Peugeot hat im Sommer sein erstes rein elektrisches GTi-Modell präsentiert. Auf den Kleinwagen E-208 GTi sollen weitere Modelle der sportlichen Submarke folgen. Damit wollen die Franzosen „großartige Fahrgefühle“ in den Mittelpunkt der Markenpositionierung stellen.
Vor vierzig Jahren hat Peugeot den 205 GTi eingeführt. Nach Versionen mit Verbrennungsmotor hat das Kürzel nach einer vorübergehenden Auszeit im Portfolio in diesem Jahr auf einem Elektroauto sein Comeback gefeiert. „Der E-208 GTi verkörpert den Geist des klassischen GTi in einer zeitgemäßen, vollelektrischen Form und hebt das GTi-Erlebnis auf ein neues Level“, hieß es zur Vorstellung im Juni.
Der E-208 GTi unterscheidet sich von der regulären Version vor allem durch seinen deutlich stärkeren E-Antrieb mit 206 kW (280 PS), ein tiefergelegtes und breiteres Sportfahrwerk, ein mechanisches Sperrdifferenzial sowie größere Bremsen und griffige 18-Zoll-Sportreifen. Hinzu kommen ein markanteres Exterieur mit GTi-Details und ein sportlicher gestalteter Innenraum mit speziellen Sitzen und roten Akzenten. Insgesamt ist der GTi stärker auf Agilität und Fahrspaß ausgelegt, während die Serienversion komfortorientierter bleibt.
GTi-Angebot wird mit E-Autos weitergeführt
Der CEO der Marke, Alain Favey, erklärte im Dezember gegenüber Autocar, dass das Unternehmen plane, weitere Performance-Modelle mit dem GTi-Emblem auf den Markt zu bringen. Auf die Frage, ob der heiße Elektro-208 Teil einer neuen Familie von Performance-Modellen sei, antwortete er: „Wir würden das nicht tun, wenn wir nicht davon überzeugt wären, dass das GTi-Emblem auch in Zukunft weiterbestehen soll. Wir werden also auf jeden Fall dafür sorgen, dass es eine Zukunft für GTi gibt, die über dieses eine Modell hinausgeht.“
GTi sei ein wichtiger Teil des Erbes von Peugeot und werde im Rahmen einer Initiative wiederbelebt, um „die Marke zu positionieren – um ganz klar zu sagen, dass Peugeot für großartige Fahrgefühle steht. Das ist ein Teil dessen, was wir sind“. Das Wichtigste sei, dass alle Fahrzeuge mit dem GTi-Emblem ein einzigartiges Fahrerlebnis bieten, das in dieser Kategorie „absolut Spitzenklasse“ sei.
Unabhängig davon, wie die GTi-Reihe erweitert wird, sagte Favey, dass das Emblem nicht erneut für einen benzinbetriebenen Wagen verwendet werde. Die Strafen in der EU für Emissionen würden solche Fahrzeuge unrentabel machen, insbesondere im wichtigen GTi-Markt Frankreich.
Für den neuen E-208 GTi wird der Hersteller laut dem Bericht ab dem nächsten Jahr Bestellungen annehmen und Ende 2026 mit den Auslieferungen beginnen. Die verschärfte Ausführung der Baureihe wird damit nicht lange vor der nächsten, 2027 erwarteten Generation des 208 zu den Kunden kommen. „Das ist einfach die Zeit, die nötig ist, um das Auto fertigzustellen“, so Favey. „Wir wollen, dass das Auto wirklich gut ist – wirklich das beste seiner Kategorie und ein wirklich glaubwürdiger Hot Hatch – und dafür brauchen wir eben diese Zeit.“
Die bereits bestellbare Alpine A290 auf Basis des neuen Renault 5 sei für die Ingenieure von Peugeot der wichtigste Maßstab, erklärte Garvey. Der E-208 GTi werde aber „auf jeden Fall besser sein“ als sein ähnlich konzipierter Landsmann – „zumindest hoffen wir das…“.

R2D2 meint
Hat jemand die konjuktive gezählt? Das hat ich mir als ich jähriger nicht erlaubt