Mit dem Jaecoo 7 SHS startet der chinesische Anbieter Omoda & Jaecoo Deutschland ab einem Preis von 36.900 Euro mit dem ersten Modell den Verkauf auf dem hiesigen Markt. Die Tochter-Marke der Chery Group setzt hierzulande auf einen schrittweisen Markteintritt, bei dem laut einer Mitteilung der kontrollierte Aufbau des Händlernetzes und eine enge Zusammenarbeit mit den Handelspartnern im Mittelpunkt stehen.
„Parallel dazu wurde bereits eine leistungsfähige After-Sales-Infrastruktur in Deutschland etabliert, um nicht nur den Vertrieb, sondern von Beginn an auch Servicequalität und Kundenzufriedenheit sicherzustellen“, heißt es. Ziel sei ein organisches Wachstum mit verlässlichen Prozessen, klaren Strukturen und einem Produkt, das sich in anderen europäischen Märkten bereits bewährt habe.
„Der Start unserer Aktivitäten in Deutschland ist für uns etwas ganz Besonderes. Aus großem Respekt vor diesem Markt haben wir bereits vor fast zehn Jahren mit dem Aufbau unseres Forschungs- und Entwicklungszentrums in Raunheim begonnen. Mit dem Jaecoo 7 SHS setzen wir nun den ersten Schritt im Vertrieb – mit einem Produkt, das sich in anderen Märkten bereits durch eine sehr starke Marktakzeptanz bewiesen hat und als Plug-in-Hybrid genau den aktuellen Nerv der deutschen Kunden trifft”, sagt Eric Zheng, Leiter des Deutschlandgeschäfts von Omoda & Jaecoo.
Der zuerst angebotene Jaecoo 7 SHS ist ein 4,5 Meter langes SUV mit Platz für fünf Personen und Plug-in-Hybridantrieb. Der Kofferraum fasst 340 Liter und ist erweiterbar auf 1.265 Liter. Eine zusätzliche Dachlast von 75 Kilogramm sowie die Möglichkeit, Anhänger bis zu 1.500 Kilogramm (gebremst) beziehungsweise 750 Kilogramm (ungebremst) bei separat angebrachter Anhängerkupplung zu ziehen, werden geboten.
Im Mittelpunkt des Jaecoo 7 SHS steht das von Chery entwickelte „Super-Hybrid“-System. „Ein Plug-in-Hybridkonzept, das bewährte Antriebskomponenten neu zusammensetzt und für eine besonders hohe Effizienz, Systemleistung und Alltagstauglichkeit sorgt“, so das Unternehmen. Dank des Systems könnten die Vorteile elektrischen Fahrens konsequent nutzbar gemacht werden, ohne die Reichweiten- und Langstreckentauglichkeit eines klassischen Verbrenners einzuschränken.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche „Inhalt entsperren“. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Das Super-Hybrid-System basiert auf einer integrierten Antriebseinheit aus drei zentralen Komponenten: dem für den Hybridbetrieb entwickelten 1,5-Liter-TGDI-Benzinmotor, einem Elektromotor für den Antrieb sowie einem Hybrid-DHT-Getriebe. Ergänzt wird das System durch ein Batteriepaket mit 18,3 kWh Kapazität und einen zusätzlichen E-Motor. Geladen wird das Akkupack serienmäßig mit bis zu 40 kW an der Schnellladesäule (30 bis 80 % in rund 20 Minuten) oder mit 6,6 kW AC, wodurch derselbe Ladebereich in etwa 100 Minuten erreicht wird.
Der 1,5-Liter-TGDI-Benzinmotor leistet 105 kW (143 PS) und stellt ein maximales Drehmoment von 215 Nm bereit. Die Elektromaschine für den Antrieb liefert 150 kW (204 PS) und 310 Nm Drehmoment und übernimmt in den meisten Fahrsituationen den Vortrieb der Vorderräder. Eine zweite E-Maschine fungiert als Generator und rekuperiert Bremsenergie oder erzeugt elektrische Energie für Batterie und Antrieb.
In der Summe erreicht das System eine Systemleistung von 205 kW/279 PS. Von 0 auf 100 km/h geht es in 8,5 Sekunden, maximal sind 180 km/h möglich. Rein elektrisch können nach WLTP-Norm bis zu 90 Kilometer zurückgelegt werden. Der offizielle Benzinverbrauch wird angegeben mit kombiniert 2,4 l Benzin/100 km, der Stromverbrauch mit 15,1 kWh/100 km und die CO2-Emission mit 54 g/km.










Justin Case meint
„WLTP-Norm 90km“ elektrische Reichweite. Qualifiziert sich die Schrankwand damit für eine E-Auto-Förderung aus dem Klima- und Transformationsfond?