Kia plant laut einem Bericht ein neues besonders herausragendes Fahrzeug als Orientierungspunkt für Design und Technologie. Einen ersten Ausblick auf das „Halo“-Car gab AutoExpress zufolge bereits das Ende vergangenen Jahres präsentierte Meta Turismo Concept. Die digitale Studie wurde zunächst ohne große Einordnung präsentiert. Nach den Worten von Jochen Paesen, dem neuen Leiter des Advanced Design bei Kia, könnte es sich um eine Vorschau auf ein kommendes vollelektrisches Flaggschiffmodell handeln.
Auf die Frage, ob Kia für ein solches Fahrzeug bereit sei, erklärte Paesen gegenüber AutoExpress, man halte den Zeitpunkt für richtig. „Wir denken, es ist der richtige Zeitpunkt, diese Ideen voranzutreiben, sie zu erforschen, mit ihnen zu arbeiten und die Antworten zu finden, nach denen wir suchen.“ Das Konzept sei dabei nicht die einzige Lösung, sondern Teil eines größeren Suchprozesses.
Der Meta Turismo sei ursprünglich eine interne Studie gewesen, die ihren Weg an die Öffentlichkeit gefunden habe. Ziel sei es gewesen, zu untersuchen, wie sich ein emotionaleres Fahrzeug gestalten lasse, ohne die Kernwerte der Marke zu verlieren. Dabei spiele auch die Frage eine Rolle, wie sich Begeisterung in einer zunehmend digitalen Welt definieren lasse.
Paesen beschreibt das Konzept als ein Zusammenspiel von Gegensätzen. Es könne, je nach Stimmung, als leistungsorientierte Maschine verstanden werden, richte sich aber zugleich an eine Generation, die mit digitalen Welten aufgewachsen ist. Dieses Prinzip der „vereinten Gegensätze“ sei ein wichtiges Werkzeug für die Designarbeit.
Inhaltlich beschäftige sich das Konzept mit einer emotionaleren Formensprache und mit Fahrzeugtypen, die Kia bislang nicht im Portfolio hat. Gleichzeitig werde der Einsatz von Technologie hinterfragt. „Weniger Bildschirme, ein reichhaltigeres Erlebnis“, so Paesen.
Namensseitig hat sich Kia zwar die Bezeichnungen EV7 und EV8 schützen lassen, doch das neue Modell könnte auch außerhalb der bestehenden Nomenklatur positioniert werden. Möglich wäre zudem eine Rückkehr des Namens „Stinger“, schreibt AutoExpress.


Future meint
Früher hätte man so einen starken mutigen Entwurf von Mercedes oder BMW erwartet. Jochen Paesen war ja früher mal bei BMW. Vielleicht darf er bei Kia jetzt endlich zeigen, was er bei BMW nicht durfte.
Mary Schmitt meint
Hyundai versucht alles, um im höheren Preisbereich anzudocken. Das hatte ihnen 2021 und 2022 gut gefallen. Ist aber vorbei. Wer kauft schon vom eigenen Geld für 70k einen Koreaner?
Halber Akku meint
Stimmt. Wo es doch ab 46k einen Chinesen gibt. Stichwort Xpeng P7+
Mary Schmitt meint
Stimmt, da sind letztes Jahr glatt 155 laut KBA zugelassen worden.
Halber Akku meint
Du solltest dich besser informieren. Der P7+ wurde noch gar nicht in Deutschland verkauft. Start nach letzten Informationen im April 2026. Das ist schon ein ordentlicher Sprung zum P7 (mit 155 Zulassungen in 2025).
Future meint
Einfach eine Firma gründen und dann kaufen und nach 2 Jahren ist der Großteil bereits steuerlich abgeschrieben. Die meisten wissen das. Nur ein Drittel der Autokäufe in Deutschland sollen doch »privat« sein.
R2D2 meint
Eine Frage aus der Seitenlinie: Warum müssen diese Fahrzeuge wie Kampfjets aussehen?
Halber Akku meint
Weil sie Kampfjets sind. Man wird auf der Autobahn viel weniger von asozialen Rollbomben mit Lichthupe bedrängt.
M. meint
Sieht gut aus!
Nur bei der Praxistauglichkeit der Frontscheibe habe ich noch Zweifel.
Ansonsten gerne als Nachfolger des EV6 bringen. Oder als EV8, von mir aus.
100 kWh Batterie rein, Motorisierungen von 250 bis 350 PS, preislich nicht übertreiben, dann läuft das.
Halber Akku meint
Und ne ICCU bei welcher die aktuellen Schwachpunkte beseitigt sind. Das ist bei meinem aktuellen Fahrzeug das einzige, was mich etwas nervt, auch wenn es mi bisher nicht erwischt hat. Ansonsten holt mich der Entwurf von KIA auch ab. Die haben wenigstens den Mut, mal was anderes als den üblichen Einheitsbrei zu machen.