Zum 1. Juni 2025 waren laut der Bundesnetzagentur insgesamt 169.082 öffentliche Ladepunkte in Deutschland in Betrieb. Davon entfielen 129.450 auf Normalladepunkte (Wechselstrom/AC) und 39.632 auf Schnellladepunkte (Gleichstrom/DC). Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Zuwachs von 17 Prozent. Innerhalb eines Monats – seit dem 1. Mai – kamen 2.215 Ladepunkte hinzu.
Die installierte Ladeleistung wuchs im Jahresvergleich um 27 Prozent auf insgesamt 6,63 Gigawatt. Der Zuwachs bei der Zahl der Ladepunkte lag etwas niedriger, bei 17 Prozent. Der Großteil der AC-Ladepunkte befand sich in der Leistungsklasse von 15 bis 22 Kilowatt. Hier lag das Wachstum bei 13 Prozent auf 96.748 Ladepunkte.
DC-Ladepunkte (ab 22 kW) verzeichneten in den höheren Leistungsklassen die größten prozentualen Zuwächse. In der Klasse von 149 bis 299 kW stieg die Zahl um 36 Prozent auf 15.183, Ladepunkte ab 299 kW legten sogar um 42 Prozent auf 12.350 zu. In absoluten Zahlen wuchs jedoch die Klasse 15 bis 22 kW am stärksten mit einem Plus von 11.153 Ladepunkten.
Bei den Steckertypen dominierten AC-Typ-2-Anschlüsse mit 114.764 Ladepunkten (Dose, ohne Kabel). Sie verzeichneten einen Zuwachs von zwölf Prozent. Die Zahl der AC-Typ-2-Ladepunkte mit festem Kabel stieg ebenfalls um zwölf Prozent auf 18.374. Den größten prozentualen Zuwachs zeigten die CCS-DC-Schnellladeanschlüsse: Sie legten um 34 Prozent zu und erreichten 39.298 Ladepunkte. AC-Schuko-Anschlüsse gingen um zwei Prozent auf 5.143 Ladepunkte zurück. Beim DC-Schnellladestandard CHAdeMO ergab sich ein leichter Rückgang um fünf Ladepunkte auf nun 3.925.
EnBW mobility+ war mit 9.297 Ladepunkten der größte Betreiber. Auf den weiteren Plätzen folgten E.ON Drive (4.511), Tesla (3.388), EWE Go (2.769) und Mercedes-Benz (2.671). Insgesamt waren 11.669 Betreiber bei der Bundesnetzagentur gelistet.
Anders stellt sich die Lage bei der installierten Ladeleistung dar: Dort lag Tesla mit 837,6 Megawatt auf Platz eins. Es folgten EnBW mit rund 797,7 Megawatt und Ionity mit 397,5 Megawatt. BP und Shell erreichten mit 294,7 beziehungsweise 212,9 Megawatt ebenfalls Plätze in den Top fünf.
