Hyundai hat auf der IAA Mobility 2025 in München das Concept Three enthüllt – das erste kompakte Konzept der Elektroauto-Reihe Ioniq. Es stelle den nächsten Schritt des Unternehmens auf dem Weg der Elektrifizierung dar, so die Südkoreaner.
Das 4.287 Millimeter lange Concept Three signalisiert laut Hyundai die zukünftige Expansion des Autoherstellers in eine neue Fahrzeugklasse, die die bestehenden mittelgroßen und großen Elektroautos der Ioniq-Reihe ergänzt.
„Angesichts der steigenden Nachfrage nach kompakten Elektrofahrzeugen in Europa – angetrieben durch Urbanisierung, Nachhaltigkeitsregularien und den wachsenden Bedarf an platzsparenden Lösungen – demonstriert das Concept Three die Vision von Hyundai Motor, diese Nachfrage mit Hilfe seiner fortschrittlichen Elektrifizierungskapazitäten zu bedienen“, heißt es. „Das innovative Design des Concept Three betont die strategische Positionierung und das Engagement der Marke, ein bedeutungsvolles, emotional ansprechendes Erlebnis in einem zugänglichen und praktischen Paket zu bieten.“
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„Das Concept Three repräsentiert den nächsten Schritt der Elektrifizierungsstrategie von Hyundai Motor. Mit seinen kompakten Abmessungen und seiner Designsprache ‘Art of Steel’ verkörpert es unsere Vision, Mobilität zu bieten, die praktisch, zugänglich und emotional ansprechend ist“, sagt Xavier Martinet, President und CEO von Hyundai Motor Europe.
Der Concept Three wird Berichten zufolge im dritten Quartal 2026 als Ioniq 3 auf den Markt kommen. Das Angebot könnte ähnlich wie beim EV3 der Konzernschwester Kia aussehen. Dieser bietet in der Long-Range-Variante mit 81,4 kWh großer Batterie bis zu 600 Kilometer WLTP-Reichweite. In der Standard-Range-Version ermöglichen 58,3 kWh etwa 430 Kilometer pro Ladung. Beide Varianten werden von einem 150-kW-Motor (204 PS) an der Vorderachse angetrieben, ein Allrad-Modell mit zweiter E-Maschine an der Hinterachse ist angekündigt. Los geht es bei 35.990 Euro.








M. meint
Außen ganz interessant, innen verspielt bis untauglich.
Ich verstehe auch diese Ablehnung eines Heckantriebes nicht. Mit einem stärkeren Motor könnte man sich auch gleich den Frontmotor sparen. So übertrieben viel Leistung wird der zweite Motor eh nicht haben.
Future meint
Die Studie zeigt etwas weniger Overdesign als beim Ioniq 5. Das gefällt mir gut. Ich habe zwei Ioniq 5 hier in meiner Straße stehen und die vielen Designdetails wirken auf Dauer etwas ermüdend. Aber Frontantrieb sollten sie nicht machen – Elektroautos brauchen Heckantrieb für das gute Fahrgefühl.
David meint
Wie flach man ein Fahrzeug mit herkömmlichen Akkus bauen kann. Ist eher eine Frage der Konstruktion des Gesamtfahrzeugs. Bei BMW i4 sieht man ja auch eine sehr schlanke Gestalt und niedrige Höhe obwohl das Fahrzeug auf einem klassischen Akku sitzt. Gleiches noch stärker findet sich im Taycan, der mit niedrigster Fahrwerkseinstellung, in der viele dauerhaft fahren, nur 1,36 m hoch ist.
Insofern ist viel machbar, und mir scheint das eine kleine Abkehr von den eckigen Entwürfen, die man bisher favorisierte. Trotzdem ist der Hyundai Konzern auf der Spur. Er ist einer der klassischen Hersteller, die auch die Kurve bekommen haben. Ich mag die Fahrzeuge und die Marken nicht, aber das muss man respektieren.
CaptainPicard meint
Da hat man wohl die Batterie vergessen beim Erstellen des Konzepts, so flach kriegt man es in der Serienversion nicht hin.
E.Korsar meint
Ich gehe sogar soweit, zu behaupten, das Auto stand gar nicht auf dem Mond! ;-)
Ist doch nur eine Konzeptzeichnung.
eBikerin meint
Es ist ein Konzept – aber wenn man will bekommt man das schon so hin.
Ist halt fraglich ob es dann auch wirklich praktisch ist, wenn zB keinen Kofferraum mehr hat – und zwar sowohl vorne als auch hinten.