Die neue E-Auto-Kaufprämie für Privatpersonen der Bundesregierung wird konkret: Wer sein Elektroauto oder bestimmte Plug-in-Hybride sowie E-Autos mit Reichweitenverlängerer ab dem 1. Januar 2026 neu zugelassen hat oder zulässt und unter einer bestimmten Einkommensgrenze liegt, kann je nach Fahrzeug, Einkommen und Familiengröße Fördermittel in Höhe von 1.500 bis 6.000 Euro beantragen.
Auf entsprechende Eckpunkte hat sich die Bundesregierung im neuen Jahr verständigt. Förderfähig sind sowohl Kauf als auch Leasing von Neuwagen. Die vorhandenen Mittel in Höhe von insgesamt drei Milliarden Euro reichen für geschätzt 800.000 geförderte Fahrzeuge im Zeitraum von 2026 bis 2029. Für die Förderung maßgeblich ist das Datum der Neuzulassung ab dem 1. Januar 2026. Die Förderanträge können rückwirkend gestellt werden, das Online-Portal dazu soll im Mai 2026 freigeschaltet werden.
„Wir wollen mit diesem Förderprogramm etwas für die Umwelt tun, für unsere europäische Automobilindustrie und für die Haushalte, die sich ohne Unterstützung noch kein Elektroauto leisten konnten. Nachdem die Bundesregierung bereits viel getan hat, um E-Autos als Firmenwagen attraktiv zu machen, unterstützt dieses Förderprogramm gezielt Privatleute“, erklärt Schneider.
Der Umweltminister weiter: „Das ist ein starker Anschub für die Elektromobilität in Deutschland. Und es ist ein Anschub für unsere heimische Automobilwirtschaft, die starke Elektroautos im Angebot hat. Im vergangenen Jahr waren etwa 80 Prozent der bei uns neu zugelassenen Elektroautos und Plug-in-Hybride aus europäischer Produktion. Auch die Top-Ten der neu zugelassenen E-Fahrzeugmodelle zeigen, wie stark die deutsche Autoindustrie ist. In diesem Jahr werden noch weitere und auch günstigere Modelle der deutschen Hersteller auf den Markt kommen.“
Gefördert werden private Haushalte beim Kauf oder Leasing eines Neufahrzeugs mit einem rein batterie-elektrischen Antrieb oder bestimmte Fahrzeuge mit einem Plug-in-Hybrid-Antrieb beziehungsweise Fahrzeuge mit batterieelektrischem Antrieb und Verbrennungsmotor als Stromgenerator zur Reichweitenverlängerung („Range-Extender“). Die Förderung erfolgt unabhängig vom Listenpreis.
Die Basisförderung beträgt 3.000 Euro für batterieelektrische Fahrzeuge beziehungsweise 1.500 Euro für Plug-in-Hybride oder Range-Extender-Modelle. Damit die beiden Letzteren förderfähig sind, dürfen sie nicht mehr als 60 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen oder müssen eine elektrische Reichweite von mindestens 80 Kilometern haben.
Für den Zeitraum ab dem 1. Juli 2027 wird eine Umstellung der Förderung für danach neu zugelassene Plug-in-Hybride geprüft, die sich an den CO2-Emissionen im realen Betrieb orientiert – „um einen möglichst großen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und einen Anreiz für eine möglichst weitreichende Nutzung des elektrischen Antriebs zu geben“, heißt es. Alle geförderten Fahrzeuge müssen mindestens 36 Monate gehalten werden.
Soziale Staffelung
Die Einkommensgrenze liegt bei 80.000 Euro zu versteuerndem Haushaltsjahreseinkommen. Als Nachweis dienen die Steuerbescheide der Vorjahre. Die Summe entspricht ungefähr einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen von 4.800 Euro bei ledigen Personen und 5.400 Euro bei Ehepaaren. Die Einkommensgrenze erhöht sich um 5.000 Euro je Kind auf bis zu 90.000 Euro zu versteuerndem Haushaltsjahreseinkommen.
Für Haushalte mit maximal 60.000 Euro zu versteuerndem Haushaltsjahreseinkommen gibt es einen Aufschlag auf die Basisförderung von 1.000 Euro, für Haushalte mit maximal 45.000 Euro zu versteuerndem Haushaltsjahreseinkommen von weiteren 1.000 Euro. Pro Kind erhöht sich außerdem die Fördersumme um 500 Euro, insgesamt um maximal 1.000 Euro. Je nach Fahrzeugart, Familiengröße und Einkommen ist somit eine Förderung zwischen 1.500 Euro und 6.000 Euro möglich.
Die soziale Staffelung gilt für Kauf und Leasing gleichermaßen. Das heißt, auch beim Leasing kann die Anschaffung eines reinen Stromers mit bis zu 6.000 Euro unterstützt werden.
Antragsverfahren
Der Antrag auf Förderung kann erst nach der Zulassung des Fahrzeugs gestellt werden. Die Antragstellung muss spätestens ein Jahr nach der Zulassung auf den Antragsteller erfolgen.
Um die Bearbeitungszeit zu verkürzen und den Verwaltungsaufwand zu reduzieren, wird der Prozess laut den Verantwortlichen möglichst digitalisiert umgesetzt: „Alle erforderlichen Unterlagen und Informationen (zum Beispiel Einkommensteuerbescheid) können von den Antragstellern in digitaler Form eingereicht werden.“

brainDotExe meint
Interessante Fragen die auch bei Nextmove gestellt wurden:
– Gibt es bei den Kindern im Haushalt eine Altersgrenze?
– Zählt auch das Einkommen der Kinder zum Haushaltseinkommen?
Futureman meint
– Kinder zählen bis 18 Jahre
– solange die Einnahmen der Kinder nicht mit im Steuerbescheid sind, zählen sie nicht. Denn die Bescheide zählen als Nachweis
Nicht geklärt werden konnte, ob es auf ein Fahrzeug pro Haushalt beschränkt ist? Denn wenn Kinder über 18 werden, steigt der Bedarf
brainDotExe meint
Schade, dass es nur für Kinder bis 18 geht, da sind hier in der Nachbarschaft alle drüber.
„solange die Einnahmen der Kinder nicht mit im Steuerbescheid sind“
Wie sieht denn das aus? Das ist doch per Default nicht der Fall.
Simon meint
Dann regel es mit der Parkscheibe. Da ist meistens auch Ausnahme 18-8 Uhr.
Simon meint
Jetzt werden die Autos entweder 6000€ teuerer oder es wird der Preis in Zukunft nicht gesenkt. Nach dem Motto die 6000€ sind eh Rabatt genug. Besser wären das Chaos mit Tarifen, die Abzocke der Ladepreise und die fehlenden AC Säulen in den Städten beheben. Reine Steuergeldverschwendung.
brainDotExe meint
Das Gerücht hält sich wacker. Gerade besonders dadurch, dass die Förderung nur für eine kleine Teilmenge der Neuwagenkäufer gilt, kann man das schlecht machen.
Das auch das Gegenteil möglich ist sieht man aktuell bei Ford.
MichaelEV meint
Bei Ford sieht man im Gegenteil nur, dass Rabatte schon vorher weit größer als 5000 (selbst +3000) € waren. Darin werden dieser Marketing-Gag und die Förderung verfrühstückt.
Und es geht sowieso nur um eine Teilmenge. Ford (und viele andere) haben aktuell nur die Mengen für die Erreichung der CO2-Flottenziele im Sinn. Und wenn diese mit der Teilmenge der geförderten Fahrzeuge erreicht werden, fallen preisliche Anreize anderweitig weg.
brainDotExe meint
Rabatte sind hoch volatile Marktinstrumente, das ist normal, dass die schwanken.
Das man pauschal 5000€ Rabatt für jeden gibt, ist ungewöhnlich und ein Beweis dafür, dass die These falsch ist.
MichaelEV meint
Aktuell gibt es mehr als das doppelte sofort für jeden, der 30 Sekunden Zeit in Recherche investiert
Gerry meint
Da wären jetzt die angekündigten id.polo für 25k und id1 für 20k absolute Renner👍. Betonung auf „wären“
hu.ms meint
Id.3 gibts gerade ab 28.370 € – 5.000 förderung ab und 3.000 für metallic, alu und technikpaket drauf ist ein interessantes angebot.
Urlaubsreise mit bahn oder flixbus…
Und für jedes WE 600km-heimfahrer auch nicht geeingnet.
Calimator meint
Die E-Auto-Zulassungen sind 2025 auch ohne Prämie gestiegen und wären es auch 2026, wenn man die neuen Modelle die demnächst auf den Markt kommen berücksichtigt(CLA, i3, ID-Polo, uvm). Allgemein sind Verbrenner ab der Mittelklasse heute schon nicht mehr teurer in der Anschaffung als E-Autos. Es fehlen vor allem noch Kleinwagen. Besser wäre es für die e-Mobilität gewesen wenn man z.B. die Blockiergebühren an Ladesäulen für bestimmte Tageszeiten (z.B. 18 Uhr bis 6 Uhr Morgens) abschafft. Dann würde ein E-Auto auch für Laternenparker interessant.
Subventionen führen meisten nur zu einer Verschiebung des Kaufs in die Zukunft, wenn sie noch nicht gültig ist oder zu einem Vorziehen wenn sie auszulaufen droht. Es entsteht also erst eine Flaute, dann ein Boom gefolgt von einer erneuten Flaute. Für die Werke also auch eher suboptimal.
Yoyo meint
Abschaffung der Blockiergebühr ist Unfug.
Das dient doch nur dazu, dass Laternenparker sich um keinen freien Parkplatz kümmern müssen und sich ins Bett legen.
Es sind Strom-Tankplätze und keine Dauerparkplätze!!!!
Ocer ich stelle auch 18 Uhr mein Verbrenner-Fahrzeug an eine Zapfsäule und leg mich bis um 6 Uhr schlafen.
Dann wäre aber was los im Karton….
RudiFaehrtTesla meint
Nein. Z.z. ist es so, dass du Nachts aufstehen musst um Dein Auto umzuparken. Dabei ist der Akku noch nicht voll, aber du musst ja nach 3 oder 4h leider weg. Und das geht wirklich nicht. Und wenn das Auto eben 3Uhr voll ist, dann sollte es auch ruhig bis 7:00Uhr stehen bleiben können. Weil die Wahrscheinlichkeit das einer sein Auto Nachts um 3:00Uhr zum laden dorthin stellt, ist so gut wie nicht vorhanden.
Also Nachts auf jeden Fall die Blockiergebühren weg, nur das wird die BEV Verbreitung enorm steigern.
MichaelEV meint
Die Blockiergebühr nachts ist wirklich sehr fraglich. Aber wenn die paar AC-Säulen nachts keine Blockiergebühr mehr hätten, würde es an der Verbreitung von BEVs kaum was ändern.
Calimator meint
Die Realität ist das die AC Ladefläche die ganze Nacht über leer stehen weil niemand Bock auf die Bockiergebühr hat. Und wieviele E-Autofahrer steuern Nachts um 3 Uhr noch eine AC-Ladesäule an?
R2D2 meint
KEIN einziger Mensch entscheidet sich für oder gegen ein BEV, wegen einer möglichen Blockiergebühr an AC Säulen. Ich weiss eh nicht warum dieser Unfug ständig in die Diskussionen gestreut wird.
hu.ms meint
So ist es, man entscheidet sich für ein BEV, wenn es keinen zeit- und kostenmehraufwand mit sich bringt.
Also: zuhause oder am AP laden – für nicht mehr als 30 ct/kwh.
Genau das reduziert die zahl der käufer auf max. 30%.
Gerry meint
Das Ganze hätte Sinn wenn man gleichzeitig bei jedem Verbrenner-Neuwagen einen Aufschlag von 10% (einfach über MWSt.) verlangt.
Das würde kein Steuergeld kosten und hätte eine noch viel bessere Lenkungswirkung 👍.
brainDotExe meint
Wäre aber politischer Selbstmord und würde die Leute zu den Blauen treiben.
Willst du das? Ich nicht.
Thomas Claus meint
Also wenn man bedenkt wie die Preise in den letzten 2 bis 3 Jahren gefallen sind, dann finde ich in Zeiten leerer Kassen 5 bis 6k Förderung schon übertrieben. Da hätte man weniger machen sollen und dafür zusätzliche Schnelllader fördern sollen.
Futureman meint
Also sollte Familien mit 2 Kindern schnell das aktuelle Dacia Spring Angebot nutzen und davon dann noch 6000€ zurück erstatten lassen. Damit ist ein Einstieg in die E-Mobilität aktuell ab 5000€ möglich. Da kostet jedes Lasten-E-Bike mehr.
brainDotExe meint
Wenn man mit so einer Verzichtskarre auskommt, sicher. Die meisten werden sich wohl eher ein normales Auto z.B. den ID.3 anschauen.
Thomas Claus meint
Für die Familie als Zweitwagen vielleicht schon machbar. Oder wenn eines der Kinder eh bald ein Auto braucht. Damit kann das Kind dann auch nicht rasen.
brainDotExe meint
Als Zweitwagen vielleicht, wenn man lediglich ein Transportmittel braucht. Aber wenn man ein bisschen Wert auf Autos legt, ist eine solche Verzichtskarre keine Option, auch nicht als Zweitwagen.
Ich habe damals einen 17 Jahre alten Gebrauchtwagen für 500€ als Fahranfänger bekommen.
Da ist es nicht schlimm, wenn man ein paar Kratzer bekommt oder die Felgen am Bordstein vermackt. In einem solchen Auto kann man Erfahrung sammeln, ohne mit der Angst leben zu müssen, potentiell ein teures Auto zu beschädigen.
Wenn ich mal Kinder haben sollte, werde ich das genau so machen. Als erstes Auto gibt es einen Gebrauchtwagen für max. 1000€
ID.alist meint
Ab und zu reicht ein Spring, jeder setzt sein Prioritäten anders, und für einige wäre das die günstigste methode oder vielleicht sogar die Einzige Methode sich einen Neuwagen zu gönen. Manchmal reicht es gerade für einen Gebrauchten mit Spuren.
brainDotExe meint
Bei einem Dacia Spring würde ich aber nicht von „gönnen“ sprechen. Da würde ich mir doch viel lieber einen gebrauchten BMW i3 holen. Den gibt es ab ca. 8000€ und der ist nicht nur eine Klasse höher angesiedelt als der Spring, er ist ihm auch technisch haushoch überlegen.
Futureman meint
Wie beschrieben liegt er preislich im Bereich eines E-Bikes. Damit erübrigt sich der Vergleich mit einem ID3. Der Vergleich mit einem Verbrenner passt auch nicht, da die Unterhaltskosten dort um ein vielfaches höher sind. Klar passt er nicht für alle, aber wenn ich sehe, wie viele Kleinstwagen für Fahranfänger gerade rumfahren, ist der Spring dagegen purer Luxus.
brainDotExe meint
Wer kauft sich bitte ein E-Bike bzw. Pedelec für 5000€? Das ist doch eher eine Randgruppe.
Ich habe für mein Pedelec ca. 1500€ bezahlt und das war mir eigentlich schon zu viel.
Du vergleichst also ein Nonplusultra Fahrrad mit einem Einstiegsauto.
Gerry meint
Ich tippe das Dacia-Angebot mit 5k Bonus gibts ab heute nicht mehr.
hu.ms meint
Aber die die die letzten 3 wochen bestellt haben hatten unglaubliches glück.
Anonym meint
Die alte Förderung war simpler strukturiert aber ich finde die Förderhöhe vom Gehalt abhängig zu machen ganz gut. Eine andere Option wäre die Mehrwertsteuer je nach Bruttolistenpreis zu senken oder zu streichen.
Bis Brutto 35K: 0%
Bis Brutto 45K: 7%
Bis Brutto 55K: 12%
Mal gucken wie jetzt die Preise angepasst werden. Die Förderstruktur trägt die Handschrift der SPD, aber das die CDU dem zustimmt rechne ich der CDU an.
Zugleich müssten die AC Preise auf 34-39ct/kWh gedeckelt werden und DC auf 44-49.
ID.alist meint
Du hast gesehen was passiert wenn Du es an den Listenpreis koppelst, aufeinmal werden die Hersteller erfinderisch und werden die Räder und Lenkrad als Sonderaustattung deklariert.
hu.ms meint
Ober steht aber „zu versteuerndes einkommen“ und nicht „brutto“.
Wenn ich meine WP abschreibe ist mein zu versteuerndes schlagartig für 3 jahre um 10K niedriger.
MichaelEV meint
Das positivste an dieser Nachricht ist, dass die Katze endlich aus dem Sack ist.
Solange hoffentlich kein Politiker den Eindruck schürt, dass es Verbesserung oder Erweiterungen der Zielgruppen geben könnte, kann die (Aussicht auf) Förderung zumindest keinen Schaden mehr anrichten.
Andre meint
Mindesthaltedauer 36 Monate, also 3 Jahre. Immerhin.
LOL meint
wie soll das überprüft werden? sortiert da jemand alle paar Wochen die Leitzordner oder ist das mittlerweile digital? ;-)
MrBlueEyes meint
Beim Kauf/Verkauf eines KfZ wird das automatisch an das KBA gemeldet… 😉
Die Auswertung der Zeitspanne sollte dann selbst das KBA hinbekommen…
LOL meint
„Als Nachweis dienen die Steuerbescheide der Vorjahre. “
das ist ja auch wieder Lustig, was heißt denn VorjahrE ? Wieviele Jahre und welche Jahre? Einen Bescheid für 2025 hat sicher noch keiner. Aber bis das bei der BAFA umgestzt ist, vergeht sicher auch noch einiges an Zeit, da stellt man sich die Frage wie das sozalschwache unterstüzten soll, wenns die Kohle erst Wochen oder Monate später gibt
Bürokratie ohne Ende, wie kanns auch anders sein, die denken sich so einen Unfug aus, dass man am Ende wieder 100 Beamte zusätzlich einstellen kann
LOL meint
„Haushaltsnettoeinkommen von 4.800 Euro bei ledigen Personen und 5.400 Euro bei Ehepaaren.“
und wieviele davon können sich dann ein neues Auto leisten? geschweige denn eins vom deutschen Premiumhersteller?
die Preise der Autos werden dadurch sicher nicht sinken
brainDotExe meint
Es zwingt niemand die Leute beim Premiumhersteller zu kaufen. Opel und VW haben ebenfalls einige BEVs im Programm.
LOL meint
gibts deutsche Hersteller, die sich selbst nicht als Premium sehen?
brainDotExe meint
Opel und VW.
brainDotExe meint
Smart quasi auch noch.
LOL meint
da Opel zu Stellantis gehört, würde ich das nicht dazu zählen
VW wird davon noch am ehesten profitieren, da es aktuell bei den IDs auch keine Händlerrabatte gibt, da ist eine Förderung dann auch transparent
allerdings gabs ja auch Rabatte im Konfigurator, die es dann eben nicht mehr gibt und somit wird das Auto auch nicht günstiger sondern für die meisten teurer
brainDotExe meint
„da Opel zu Stellantis gehört, würde ich das nicht dazu zählen“
Nur weil Opel zu Stellantis gehört, bedeutet das nicht, dass es kein deutscher Hersteller ist.
Das KBA stuft Opel als heimische Marke ein und Opel ist historisch stark in Deutschland verwurzelt. Von daher würde ich Opel definitiv als deutschen Hersteller zählen.
„allerdings gabs ja auch Rabatte im Konfigurator, die es dann eben nicht mehr gibt“
Du kannst in die Zukunft sehen?
Aber ja, Rabatte sind meist hoch volatile Marktinstrumente. Aber wenn die beispielsweise nur um das Maß gesenkt werden wie die Förderung kompensiert, wird der Preis für den Endkunden nicht teurer.
MichaelEV meint
„wird der Preis für den Endkunden nicht teurer“
Also wäre es schon ein Erfolg, wenn die BEVs mit Förderung effektiv nicht teurer werden? Wow!
Für die nicht förderfähigen Haushalte wird es dann aber trotzdem teurer.
brainDotExe meint
Sicher wäre das ein Erfolg. Es würde die Margen der Hersteller verbessern, welche aktuell oft noch nicht so viel Gewinn mit BEVs wie mit Verbrennern machen.
Es muss halt ein Mittelweg gefunden werden, allen Recht machen kann man es mit der aktuellen Förderung nicht.
Mein pragmatischer Vorschlag wäre gewesen:
MwSt Befreiung oder Senkung für alle BEV Neuwagen bis max. 60.000 Basis-Netto-Listenpreis.
MichaelEV meint
Ist dir zumindest positiv anzurechnen, dass du es hier schaffst Klartext zu reden.
Ansonsten darf jeder Steuerzahler selber entscheiden, wie er diesen Vorgang bewertet.
Deine Idee würde ein Vielfaches der 3 Milliarden € benötigen. Und das von einem CDU-Wähler (wenn mich meine Erinnerung nicht trügt); mit der Schuldenbremse hätte es noch nicht mal diese 3 Milliarden gegeben.
brainDotExe meint
Sicher würde eine MwSt Befreiung mehr kosten. Die Schuldenbremse ist Geschichte, wie du dich sicher erinnerst. (Ist in der aktuellen geopolitischen Lage auch gut so, das sage ich als CDU Wähler).
Alternativ habe ich ja die MwSt Senkung ins Spiel gebracht, z.B. Senkung von 19% auf 10%.
Man muss sich immer vor Augen führen was eigentlich der primäre Zweck der Förderung ist: Mehr Elektroautos auf die Straße bringen.
MichaelEV meint
Zum Bundestagswahlkampf war der US-Präsident schon lange fix und die USA waren schon davor im scharfen Wettbewerbsmodus (IRA) bzw. stand der Kandidat der Republikaner schon lange im Raum. Die Ausrede Geopolitik ist ziemlich lächerlich.
Weder war es vorher richtig wichtige Zukunftsinvestition mit der Ausrede Schuldenbremse zu unterlassen noch ist es jetzt richtig Schulden für konsumtive Zwecke zu nutzen.
Mehr Elektroautos gibt es erst, wenn die Hersteller sich nachhaltig von den CO2-Flottenzielen abnabeln. Aktuell wird nur die Erfüllung der Ziele vereinfacht, die die Hersteller sowieso erfüllen müssen.
=> keine höheren Mengen, nur bessere Margen für die Hersteller
Tt07 meint
Ja, mehr Elektroautos auf die Straße und zwar für die etwas Unterstützung benötigen (z.B. junge Familien) aber nicht für den Single oder reichen Haushalt…deren Einkommen reicht i.d.R. aus, sich Wünsche zu erfüllen auch ganz ohne Förderung.
Aber soweit geht die christliche Nächstenliebe dann doch nicht.
brainDotExe meint
@Tt
Nein, das Ziel ist explizit ohne Berücksichtigung von „Bedürftigen“ benannt.
Für den CO2 Ausstoß ist es nämlich egal, ob das Elektroauto von einer jungen Familie, Single oder reichen Haushalt angeschafft und gefahren wird.
Es ist dem Ziel nämlich nicht geholfen, wenn der Single oder reichen Haushalt dann halt eben doch einen Verbrenner kauft, weil er keine Förderung erhält.
@MichaelEV
Deine Ansicht. Teile ich halt nicht. Für mich handelt die von mir gewählte Partei aktuell zufriedenstellend.
Tt07 meint
(Wieder) Falsch Hirn, es geht darum die Mehrheit mit bezahlbaren EV zu versorgen…und gibt MEHR junge Familien die eine Förderung benötigen als Single. Der gut verdienende Single mit WB und PV wird sicherlich auch ohne Förderung ein EV kaufen….das Geld lieber dem Familien geben.
brainDotExe meint
Wieder falsch Tt. Es geht ausschließlich darum mehr BEVs auf die Straße zu bringen und nicht darum wer eine Förderung „benötigt“.
Ich, als gut verdienende Single mit WB und PV, hätte mir damals ohne Förderung kein BEV gekauft, sondern wieder einen Diesel.
Ich bezahle schon sehr viele Steuern, ist es zu viel verlangt, dafür auch etwas zurück zu bekommen?
LOL meint
unfassbar diese Regierung
man schafft es einfach nicht mehr einfache und effektive Hebel zu finden, die langfristig unsere Wirtschaft und Arbeitsplätze erhalten
R2D2 meint
Welche Regierung hatte denn jemals was gescheites für das Land gemacht? Ich meine Adenauer, Genscher und Kohl… danach kam nur saure Gurken Zeit.
Haubentaucher meint
Letzendlich eine Subvention der Autoindustrie und obendrauf geht ein großer Teil des Steuergeldes ins Ausland. Im Gegenzug wird beim D-ticket um jeden Cent gefeilscht. Wer CxU wählt dem ist nicht mehr zu helfen.
LOL meint
du weist schon, dass die SPD auch daran beteiligt war und für so einigen Unfug in dem Gesetz verantwortlich sein dürfte?
Die Frage wen man beim nächsten mal überhaupt noch wählen soll, dürften sich mittlerweile viele stellen und mehr als jeder 4. hat sich schon anderweitig umgesehen
Haubentaucher meint
Du hast Recht, die SPD ist ja inzwischen völlig LOST und kann weg. Es ist nur bedenklihc, dass nicht mehr viel übrigbleibt.
mipu meint
Hm, bin ich blind, oder gibt es keine Info dazu, ob man bei der Förderung auf europäische Hersteller eingeschränkt ist oder ob man theoretisch auch China-Mobile einbringen kann. Wie ist es mit europäischen Herstellern, die in China bauen lassen (z.B. Smart) oder Chinesen, die in Europa fertigen (z.B. bei Magna)?
Stefan meint
Es gibt keine Einschränkungen
LOL meint
wie schlau wir in Deutschland wieder sind, unfassbar …
wahrscheinlich weil unsere „deutschen“ Autos noch nicht mal alle in Deutschland geschweige denn in der EU gebaut werden. Besonders die günstigeren.
brainDotExe meint
„wie schlau wir in Deutschland wieder sind“
Du kannst nicht einfach sagen nur Autos die in Deutschland gebaut wurden sind förderfähig. Da haut dir die EU kräftig auf die Finger.
„wahrscheinlich weil unsere „deutschen“ Autos noch nicht mal alle in Deutschland geschweige denn in der EU gebaut werden. Besonders die günstigeren.“
Machen wir doch einfach mal den Faktencheck.
Von den Top 10 der BEV Neuzulassungen in Deutschland in 2025 sind 6 Made in Germany bzw. 8 Made in EU.
Platz 9 ist Made in China und Platz 8 Made in Germany und China.
MrBlueEyes meint
Was eine Farce… 🙄
Irgendwas von „„Wir wollen mit diesem Förderprogramm etwas für die Umwelt tun,..“ palavern, dann aber PlugIn-Hybride und Range-Extender zulassen…
Diese Regierung ist ein Totalausfall…
Tt07 meint
volle Zustimmung mit einer kleinen Korrektur: diese (CDU-)Regierung ist ein Totalausfall
Besser-BEV-Wisser meint
Selten war eine Förderung so überflüssig…
Wenn ich meine Kollegen und Bekannte so höre schrecken die öffentlichen Ad-Hoc Ladepreise und der Tarifdschungel viele ab. Da muss man ran!
Das muss funktionieren wie an der Tankstelle. (Was ich persönlich Blöd finde, aber für sehr viele einfach den Umstieg erleichtert.)
brainDotExe meint
Das nennt sich selektive Wahrnehmung. Wenn ich wiederum meine Kollegen und Bekannten so höre, ist es eher Misstrauen in die Haltbarkeit der Akkus sowie hohen Anschaffungspreise (auch als Gebrauchtwagen).
Laden ist da eher kein Problem, die meisten haben schon eine Wallbox zu Hause.
M. meint
Einerseits Akku-Märchen glauben, aber eine Wallbox zu Hause?
Du kennst komische Leute.
brainDotExe meint
Die Wallbox gab’s halt kostenlos mit der 2021er Förderung, hat hier in der Straße jeder Zweite mitgenommen.
LOL meint
die warten immer noch auf die versprochenen Wunderakkus .. gibt ja schon wieder einen neuen, der das blaue vom Himmel verspricht
brainDotExe meint
Ne, die warten auf günstige Gebrauchtwagen. Da ist dann die (unbegründete) Skepsis gegenüber dem Akku nicht mehr so relevant, weil es nicht mehr so viel kostet.
MichaelEV meint
Preise können ja nicht das Thema sein, wenn die 3000€ nicht ausschlaggebend sind.
Ansonsten können ja die Autohersteller für Transparenz (und ggf. bessere Preise) sorgen, in dem sie den Neukunden eine Ladekarte mit dauerhaft attraktiven Konditionen mitgeben.