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Nio meldet 100 Millionen Batteriewechsel, weitere Stationen geplant

16.02.2026 in Aufladen & Tanken, Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 23 Kommentare

NIO-Batteriewechselstation-1

Bild: Nio

Der chinesische Elektroautohersteller Nio hat einen neuen Meilenstein gemeldet: Der 100-millionste Batteriewechsel wurde in der Provinz Zhejiang durchgeführt. Das Unternehmen baut schon seit Längerem neben eigenen Ladestationen ein Netz an „Power Swaping Stations“ (PSS) zum vollautomatischen Tausch von E-Auto-Batterien auf. Mittlerweile gibt es auch einige Standorte in Europa.

Der Batteriewechsel dauert laut Nio im Schnitt drei Minuten. Insgesamt wurden nach Angaben des 2014 gegründeten Unternehmens über die Tauschvorgänge bislang 5,28 Milliarden Kilowattstunden Energie bereitgestellt. Im Vergleich zum herkömmlichen Laden von Elektroautos hätten die 100 Millionen Wechsel den Nutzern 83,41 Millionen Stunden erspart, durchschnittlich mehr als 88 Stunden pro Person. Gegenüber dem Tanken konventioneller Fahrzeuge summieren sich die Einsparungen bei den Energiekosten auf mehr als 26,3 Milliarden Renminbi (ca. 3,2 Mrd. Euro).

Der Batterietausch habe damit Zeit- und Kostenaufwand deutlich reduziert, so Nio. Zugleich verweist man auf Sicherheits- und Nachhaltigkeitsaspekte. Die Stationen überwachten und verwalteten die Batterien zentral, bei jedem Tausch werde eine Batteriezustandsprüfung durchgeführt. Im Vergleich zu Verbrennerfahrzeugen seien die CO₂-Emissionen um 4.169,5 Tonnen gesenkt worden – eine Menge, die in etwa der jährlichen Aufnahmeleistung von rund 167.000 Bäumen entspreche. Durch die Beteiligung am Stromnetz habe das Netzwerk zudem Lastverschiebungen von mehr als 740 Millionen Kilowattstunden unterstützt.

Man halte mehr als 2100 Patente im Bereich Lade- und Wechseltechnologien, darunter über 1500 speziell für den Batterietausch, erklärt Nio. Für dieses Jahr sei der Start der fünften Generation der Power-Swap-Stationen geplant. Zudem arbeite man daran, die Kompatibilität der Batteriewechsel-Technologie marken- und modellübergreifend auszuweiten.

Seit der ersten Station im Jahr 2018 hat Nio einer Mitteilung zufolge weltweit 3790 Power-Swap-Stationen errichtet. Entlang chinesischer Autobahnen entstanden 1020 Anlagen, auch für Nutzer der jungen Submarke für erschwinglichere Familien-Elektroautos Onvo. Für 2026 plant das Unternehmen den Bau von weiteren 1000 Stationen.

In Europa gibt es laut einem Sprecher aktuell 61 Batteriewechselstationen von Nio, in Deutschland 21. Zugang dazu haben Kunden, die die Batterie ihres E-Autos mieten. Nutzer von Fahrzeugen, bei denen die Batterie mitgekauft wurde, können ihr Akkupaket nicht tauschen lassen.

Nio betont, weiter in Lade- und Wechselinfrastruktur investieren, sein Energiegeschäft stärken und eine Grundlage für Profitabilität und langfristiges Wachstum seiner Energiedienstleistungen schaffen zu wollen.

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Via: Nio
Tags: Batteriewechsel-Station, ChinaUnternehmen: Nio
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. R2D2 meint

    16.02.2026 um 18:48

    Warum sollte ich beim Akku Tausch dabei sein, um Zeit zu sparen, dann den Wagen umparken um endlich aufs Klo zu können, oder den ach so wichtigen Kaffee zu trinken (hab ich erst mit dem E-Auto immer gehört… die 30 Jahre davor war das nie ein Thema)…? Und die Akku Miete ist ja auch irre, dafür bekommst wo anders ja ein ganzes BEV dafür..

    Antworten
    • Bert meint

      17.02.2026 um 09:41

      Kauf halt den Akku, zahle trotzdem weniger als bei nem Enyaq(vs el6 75kwh) und bekomme dennoch das viel bessere Auto… Das Akkumieten und swappen ist ein Angebot, keine Pflichtveranstaltung.

      Antworten
      • M. meint

        17.02.2026 um 14:39

        Welche Kriterien sind in deiner Welt ausschlaggebend für „besser“ oder „schlechter“?

        Antworten
  2. eBikerin meint

    16.02.2026 um 16:35

    Ich denke NIO hat in Europa das berühmte Top Little to Late Problem. Im Alltag bieten die Wechselstationen keinen echten Vorteil mehr. In meiner Stadt könnte ich mir aussuchen an welchen Supermarkt ich auf dem Heimweg vom Büro lade. Und wenn ich mal wieder nur HO mache kann ich mir den Supermarkt für den Wochenkauf raussuchen , ohne irgendwie einen Umweg zu fahren. Also warum sollte ich zur Wechselstation wenn ich beim Einkaufen nebenher lade? Und auf Fernreisen bringt das System auch nichts weil es viel zu wenige Stationen gibt, und das auch nur in 5 Ländern.

    Antworten
  3. David meint

    16.02.2026 um 14:28

    Die Schwierigkeit in Europa ist halt, die Vorteile des Akkuwechsel-Systems sind nicht wirklich nutzbar.

    In China buchst du dir auf dem Heimweg oder kurz vorher einen Slot in der Wechselstation, die an den Tangenten der Megacity auf dem Weg nach Hause liegt und hast dann einen frischen Akku, der wieder die ganze Woche hält und die Sache ist vielleicht tatsächlich in 5-7 Minuten erledigt.

    In Europa hat man meist zuhause eine Wallbox, wenn man einen Neuwagen in der Preisklasse fährt. Da kannst du die Wechselstationen nur auf großer Fahrt nutzen. Die liegen aber sehr verstreut und auch nicht direkt an der Autobahn. Vor allen Dingen aber liegen sich statistisch nicht so, dass bei etwa 10 % SoC auf deiner Langstrecke eine Wechselstation kommt. Und schon gar nicht rund um die Uhr.

    Abgesehen davon laden BEV immer schneller (es gibt da eine Ausnahme) und sind für immer mehr Reichweite gut. Das bedeutet, die Zeit spielt sowieso gegen die Wechselstation. Abgesehen davon, dass man sich die Zahlen auf dem europäischen und speziell deutschen Markt sicher nicht mehr lange anguckt. Das nur abseits der politischen Themen, die ebenfalls gegen einen Nio sprechen.

    Antworten
  4. M. meint

    16.02.2026 um 14:03

    …und die anderen Autobauer melden 23 Trillionen Ladevorgänge.
    Who cares?

    Antworten
  5. MrBlueEyes meint

    16.02.2026 um 12:24

    Verschwinden hier Kommentare? 🤔

    Antworten
    • eBikerin meint

      16.02.2026 um 12:52

      Sieht so aus.

      Antworten
    • Future meint

      16.02.2026 um 13:16

      Wer gegen Regeln verstößt, der verschwindet. Das war hier aber immer schon so.

      Antworten
    • Mäx meint

      16.02.2026 um 13:19

      Jop, weil hier der bekannte Troll Dieseld…. Kommentare unter z.B. meinem Namen veröffentlicht.

      Antworten
      • Future meint

        16.02.2026 um 13:24

        Der Dieter war das also bei dir?
        Vielleicht war es auch bei mir. Die Fabrik muss ja laufen.

        Antworten
      • MrBlueEyes meint

        16.02.2026 um 19:57

        Ah ok, danke für die Erklärung 👍🏻

        Antworten
  6. Martin meint

    16.02.2026 um 11:49

    Da es in diesem Artikel um Batterien geht, setze ich hier meine allgemeine Frage zum Thema Batterien: Ist es richtig, dass die LFP-Batterien nicht zwingend in dem Korridor 20-90 geladen werden müssen, sondern die ganze Breite von Null bis Hundert nutzen können, ohne Substanzverluste zu erleiden? Ich las das mehr als nur einmal … Wenn dem so ist, dann ist der Vorteil der LFP-Batterien doch uneingeschränkt, also nicht nur in Bezug auf die Kosten. Die geringere Energiedichte würde durch den höheren Korridor doch mehr als ausgeglichen …
    Danke für die Antwort.

    Antworten
    • Mäx meint

      16.02.2026 um 12:14

      So gut wie alle LFP Arten haben eine höhere Lebensdauererwartung.
      Beispiel:
      NMC auf 1.000 Zyklen ausgelegt
      > 300km Reichweite pro Vollzyklus
      > 300.000km „Lebenserwartung“ also 75% Restkapazität
      LFP hat meist 2.000 bis 6.000 Zyklen Lebensdauer
      > 300km Reichweite pro Vollzkylus
      > 600.000km bis 1.800.000 bis 75% Restkapazität

      Jetzt kann man das ganze positiv beeinflussen in dem man den Akku optimal zwischen 20-80% hält, voll oder leer nicht lange stehen lassen usw.
      Diese Mechanismen wirken bei LFP und NMC ähnlich.
      Aber bei LFP ist es nicht ganz so entscheidend, weil man von einer höheren Basis an Lebensdauererwartung kommt.

      Dazu benötigt ein LFP Pack für die richtige Einschätzung des SOC öfter eine Vollladung auf 100% als ein NMC Pack (die Spannungskurve ist hier der Grund für).

      Also ja, das LFP Pack hat schon Vorteile, weil es prinzipiell eher länger hält und auf „Falschbehandlung“ etwas weniger empfindlich reagiert.
      Dennoch reagiert auch das LFP Pack auf solche Behandlungen negativ.

      Antworten
  7. eBikerin meint

    16.02.2026 um 11:38

    „Die Batteriemiete, um die SwapStations überhaupt nutzen zu können, ist meines Erachtens einfach zu hoch“
    Sehe ich auch so, vor allem da der Nutzen in Europa doch realtiv übersichtlich ist.

    Antworten
    • Future meint

      16.02.2026 um 13:20

      Ja, in Europa gibt es genug öffentliche Ladesäulen. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass die ebentuelle Reperatur eines Akkus beim Nio einfacher und viel schneller geht als bei anderen Herstellern. Der Akku ist ja in 2 Minuten ausgebaut, während das sonst viele Stunden dauert. Vielleicht ist das ein Vorteil.

      Antworten
      • eBikerin meint

        16.02.2026 um 13:39

        Naja kann ein Vorteil sein, aber so wie es aussieht wollen auch diesen Vorteil kaum Leute nutzen. NIO ist in Europa eigentlich nicht existent – und ich glaube einfach mal was in einem der verschwundenen Post stand dass NIO auch in China nicht wirklich Marktanteile besitzt-

        Antworten
        • Future meint

          16.02.2026 um 16:56

          Vor ein paar Tagen konnten wir lesen, dass Nio tatsächlich ein erstes profitables Quartal geschafft hat. Das hat uns alle überrascht.
          Mit Kris Tomasson und Marius Holletzek sind jetzt auch 2 sehr gute Markenstrategen an der Spitze von Nio. Den beiden traue ich sehr viel zu und sie sollen auch sehr gut zusammenarbeiten.

      • M. meint

        16.02.2026 um 15:24

        Dass ist sicher der Fall – aber nicht in der Wechselstation, weil man dort ja den Akku aus dem System holen muss. Das System ist nicht als Werkstatt gedacht, sondern die Akkus sollen im System gehalten und vermietet werden.

        Auf der anderen Seite glaube ich nicht, dass Mietakkus aus dem System genommen werden, solange die überhaupt noch Strom speichern können.
        Wenn dir die Restkapazität nicht mehr reicht, tauschst du halt wieder, und bekommst vielleicht einen besseren.
        Die Sache ist ja: ein ausgetauschter Akku muss ersetzt werden, was Nio Geld kostet. Einer, der im System bleibt, bringt ohne weitere Kosten Batteriemiete ein.

        Antworten
        • Future meint

          16.02.2026 um 17:03

          Wer den Akku mitgekauft hat, wird sich vielleicht freuen, wenn der Austausch eines Moduls schneller machbar ist. Die Reparierbarkeit der Module ist bei vielen Herstellern kompliziert und teuer. Teilweise ist es wohl gar nicht mehr möglich, wenn der Akku in die Karosseriestruktur integriert ist. Beim Nio geht der dagegen schnell raus.

        • M. meint

          16.02.2026 um 21:10

          Selten offene Tesla-Kritik – die hatten diese hochintegrierte (und eingeschäumte) Batterie ja als erste – das Problem hat von den Fans noch kaum mal jemand erkannt.
          Dann wird man wohl darauf vertrauen müssen, was die OEMs sagen: dass Defekte an den Zellen seltener sind als an der Peripherie.
          (und die wechselt man bei einem Nio auch nicht schneller)
          Das wird man in 8 bis 12 Jahren genauer wissen.

        • Future meint

          18.02.2026 um 21:53

          Akkuwechsel der Modulwechsel wegen Defekten kommen seltener vor als gedacht, aber es passiert. Der große Rückruf bei Mercedes ist ein aktuelles Beispiel dafür. Für den Wechsel plant Mercedes jeweils 8 Werkstattstunden ein – beim Nio wären es ein paar Minuten.

        • M. meint

          23.02.2026 um 16:53

          Geht wie gesagt am Thema vorbei, weil die Wechselstationen nicht dafür da sind, defekte Akkus zu tauschen. Die sind nach dem Tausch weiterhin im System, und dann gibt es eben 2 Möglichkeiten:

          1) Nio entnimmt sie manuell, dann kostet auch das Geld, das unterm Strich nur von den Kunden kommen kann,
          2) Nio lässt den Akku im System, solange das sicherheitstechnisch zu verantworten ist, denn jeder Akku, der vermietet wird, spült Geld in die tiefroten Kassen, nicht nur die mit gutem SoH.

          Erst, wenn wegen so einem Akku die ganze Wechselstatiom abzubrennen droht (oder der Akku komplett defekt ist, aber z.B. ist 60% SoH ja nicht komplett defekt, sondern nur zu 40%), wird man ihn vernünftigerweise manuell entnehmen. Mit großem Aufwand, weil an der Wechselstation ja kein regulärer Kundendienst mit dem kompletten technischen und logistischen Rüstzeug bereitsteht, das muss alles erstmal dorthin, inkl. Ersatzbatterie.

          Und, wie auch schon gesagt: die häufigeren Defekte finden bei anderen Komponenten statt, die auch bei Nio getauscht werden wie überall sonst auch.
          Wer sich das alles jetzt als Anreiz sieht, trotzdem einen zu fahren, soll’s machen.

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