstellen mit hohen Abgabemengen sind überlegen.
Am Anfang der Elektroära holt Frau und Mann den Strom an eigenen heimischen und öffentlichen Schnarchladern. Es gibt nun immer mehr „Tankstellen“ mit hohen Ladeleistungen.
Meine Vermutung: die öffentlichen Schnarchlader jedweder Bauform folgen der „Apothekenbenzin“-Historie.
Mary Schmitt meint
Das ist zu kurz gedacht. Es war ja damals nicht jeder Automobilist Apotheker, aber vor allem nicht Apotheker mit eigener Ölquelle und Raffinerie. Und das ist man mit eigenem Solarstrom. Und selbst wenn nicht, machen induktive Lader das Laden zuhause noch einmal unkomplizierter und preiswerter durch v2h/v2g . Zudem nutzt man sowieso anfallende Standzeit.
hu.ms meint
Ich lade mit 16A direkt vom dach. Das sind nur ca. 25km reichweite pro Stunde. Aber die sonne scheint – wie heute – mind. 10 std.
Und meine ortsfahrten mache ich bei sonne immer mir dem rad – genauso wie die 8km zur arbeit.
Heute abend noch 270km „flughafen-taxi“ davon 170km AB mit 130kmh. Morgen bei sonne wieder anstecken und den strom für die 270km zum Preis von 6 € (entgangene einspeisevergütung) nachladen. :-)))
Dagobert meint
In großen Teilen der Welt kann man Benzin nach wie vor in 1l Flaschen am Straßenrand kaufen.
Donald meint
Und so lange es kein frisches Elektrolyt un PETs gibt, wird es wohl auch so bleiben.
Future meint
Und das Benzin muss in diesen Ländern teuer importiert werden. Aber China hat bereits eine Lösung: Die liefern das Komplettpaket. Von den Solarzellen über den Speicher bis zum Elektroauto. Und sogar die giftigen Kerosinlampen in den Dörfern werden auf einmal überflüssig. Wer braucht noch Benzin, wenn es dort genug Sonne gibt. China macht das gut.
Jensen meint
Ob es diese „Idee“ überhaupt zum Status „Projekt“, geschweige in eine „Umsetzung“ geschafft hätte, wäre dies nicht von einem Großkonzern ausgegangen? So sehr auch ich Freude über den Ausbau der AC-Ladeinfrastruktur empfinde und die Einfachheit der Installation für den Betreiber nachzuvollziehen ist, sehe ich doch deutlich mehr Nachteile im Vergleich zu herkömmlichen Ladesäulen, die es ja auch in schlankem und platzsparenden Design gibt und auf Augenhöhe bedient werden. Bin sehr gespannt, wie sich das am Markt entwickelt.
Monica meint
Ich wette 100 Euro das Projekt verdient den Sonderpreis 2025 im bu ll sh itt bingo.
wer geht mit?
Jeff Healey meint
Ich wette, korrigiere, ich rechne mehr mit DOG sh I t….
Genug der Wortspielereien…
South meint
Auch wenn es gut gemeint ist, das Konzept der „Laternenparker -lader“ ist im Prinzip zu umständlich und technisch eigentlich schon überholt. Es stammte aus den Anfangszeiten der E Mobilität, bei der man quasi die damals kleinen Accus sehr oft laden musste und auch die Ladeleistungen noch sehr überschaubar waren.
So nen speziellen Ladeplatz muss man erst finden, dann muss er frei sein, funktionieren, dann muss man sein eigenes Kabel mitbringen, man ist dem Wetter ausgesetzt (gräbt man im Winter danach im Schnee?) und man muss wegfahren, wenn man nicht mehr lädt. Nee, also das tut sich doch keiner freiwillig an…
Bereits die aktuelle E Autogeneration kann wirklich komfortabel schnellladen, bei der man beim Einkaufen bei IKEA, ALDI und Co. seinen Accu nebenbei lädt.
Hätte ich keine Lademöglichkeit zuhause und in der Arbeit, würde ich schlicht bei Aldi laden, was ich früher ja auch tatsächlich gemacht habe. Laternenladen wäre mir zu umständlich….
Jeff Healey meint
Hallo South,
dabei könnte es jedoch ein Problem geben:
Bei der NOCH überschaubaren Anzahl an E-Autos sind die derzeitigen Lademöglichkeiten an den Einkaufsstätten offensichtlich ausreichend. Wird das auch zukünftig ausreichend sein, mit vielen Millionen E-Fahrzeugen?
South meint
Es gibt ja erstens noch riesiges Potential, denn die meisten Stätten haben ja noch gar keine Lader und selbst wenn, dann nur eine Handvoll und zweitens. Den Service werden wie heute schon auch, nur E Autofahrer nutzen, die nicht zuhause oder in der Arbeit laden können und drittens kann man überall Schnelllader aufstellen wo Auto parken, wegs meiner auch am Friedhof, an der Gemeinde, Landratsamt… na wo auch immer Leute parken und wieder wegfahren…und viertens. Es ist kein konfliktionäres Ziel. Man kann ja durchaus Schnarchlader und Schnelllader ausbauen. Behindert sich ja nicht gegenseitig.
Es muss schon praktikabel und einigermaßen komfortabel sein, sonst lehnen die Kunden das verständlicherweise ab. Würde ich dann auch nicht machen, aber wie gesagt, ich habs schon selber probiert, das ist machbar und auch hochskalierbar…
South meint
Sorry, eines muss ich noch loswerden, was einem immer auffällt bei den Deutschen. Jeder auf der Welt würde sich freuen, wenn das schon, sagen wir mal, in 90% der Fällen funktionieren würde, was ja das Problem ja schon drastisch reduzieren, um nicht zu sagen lösen würde. Sind Deutsche im Team, redet man nur noch von den 10%, die nicht funktionieren KÖNNTEN. Wir sind eine extremform der, das Glas ist halbleer, geworden. Und auch immer so ein Ding. Die Deutschen denken immer, nur sie kümmern sich um Probleme. Beides ist grottenfalsch.
Es gibt wirklich keinen Grund für derartigen Pessimismus, schon gar nicht in BRD. Es ist, wie es schon immer war. Man muss sich halt um Probleme kümmern und, da witzelt auch die ganze Welt…. die Welt ist schon immer untergegangen… aber warum dann doch nicht. Weil wir unsere Hausaufgaben gemacht haben…. dafür müssen wir aber was tun… und das ist da nächste Problem der Deutschen. Reden wie die Weltmeister, sich als Musterknaben darstellen, aber in Wahrheit sind sie alles andere als nachhaltige Vorbilder…
Thomas Claus meint
Wenn die Dinger in der Stadt installiert sind, wo man für das parken bezahlen muss und nur 1 bis 3 Stunden parkt, dann kann das schon interessant sein. Man könnte in dem Fall zwischen 11 und 33 kWh laden.
Owl meint
Hauptsache es geht jetzt endlich mal voran für die Laternenparker, auch wenn es nicht perfekt ist. Muss ja nicht die einzige Lösung bleiben.
M. meint
Richtig. Das wird nicht überall passen, und nicht jedem gefallen, aber es sägt an der These, dass man eine eigene Garage braucht, um ein E-Auto zu haben.
Jeff Healey meint
Jepp!
Sehr begrüssenswert.
Future meint
Die Idee ist super von Rheinmetall. Man muss halt sehen, dass die Dinger nicht zugeparkt werden. Ich habe als Laternenparker hier in der City mittlerweile 2 Ladehubs mit je 6 AC und nochmal 2 Säulen mit je 2 AC. Da ist sogar abends immer was frei und für 42 Cent ist es auch okay. Mittlerweile sind die auch nicht mehr zugeparkt, seitdem das Ordnungsamt regelmäßig vorbeischaut, auch abends. Die Ladebordsteine müssten halt ebenfalls gut beschildert werden.
Airbrush meint
Wer entfernt die Hundekacke? In Berlin und anderen Großstädten wird da niemand laden wollen wenn alles zugesch…. ist.
Future meint
Ja, die Hunde der Elektroautohas ser werden dafür sorgen, dass sich die Idee nicht durchsetzt. Das vermute ich auch.
Ich hatte auch schon mal Hundepipi am Ladekabel – ich bin mir ganz sicher, dass der Hundbesitzer das absichtlich gemacht hat.
Airbrush meint
Es ist immer Absicht des Hundehalters, der Hund kann ja nichts dafür wenn er muß. Kinderhasser lassen ihre Kläffer auf Spielplätzen kacken, allgemein Menschenhasser in öffentlichen Anlagen und auf Gehwegen. Ob da zufällig ein Ladekabel liegt interessiert doch diese Ignoranten nicht.
Jeff Healey meint
Wie schon weiter unten mehrfach erwähnt wurde, sind mindestens zwei Punkte der Bordstein-Ladestation kritisch zu betrachten: Die Anfälligkeit für Schmutz jedweder Art (und der damit einhergehende Ekelfaktor bei den meisten Menschen), sowie die für viele Personen schwer zu erreichende Position am Boden (bei dem Punkt verwundern mich die positiven Rückmeldungen der älteren Nutzer).
Ein System für die nachträgliche Adaption an Straßenlaternen, oder ein nach oben herausfahrendes, oder nach oben aufklappbares Bordstein-Modul fände ich sinnvoller und in Nutzer-Hinsicht deutlich attraktiver.
Ob das mit einer einfachen Feder-Mechanik, oder einer einfachen Zugstange, oder einem elektrischen Antrieb geschehen sollte, müsste man sich in der Praxis ansehen, und ist nicht zuletzt auch eine Frage der Kosten.
Prinzipiell ist der Ansatz des AC-Ladens „am Bordstein“ von Rheinmetall (und anderen Unternehmen) sehr zu begrüßen, und dürfte wichtig für die weitere Entwicklung und Akzeptanz der E-Mobilität in den Großstädten sein, wenn zukünftig Millionen Fahrzeuge mit Strom versorgt werden sollen.
eBikerin meint
„Ein System für die nachträgliche Adaption an Straßenlaternen“ Gibts schon und wird da eingesetzt wo es sinnvoll ist. Geht halt nur wenn die Laterne direkt am Strassenrand steht.
„oder ein nach oben herausfahrendes, oder nach oben aufklappbares Bordstein-Modul “
Das dürfte dann ziemlich wartungsaufwendig werden, und damit teuer. Ausserdem hat man da dann das Problem mit dem Versicherungsschutz wenn irgend ein Dödel sich bei rein oder rausfahren ein Blässchen holt.
Jeff Healey meint
Hallo eBikerin,
das Modul wäre natürlich in einer Bodenkassette geschützt, und würde erst per App entriegelt und zum herausziehen/Ausfahren freigegeben.
So die Idee. Nach Nutzung wieder zurück in den „Bordstein“
Future meint
Auf meiner ersten Probefahrt damals in 2017 hatte ich das Auto an einem Hotel abgestellt zum Laden. Nachdem ich vom Strand zurückkam, hatte sich jemand neben der Säule übergeben und das Kabel hat davon auch was abbekommen.
Ein paar Jahre später habe ich bemerkt, dass mein Kabel nach einem Ladevorgang nach Hundepipi gerochen hat.
Für Elektroautohas ser bietet so ein Ladebordstein also auch viele weitere interessante Möglichkeiten.
PP meint
Ansich finde ich die Idee schon nicht so verkehrt. Mir ist nur schleierhaft, wie man auf die Idee kommt, da Vorteile bei der Ergonomie, der Bedienfreundlichkeit und der Barrierefreiheit gegenüber einer herkömmlichen Ladesäule zu attestieren.
Peter Müller meint
Die Studie (ist auch verlinkt) wurde von den 3 Projektpartnern zusammen erstellt, die Daten von der TankE erfasst. Daher ist das nicht die Bewertung/Attestierung von Rheinmetall, sondern das Feedback der Nutzerinnen und Nutzer, die die Partner zusammen ausgewertet haben.
eBikerin meint
“ Mir ist nur schleierhaft, wie man auf die Idee kommt, da Vorteile bei der Ergonomie, der Bedienfreundlichkeit und der Barrierefreiheit gegenüber einer herkömmlichen Ladesäule zu attestieren.“
Hier geht es um andere Dinge: platzsparend, überall einsetzbar wo es einen Randstein gibt, günstig. Und eine herkömmliche Ladesäule muss auch nicht Barrierefrei sein, Beispiel habe ich unten beschrieben.
PP meint
Hast du vollkommen Recht. Das wären die Vorteile. Z.B. Platzsparend, (fast) überall einsetzbar wo Bordstein vorhanden…
Aber im Artikel steht : „Leichte Vorteile attestieren die Projektpartner dem Ladebordstein bei der Ergonomie, der Bedienfreundlichkeit und der Barrierefreiheit.“
Da sehe ich in allen 3 Punkten die Bordsteinlösung klar im Nachteil.
Jeff Healey meint
„Da sehe ich in allen 3 Punkten die Bordsteinlösung klar im Nachteil.“
Ich möchte gerne noch den Hygiene-Aspekt hinzufügen.
Wenn mein Ladekabel innerhalb einer Session plötzlich seine Farbe von Gelb auf Braun ändert, und mir dezent entgegenmüffelt, finde ich das nicht so schön…
tutnichtszursache meint
Ich will das Ding ja nicht schlecht reden, aber abseits vom warmen flachen Köln hat man in Deutschland wohl doch Wetter. Ich sehe bei dem horizontalen Einbau Frost- und Feuchtigkeitsprobleme.
A-P meint
Sie wurden bereits getestet, gegen Vandalismus, Wetterverhältnisse usw., und Rheinmetall hat Erfahrung mit Panzerbau :-). Das muss der Ladebordstein wirklich robust sein.
Donald meint
Hat der Schneeabtaufunktion integriert?
LMdeB meint
Im Zweifel hilft nur das Draufpinkeln (Bio-Enteiser), Akku-Fön, Enteisungsspray. Oder …
Duesendaniel meint
Trotz des positiven Nutzer-Feedbacks habe ich zwar noch ein paar Zweifel, aber ich freue mich natürlich über jeden neuen Ladepunkt.
Die Pilotanlage ist direkt bei mir um die Ecke, ich teste die einfach selber mal. Das ist sicher besser als in der Theorie nach Fehlern zu suchen.
M. meint
Guter Ansatz!
Einfach mal testen.
turbotoro meint
haha das dümmste was ich in Sachen Elektro je gesehen habe! Da will ich die dicken Deutschen aber erstmal sehen wie sie sich da unten abrackern wenn die Verbindung hakt oder eigentlich ganz generell. Und die baumelnden Kabel werden nicht zum Problem, wenn man zwischen den Autos die Straße quert und auf den Gehweg abbiegt….
Sauber durchdachte Lösung
eBikerin meint
Merkwürdig – die dicken Deutschen haben das überwiegend positiv bewertet.
Jeff Healey meint
Ich persönlich vermute hinter diesem erstaunlich positiven Feedback, und meines Erachtens in Anbetracht deutlich erkennbarer ergonomischer und hygienischer Defizite dieser Lade-Lösung, die Dankbarkeit dieser Nutzerinnen und Nutzer, überhaupt endlich mal über Nacht und in Wohnungsnähe einen Auto-Abstellplatz mit Lademöglichkeit zu haben.
Pferd_Dampf_Explosion_E meint
Wahrscheinlich ist es so; für mich wäre es aus hygienischen Gründen keine Lösung.
eBikerin meint
Glaube ich nicht. Diese Leute hatten ja wohl offensichtlich schon ein eAuto. Ohne irgendwo laden zu können, hätten sie sich wohl keines gekauft.
Ich denke also schon, dass die Reaktion nicht aus Dankbarkeit erfolgte, sondern weil die Tester tatsächlich zufrieden waren.
M. meint
Pferd, du sollst das Ding nicht ablecken. Sogar die Öffnung der Klappe funktioniert mit dem Stecker. Du fasst das gar nicht an.
Ansonsten muss man vielleicht auch mal Haustierbesitzer in die Pflicht nehmen. Die Viecher überall hin k***en zu lassen, ist sowieso nicht akzeptabel.
Jeff, ich denke auch, dass eine Säule insgesamt besser ist, aber wenn man die nicht aufstellen kann, ist das hier immerhin eine Lösung.
Pferd_Dampf_Explosion_E meint
Du M.,
gehörst du auch zu den Menschen, die sich immer wundern, wer Waschbecken in der Nähe von Toiletten installiert? Ganz heißer Tipp: Das hängt mit Hygiene zusammen, einer der Erfolgsfaktoren für ein langes und gesundes Menschenleben.
Elvenpath meint
Du hast es nicht getestet, du laberst nur.
Diejenigen, die es getestet haben finden es gut.
eBikerin meint
So sieht es aus.
Monica meint
Endlich. Jetzt kann die E Mobilität richtig durchstarten. Darauf hat die Welt gewartet endlich kann ich mein (noch nie unterwegs benützte ) AC Kabel raus suchen, mich bücken, im Boden einstecken und nach getaner Arbeit das versiffte Kabel wieder ins Auto packen. yes
hu.ms meint
In den 90ger wurde in M gerne in cabrios uriniert.
Ob das bei diesen ladepunkten auch kommt ?
M. meint
Du freust dich, das ist schön.
Dumm nur, dass du für das provozierte Negativerlebnis erst noch eine versiffte Ladestelle suchen musst. Wenn das nicht gleich gelinkt, kannst du ja nicht laden.
eBikerin meint
„endlich kann ich mein (noch nie unterwegs benützte ) AC Kabel “ Dann hast du aber auch noch nie an irgend einer anderen 11/22kW Ladesäule geladen.
„nach getaner Arbeit das versiffte Kabel “
Stimmt an den normalen Ladesäulen schwebt ja das Kabel von der Säule zu deinem Ladeport.
Monica meint
2013 bis Ende 2016 viel AC. Seit dem nur DC. Wenn es doch mal AC gibt, dann nur mit festen Kabeln. Ich bin doof und hantiere da mit meterlangen Kabeln
Anti-Brumm meint
„… wobei das Urteil älterer Teilnehmer (über 60 Jahre) besonders positiv ausfiel.“ Das ist positiv überraschend.
Zum Glück haben sie das Pilotprojekt nicht in Wien durchgeführt.
– „Was, da muss ich mich ja bücken!“
– „Das ist ja andauernd verdreckt!“
– „Da muss ich ja einparken, ohne mit einem Rad auf dem Bordstein (in Wien/Ö: Randstein) zu stehen“
– „Das wird sowieso nie funktionieren!“
Mäx meint
Hört sich eher nach Deutschland an :D
eBikerin meint
Nö hört sich eher genau nach diesem Forum an ;-)
A-P meint
Ach, das sind nur wienerische Gemecker… ;-)
Thomas Claus meint
Habe da ja auch Zweifel aber wenn der Herrsteller das Risiko eingehen will soll es mich nicht stören. Die Idee mit der Beleuchtung ist gut. Wenn man den Block sehr schnell wechseln kann, dann ist auch eine hohe Verfügbarkeit gewährleistet und der Service kann dann in einer Firma gemacht werden. Ideal wären im Dunkeln auch noch Kabel die beim Laden leuchten. Aber das wird wohl etwas zu viel werden.
Torsten meint
Das wäre aber tatsächlich mal eine coole Idee, warum gibt’s das eigentlich noch nicht? Die paar W für LEDs wären doch kein Problem.
Gleich mit ein paar Spielereien in der Ansteuerung, grün wenn voll, unterschiedlich schnelles blaues Lauflicht je nach Ladeleistung und rot beim Abbruch. Gleich mal naja Patenten suchen 🤪.
Jeff Healey meint
Allnächtliche Disco an den Wegesrändern der Republik.
Nicht schlecht, der Gedanke gefällt mir eigentlich.
Wird vermutlich nichts werden, wegen „Light Pollution“ oder so…
Vielleicht aber doch?!
Wer weiss was die Zukunft bringt.
Es hätte einen gewissen Reiz.
Mary Schmitt meint
Gute Idee, stört nicht das Stadtbild, erfordert keine Laternen und ist vor Beschädigung geschützt. Außerdem kann man im Falle des Falles ein Flakgeschütz oder Kampfdronenbasis anschließen.
Anti-Brumm meint
Das ist wohl der eigentliche, versteckte Grund für die Einführung :-)
Jeff Healey meint
Pssst, nicht ausplaudern, ist doch streng geheim!
E.Korsar meint
Sehe ich da tatsächlich eine angeschraubte Plakette mit QR-Code auf den Bildern?
Donald meint
Erwartest du tatsächlich dass jemand weiß, was du siehst? Okay, mit neuralink sollte es funktionieren….
E.Korsar meint
„Erwartest du tatsächlich dass jemand weiß, was du siehst?“
Ja, ich bin Solipsist.
M. meint
Ja, habe ich auch gesehen, das ist tatsächlich ein Punkt.
Aber es sollte machbar sein, den Code einfach in das Display einzublenden.
Jeff Healey meint
Automatisches Ausfahren per App und Standort-Erkennung wäre Mega cool…, keine schmutzigen Finger, automatische Abrechnung…(träum)
Dagobert meint
Schlecht vor Schmutz geschützt und z.B. mein Schwiegervater könnte dort gar nicht einstecken – der hat es nach der 2. neuen Hüfte nicht mehr so mit dem Bücken. Auch für Rollstuhlfahrer nicht geeignet – die Lösung ist also schon aus Gründen der Barrierefreiheit abzulehnen. Man sollte lieber den Ansatz verfolgen eine Lademöglichkeit in jede Straßenlaterne zu integrieren – da kann man die Betreiber direkt für die Laternen mitverantwortlich machen.
eBikerin meint
“ Man sollte lieber den Ansatz verfolgen eine Lademöglichkeit in jede Straßenlaterne zu integrieren“
Ist aber bei sehr vielen Laternen eher suboptimal. Bei mir im Viertel stehen alle Laternen an den Grundstücksgrenzen. Heisst man müsste das Kabel über den Fussweg legen.
“ Auch für Rollstuhlfahrer nicht geeignet – die Lösung ist also schon aus Gründen der Barrierefreiheit abzulehnen“
Sorry das ist Unsinn. Man kann nicht alles Barrierefrei machen. Es hat schon einen Grund warum es zB extra Breite Parkplätze für Behinderte Menschen gibt – aber eben nicht für jeden.
A-P meint
Genau und vor allem, alle 5 Meter einen Ladesäulen zu platzieren benötigen viel Platz auf dem Gehweg. Das ist auch nicht so barrierefrei, wenn der Straße schmal gebaut sind. Ich finde, eine gute Mischung machts was aus (alle 20 Ladebordsteine eine barrierefreie Ladesäule für Behinderte und Senioren).
Das mit Straßenbeleuchtung ist meistens am Grundstücksrand gebaut und man darf die Ladekabel nicht über den Gehweg legen. Das sind für viele Behinderte ein Hindernis und für Blinde eine gefährliche Stolperfalle.
eBikerin meint
Ja und wenn ich mir die Ladesäule direkt bei mir ao anschaue ist die auch nicht Barrierefrei – schlicht weil die Parkplätze so eng sind, dass ein Rollstuhlfahrer diese gar nicht nutzen kann, und sollte doch ein Platz daneben frei sein, kommt er nicht an den Ladeport weil die Säule hinter den Bortstein steht – und ringsrum Gebüsch ist.
M. meint
Ist bei uns auch so. Alle Kabel würden die Gehwege blockieren – da gäbe es nach 3 Wochen Krieg., Spätestens aber, wenn sich mal abends im Schatten jemand drin verfängt.
Aber nur auf der einen Seite. Auf der anderen stehen keine Laternen.
LMdeB meint
Vielleicht kann Rheinmetall ja auch Latüchte … . Lernfähig sollen sie ja auch sein.
LMdeB meint
Wenn’s funktioniert … . Dies verwundert aber: „… wobei das Urteil älterer Teilnehmer (über 60 Jahre) besonders positiv ausfiel.“, denn die fast-Senioren müssen sich ja schon ordentlich bücken bzw. in die Knie gehen. Man kann halt nicht alles haben.
Monica meint
so alt musst gar nicht sein, wenn ich mir die heutigen ca. 30 jährigen so anschaue, da waren die Kriegsheimkehrer vor 80 Jahren fitter.
Future meint
Die Mitglieder aus dem veganen Fitnessstudio hier in meinem Stadtteil sind alle topfit. Aber die würden aus anderen Gründen nicht in den Krieg ziehen, wenn es 29 wieder soweit sein sollte. Die Leute in deinem Nest machen eben zu wenig Belastungstraining und sollten mindestens 6 Veggiedays in der Woche durchhalten. Dann wird das besser mit der Gesundheit.
RainerLEV meint
Der Efeu greift schon nach dem Stecker :-)
Ich will das gar nicht schlechtreden. Dass sich nicht jeder bücken will / kann, ist klar. Dass Dreck, Rotze, Kaugummis und Witterung ein Thema sind, auch. Die sollen mal machen. Die E-Mobilität in Städten braucht dringend mehr AC-Stecker.
michelken meint
Da kann ich RainerLEV nur zustimmen. Die neuen, kritischen bis lästerlichen Kommentare hier halte ich auch eher für unangemessen. Wenn ein solches System überwiegend positive Resonanz findet, technisch funktioniert und stadtbildverträglich montiert werden kann und auch für die Betreiber wirtschaftlich anbietbar ist. Why not?
Letztendlich wird es nie DIE EINE Lösung geben, die alle Probleme abdeckt und für alle Nutzer (oder Anbieter) optimal ist. Wir sollten uns über innovative Lösungen freuen, die den Fortgang der E-Mobilität unterstützen. Wer zu Hause besser laden kann, soll das tun. Wer sich nicht bücken kann oder will, soll Säulen-Ladestationen nutzen. Wem AC-Laden zu langsam ist, soll Schnelllader nutzen. Wer mit dem ganzen E-Mobilitäts-Gedöns nichts anfangen kann, soll eine andere Antriebstechnik wählen. Jedem seins…
Für mich persönlich geht die Entwicklung in die richtige Richtung und ich freue mich über den Komfort und die Vorteile meiner beiden E-Autos.
Jeff Healey meint
Ein guter, versöhnlicher Beitrag!
Es gibt nicht die eine Lösung, und alles was die E-Mobilität in irgendeiner Weise voranbringt ist willkommen.