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Wallbox-Test zeigt Qualitätsunterschiede im solaren Elektroauto-Laden

16.02.2026 in Aufladen & Tanken von Thomas Langenbucher | 8 Kommentare

VW-Wallbox

Bild: VW (Symbolbild)

Fünf Wallboxen wurden nach einem von der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin, dem Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE und dem ADAC neu entwickelten Testverfahren vermessen, analysiert und bewertet. Im Fokus des Systemvergleichs stand die Funktionalität des solaren Überschussladens.

Amperfied, Fronius, Kostal und SMA sowie ein namentlich nicht genannter Teilnehmer stellten sich dem ersten Wallboxtest. Die Ergebnisse überraschten selbst bei der kleinen Testgruppe: Die Unterschiede können sich über zehn Jahre auf bis zu 540 Euro addieren.

Die Tester sind sich einig: Wer über eine Solaranlage und ein Elektroauto verfügt, sollte auch eine Wallbox mit Überschussladefunktion nutzen. Dieser Betriebsmodus versteckt sich hinter den Bezeichnungen „Eco“, „Solar Pure“ oder auch „Laden mit PV-Überschuss“. Das Ziel dabei: Den Netzstrom zu minimieren und lediglich überschüssige Solarleistung an das E-Auto abzugeben. Über einen zusätzlichen Stromzähler am Netzanschluss ermitteln die Wallboxen innerhalb von Millisekunden die solare Überschussleistung. Somit können sie dynamisch auf Schwankungen der Solarstromerzeugung und der Last reagieren.

„Wie schnell und genau die Anpassung der Ladeleistung erfolgt, haben wir uns im Rahmen der Wallbox-Inspektion 2025 erstmalig angeschaut“, erläutert Nico Orth, Autor der Studie und Wissenschaftler an der HTW Berlin. Im Digital Grid Lab des Fraunhofer ISE wurden die Ladelösungen mit den Standardeinstellungen nach der Richtlinie zur Charakterisierung von unidirektionalem und solaren Laden für Elektrofahrzeuge geprüft. Elektroautos stehen nicht mehr am Wallbox-Teststand, da alle Prüflinge hier mit einem digitalen Zwilling getestet werden. Große Leistungen fließen dennoch, ganz wie in der Praxis.

„Insgesamt haben wir 80 Testzyklen durchgeführt“, berichtet Bernhard Wille-Haussmann, Projektleiter im Forschungsprojekt und hauptverantwortlich für die Messung. Die beiden schnellsten Geräte, Amperfied connect.solar mit dem PowerMeter 63 und der Fronius Wattpilot Flex Home 22 C6 mit dem Smart Meter IP, regeln demnach Änderungen in rund 9,2 Sekunden aus – Unterschiede sind nur im Bereich von Hundertstelsekunden messbar.

Eine langsamer regelnde Wallbox kann dennoch genau sein, das zeigt die Systemkombination aus eCharger, Sunny Home Manager 2 und Energy Meter von SMA. Die Ladeleistung wird auf 16 Watt genau eingestellt. Neben einer schnellen und präzisen Regelung bei Leistungen von bis zu 11 Kilowatt geraten die wenige Watt großen Stand-by-Verluste dabei fast in Vergessenheit. Allerdings befinden sich die Wallboxen mehr als 8000 Stunden im Jahr im sogenannten Bereitschaftsbetrieb. Die Stand-by-Leistung hat somit einen entscheidenden Einfluss auf die Gesamtperformance. Hier ist mit 3,2 Watt der Kostal Enector AC in Kombination mit dem Smart Energy Meter G2 die sparsamste Lösung.

Wallbox-Performance-Index macht solares Laden vergleichbar

Die klassischen Labortests der Prüfrichtlinie wurden um dynamische Anwendungstests ergänzt. Damit konnten die Forscher eigenen Angaben zufolge ein sehr genaues Bild von den Wallboxen entwerfen. Das entwickelte Simulationsmodell mit dem neuen Wallbox-Performance-Index der HTW Berlin erlaube ohne aufwendige Langzeitmessungen eine Bewertung unter realitätsnahen Bedingungen. „Hierfür tritt der Prüfling virtuell gegen eine ideale, verlustfreie Wallbox mit einer 10-Kilowatt-Photovoltaikanlage an“, erklärt Joseph Bergner, Erstautor der Studie und Doktorand an der HTW Berlin.

470 Euro jährlich kann ein Pendler unter Idealbedingungen gegenüber einer Wallbox, die ausschließlich Strom aus dem Netz bezieht sparen, so die Studienautoren. Dies zeige: Solares Laden lohnt sich.

In der ersten Wallbox-Inspektion erreichen alle getesteten Geräte mehr als 83 Prozent der Einsparungen der idealen Wallbox. Testsieger ist die Wallbox Amperfied connect.solar mit 94,8 Prozent, dicht gefolgt vom Fronius Wattpilot Flex Home 22 C6 mit 94,4 Prozent. Den dritten Platz belegt der Enector AC von Kostal mit 92,7 Prozent. Zwischen dem Spitzenreiter und der ausschließlich dreiphasig ladenden Wallbox auf Platz fünf der Bewertung liegt eine jährliche Kostendifferenz von 54 Euro.

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Via: HTW Berlin
Tags: Kosten, Solar, Test, Wall BoxAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. R2D2 meint

    16.02.2026 um 18:52

    Ändert alles nichts an der Physik. Im Winter scheppert die Wärmepumpe bis zum umfallen, das BEV hat 30% Mehrverbrauch, aber EE oder gar PV niegt sich der Nulllinie… aber hey, toller Artikel. Wenn jetzt jemand auf die Idee kommt, wie man den Überschuss im Sommer über den Winter bringt, der ist Dschungelkönig.

    Antworten
    • M. meint

      17.02.2026 um 14:49

      Die Wärmepumpe scheppert? Vielleicht ist sie kaputt. Umfallen darf die natürlich nicht.

      Antworten
  2. David meint

    16.02.2026 um 14:55

    Im Grunde genommen greift dieser Test zu kurz. Denn in der Praxis treten nicht wenige Probleme auf, weil die Wallbox nur ein Baustein ist. Der Hausspeicher, der Wechselrichter und das Auto sind die drei anderen Bausteine und alle vier zusammen funktionieren nicht in jedem Fall so, wie man sich das wünscht. Die Knackpunkte sind meistens, die Bereitschaft des Fahrzeugs zu erhalten, wenn nicht geladen wird und der Umgang mit geringen Strömen. Ein Effizienzthema ist der Grundverbrauch des Fahrzeugs, wenn geladen wird. Da ist also noch viel zu tun.

    Antworten
    • Hans-Jörg Seidenbusch meint

      19.02.2026 um 14:43

      Bei der PCE Wallbox EV11.3 mit Gateway sind viele Wechselrichter in der Bibliothek https://oxomi.com/p/3000237/catalog/10573032 hinterlegt. Das Gateway muss sich im selben Netzwerk wie der Wechselrichter befinden, dann kommuniziert das Gateway direkt mit dem Wechselrichter und es ist kein zusätzlicher bidirektionaler Zähler im Verteiler mehr notwendig. https://oxomi.com/p/3000237/catalog/10573032
      Daher, mit dem Gateway Der App) kann über den Wechselrichter auch direkt der installierte Heimspeicher gesteuert werden – d.h. zum Beispiel, Heimspeicher bis 30%, ab dann alles ins Auto, usw.
      Für den Umgang mit geringen Strömen, gibt es dann noch die in der PCE Wallbox EV11.3 integrierte Phasenumschaltung von 3-phasig auf 1-phasig bei geringerer Leistung aus der PV. Aber unter 6A ist auch da Schluss, die Elektroautos holen sich dann einfach nichts mehr.
      Da aber nicht jeder ein Eigenheim mit PV-Anlage besitzt wird für viele Wallbox-User im urbanen Wohnbereich ein nicht unerheblicher Faktor das Stromtarifgesteuerte Laden mit flexiblen Stromtarifen sein, die hier ebenfalls schon integriert sind.

      Antworten
  3. Futureman meint

    16.02.2026 um 09:39

    Guter Test, der bewiesen hat, es ist ziemlich egal welche Wallbox, da alle das gewünschte Solarladen gut umsetzen. Abweichungen von 10% über das Jahr gesehen sind daher nicht so relevant, wie die Unterschiede bei der Anschaffung. Daher wäre ein Vergleich der Anschaffungskosten noch spannend gewesen.
    Dazu sollte jeder, der eine Wallbox mit Überschussladen haben will darauf achten, dass sie auch mit Börsenstrom arbeiten kann. Denn der ist für mindestens 3-4 Monate des Jahres noch wichtiger.

    Antworten
    • ID.4 statt Golf meint

      16.02.2026 um 11:56

      Die Funktion PV Überschussladen ist sehr wichtig. Leider kann es hier z.B. vorkommen, dass Hersteller der Wallbox mit Kompatibilität werben, diese dann aber nicht einhalten. Etwa bei einer Menekes Wallbox in Verbindung mit SMA Wechselrichter und Steuerung – hier erfährt man dann erst nach dem Kauf das die Software der Wallbox ein Update braucht welches es noch nicht gibt. Da hilft jetzt im Winter quasi nur nach draußen gucken und die AC Ladeleistung zu begrenzen um das ganze möglichst manuell zu optimieren.
      Dynamische Preise können helfen, im Sommer ist aber immer genug PV Strom am Wochenende und teilweise abends da, sowie die Reichweite des Autos insgesamt besser. Im Winter können diese aber teuer sein und man lädt in der Regel wenn es dunkel ist. Ist für mich kein Kaufkriterium.

      Antworten
      • Futureman meint

        16.02.2026 um 12:21

        Gerade im Winter ist Börsenstrom sehr wichtig, besonders zusammen mit variablen Netzentgelten. Da kann es schonmal sein, dass es günstigen Strom für 0,10€/kWh inkl. Abgaben gibt. Pro Ladevorgang macht das also schnell mal 5€ aus. Auf das Jahr macht das also ähnlich viel aus, wie Überschussladen. Kommt natürlich auf die Größe der PV-Anlage an.
        Insgesamt ist aber zu sagen, egal welche Wallbox, E-Auto fahren ist damit immer günstiger als Verbrenner :-)

        Antworten
      • Hans-Jörg Seidenbusch meint

        19.02.2026 um 14:23

        Bei der PCE Wallbox EV11.3 mit Gateway sind die SMA Wechselrichter in der Bibliothek https://oxomi.com/p/3000237/catalog/10573032 hinterlegt. Das Gateway muss sich im selben Netzwerk wie der Wechselrichter befinden, dann kommuniziert das Gateway direkt mit dem Wechselrichter und es ist kein zusätzlicher bidirektionaler Zähler im Verteiler mehr notwendig (vorausgesetzt der Wechselrichter-Zähler ist wie üblich verbaut). https://oxomi.com/p/3000237/catalog/10573032

        Übrigens – Stand-by-Leistung EV11.3 unter 3 Watt ;-)

        Antworten

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