Europcar weitet sein Transporter-Portfolio bundesweit aus, zunächst um das Modell Renault Master E-Tech elektrisch. „Perspektivisch“ will die Autovermietung das Angebot um zusätzliche Marken ergänzen. Damit elektrifiziert das Unternehmen seine Flotte nun auch im Van-Bereich.
„Unternehmen können so ihre Nachhaltigkeitsziele schneller erreichen, ohne auf Flexibilität oder Wirtschaftlichkeit zu verzichten“, heißt es. Insbesondere Geschäftskunden profitierten.
„Die Zukunft fährt elektrisch, auch im Lieferverkehr. Deshalb haben wir bei Europcar ab sofort auch vollelektrische Auslieferungsfahrzeuge im Angebot. Die neuen Renault-Vans unterstützen unsere Kundinnen und Kunden dabei, ihre eigenen Emissionswerte zu reduzieren. Gleichzeitig profitieren sie davon, dass sie keine hohen Anschaffungskosten haben und sich nicht an die Fahrzeuge binden müssen“, sagt Timm Burmeister, Commercial Director bei der Europcar Mobility Group Germany.
Die Fahrzeuge eigneten sich für den täglichen Einsatz im Stadt- und Regionalverkehr, da sie eine Reichweite von über 400 Kilometern und über 1000 Kilogramm Nutzlast haben. Die Wagen verfügen außerdem über ein Laderaumschutz-Paket: Das bedeutet, der Laderaum ist komplett mit Holz verkleidet und es sind Ösen zur Befestigung der Ladung vorhanden. Außerdem gibt es eine Einparkhilfe und eine Rückfahrkamera.
„Am Europcar-Standort in Dortmund wurden direkt zwanzig der E-Vans für ein ganzes Jahr an Neukunden vermietet“, berichtet das Unternehmen. „Das zeigt: Die Fahrzeuge kommen gut an. Durch den Einsatz der vollelektrischen Transporter können Kundinnen und Kunden ihre CO₂-Emissionen im Lieferverkehr deutlich senken und gleichzeitig in lärmsensiblen Bereichen auch nachts ausliefern. Insbesondere in Branchen mit regelmäßigem Transportbedarf, etwa im Einzelhandel, in der Gastronomie oder im Handwerk zeigt sich, wie Elektromobilität ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll einsetzbar ist.“
„Elektromobilität soll alltagstauglich, wirtschaftlich und einfach nutzbar sein. Genau dafür sind die elektrischen Renault-Vans gedacht. Sie ermöglichen es, emissionsarme Lieferprozesse sofort umzusetzen und gleichzeitig E-Antriebe für individuelle Fälle zu testen. Mit unseren flexiblen Mietoptionen sorgen wir dafür, dass der Einstieg so einfach wie möglich ist. Und bei Fragen stehen unsere geschulten Teams jederzeit bereit“, wirbt Christopher Alting, Director Fleet bei Europcar Deutschland.
Mit der Erweiterung des E-Van-Portfolios unterstütze man nicht nur die wachsenden ESG-Ziele (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) vieler Unternehmen, sondern stärke auch deren Arbeitgeber- und Kundenmarke, erklärt der Vermieter. „Denn nachhaltige Lieferprozesse werden zunehmend zum Wettbewerbsvorteil. Geschäftskunden haben bevorzugten Zugriff auf das E-Transporter-Angebot von Europcar. Sie können die Fahrzeuge ganz nach ihrem Bedarf buchen. Außerdem müssen sie keine hohen Anfangsinvestitionen tätigen und sich nicht langfristig.“

R2D2 meint
Diese Kisten werden üblicherweise mit ca. 75 kWh Akkus angeboten….
Das ist ganz nice für den örtlichen Bioladen, der im Umkreis von 30 KM ausliefert, oder für den Heizungsbauer der wirklich nur standardisierte Aufträge hat.
fun fact, bei Ford Kögler kostet so ne elektro Kiste 56.000 Euro netto… bei Iveco bekomme ich einen 170 PS Diesel mit Automatik und Vollausstattung für 39.000 Euro netto….
also selbst wenn ich bio deutsch umsichtig und hardcore nachhaltig sein sollte, lege ich mal eben 20K extra auf den Tisch und hab nicht mal einen Drittel an echter Leistung. Denn der Iveco kann noch 3,5t ziehen, der Umweltretter mit Akku gar nichts.
M. meint
Hab bei meinem Heizungsbauer noch keinen Anhänger gesehen.
Man wird also nicht mal auf die elektr. Angebote ausweichen müssen, die eine Anhängelast haben.
Das Problem mit deiner Kritik ist, dass du beim Moment des Erwerbs aufgehört hast zu rechnen.
Du hast keine Treibstoffkosten berücksichtigt, keine Wartungskosten, und keine Nichtverfügbarkeit wegen Wartung. Die Reichweite legst du wider die Fakten auf 30 km Radius fest.
Das nennt man Populismus. Sonst ist das nichts. Auf „bio deutsch“ und „Umweltretter“ brauche ich da nicht mal einzugehen.