Cupra hat das Tindaya Showcar „als Verkörperung der Vision der Marke und Heimat ihrer zukünftigen Designsprache“ vorgestellt. „Das Cupra Tindaya Showcar ist kein Traum, nicht einmal ein Ziel. Es ist unser Cupra Statement, und es wird Realität werden“, sagt Interims-CEO Markus Haupt.
„Während sich viele Automobilhersteller mit Konzepten für autonomes Fahren vom Fahrer oder von der Fahrerin entfernen, konzentrieren wir uns auf das Wesentliche – die Verbindung mit dem Menschen hinter dem Lenkrad. Unser Fokus wird immer auf dem Fahrgefühl liegen“, so Haupt weiter.
Der Cupra Tindaya trägt den Namen eines Vulkanbergs auf der Insel Fuerteventura. Sein kupferfarbenes Gestein spiegelt das Markenzeichen von Cupra wider, während seine Form die Materialien und Texturen der markeneigenen Designsprache aufgreift.
„Das Showcar überträgt den aufregenden Charakter seines Namensgebers in ein Außen- und Innendesign, das durch eine radikale und zugleich einfache Idee geprägt ist: ‚No Drivers, No Cupra'“, heißt es von der Marketing-Abteilung. Es rücke den Fahrer konsequent in den Mittelpunkt und biete „ein einzigartiges Erlebnis, das sich noch intensiver anfühlt“.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche „Inhalt entsperren“. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mit 4,72 Metern ist der Tindaya 20 Zentimeter länger als die aktuell größte Baureihe der Marke, der Terramar. Vier Personen finden in dem Showcar Platz, im Fokus steht aber vor allem der Fahrer. Hinter dem Lenkelement ohne Kranz zeigt ein gebogenes Display alle für den Piloten relevanten Informationen. Weitere Inhalte werden auf Displays dargestellt, die in einem schmalen Band direkt unter der Windschutzscheibe angeordnet sind. Zentrales Interaktionselement ist ein verglastes Prisma auf der Mittelkonsole, „Juwel“ genannt. Hier lassen sich auch drei Fahrmodi einstellen.
Die technische Basis stellt Volkswagens kommende Konzern-Architektur SSP (Scalable Systems Platform). Sie erlaubt laut Auto Motor und Sport rein batterieelektrische Modelle und serielle Plug-in-Hybride. Der Tindaya sei ein E-Auto mit Range Extender (REEV): Für Vortrieb sorgen zwei E-Motoren mit einer Systemleistung von 365 kW (496 PS). In 4,1 Sekunden – und damit schneller als bei jedem anderen Cupra – würden 100 km/h erreicht. Die Fahrbatterie erlaube 300 Kilometer. Ein 1,5-Liter-TSI-Benziner arbeite als Stromgenerator ohne Verbindung zu den Rädern, damit steige die Gesamtreichweite auf über 1.000 Kilometer.













LMdeB meint
OMG. Matchbox.
Future meint
Matchbox kommt auch seit Jahrn aus China.
So wie die vielen anderen auch.
CJuser meint
Ich habe bei den Abmessungen eher mit dem (laut Gerüchten) geplanten Cupra auf PPE-Basis gerechnet. ABER hieraus soll auch kein Serienmodell entstehen. Grundsätzlich gefällt mir das Design bei Cupra ja, dieser wäre aber eher „too much“.
Tinto meint
Jorge Diez, der spanische Designer hatte bei der Gestaltung völlig freie Hand:
“ Design ist alles „
Future meint
Der Berg gilt als heilig. Da Seat sich den Namen geschnappt hat, könnte das ein schlechtes Omen für das Auto sein. Aber ich finde es interessant, dass sich die Marketingabteilung die Vulkanlandschaft als Setting für die Bilder ausgesucht hat. Das wirkt wie eine Endzeitstimmung. Hollywood kommt auch immer gerne nach Fuerte, wenn sie solche Bilder brauchen.
E.Korsar meint
„Der Berg gilt als heilig.“
Ja, der heilige Berg der Majos. Das j wird wie ch in Bach ausgesprochen, nicht wie in Chance. Vielleicht ist die fehlerhafte Aussprache Grund für die Namensgebung. ;-)
Future meint
Es bleibt zu hoffen, dass das Schicksal der Majoreros nicht zum Schicksal des Automobils wird.
CaptainPicard meint
Die größte News ist wohl dass die SSP-Plattform offenbar für Range Extender ausgelegt wird. Das stellt dann die Frage ob alle anderen Autos die auf dieser Plattform entwickelt werden ebenfalls die Option bekommen werden, etwa der Golf 9, der ja bisher immer als reines Elektroauto im Gespräch war.
Andi EE meint
So was gibt doch Rätsel auf, wenn man sich soweit von der Masse entfernt. Ich find’s kaum mehr zu toppen an Design-Unfähigkeit. Was denken sie sich, wenn man so was präsentiert?
Krass was da in diesem Konzern abgeht, bei VW macht man die Rolle rückwärts und hier etwas was doch nur für Häme und Spot sorgen kann. Ich kann ja verstehen, dass man die Marke Cupra so positionieren möchte, aber doch nicht so. Es sind einfach viel zu viele Marken in dieser Gruppe. Wenn eine Marke für Luxus, eine für Sport, eine für Premium … steht, kann man innerhalb einer Marke das nicht mehr gut / glaubwürdig abbilden. Wie soll der teurere VW sportlich, premium oder was auch immer sein, wenn die anderen Marken das verkörpern sollen.
Gernot meint
Da haben die „Designer“ leider übertrieben. Das Auto sieht wie Karikatur eines BATmobils aus. Als Fahrer macht man sich damit zum Gespött und stellt seinen schlechten Geschmack aus. Schade, weil SEAT/Cupra es ja durchaus geschafft hat, das ID.3-Derivat viel ansprechender zu gestalten, als das ultradröge Original.
Wie auch immer: Der VW-Konzern ist Marktführer bei E-Autos in Europa und dass VW mit seinen 4 Hauptmarken in den nächsten 2 Jahren auch zahlreiche günstigere Modelle bringt, wird E-Mobilität in Europa puschen.
Hinterwäldler wie Söder sprechen davon, dass das sogenannte Verbrennerverbot ab 2035 (das gar keins ist) gekippt werden muss. Bis dahin sind es noch 10 Jahre und 2035 wir dniemand bei verstand mehr einen Verbrenner kaufen wollen. Die ganze Debatte ist unabhängig von Klimaschutzfragen und ideologischen Aspekten völlig hirnrissig.
E.Korsar meint
„Als Fahrer macht man sich damit zum Gespött und stellt seinen schlechten Geschmack aus.“
Wer sich darüber Gedanken macht, hat ein echt anstrengendes Leben. Geschenkt würde ich das Auto nehmen. Dann wäre auch noch eine Folierung drin. Ferrari-Rot oder British Racing Green.
Future meint
Die Ausleuchtung der Bilder ist ein bisschen dramatisch, um die Agres sivität zu betonen. Aber in Wirklichkeit wird das viel gewöhnlicher aussehen. Das ist jetzt auch nichts neues, dass man einem Auto ein martialisches Aussehen gibt. Manchen Zielgruppen gefällt das – man kennt das ja auch von anderen Marken.
TomTom meint
Toyota C-HR…