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Studie: Plug-in-Hybride stoßen fünfmal mehr CO2 aus als offiziell angegeben

11.09.2025 in Autoindustrie, Politik, Studien & Umfragen von Thomas Langenbucher | 11 Kommentare

BMW-330e

Bild: BMW (Symbolbild)

Laut neuen EU-Daten, über die die Umweltorganisation Transport & Environment (T&E) berichtet, sind die Kohlendioxidemissionen von Plug-in-Hybridfahrzeugen (PHEV) im Durchschnitt fast fünfmal höher als in offiziellen Tests angegeben. Damit steigt die Diskrepanz zwischen den tatsächlichen CO2-Emissionen von PHEVs und den Testergebnissen weiter an, obwohl nach Angaben der Autohersteller die Technologie sauberer geworden ist.

PHEVs wechseln zwischen einem batteriebetriebenen Elektromotor und einem Benzin- oder Dieselmotor. Sie machen in diesem Jahr laut T&E 8,6 Prozent der Autoverkäufe in der EU aus. Autohersteller möchten sie auch nach 2035 anbieten, wenn nach Beschluss der EU nur noch Autos ohne fossilen Antrieb verkauft werden können. Eine T&E-Analyse von den neuesten Daten der Europäischen Umweltagentur ergab, dass PHEVs durchschnittlich 139 g CO2 pro km ausstoßen. Im Vergleich dazu liegen die Werte in offiziellen Tests bei 28 g CO2 pro km.

Die Daten aus der Praxis wurden anhand von Verbrauchsmessgeräten in 127.000 PHEVs erhoben, die im Jahr 2023 zugelassen wurden. Sie unterscheiden sich erheblich von den Tests, bei denen Fahrzeuge unter normalen Fahrbedingungen gefahren werden. Die EU hat Nutzungsfaktoren festgelegt, um die CO2-Bewertung zu korrigieren. Die für 2025 und 2027 festgelegten Nutzungsfaktoren verringern die Lücke schrittweise, was bedeutet, dass die Autohersteller ihren Absatz von PHEVs reduzieren oder ihren Absatz von batterieelektrischen Fahrzeugen steigern müssten, um die CO2-Ziele der EU zu erreichen.

TE
(Zum Vergrößern anklicken) Bild: T&E

„Plug-in-Hybride sind immer noch klimaschädlicher als von den Autoherstellern behauptet. Jüngste Zahlen zeigen, dass sich die Diskrepanz zwischen Herstellerangaben und tatsächlichen Emissionen nur noch vergrößert hat“, so Sebastian Bock, Geschäftsführer von T&E Deutschland.

„Die Autoindustrie fordert von der EU, ein Auge zuzudrücken, damit sie Investitionen in vollelektrische Autos hinauszögern kann. Die EU-Kommission muss an den bereits vereinbarten Nutzfaktoren für 2025 und 2027 festhalten und nicht auf diese Taschenspieler-Tricks reinfallen.“

Anfang September hatte die europäische Autohersteller-Lobby die EU aufgefordert, ihre Bemühungen zur besseren Berücksichtigung von PHEV-Emissionen einzustellen, wenn es um die Berechnung ihrer Fortschritte bei den Flottengrenzwerten geht. Plug-in-Hybride werden voraussichtlich auf der Tagesordnung stehen, wenn EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Freitag einen „strategischen Dialog” mit der Automobilindustrie, T&E und anderen Interessengruppen veranstaltet.

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Via: T&E (PDF/ENG)
Tags: Emissionen, EU, T&EAntrieb: Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Sirius42 meint

    11.09.2025 um 17:53

    PHEVs sind ein Trick, dem unsicheren Kunden weiterhin einen Verbrenner zu verkaufen. Ich habe selbst einen gefahren. Zu meiner Verteidigung: 2015 gab es noch richtig wenig EVs. Im Dieselbetrieb hat er 2,5 mal soviel verbraucht wie angegeben und wenn ich es geschafft habe, 100km (mit Zwischenladen) rein elektrisch zu fahren, dann hat er sich 32kwh reingetan. Das ist doppelt soviel wie mein EV jetzt verbraucht. Fazit: PHEVs sind für die Tonne!

  2. M. meint

    11.09.2025 um 13:00

    Es gab vor Jahren mal die Überlegung, die Förderung bei Dienstwagen von einer Mindestquote elektrisch gefahrener Strecken zu verknüpfen – sonst sind es statt 0,5% eben 1% – wie bei Verbrennern. Was ist daraus geworden?
    Jetzt kommt bestimmt ein Troll um die Ecke und meint: „manchmal geht das mit dem elektrisch fahren halt nicht, weil die Reichweite zu gering ist!“

    Naja, dann:
    a) ein BEV fahren, vielleicht passt es mit der Reichweite ja dann
    b) einen Verbrenner fahren und 1% zahlen, das CO2 dazu produziert man ja. Unter dem Strich sind es dann nicht wirklich 1% vs. 0,5%, weil der reine Verbrenner (oder Hybrid) ja billiger ist. Man spart sich ja den teuren Balast in Form von 100 oder 200 kg unnützer Batterien.

  3. Haubentaucher meint

    11.09.2025 um 09:53

    Das PHEV-Modell war von Anfang an ein Greenwashing-Konstrukt. Fünfmal mehr CO2 heißt auch fünfmal mehr Dreck aus dem Auspuff. Es ist zum K*tzen.

    • Jeff Healey meint

      11.09.2025 um 16:53

      Ja, es ist in meinen Augen glatter Betrug.

  4. E.Korsar meint

    11.09.2025 um 09:41

    „Mercedes-Benz C-Klasse Plug-in-Hybrid C 300 e (WLTP: Kraftstoffverbrauch gewichtet kombiniert 0,7 – 0,5 l/100 km, CO₂-Emissionen gewichtet kombiniert 16 – 12 g/km, Stromverbrauch gewichtet kombiniert 19,8 – 17,8 kWh/100 km).“ [group.mercedes-benz]
    Leute die dies glaubten, glaubten auch an Sandmännchen, Osterhase, Weihnachtsmann.

  5. Lanzu meint

    11.09.2025 um 09:31

    Die Daten sind in der aktuellen Diskussion hoch relevant. Einige träumen von mehr PHEVs. Aber selbst die größeren elektrischen Reichweiten über 80 km scheinen die Nutzung des Elektroantriebes nicht zu positiv zu beeinflussen. In Deutschland hat die Politik dem PHEV mit der Förderung als Dienstwagen (häufig mit Tankkarte) auch nicht unbedingt dafür gesorgt, dass diese elektrisch genutzt werden.

  6. LMdeB meint

    11.09.2025 um 09:29

    Wenn kalte VerbrennerMotoren adhoc (hohe) Leistung bringen müssen, ist das doch klar. Von der reduzierten Lebensdauer einmal ganz zu schweigen. Warum machen sich (Leistungs-)Sportler vor ihren Aktivitäten wohl intensiv und langsam warm?

    • Kirky meint

      11.09.2025 um 09:38

      Auf Leistungssportler gibt’s auch keine 5 Jahre Garantie. Wenn der Motor während der Leasingdauer hochgeht – so what?
      Wenn er 2 Jahre später hochgeht – na und?
      Wer sich irgendein aktuelles Auto für 150 Jahre ans Bein bindet, kann auch ins Casino gehen und alles auf rot setzen. Da ist das Geld sicherer angelegt.

      • Kirky meint

        11.09.2025 um 09:39

        *15

      • M. meint

        11.09.2025 um 13:03

        Also nach 5 Jahren wegwerfen?
        Sollte man bei den Leasingraten mal einpreisen, mit Restwert Null.
        Guter Gedanke!

    • Futureman meint

      11.09.2025 um 11:54

      Beim E-Motor zu Glück kein Problem. Seit Jahren wird das Thema Langstrecke mit E-Autos zerredet (zu wenig Reichweite, lange Ladezeiten, teure Ladesäulen usw.) Dabei ist der Hauptgrund für Probleme beim Auto (bisher) die Kurzstrecken. 90% der Werkstattaufenthalten kommen durch dicht sitzende Diesel-Kats, verrosteter Auspuff, Probleme mit dem Anlasser usw. usw.
      Alle diese Probleme hat man mit einem E-Auto nicht.

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