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ADAC-Studie: Magnetfelder im Elektroauto unbedenklich

11.11.2025 in Sicherheit, Studien & Umfragen, Technik von Thomas Langenbucher | 10 Kommentare

Opel-Corsa-Electric

Bild: Opel (Symbolbild)

Die Sorge, dass Elektroauto-Fahrer stärker elektromagnetischen Feldern ausgesetzt sein könnten als Nutzer konventioneller Verbrenner, war Anlass für eine Untersuchung des ADAC. Mit dem Forschungszentrum für Elektromagnetische Umweltverträglichkeit der Uniklinik RWTH Aachen und der Seibersdorf Labor GmbH wurde eine Studie im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz und des Bundesumweltministeriums durchgeführt. Ziel war es, die Stärke elektrischer und magnetischer Felder in E-Fahrzeugen zu bestimmen und mögliche Gesundheitsrisiken zu bewerten.

Insgesamt wurden über 975.000 Einzelmessungen in verschiedenen Fahrzeugen vorgenommen, darunter elf Elektroautos, zwei Plug-in-Hybride, ein Verbrenner und vier Elektromotorräder. Gemessen wurde auf Prüfständen, Teststrecken und während realer Fahrten. Zudem kamen numerische Berechnungen mit Körpermodellen zum Einsatz, um die Wirkung der Felder auf den menschlichen Körper besser einschätzen zu können.

Das zentrale Ergebnis: Die Studie zeigt, dass keine gesundheitliche Gefährdung im E-Auto oder bei E-Motorrädern besteht. Die festgelegten Basisgrenzwerte wurden in keinem Fall überschritten, auch wenn kurzzeitig Magnetfeldstärken oberhalb der Referenzwerte der ICNIRP (International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection) gemessen wurden – etwa beim Starten, Bremsen, Beschleunigen oder Zuschalten elektrischer Komponenten. Selbst unter diesen Bedingungen lagen die Belastungen unterhalb der Basisgrenzwerte, es ergaben sich somit keine Hinweise auf eine Gesundheitsgefährdung.

Unterschiede zwischen Elektro- und Verbrennungsfahrzeugen zeigten sich vor allem bei statischen und niederfrequenten Magnetfeldern. Diese entstehen im E-Auto durch Elektromotoren, Leistungselektronik und Bordnetze, während hochfrequente Felder meist von Funktechnik im Auto wie Bluetooth, WLAN, Funkschlüssel, Reifendruckkontrolle oder Radar stammen.

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Die Messungen ergaben, dass die höchsten Magnetfeldwerte meist im Fußbereich von Fahrer und Beifahrer auftraten. Der Grund ist die Nähe der Füße zu elektrischen Bauteilen, die elektromagnetische Felder verursachen. Im Kopf- und Rumpfbereich waren die Belastungen deutlich geringer. Auch bei Personen mit Implantaten oder Schwangeren konnten keine Risiken festgestellt werden.

Nicht nur der Elektromotor erzeugt Magnetfelder. Auch andere elektrische Komponenten können kurzzeitig hohe Werte verursachen – etwa beim Einschalten des Fahrzeugs oder durch die Sitzheizung. Besonders auffällig laut der Studie: Sitzheizungssysteme mit bestimmten Schaltreglern können im Bereich des Rückens und Unterleibs dauerhaft erhöhte Werte erzeugen. Die Belastung bleibt unter den Grenzwerten, ist aber messbar. Das gilt gleichermaßen auch für Autos mit Verbrennungsmotor.

Die Intensität des Elektrosmogs unterscheidet sich zwischen Fahrzeugmodellen. Sie hängt stark von der Bauweise und der Platzierung elektrischer Komponenten ab, weniger jedoch von der Motorleistung. Maßgeblich ist das Fahrverhalten: Beim starken Beschleunigen und Bremsen entstehen höhere Werte als bei gleichmäßiger Fahrt.

Im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln wie Fernzügen, Straßenbahnen oder U-Bahnen liegt die durchschnittliche Belastung im Elektroauto in ähnlicher Größenordnung. Trotz der Entwarnung sehen die Forscher Handlungsbedarf für die Zukunft. Sie empfehlen, Messstandards an moderne Fahrzeugtechnik anzupassen und das Thema Elektrosmog bereits bei der Entwicklung neuer Modelle zu berücksichtigen. So könnten Hersteller die Belastung durch geschickte Anordnung von Kabeln und Bauteilen weiter reduzieren.

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Via: ADAC
Tags: Gesundheit, TestUnternehmen: ADAC
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Peter meint

    12.11.2025 um 09:28

    Naja, immerhin wird jetzt ein potentiell kritisches Thema in öffentlich Schlagzeilen diskutiert, auf das die Mehrheit der Skeptiker nie im Leben gekommen wäre.
    Ich bin gespannt, wann die nächste Untersuchung breit in die Schlagzeilen kommt, ob die Sitzpolster bei eAutos Weichmacher ausdünsten. Oder ob der Autolack bei eAutos giftig ist. Oder ob Ladestecker für eAutos Verletzungsgefahr bergen. Oder wie viele Leute von Ladekabeln von eAutos erschlagen wurden.
    Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

    • Carsten meint

      18.11.2025 um 09:49

      Alles was man bisher akzeptiert hat ist ja unschädlich.
      Warum hat der ADAC nicht die Zündspulen untersucht?
      Hier gilt ja es soll möglichst billig sein und da so ein Element beim Verbrenner ja Standard ist, gelten hier historische Grenzwerte.
      Mir ist ein Anekdote bekannt: als entdeckt wurde, die billigere Zündspule stört die Kommunikation benachbarter Steuergeräte, mussten sich die Steuergeräte anpassen.

  2. South meint

    11.11.2025 um 11:36

    Die vor Jahren geschürten Vorurteile bauen sich leider nur langsam ab. Habe dazu gerade einen Artikel gelesen. Viele haben noch Angst, dass E Autos brennen (sie brennen sogar viel weniger als Verbrenner) oder dass der Accu schnell schlappmacht, deshalb gehen auch gebrauchte E Autos schwer vom Markt.
    Jetzt kommt quasi der schwere Teil, es wird dauern, bis die Kunden auch Vertrauen in die E Autos entwickeln…

    • Mäx meint

      11.11.2025 um 11:50

      Ich habe immer wieder Diskussionen, dass man ja bei Smartphones und Laptops sehen kann, wie schnell so eine Batterie nachlässt.
      Dass so ein Smartphone in 2 Jahren (700-800 Zyklen) quasi ein ganzes Autoleben (300km pro Zyklus > 210k-240kkm) durchmacht und evtl. auch noch ständig schnellgeladen wird versteht man dann aber nicht.
      Ganz zu schweigen von evtl. auch noch anderen Chemien im Smartphone, die nur auf ca. 500-700 Zyklen ausgelegt sind im Gegensatz zu NMC mit 1.000+ Zyklen oder gar LFP mit 4.000+ Zyklen.
      Alles gleich…nach 2 Jahren ist die Batterie im BEV hinüber…
      Es fehlt einfach an Informationen bzw. Verständnis für die Technik.

  3. Elvenpath meint

    11.11.2025 um 10:48

    Vielleicht sollte man lieber untersuchen, ob vibrierende Verbrenner nicht gesundheitsschädlichen Infraschall absondern.
    Heute bin ich übrigens hinter einem Fiat Diesel gefahren der massive Rußwolken von sich gegeben hat.
    Es ist immer wieder erstaunlich, wie bei E-Autos selbst die kleinsten, möglichen „Probleme“ gesucht und thematisiert werden.

    • Utx meint

      11.11.2025 um 11:26

      Das ist bereits untersucht. In einer Stunde im Verbrenner-PKW ist man mehr Infraschall ausgesetzt, als wenn man 20 Jahre lang direkt neben einer Windkraftanlage steht.

      • Mäx meint

        11.11.2025 um 11:46

        …AbEr DiE WiNdKRaFtaNlAGeN!1!11!

      • Elvenpath meint

        11.11.2025 um 11:49

        Oh, vielen Dank für die Info!
        Ich hätte vorher vielleicht googeln sollen :-)

      • M. meint

        11.11.2025 um 13:56

        Vielleicht verlinkst du die Studie noch.
        Wenn es ein oder zwei Skeptiker lesen, wäre es das schon wert.

      • South meint

        11.11.2025 um 17:01

        Yoa, und der Elektrosmog bei den Handies……

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