Der chinesische Stromer-Hersteller BYD plant, seine High-End-Marke Yangwang offiziell in Europa einzuführen – mehr als zwei Jahre nach dem Start der Marke in China.
Yangwang steht im Portfolio des Unternehmens über der Kernmarke BYD sowie der einst das Volumensegment, inzwischen aber den Premiummarkt bedienenden Marke Denza. Die Fahrzeuge sind technisch hochgerüstete, leistungsstarke Spitzenmodelle, die es mit Luxusmarken wie Bentley, Porsche und Ferrari aufnehmen sollen.
Yangwang wurde 2023 mit dem U8 vorgestellt, einem großen Luxus-SUV mit Range-Extender-Technologie und einer Leistung von über 736 kW (1.000 PS). Der U8 beschleunigt in 3,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h, kann sich auf der Stelle um 360 Grad drehen und sogar auf dem Wasser „schwimmen“. Kurz darauf folgte der U9, ein Elektro-Supersportwagen mit einer Höchstgeschwindigkeit von über 300 km/h. Seine vollhydraulische Fahrwerksteuerung ermöglicht spektakuläre Manöver wie „Sprünge“ auf der Stelle oder das Fahren auf drei Rädern.
Beide Modelle sind seit etwa zwei Jahren in China erhältlich. Obwohl BYD sie bereits beim Goodwood Festival of Speed im vergangenen Jahr in Großbritannien präsentierte, wurden Pläne für den europäischen Markt bislang nicht offiziell bestätigt.
Nun erklärte BYD-Vizepräsidentin Stella Li gegenüber Autocar: „Unser Plan ist, Yangwang nach Europa zu bringen.“ Dies soll nach dem bevorstehenden Start von Denza erfolgen. Li nannte konkret den U8 und U9 als vorgesehene Modelle für Europa und erwähnte zudem weitere Fahrzeuge, darunter den U7 Super-Saloon. Diese Limousine soll mit 919 kW (1.250 PS) in 2,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen.
Ob Yangwang preislich mit etablierten Konkurrenten wie Bentley oder Ferrari mithalten oder diese unterbieten will, ist noch unklar. Die seit 2024 geltenden Strafzölle der EU auf in China gebaute Elektroautos könnten die Preise deutlich erhöhen.

Sebastian meint
China und Luxus… LOL
Das klingt so ähnlich wie „Nordkorea und Vielfalt.“
Future meint
Da man in China lange in den Staus steht und hochpreisige Autos immer von Chauffeuren gefahren werden, ist Luxus in China sehr beliebt und wichtig. Das war bei den Verbrennern auch schon so. Da Elektroautos bei der Zulassungslotterie bessere Chancen haben, nimmt man die jetzt halt.
M. meint
Da du schon wieder von China redest, nur noch mal zu Erinnerung:
Hier geht es um Europa. Und da interessieren Staus in China nicht mehr als deren Vorliebe für Karaoke.
Future meint
Der Kollege oben wollte doch wissen, warum China so gerne Luxusprodukte haben will. Und nun kriegen wir hier halt auch was davon ab. Vielleicht gibt es bald auch mehr Chauffeure – und ich meine nicht die netten Fahrer von Uber.
M. meint
Wer sich einen Chauffeur leisten kann, kann sich auch das Auto dazu leisten.
Der muss kein NoName in hässlich vom Chinawühltisch nehmen.
In China natürlich schon, aber sage mal – das ist hier nicht das Thema.
Tinto meint
Luxus definiert sich nicht nur durch den Preis. So du.mm sind auch die Chinesen nicht um darauf reinzufallen. Wir in Europa sowieso nicht, die Luxusbranche schwächelt aktuell sowieso, wenn jetzt noch Chinesen Autos auf Luxus machen wollen ist das erst recht lächerlich. Hier haben deren Produkte ein Billig Wegwerf Image.
Youngtimer meint
Die chinesischen Markennamen sind etwas sperrig. Aber das waren Kawasaki, Suzuki, Yamaha, Hyundai ect. seinerzeit auch. Wird sich genauso etablieren, wenn die Produkte gut sind.
M. meint
Welche Aussagekraft die Zulassungsanteile auf dem (fossil betriebenen) Motorradmarkt für die Marktanteile bei BEV haben können, wird vielleicht mit dieser Liste klar:
Rang / Marke / Stückzahl 2024 / Marktanteil
1: Honda – 36.870 (14.93%)
2: BMW – 30.477 (12.35%)
3: Yamaha – 20.854 (8.45%)
4: KTM -18.542 (7.51%)
5: Vespa – 18.105 (7.33%)
6: Kawasaki – 17.245 (6.99%)
7: Suzuki – 11.353 (4.60%)
8: Aprilia – 8.734 (3.54%)
9: Harley-Davidson – 8.706 (3.53%)
10: Triumph – 6.991 (2.83%)
Zahlen von „motorrad und reisen“
Lucas Spitz meint
Hundeei kann man heute noch nicht aussprechen und KN Autos mit dem neuen Logo sieht man auch nur noch. KIA gibts nicht mehr, denn die heissen KN Auto.
Future meint
Kannst doch einfach Jundai dazu sagen. Volkswagen kann sich doch auch keiner merken.
Benzinbenjamin meint
Mit dem Yangwang U9 kann man wenigstens die Nagelbänder der hiesigen Polizei überspringen und im Notfall auf 3 Räder über die Grenze nach Polen flüchten um Böller oder Gras zu kaufen.
Benzinbenjamin meint
Yangwang wärer im Luxusbereich ein starker Konkurrent für Hyundai Genesis. Die versuchen auch auf dem europäischen Markt Fuss zu fassen.
Benzinbenjamin meint
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.
Benzinbenjamin meint
Chinesische Hersteller sind ein großer Konkurrent für Autos aus Südkorea. Der Absatz koreanischer Fahrzeuge ist in China marginal. China ist der größte Konkurrent und fährt den Hyundai / Kia Konzern gerade den Rang ab.
Sebastian meint
Future meint
12.08.2025 um 14:03
Es ist wie mit Xiaomi. Zuerst konnte es keiner aussprechen in Europa und alle haben gelächelt. Heute kennt Xiaomi allerdings jeder auf der Welt.
………
mach mal ne Umfrage irgendwo in Europa in irgendeiner Einkaufsmeile DEINER Wahl zur Hauptverkehrszeit dort. Damit die Leute auch mitmachen, bekommt JEDER der auch AKTIV mit macht, eine Woche Urlaub seiner Wahl in irgendeinem destination Ziel.
mal schauen er Xiaomi kennt….
Future meint
Wir hier im Blog kennen Xiaomi offenbar alle. Aztasu hat ja auch sehr dafür geworben. Also sind es schon mal 20 Leute in Deutschland, die davon etwas gehört haben. Die Fußballfans im Land haben sogar alle schon mal etwas von BYD gehört, selbst wenn die sich noch nicht daran erinnern können, was die machen. Aber so war es bei Google am Anfang auch.
Sebastian meint
Ich kenne auch Seitenbacher… gekauft hab ich es noch nie und auch zukünftig nicht.
Future meint
Scheinbar waren die Kampagnen erfolgreich, wenn jeder den Namen kennt. Einige greifen dann auch schon mal zu.
Deine Mudder meint
BYD ist ein bekannter Name bei Heimspeichern für PV Anlagen, darauf könnte man aufbauen und versuchen sich als preiswerter Volumenhersteller zu etablieren (ähnlich Kia/Hyundai), wenn das erfolgreich war – dazu bräuchte es ein vernünftiges Händlernetz in der Fläche, könnte man versuchen im Premiumsegment mitzumischen. Aber besser alles unter einem einzigen, etablierten Namen.
Sebastian meint
Bei einem Akku Speicher ist es belanglos wie die Kiste aussieht, es muss seinen Zweck erfüllen. Bei einem Auto, das bei den meisten Normales neben dem Haus und der Exfrau (*gg) die teuerste Anschaffung ist???
Dabei ist es eigentlich kommt belanglos wo auf der Welt man so eine Umfrage starten würde…
Sebastian meint
Namen sind wie Schall und Rauch…
Was im Hirn bleibt sind Dinge wie: Weniger als 2 Sec. auf 100 km/h, auf drei Rädern springen, hüpfen kann das Auto auch und Premium deluxe state of the art high end overkill ist die chin. Kiste auch noch.
Watt willste noch mehr? Preise ähnlich Ferrari. Dann kauf doch bei Yangwang… *gg
MgGybrush meint
Glaube in Europa sind Autos die viele Y N G L im Namen haben nicht so angesehen.
Wenn der Name schon abstossend für mich klingt wird das auch nix mit dem Markenimage.
Future meint
Wie mag wohl Etron als Name in Frankreich klingen?
Volia, mon petit K…haufen.
Tinto meint
Frankreich ist aber nicht ganz Europa,.
Soviel zu deinem üblichen Ablenkungsmanöver.
Jeff Healey meint
BYD wird es nur mit sehr weit reichenden Garantien (auch für eine überdurchschnittlich lange Ersatzteilversorgung), stetigen Ausbau des Servicenetzes, und deutlich günstigeren Preisen in Europa schaffen Fuß zu fassen.
Jeder weiß es, nur BYD nicht.
Statt dessen kommen sie mit einem Luxus-Koffer für ein paar solvente chinesische Geschäftsleute auf europäischem Boden. Diese Strategie ist nicht nachvollziehbar.
Favone meint
Chinesische Geschäftsleute in Europa fahren Deutsche Premiummarken und kein Temuprodukt.
M. meint
Naja, da wird die KP sicher nochmal nachhaken. Sonst kommst du auf die NoGo-Liste für die Urlaubs-Heimkehrer.
Spiritogre meint
Ne, wer es sich in China leisten kann fährt auch dort BMW und Co. Die China-Propaganda will einem nur gerne was anderes weiß machen.
M. meint
Noch.
Abwarten.
EVrules meint
Die nächste todgeborene Marke in Europa.
Die CN-Marken scheinen es nicht zu verstehen, dass eine solch zerklüftete Markenstrategie einfach untragbar ist.
F. K. Fast meint
Ich verstehe es auch nicht. Der für neue Marken IMHO geeignete Weg wäre mit soliden, günstigen Modellen in den Markt zu kommen, lange und belastbare Garantien anzubieten. Hochpreisige Modelle kann man dann anbieten, wenn man sich mit günstigen einen guten Ruf erarbeitet hat (siehe Skoda, Hyundai).
Elknipso meint
Hyundai mit den Fake 8 Jahren Garantie auf alles ausser es darf sich nicht drehen und bewegen, weil es dann Verschleißteil ist ? Selbst Heckklappe und Radioknopf sind dort Verschleißteil und unterliegen nicht der Garantie.
Benzinbenjamin meint
Hyundai und Kia bieten dafür aber sehr gute Qualität, das zeigen die stetig wachsenden Absatzzahlen und der Erfolg des Inster.
Warum sollten sie da mehr Garantieleistungen anbieten?
Benzinbenjamin meint
Tja… Kann es vielleicht wirklich sein, dass trotz der Versprechen von ständig fallenden Akkupreise kein günstiges und zugleich gutes Auto möglich ist?
In China schmeißt die Regierung mit Geld um sich. BYD hat 2022 2 Mrd Dollar Subventionen erhalten und 200.000 Elektroautos gebaut. Das macht schon mal locker flockig 10.000 Dollar pro Auto. Dazu gab’s bis zu 7.000 Dollar Förderung für die Käufer. Da weiß man dann auch, warum ein Leapmotor T03 dort unter 10.000 Euro und hier mehr als das doppelte kostet.
Ohne ganz massives Zuschmeißen mit Förderungen gibt es kein günstiges und gutes Auto, es sei denn man bezeichnet 180 echte km Reichweite in einem 3,50 Meter Auto für 20.000 Euro als günstig und gut.
M. meint
Neulich auf der Gartenparty:
„Ich habe mir den neuen Yangwang U8 bestellt“
Glaubt sowas jemand?
Außer „Future“, meine ich.
Future meint
Es hängt halt auch immer von der Gartenparty ab: Ist man gerade in Guangzhou, Dubai oder Visselhövede. Und dann hängt es auch von den Gästen ab, welche Sprachen die so gelernt haben und wo die schon überall si waren auf der Welt.
OnlyAFoolUsesGoogleAndroid meint
Welche Relevanz haben Guangzhou und Dubai im Kontext des Artikels?
Future meint
Gartenpartys zum Angeben gibt es eben nicht nur in Visselhövede.
M. meint
In Dubai mit einer Chinakiste angeben?
Du machst Scherze. Da kauft man sich RollsRoyce zum Einkaufen. Da zählt nur, wie viele man davon in welchen Farben hat.
Wer dort angeben will, kauft ein Auto, bei dem jeder weiß, was es kostet.
Da müsste man eher dazu raten, den Preis zu verzehnfachen.
Nur ändert das nichts am Preis in China – und ganz doof sind auch die Leute in Dubai nicht.
Wobei – die Sache mit „Springen“ und „Fahren auf drei Rädern“ – die hätte bestimmt Fans vor angesagten Diskos. Für einen Abend oder zwei.
Future meint
Deshalb will Jaguar also nach Dubai – wegen der Gartenpartys.
M. meint
Ja, aber die Autos taugen nicht für Wüstenpisten (den Garten dort). Das schränkt den Nutzen ein.
M. meint
Wenn die Meldung ist: „Yangwang kommt nach Europa“, dann interessiert eine Gartenparty in Guangzhou oder Dubai echt 0,0.
Und „wo man schon überall war“ hat auch nichts damit zu tun, dass man sich plötzlich für diesen Koffer interessiert. Ich habe z.B. auch kein gesteigertes Interesse an Autos aus den USA, obwohl ich dort war und mich mit seinen Konstrukteuren unterhalten könnte.
Aber dass du sowas möchtest, wissen wir alle – deswegen habe ich dich oben doch schon ausgenommen!
Thorsten 0711 meint
Yangwang, wer kennt ihn nicht? Deren Autos werden in einem Atemzug mit Legenden wie dem MercedesBenz 300 SL Flügeltürer, Porsche 356/1 Roadster oder dem Ferrari 250 GTO genannt! :-D
Future meint
Es ist wie mit Xiaomi. Zuerst konnte es keiner aussprechen in Europa und alle haben gelächelt. Heute kennt Xiaomi allerdings jeder auf der Welt. So ist es eigentlich mit allen Namen. Man sollte da also nicht so überheblich sein, denn wir wissen ja auch, was mit so traditionsreichen europäischen Namen wie Volvo oder MG passiert ist.
M. meint
„Heute kennt Xiaomi allerdings jeder auf der Welt.“
Hast du für diese steile These auch eine Quelle, oder ist dir das gerade selbst eingefallen?
Die Frage ist, auch, ob die paar Leute, die sich ein günstiges Smartphone oder einen Fitnesstracker gekauft haben, auch unbedingt ein Auto dort kaufen würden.
Ne, nicht in China. In China ist mir das klar. Hier, meine ich.
Future meint
Es geht bei der Bekanntheit des Markennamens nicht darum, dass man das Produkt kauft. Es geht nur um die Bekanntheit.
Im Jahr 2019 war Xiaomi 22 Prozent der Deutschen ein Begriff, in 2020 hatten bereits 37 Prozent schon von der Marke gehört (YouGov). Aktuelle Zahlen von 2025 müsste man recherchieren. Die Mehrheit wird heute die Marke kennen.
OnlyAFoolUsesGoogleAndroid meint
„Es ist wie mit Xiaomi.“
Reden wir jetzt über bekannte Namen/Marken oder über die Etablierung einer Luxusmarke mit Erfolg? Alibaba und Temu kennen auch viele, allerdings kaufe ich da nur Dinge die ich voraussichtlich nur einmal verwende und den „wegschmeiße“.
Future meint
Jede neue Marke muss etabliert werden, egal ob Luxus oder Billig.
Favone meint
MG traditionsreich? In den 60er Jahren? Die kannte die letzten 30 Jahre schon keiner mehr. In den 70er und 80ern hat keiner mit Verstand britische Autos gekauft.
Future meint
MG, Volvo oder auch Smart werden als europäische Marken wahrgenommen. So müssen sich die Kunden nicht umgewöhnen, obwohl es ein chinesisches Produkt ist. Das ist durchaus eine sinnvolle Strategie. VW macht es mit Scout ja ähnlich.
Elknipso meint
Stimmt scout das Milliardengrab in den USA das nicht fertig wird.
Deine Mudder meint
Das britische MG war in Deutschland irrelevant, dass das neue MG chinesisch ist, sollte jeder Käufer wissen, die meisten werden mit der Marke überhaupt nichts anzufangen wissen und Volvo war in Deutschland auch schon mal verbreiteter.
MG ist der Einäugige unter den Blinden, was die China Marken angeht, haben auch das beste Händlernetz.
Thorsten 0711 meint
MG hat sich über den Preis verkauft. Aber dafür sind sich NIO, Yangwang, BYD, Geely und Co zu schade. Die haben vermutlich Lexus als Vorbild und Genesis…
BTW hat sich Xiaomi hier auch erst einmal über den Preis den Markteintritt erkauft. Hier kaidt auch faat niemand das Xiaomi 15 av 800€. Ich auch nicht. Für 100 mehr tippe ich diese Zeilen auf einem neu selbstgekauften Pixel 8 Pro.
Future meint
Auomobilexperte Aztasu hat Xiaomi besonders gelobt und hervorgehoben. Er ist begeistert von dem Auto und das sollten wir würdigen. Er wird das bestmmt auch nochmal bestätigen. Da rollt was auf Europa zu …
Deine Mudder meint
Da rollt garnichts auf uns zu, die Chinesen müssen Marken wie Dacia, Skoda oder Hyundai im Preis unterbieten, sonst werden sie nicht gekauft.
Aber der chinesische Markt dürfte weg sein und in Schwellenländern werden die Chinesen ordentlich mitmischen. Für westliche OEMs ist das schlimmer als meinetwegen 10% Chinesen in Europa.
David meint
Da hat Europa drauf gewartet. Vom Wirtschaftsfeind Retortenware mit dem Image eines Temu-Produkts. Politisch wie Tesla unakzeptabel. Und die Preise werden nicht gering sein. BYD hat sein Absatzziel in Deutschland für 2025, das weiß man jetzt schon, weit, weit verfehlt. Selbst die zu Buche stehenden geringen Stückzahlen hat nicht der Privatkunde oder der kleine Firmenkunde gekauft. Nein, die mussten in die Zulassungen gepresst werden.
Future meint
Sollte man dem Wirtschaftsfeind denn noch VWs und Mercedes verkaufen?
Und wer ist eigentlich der größere Wirtschaftsfeind: China, Amerika oder auch Russland? So einfach wie früher ist es wohl nicht mehr.
Twitternder meint
Seine vollhydraulische Fahrwerksteuerung ermöglicht spektakuläre Manöver wie „Sprünge“ auf der Stelle oder das Fahren auf drei Rädern.
Wow auf 3 Rädern fahren konnte schon die Citroën DS mit dem Hydropneumatik Fahrwerk der DS in den 60er Jahren. Bisschen spät die Innovation kopiert von den Chinesen.
Mein aktueller C5 hat ein Hydractiv 3 Fahrwerk und ist im Gegensatz zu chinesischen Kutschfahrwerken eines Way 03 oder Ora 03 ein Unterschied wie Tag und Nacht.
Yangtse meint
Interssant ist, dass der Yangwang viel Plastik ist und im direkten Vergleich zum Hummer EV sich sämtliche billigen Plastikverkleidungen gleich abgerissen hat im Gelände. Von den billigen Kirmesluxus wo gleich die Drehknöpfe abfallen und das Leder schief genäht und nach einem Sommer wellig ist wollen die Propaganda Blogs aus China gar nicht erst reden.
Übrigens wieviel unverkäufliche Marken und Modelle will Geely und BYD noch nach Europa bringen. Bisher sind sie grandios gescheitert. Die neuste Kooperation mit ATU macht sie nicht seriöser.
Future meint
Yangwang bedeutet in der wörtlichen Übersetzung »aufblicken« oder »bewundern«. Ein schöner Name für ein Luxusprodukt: 仰望 Einige Schulen bieten ja seit vielen Jahren Mandarin an. Mit den vielen neuen chinesischen Produktnamen kommt auch die Sprache wieder mehr nach Europa.
Dieseldieter meint
Besser als die staatliche Bonzenkarre Rote Fahne für Kader.
Benzinbenjamin meint
Ich finde deinen Optimismus Yangwangswert.
Future meint
Als Kind haben wir uns alle doch auch ganz schnell an den Tamagotchi gewöhnt. Mein kleiner Sohn kennt die Karte seines Ramen-Restaurants auch auswendig.
OnlyAFoolUsesGoogleAndroid meint
Tamagotchi? Der Großteil der Nutzer hier weiß wahrscheinlich nicht mal was das ist. Soll das jetzt die Zukunft von Yangwang widerspiegeln? Denn schnell dran gewöhnen war auch notwendig. So schnell wie sie kamen waren sie auch wieder weg.
M. meint
Sag nicht „wir“, wenn du bloß dich meinst.
Selbst die, die einfältig genug für eine langwährende Beschäftigung mit dem Ding waren, konnten irgendwann davon lassen.
Heute müsste so ein Gerät, geeignet zur Ausspähung sensibler Daten, allerdings direkt die Schraubstock-Prüfung bestehen.
Future meint
Ich hatte auch nie einen Tamagotchi. Aber alle haben den Namen damals sehr schnell gelernt, so wie heute bei den Labubus.
M. meint
Ah.
Ok, ich habe den Namen „Yangwang“ jetzt auch gelernt.
War’s das dann?
Alles klar.
Future meint
Genau so ist es. Von BYD wird auch schon jeder Fußballfan mal gehört haben. Das dauert eben, bis die neuen Marken bekannter werden. Bei Hyundai hat es auch viele Jahre gedauert und damals hat man sich auch nicht vorstellen können, für einen Hyundai jemals 80.000 Euro auszugeben.
Tinto meint
Tamagotchi war ein Japanisches Produkt, das ist ein großer Unterschied. Japan und China könnten nicht unterschiedlicher sein.
Future wirft mal wieder alles in einen Topf und rührt kräftig rum. Für ihn sind alle Asiaten automatisch Chinesen, so wie er immer von Amerika spricht wenn er die USA meint. Egal er schaut zu beiden Nationen auf und bewundert sie grenzenlos.
Spiritogre meint
„Von BYD wird auch schon jeder Fußballfan mal gehört haben. Das dauert eben, bis die neuen Marken bekannter werden. Bei Hyundai hat es auch viele Jahre gedauert und damals hat man sich auch nicht vorstellen können, für einen Hyundai jemals 80.000 Euro auszugeben.“
Niemand gibt in Europa 80.000 Euro für einen Hyundai aus und leider sind auch Genesis Käufer Großteils koreanische Expats.
Future meint
@Tinto, es geht um unbekannte neue Markennamen, an die man sich als Europäer schnell gewöhnt hat. Es spielt doch keine Rolle dabei, ob der Name aus China, Japan oder Korea kommt. Wir haben uns ganz schnell daran gewöhnt. Das ist heute nicht anders als früher und hat auch nichts damit zu tun, ob einem das Produkt gefällt oder nicht.
@Spiritogre: Der Hyundai Ioniq 9 kostet ab etwa 68.500 und bis zu 86.750 Euro (Quelle: ADAC).
M. meint
Schnell gewöhnt…
Hyundai kam vor 30 Jahren nach Deutschland, und kommt heute auf ~ 3% Marktanteil.
Nach 30 Jahren wird hier ein Auto angeboten, das 80k€ kostet. Zum Absatz ist damit aber noch nichts gesagt.
Wenn die 500 Stück davon im Jahr verkaufen (hier, nicht global), ist das dann das, was die Chinesen wollen? Ich denke nicht. Und 500 p.a. verkaufen die von der Mühle nie und nimmer. Einfach mal zu NIO schauen.
Und das sind eben die Fehler: zu schnell zu viel und mit dem falschen Produkt wollen.
Future meint
Neue Marktteilnehmer müssen die Kultur der Einheimischen erst verstehen. Da macht man Fehler. Aber ich bin mir sicher, dass sie schnell dazulernen.
Grundsätzlich ist alles schneller und dynamischer heute als damals. Das ist auch bei der Einführung von neuen Markennamen so und hat mit TikTok und den vielen anderen Medien zu tun.
M. meint
TicToc kostet nichts, außer Daten natürlich.
Konsumiert von Kindern, die man nicht im Auge hat.
Der ganze Content kommt von überall, nicht speziell aus China.
Ob sich das Konzept ohne weiteres auf Autos übertragen lässt?
Future meint
Mein Sohn hat viel Spaß dabei, wenn seine Lieblingscreatoren nach USA jetten, um dann coole Videos mit dem Cybertruck zu drehen. So prägen sich Namen und Marken offenbar gut ein.
M. meint
Dein Sohn tut mir leid.
Benzinbenjamin meint
@Future deine chinesische Propaganda nervt nur noch.
Future meint
China ist ein enorm wichtiger Absatzmarkt für die deutsche Industrie und ein noch viel wichtiger Markt für den Einkauf, Rohstoffen, Vorprodukten, Pharma usw. Ich habe immer vor den massiven Abhängigkeiten gewarnt. Auffällig ist, dass China erst jetzt so kritisch gesehen wird, seitdem China für die deutsche Industrie zu einem starken Konkurrenten in der Welt geworden ist. Deutschland und China leben halt von ihren viel zu hohen Exportquoten in den Industrien. Jetzt haben wir den Salat.