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Volvo: ES90 hat besonders kleinen CO2-Fußabdruck

10.07.2025 in Neues zu Modellen, Umwelt von Thomas Langenbucher | 4 Kommentare

Volvo_ES90

Bild: Volvo

Der Volvo ES90 besitzt einen der kleinsten CO2-Fußabdrücke aller Modelle des Premiumherstellers. Die Schweden haben jetzt die Lifecycle-Analyse (LCA) für die neue Limousine vorgelegt. In der Lebenszyklusanalyse werden alle Materialien und Prozesse erfasst, die zu den CO2-Emissionen des Elektroautos über seine Lebensdauer beitragen. Der Bericht zeigt laut Volvo: Nur weil ein Auto groß ist, muss es keinen großen CO2-Fußabdruck haben.

Wird der ES90 mit Strom aus dem europäischen Energiemix geladen, beläuft sich sein CO2-Fußabdruck der Auswertung zufolge auf 31 Tonnen. Damit ist dieser etwa 50 Prozent geringer als der des Volvo S90 mit Mild-Hybrid-Antrieb und 30 Prozent geringer als der eines S90 mit Plug-in-Hybridantrieb. Er ist auch kleiner als der CO2-Fußabdruck der kompakten E-Autos Volvo EX40 und EC40. Wird ausschließlich Strom aus Windenergie zum Laden des ES90 genutzt, sinkt der Wert auf nur noch 26 Tonnen.

Der laut Volvo von unabhängiger Stelle verifizierte LCA-Bericht identifiziert die wichtigsten Materialien und Prozesse, die den CO2-Fußabdruck des Fahrzeugs beeinflussen. Dabei wird der gesamte Lebenszyklus des Elektroautos berücksichtigt: von der Gewinnung und Veredelung der Rohstoffe über die Produktion und Nutzung bis hin zum Ende der Lebensdauer des Fahrzeugs.

„Wir gehen über die bestehenden gesetzlichen Vorschriften hinaus und verfolgen klare Ziele, weil uns das wichtig ist“, sagt Vanessa Butani, Leiterin für globale Nachhaltigkeit bei Volvo Cars. „Unsere Führungsrolle im Bereich der Elektrifizierung ist ein Schritt in Richtung Netto-Null-Treibhausgasemissionen, die wir bis 2040 anstreben. Doch der Volvo ES90 steht für unseren ganzheitlichen Ansatz in Sachen Nachhaltigkeit, zu dem auch Kreislaufwirtschaft, klimaneutrale Fertigung und verantwortungsbewusste Geschäftstätigkeit gehören.“

Nachhaltigkeit über den Antrieb hinaus

Mit der Einführung seines ersten vollelektrischen Fahrzeugs im Jahr 2019 hat sich Volvo als erster Automobilhersteller dazu verpflichtet, Lebenszyklusanalysen für alle seine globalen vollelektrischen Modelle vorzulegen. „Das Unternehmen möchte seinen Kunden damit helfen, fundierte Kaufentscheidungen zu treffen“, heißt es. Bislang wurden LCA-Berichte für fünf Modelle veröffentlicht: den EX40, den EC40, den EX30, den EX90 und nun den ES90.

„Der ganzheitliche, auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Entwicklungsansatz für den Volvo ES90 geht weit über den vollelektrischen, lokal emissionsfreien Antrieb hinaus“, betont das Unternehmen. Auch das Design der Premium-Limousine, die als erstes Modell des Unternehmens mit der neuen 800-Volt-Technik ausgestattet ist, trage zur Effizienz bei: Mit einem Luftwiderstandsbeiwert von 0,25 erreiche der ES90 den besten Wert in der Geschichte von Volvo.

Ein weiterer wesentlicher Faktor, der die Ökobilanz des ES90 beeinflusst, ist die Materialauswahl. So sind den Angaben nach 29 Prozent des in dem Fahrzeug verwendeten Aluminiums und 18 Prozent des Stahls recycelt. Zudem enthält das E-Auto 16 Prozent recycelte Polymere sowie biobasierte Materialien, darunter das FSC-zertifizierte Echtholz für die Holzeinlagen im Innenraum. Dort kommt auch der von Volvo entwickelte Stoff Nordico zum Einsatz, der aus recycelten PET-Flaschen und biobasiertem Material besteht. Der auf der Blockchain-Technik basierende Batteriepass gibt Aufschluss über die in der Batterie enthaltenen Rohstoffe und ermöglicht eine Rückverfolgung der verwendeten Materialien.

Die ersten Kundenexemplare des fünf Meter langen ES90 sollen diesen Sommer vom Band laufen. In Deutschland beginnen die Preise bei 71.990 Euro. Die 800-Volt-Technik sorgt dabei für schnelleres Aufladen, eine bessere Gesamtleistung und mehr Effizienz. Die Reichweite beträgt mit der großen 106-kWh-Batterie 700 Kilometer nach WLTP-Norm. An 350-kW-Schnellladestationen kann in 20 Minuten von 10 auf 80 Prozent geladen werden. Das Topmodell leistet 500 kW (680 PS) und beschleunigt in 4,0 Sekunden auf Tempo 100, maximal sind 180 km/h möglich.

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Via: Volvo
Tags: Nachhaltigkeit, Umweltbilanz, Volvo ES90Unternehmen: Volvo
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. NeutralMatters meint

    11.07.2025 um 17:05

    31t CO1äq sind eine Menge Holz, versuchen wir dies einmal in Relation zu setzen mit einem ICE-Kleinwagen mit 5,5l Verbrauch pro 100km.

    Benzin E10 2,64kg/CO2 (inkl. Vorkette / gem. JEC WTT v5)
    Fahrzeugproduktion ca. 4t CO2äq für ein B-Segment PKW

    D.h. der Kleinwagen hätte abzüglich der Produktion 27t CO2 „zur Verfügung“ um mit dem ES90 gleichzuziehen.

    27t CO2 übersetzen sich in 186.000km Fahrleistung, beim Verbrauch von 5,5l/100km.

    Selbst bei 22t (26-4) wären es noch knapp 152.000km – oder praktisch ein Autoleben lang, laut KBA ist die durchschnittliche Jahrsfahrleistung bei 12.300km, was dann etwas mehr als 12 Jahren entspricht – im Falle von EE beim Nachladen.

    Wo ist der ES90 nun umweltfreundlich?

  2. Envision meint

    10.07.2025 um 11:05

    BMW kommt im neuen iX3 SUV mit gleicher Akkugröße auf 800km WLTP statt hier 700km in einer flachen Limo – und da sind die Schweden traditionell eher üppig in der Zertifizierung,
    preislich dürften die auch in ähnlichen Rahmen liegen, also ein eher durchschnittliches Angebot, 2026 wird wieder wieder ein tolles BEV Jahr mit ordentlichen Sprung in vielen Bereichen, wo der Upgrade dann Sinn macht, aber Tesla wird da wohl eher weiter Boden verlieren und auch das Volvo/PolestarAngebot altert da schon erheblich

  3. eBikerin meint

    10.07.2025 um 10:45

    Gefällt mir gut – aber wenn Volvo dann bitte einen EV90 ;-)

  4. Dieseldieter meint

    10.07.2025 um 09:59

    Geely verzettelt sich mit seinem Gemischtwarenladen von Polestar über Volvo, Smart bis Zeekr etc.

    Ein Konzept ist nicht zu erkennen und nun will man mit der Kernmarke Geely auch noch nach Europa.

    Der Volvo ES90 ist ein schickes Auto aber Haptik und Verarbeitung sind im Innenraum weit weg von Premium. Von der Software ganz zu schweigen.

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