Shell hat in Berlin in den vergangenen Wochen 19 neue „Ultraschnelllade-Standorte“ von Shell Recharge in Betrieb genommen. Der Ölmulti begründet den Ausbau mit dem hohen Bedarf an E-Auto-Ladeinfrastruktur in der Hauptstadt. Die neuen Ladepunkte sind über das Stadtgebiet verteilt und befinden sich an Shell-Stationen sowie Filialen der Supermarktketten Rewe und Penny. Je nach Standort stehen Ladeleistungen von bis zu 300 kW zur Verfügung.
Mit den neuen Standorten baut Shell Recharge seine Position als eigenen Angaben zufolge größter Anbieter öffentlicher Schnellladepunkte in Berlin weiter aus. Die Ladepunkte befinden sich sowohl in dicht besiedelten Wohngebieten als an wichtigen Verkehrsachsen. Zu den jüngsten Stromtankstellen zählen zwei Shell-Stationen sowie elf Rewe- und sechs Penny-Standorte mit unterschiedlich vielen Ladepunkten und Ladeleistungen.
Berlin stelle besondere Anforderungen an die Ladeinfrastruktur, darunter enge Straßen, hohes Verkehrsaufkommen, kurze Haltezeiten und ein dichtes urbanes Netz, erklärt Shell. Der Anteil von E-Fahrzeugen liege im Bundesland Berlin bei 6,7 Prozent und damit 0,3 Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt von 6,4 Prozent.
Durch die Inbetriebnahme der neuen Standorte betreibt Shell in Berlin eigenen Angaben nach nun insgesamt 56 Shell-Recharge-Schnellladestandorte mit 206 Ladepunkten. Darüber hinaus verfügt das Tochterunternehmen Ubitricity über 1170 Ladepunkte in der Hauptstadt. Dazu gehören 1000 Laternenlader sowie 85 AC-Standalone-Standorte mit jeweils zwei Ladepunkten.
„Gerade in einer Metropole wie Berlin müssen Ladeangebote zuverlässig, schnell zugänglich und breit verteilt sein“, sagt Florian Glattes, Leiter des Shell-Tankstellengeschäfts in Deutschland, Österreich und der Schweiz. „Die neuen Ladepunkte erleichtern Fahrern das Laden im dichten Stadtverkehr deutlich.“ Bundesweit betreibe man rund 2200 Schnellladepunkte in Deutschland und baue das Netz insbesondere an Shell-Stationen sowie gemeinsam mit Partnern wie Rewe und Penny weiter aus.


South meint
Yoa, an die Kunden bei Öl abzocken, den Klimawandel so gut es geht diskreditieren und gleichzeitig um eAutofahrer buhlen. Nee, so wir uns nur geht, aber solche moralisch verrotteten Läden kriegen von mir keinen Cent mehr…von mir nicht einmal, wenn sie günstiger wären…
Futureman meint
Erstaunlich, wie schnell der Ausbau der Ladeinfrastruktur voran geht. Dabei werden die meisten Ladevorgänge immer noch daheim oder beim Arbeitgeber getätigt.
Miro meint
300 Kw find ich jetzt nicht so „Ultra“. Eher Standard. Aber je mehr desto besser.