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IG Metall zeigt deutschen Tesla-Werksleiter wegen übler Nachrede an

18.02.2026 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 110 Kommentare

Tesla-Gigafactory-Berlin-1

Bild: Tesla

Im Streit um eine angeblich heimlich aufgezeichnete Betriebsratssitzung im deutschen Werk des US-Elektroautobauers Tesla verschärft sich die Auseinandersetzung zwischen dem Unternehmen und IG Metall. Die Gewerkschaft teilte mit, sie habe Strafanzeige gegen Teslas Werksleiter André Thierig wegen übler Nachrede gestellt. Zudem beantragte sie beim Arbeitsgericht Frankfurt (Oder) eine einstweilige Verfügung, um dem Tesla-Manager die Verbreitung aus ihrer Sicht falscher Behauptungen zu untersagen. Darüber hinaus bereitet die IG Metall eine Klage wegen Behinderung von Gewerkschaftsarbeit vor.

Tesla und Thierig ließen eine kurzfristige Anfrage des Handelsblatts unbeantwortet. Hintergrund des Konflikts sind Vorwürfe gegen ein Mitglied der IG Metall, das am 10. Februar auf Einladung gewerkschaftlich organisierter Betriebsräte an einer Sitzung teilgenommen hatte. Nach Darstellung des Unternehmens soll der Gewerkschafter versucht haben, das Treffen heimlich mit seinem Laptop aufzuzeichnen.

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) ermittelt unter anderem wegen des unbefugten Aufnehmens, Abhörens, Verwendens oder des Veröffentlichens von Gesprächen anderer. Im Fall einer Verurteilung drohen eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren.

Dem Handelsblatt liegt eine interne Stellungnahme des Betriebsrats vor, der den Vorfall gemeldet hatte. Er schildert, er habe neben dem IG-Metall-Vertreter gesessen und sei misstrauisch geworden, als dieser eine Frage ungewohnt vehement gestellt habe. Aus Neugier habe er auf dessen Laptop-Bildschirm geschaut und ein aktives Mikrofonsymbol sowie WhatsApp im Hintergrund bemerkt. Auf seine Nachfrage habe der Gewerkschafter geantwortet: „Oh, sorry, war keine Absicht! Muss ich vergessen haben!“

IG Metall: „Wie ein abgekartetes Spiel“

Die IG Metall weist diese Darstellung zurück und spricht von einem inszenierten Vorgehen. In einer Mitteilung heißt es, ein Betriebsrat der Arbeitgeberfraktion habe plötzlich behauptet, ihr Kollege zeichne die Sitzung auf. Der weitere Ablauf sei den Gewerkschaftern „wie ein abgekartetes Spiel“ erschienen. Die Betriebsratsvorsitzende habe dem Betroffenen keine Gelegenheit gegeben, die Vorwürfe zu entkräften, stattdessen die Sitzung unterbrochen, den Werkschutz und später die Polizei gerufen. Der Laptop sei zur Klärung der Vorwürfe beschlagnahmt worden.

Nach der Zeugenbefragung habe ein Tesla-Mitarbeiter vor dem Werk gewartet und den Gewerkschafter fotografiert. Wenige Stunden später informierte Werksleiter André Thierig die Belegschaft per E-Mail über den Vorfall. Darin schrieb er: „Als Arbeitgeber ist es unsere Pflicht, dafür Sorge zu tragen, dass Recht und Ordnung in der Gigafactory eingehalten werden. Dieser Pflicht kommen wir konsequent nach.“

Der meldende Betriebsrat weist wiederum den Vorwurf zurück, von außen gesteuert zu sein. Er lasse sich nicht „von Außenstehenden leiten“ und sei keine „Marionette von denen, die mit Euch nichts zu tun haben“. Zugleich versicherte er, der Ablauf habe sich so ereignet, wie von ihm geschildert. Die IG Metall erklärte, der betroffene Gewerkschafter habe den Ermittlungsbehörden über seine Anwälte angeboten, den Laptop mithilfe seines Passworts zu öffnen, um die Vorwürfe noch vor den für Anfang März geplanten Betriebsratswahlen auszuräumen. Ob die Staatsanwaltschaft darauf eingeht, ist offen.

Die Auseinandersetzung fällt in eine Phase vor der Neuwahl des Betriebsrats. Bei der Wahl 2024 stellte die IG Metall zwar die größte Gruppe, die Sitzmehrheit ging jedoch an nicht gewerkschaftlich organisierte Vertreter. Anfang März wählen 10.703 Beschäftigte einen neuen Betriebsrat für Teslas einzige Fabrik in Europa. Nach Ansicht Thierigs hat das Ergebnis Einfluss auf künftige Investitionen. Er sagte, er könne sich „persönlich nicht vorstellen, dass die Entscheidungsträger in den USA den Ausbau der Fabrik weiter vorantreiben, wenn die Wahl mehrheitlich Richtung IG Metall ausfällt“.

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Tags: IG MetallUnternehmen: Tesla
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Citystromerer meint

    18.02.2026 um 18:59

    Ich war neugierig und habe mal die KI gefragt: in welcher Gewerkschaft sind die Mitarbeiter der IG Metall ggf. organisiert?
    Die KI meint, bei Ver.di.
    Dann hat sie mir erklärt, dass die Entlohnung nach Tarifvertrag Verdi geringer ausfällt als sie bei der IG Metall. Paradox.
    Jetzt stelle ich mir vor wie Ver.di ihre Mitarbeiter mit Fahnen vor der IG Metall-Zentrale laufen lässt, um den anstehenden Tarifverhandlungen Nachdruck zu verleihen.

    Antworten
    • M. meint

      18.02.2026 um 21:26

      Ob die Ver.di Mitarbeiter zahlreich frei bekommen, um nach Grünheide zu fahren?
      Ich habe da Zweifel. Aber die bei Ver.di bekommen wahrscheinlich wirklich weniger als die bei der IGM.
      Besserer Zeitvertreib: zeig das mal Thorsten. Der glaubt immer alles, was die KI sagt. Vielleicht merkt er was.

      Antworten
    • eBikerin meint

      19.02.2026 um 08:22

      „Dann hat sie mir erklärt, dass die Entlohnung nach Tarifvertrag Verdi geringer ausfällt als sie bei der IG Metall. Paradox.“
      Nein Verdi und IG Metall sind in unterschiedliche Branchen aufgeteilt.
      Verdi sehr stark im Dienstleistungsbereich. Das man im Dienstleistungsbereich weniger verdient sollte bekannt sein. Und da Gewerkschaften nun mal eine Dienstleistung stellen sind die da organisiert. Übrigens gibt es nicht einen Tarifvertrag – sondern eine Vielzahl die sich nach Branchen richtet.

      Antworten
  2. R2D2 meint

    18.02.2026 um 16:47

    Wenn ich Tesla wäre, würde ich den Laden zu machen und in Polen neu bauen. Oder in Ungarn. Diese Gewerkschaften waren nach dem Krieg super wichtig um das Land vorwärts zu bringen. Die letzten 25 Jahre jedoch ist deren Aufgabe das Land und die Sinnhaftigkeit hier zu produzieren kaputt zu machen.

    Antworten
    • Future meint

      18.02.2026 um 18:05

      Ich bin mir auch nicht sicher ob die Gewerkschaften nun die Deindustrialisierung fördern oder verhindern wollen oder beides.
      Allerdings ist es nicht nur die IGM. Was Verdi alles veranstaltet, kann man auch kritisieren. Und die Lokführer und Piloten sind ja auch alle sehr gut organisiert …

      Antworten
      • R2D2 meint

        18.02.2026 um 18:39

        Es fällt auf die ausgerechnet die streiken die die sichersten Jobs haben und fürstlich bezahlt werden. Dafür gibt es eigentlich nur ein Wort. Das beginnt mit a und endet mit sozial. Der normalo reibt sich die Augen und sucht das Weite.

        Antworten
        • Future meint

          19.02.2026 um 09:06

          Es geht eben immer um Macht. Das ist bei den Gewerkschaften nicht anders als in der Politik. Wer das meiste Geld hat, hat meistens die Macht auf seiner Seite. Bei Cockpit kommt beispielsweise noch der besondere ausgeprägte Corpsgeist dazu.

        • Tinto meint

          20.02.2026 um 22:25

          R2D2, das Gegenteil ist der Fall. Die Starken setzen sich für die Schwachen ein, das nennt man Solidargemeinschaft und das ist zutiefst sozial. Auch der Beitrag von 1% ist gerecht, so dass sich auch Geringverdiener die Mitgliedschaft leisten können. Und bei Krankheit; Jobverlust oder sonstigen Engpässen wird der Beitrag reduziert oder auch ganz ausgesetzt und trotzdem bleiben die umfangreichen Leistungen wie Anwalt für Arbeitsrecht etc. bestehen. Es gibt nicht nur Spitzenverdiener im Tarifgebiet, die meisten sind in den unteren Lohngruppen und profitieren beim Tarifabschluss viel mehr von Pauschalbeträgen und Einmalzahlungen. Das ist bei Verhandlungen meistens der größte Streitpunkt, und nicht die Prozente für höhere Gehaltsstufen. Keiner wird gezwungen den Betrieb zu bestreiken, aber zb. bei Aussperrungen sind alle betroffen, die Mitarbeiter stehen ohne Lohn da und bekommen in der Zeit dann Geld von der Gewerkschaft damit sie ihre Familien noch ernähren können. Selbstverständlich hat eine starke Gewerkschaft auch Macht, aber die braucht sie auch um Verbesserungen für die Arbeitnehmner zu erwirken. Freiwillig würde das kein Arbeitgeber machen. Deshalb haben wir ja die Diskussion hier, Elon ist Hunderfacher Milliardär, aber seinen Arbeitern in der Produktion wird sogar ihr Überstunden und Freizeitkonto gestrichen. DAS ist asozial!

    • Citystromerer meint

      18.02.2026 um 19:12

      Ungarn wäre tatsächlich interessant. Besonders stechen die sehr geringen Steuersätze im europäischen Vergleich heraus. Für Firmen, die am Ende des Jahres Geld verdient haben, relevant.

      Antworten
  3. Tinto meint

    18.02.2026 um 14:05

    Schweden hat Tesla in den vergangenen Jahren das dortige flächendeckend akzeptierte Tarifmodell abgelehnt und quasi ein ganzes Land herausgefordert.
    Das passt zum bisherigen Auftreten des Firmenchefs, der zumindest in den USA deutlich eine politische Agenda verfolgt. Mir bereitet es Sorgen, wenn solche Personen nicht nur ihre Firmen führen, sondern gleichzeitig das gesellschaftliche und politische Umfeld zu ihren Gunsten umformen (wollen). Der Einfluss und die Mitgliedschaft der Gewerkschaften in Deutschland schwinden.
    Gleichzeitig erwarten die Bürger von den Regierungen, dass die Reallöhne angemessen bleiben – als Trotzreaktion werden ansonsten die Rechtsextremen gewählt, die wiederum das Modell Tesla stützen. Wir sollten uns vielleicht auf die Vorteile der gewerkschaftlichen Organisation besinnen.

    Antworten
    • Future meint

      18.02.2026 um 14:37

      Darf eigentlich nur die IGM die Rechte und Lohnforderungen der Industriearbeiter in Deutschland vertreten?

      Fühlt sich die IGM eigentlich auch zuständig für die Arbeitsplätze, die aus Deutschland ins billigere Ausland verlagert wurden, weil die Lohnforderungen der IGM dazu beitragen, dass die Produktion im Land einfach nicht mehr wettbewerbsfähig ist.

      Im Jahr 2025 wurden in der deutschen Industrie laut einer Analyse von EY rund 124.100 Arbeitsplätze bei Unternehmen mit mindestens 50 Beschäftigten abgebaut.

      Antworten
      • Powerwall Thorsten meint

        18.02.2026 um 15:01

        Manchem Schreiberling ist der Blick aufs große Ganze einfach verstellt – da zählt man lieber deutsche Zulassungszahlen im Monat xy – und schwups ist man dann plötzlich selbst wegrationalisiert.

        Antworten
    • Jörg2 meint

      18.02.2026 um 15:50

      „Schweden hat Tesla in den vergangenen Jahren das dortige flächendeckend akzeptierte Tarifmodell abgelehnt und quasi ein ganzes Land herausgefordert.“

      Ich hatte damals verstanden, dass Tesla NICHT das dortige Tarifmodell flächendeckend abschaffen möchte (dessen Annahme auch nicht gesetzlich vorgeschrieben ist), sondern sich nur „herausgenommen“ hat, dieses Modell nicht für das eigene Unternehmen zu übernehmen.

      Tinto, ist das von mir dargestellte faktisch richtig?

      Antworten
      • M. meint

        18.02.2026 um 17:25

        Nichts anderes hat Tinto geschrieben.
        Du hast vielleicht in deinem Kopf alles verbogen, um etwas anderes reininterpretieren zu können.

        Antworten
        • Jörg2 meint

          18.02.2026 um 22:35

          Ach!?
          Tesla hat mit seiner selbstbestimmten, rechtskonformen Entscheidung und damit „ein ganzes Land“ (hier: Schweden) herausgefordert.
          Ich habe von keiner Herausforderung durch Tesla gelesen.
          Vielleicht FÜHLTEN sich Gewerkschaften herausgefordert? Das kann natürlich sein. Das ganze Land? Babys, Rentner, der Grundschullehrer….??? Da fehlt mir Glaube und Fakt.

          Wie ist das eigentlich ausgegangen? Wie ist der aktuelle Stand? Gibt es noch irgendwelche PR-Wellen?

        • Powerwall Thorsten meint

          19.02.2026 um 07:36

          @ Jörg
          Vieleicht hätte der Herr Ingenieur (FH) sich den Post mal besser von einer guten KI erklären lassen sollen
          ;-)

        • M. meint

          19.02.2026 um 19:12

          Thorsten, du kennst eine gute Ki? Warum benutzt du die nicht mal?

          Jörg, du hast eine eigenwillige Interpretation (um nicht zu sagen: mutwillige Fehlinterpretation), die kannst du behalten.
          Überflüssig, darauf im Detail einzugehen…

    • Citystromerer meint

      18.02.2026 um 19:41

      Wie war eigentlich die Meinung der schwedischen Tesla-Mitarbeiter? Haben die für das dortige flächendeckend akzeptierte Tarifmodell gestreikt, und wie lange? Hatten sie Erfolg damit?

      Antworten
      • Jörg2 meint

        18.02.2026 um 22:45

        Laut Presselage findet wohl die Mehrzahl der Mitarbeiter die Situation (keine Gewerkschaft im Haus etc.) akzeptabel.
        Nur ein Belegschaftsminderheit ist der Gewerkschaftsidee gefolgt, und bestreikt wohl das Unternehmen (sie wurden wohl ersetzt).

        Antworten
  4. Citystromerer meint

    18.02.2026 um 13:23

    Ich habe noch nicht ganz verstanden, worum man sich (hier) überhaupt streitet. Geht es um die Frage, ob die Aufzeichnung erlaubt war, oder ob eine stattgefunden hat?

    Meine Frage ist, ob es ein Versäumnis wäre, bei dem Verdacht einer Aufzeichnung dies nicht zu unterbinden und zur Anzeige zu bringen. Ich behaupte, Herr Thierig konnte sich das überhaupt nicht aussuchen, wie er zu agieren hat. Die Entscheidung, ob Recht oder Unrecht, hat er an die entsprechenden Behörden abgegeben.
    Ob man das veröffentlichen muss, kann ich nicht einschätzen.

    Antworten
    • BEV meint

      18.02.2026 um 14:19

      soweit ich das rauslesen kann, stellt die IGM es so dar, das die Beschuldigung erfunden war und das hat Thierig ausgenutzt und zur Stimmungsmache genutz
      Beobachtet hat es nicht Thiering sondern ein Betriebsrat

      mir Gefällt das nicht in welcher Art sich die IGM versucht in die Unternehmen rein zu bringe, da gehts um Mitgliedsbeiträge und Macht, natürlich kann das der Belegschaft dienen, da eine starke Gewerkschaft im Betriebsrat sitzt, aber es ist nicht so, dass es nicht auch ohne gehen würde, ein Betriebsrat kann auch ohne IGM gut funktionieren, vielleicht ist das ganze dann auch weniger politisch und mehr auf ein gemeinsames Mitteinander geprägt

      Antworten
      • Jörg2 meint

        18.02.2026 um 14:33

        Wenn ich das alles halbwegs richtig verstanden habe, dann spielt „Gewerkschaft“ eher in der Liga der Tarifverträge. Also auf der Verhandlungsebene mit den Unternehmensverbänden. Über die Branchentarifverträge und den darin enthaltenen Sonderlösungen für Gewerkschaftsmitglieder konnte die Mitgliederanzahl hoch gehalten werden.
        Mit dem starken Rücklauf der Tarifbindung der Unternehmen wirkt diese „Mitgliederwerbung“ nicht mehr.
        Nun müssen die Gewerkschaften mehr auf die betriebliche Ebene um hier über direkte Wirksamkeit für sich werben zu können.

        Sollte ein Betriebsleiter den Verdacht einer Straftat haben, sollte er dies den Behörden zwecks Prüfung mitteilen. Die prüfen nun.

        Antworten
  5. Future meint

    18.02.2026 um 12:18

    Die Leute von der IGM machen das, was man von ihnen erwartet. Warum sollte man denn so eine Sitzung nicht aufzeichnen? So kann man sich auch ein umständliches schriftliches Protokoll sparen. Die Geheimdienste tun es doch auch. Nachher wissen dann auch alle, was gesagt wurde. Ton alleine reicht allerdings nicht. Auch Kameras sollten immer eingeschaltet sein. Das schafft mehr Sicherheit und Verlässlichkeit für alle Beteiligten. Vielleicht steigt dann sogar die Qualität der Redebeiträge in den Sitzungen.

    Antworten
    • Andi EE meint

      18.02.2026 um 13:17

      Dann kommt es so raus, wie in euren zerstrittenen Regierungen. Ein Leck jagt das nächste, das Vertrauen ist schon nach ein paar Monaten auf dem Nullpunkt angelangt. Das ist keine Vertrauensbasis, wenn einer ständig in die Medien mit Internas rennt. Aus gutem Grund kann das mit bis zu drei Jahre Gefängnis bestraft werden (im Fall der Gewerkschaft). Sowieso mit den heutigen Medien, die Framing in extremer Weise betreiben.

      Antworten
      • Future meint

        18.02.2026 um 13:57

        Wenn alles von Anfang an öffentlich wäre, dann müsste keiner mehr etwas an die Presse durchreichen. Eine Politik und eine Wirtschaft ohne irgendwelche internen Geheimnisse wäre ein interessantes Gesellschaftsmodell und das Vertrauen würde auch wieder steigen. Es bräuchte dann auch keine Spionage mehr, denn es wissen ja eh alle alles.

        Antworten
        • Citystromerer meint

          18.02.2026 um 14:05

          Das läuft auf komplette Abschaffung Datenschutz hinaus. Ob du dir deinen Vorschlag richtig überlegt hast?

        • LOL meint

          18.02.2026 um 14:21

          da gehts auch um Firmeninterna, die gehen der Öffentlichkeit nichts an
          außerdem ging es hier ja auch um die Frage ob es geheim aufgezeichnet wurde

        • Future meint

          18.02.2026 um 14:40

          @Citystromerer: Ich meine nicht den persönlichen Datenschutz. Ich beziehe mich nur auf politische und unternehmerische Daten und volle Transparenz bei allen Entscheidungen.

        • Citystromerer meint

          18.02.2026 um 18:42

          Was sind für dich unternehmerische Daten, abgesehen von denen in der recht umfangreichen Veröffentlichungspflicht? Gilt Dein Vorschlag ab Einzelunternehmer?

        • Andi EE meint

          19.02.2026 um 07:53

          @Future
          Volle Transparenz ist völlig illusorisch, weil es selbstzerstörerisch der Firma gegenüber ist. Stell dir mal vor, du möchtest eine Sparte verkaufen, weil du Schulden abbauen musst. Alleine die Ankündigung, dass du wegen Schulden verkaufen musst, lässt den Preis für diese Sparte fallen.

          Die Gewerkschaft hat doch nicht die gleichen Interessen, die würden am liebsten von Anfang rausposaunen, dass hier möglicherweise ein Stellenabbau / ungewisse Zukunft für die Arbeitnehmer besteht. Das ist doch für die Firma völlig kontraproduktiv, dass die Gewerkschaft Dinge publiziert, die die Firma nicht im optimalen Licht oder verborgene Absichten präsentiert. Schlussendlich muss jede Firma je nach Ziel sehr offen kommunizieren (Geld einsammeln) oder möglichst im Verborgenen agieren, wenn es um Akquisitionen oder Verkäufe von Firmenanteilen geht. Man will ja überall den besten Preis, sowohl beim Ein- wie beim Verkauf.

        • Future meint

          19.02.2026 um 09:10

          Okay, ich bin jetzt überzeugt, dass Unternehmensstrategien und -geheimnisse im Unternehmen bleiben müssen, sonst bricht das große Chaos aus.

          Für Agenten, Spione und Informanten bleibt also weiterhin genug zu tun. Allerdings sollten diese Leute gut ausgebildet sein und sich nicht so leicht erwischen lassen.

  6. David meint

    18.02.2026 um 12:11

    Das muss man schon sagen, dass man bei Tesla Methoden anwendet, die deutlich grenzwertig sind und dann muss man sich auf ein rechtliches Nachspiel einstellen. So ist das ja immer bei Tesla. Und in allen Themen. Prozesse wegen rassistischer und weiblicher Diskriminierung, Verstoß gegen Umweltauflagen verschiedenster Art und bis Tesla mal einen Rückruf auflegt, müssen die Ordnungsbehörden jedes Mal schwere Geschütze auffahren.

    Nachdem man die Nachhaltigkeit aus den Unternehmensgrundsätzen gestrichen hat und sich politisch klarer positioniert, Ist zumindest in der Strategie eine Ehrlichkeit eingetreten, die man in Einzelfragen bei Tesla niemals erwarten kann. Aber das sollte reichen, um diese Marke nicht mehr zu erwägen und so ist es zum Glück auch.

    Wobei es auch flankierend neue schlechte Nachrichten gibt: Einmal zur Unfallquote von Teslas ferngesteuerten RoboTaxis, da gab es alleine im letzten Monat fünf Unfälle. Und in China berichten die Staatsmedien fröhlich von Teslas Ausfällen, was es früher so nicht gab. Es wird ungemütlicher…

    Antworten
    • Future meint

      18.02.2026 um 12:22

      Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die Gewerkschaft. Vielleicht sollte man die Ermittlungen noch kurz abwarten, um zu sehen, wer nun Opfer oder wer Täter ist?

      Antworten
      • Jörg2 meint

        18.02.2026 um 12:39

        Das könnte die feste vorgefasste Meinung aber stören.

        Antworten
        • eBikerin meint

          18.02.2026 um 12:40

          Tja Jörg aber auf beiden Seiten, oder?

        • Jörg2 meint

          18.02.2026 um 12:45

          eBikerin

          Welche Seiten? Fakten vs. Meinung?
          Auf der Faktenseite gibt es eher keine fest vorgefassten Meinungen.

          Die Fakten, die bisher wohl öffentlich bekannt sind:
          Betriebsversammlung, werksfremder Gewerkschaftsvertreter (erlaubt eingeladen und anwesend) soll wohl einen Audiomitschnitt gemacht haben, dies wird zur Anzeige gebracht und die Staatsanwaltschaft ermittelt, Ausgang offen
          Die Gewerkschaft hat nun Anzeige wegen übler Nachrede gestellt, Ausgang offen

        • eBikerin meint

          18.02.2026 um 12:48

          Ach Jörg, die ist doch klar, dass zB Future oder auch Andi sich sicher sind, dass die IGM im Unrecht und Tesla im Recht ist. Mary wird bestimmt genau die konträre Meinung haben.
          Das sollte dir als treuer Leser der Kommentare doch klar sein.

        • Jörg2 meint

          18.02.2026 um 13:02

          eBikerin

          Ich habe mit solchen Gräben nichts am Hut.

        • Future meint

          18.02.2026 um 13:41

          Man sollte einfach die Staatsanwaltschaft ermitteln lassen. Die Anwälte haben dabei die üblichen Strategien und am Ende gibt es einen Deal oder einen Richterspruch: 3 Jahre Kn ast oder Geldstrafe können im Urteil stehen oder Freispruch. Alles easy.

        • Citystromerer meint

          18.02.2026 um 14:09

          Freispruch wäre, wenn es den Mitschnitt gab, ein Freibrief.
          Heimliche Tonaufnahmen nicht öffentlich gesprochener Worte anderer Personen sind nach § 201 StGB strafbar. Die Hausordnung, egal ob bei Tesla oder anderen Firmen, wird das noch untermauert haben.

        • Tinto meint

          18.02.2026 um 14:13

          “ soll wohl einen Audiomittschnitt gemacht haben “
          Jörg, das sind deine Fakten?
          Im gleichen Artikel bestreitet der IGM Vertreter diesen angeblichen Mittschnitt.
          Sind das ebenfalls Fakten die du wissentlich unterschlägst damit dein Weltbild passt?

        • Jörg2 meint

          18.02.2026 um 14:37

          Tinto

          Kannst Du alles nachlesen.
          Ich schreibe hier keine Doktorarbeiten.

          Ob es den Mitschnitt gab und wie dieser zu bewerten ist, prüft die Staatsanwaltschaft. Die Prüfung ist Fakt. Zur Existenz eines Mitschnittes fehlen mir die Fakten, daher schreibe ich „soll wohl einen…“.

          Dein Textverständnis ist schlecht.

        • Andi EE meint

          18.02.2026 um 15:48

          @eBikerin
          „Ach Jörg, die ist doch klar, dass zB Future oder auch Andi sich sicher sind, dass die IGM im Unrecht und Tesla im Recht ist.“

          Dein Textverständnis tendiert wirklich gegen Null. Ich hab nirgends erwähnt, wer in der Sache recht. Ich habe die Newsauswahl bei Tesla kritisiert. Es ist einmal mehr wieder dummes Framing, dass man sich wieder an dem juristischen Hickhack aufgeilt, statt dass man über die wichtigen Dinge berichtet.

          Ist jetzt das für die Elektromobilität wichtig, wer diesen dämlichen Streit gewinnt, ob etwas aufgezeichnet wurde? Beantworte einfach diese Frage.

          In Austin wird Geschichte geschrieben, es ist gut möglich, dass die erste Einheit von dem Fahrzeug produziert wurde, dass die Mobilität komplett verändern wird. Wenn das klappt, ist selbst das Model Y ein unbedeutende Kiste daneben. Ich glaub du verstehst die Tragweite nicht, was hier am Start ist. Da ist es natürlich wichtiger, dass über den Deutschen Gewerkschafts-Hickhack berichtet wird.

        • eBikerin meint

          18.02.2026 um 16:34

          Lieber Andi – in Austin ist rein gar nichts passiert. Man hat ein nettes Pressebildchen gepostet auf dem gar nichts zu erkennen war ausser ein bisschen Front und ner Windschutzscheibe. Irgendwelche weiteren Informationen fehlen komplett.

        • Andi EE meint

          18.02.2026 um 17:40

          @eBikerin
          Ah ja nichts passiert, gut dann könnte man ja die „fehlenden“ 60 Milliarden vom VW Konzern thematisieren. Aber das ist natürlich auch nicht wichtig. 😄😄😄 In Deutschland schlägt die Berichterstattung über die Autoindustrie jegliche Propaganda aus dem Kreml. Mit Wahrheit und Objektivität hat das gar nichts zu tun.

        • Citystromerer meint

          18.02.2026 um 19:45

          Es gibt wohl unterschiedliche Fotos. Ich habe eines mit sehr vielen Mitarbeitern um das Auto gesehen.
          Dann habe ich noch etwas gegoogelt und Bilder der Produktionslinie mit dem Auto gefunden. Kann aber auch alles KI generiert sein, die Fabrik gibt es gar nicht.

        • Andi EE meint

          18.02.2026 um 19:50

          @Citystromer
          Die Fabrik gibt es nicht. 😄 Die Giga in Austin Texas gibt es nicht, alles klar. Synonym für den Informationsstand hier in Deutschland. 😁

      • LOL meint

        18.02.2026 um 14:23

        warte mal was er schreiben wird, wenn die IGM bei VW komplett zerlegt wird
        früher oder später werden bei VW Werke geschlossen und Mitarbeiter entlassen,

        Antworten
        • Future meint

          18.02.2026 um 15:26

          VW ist ein Staatsunternehmen. Da wird nichts geschlossen wegen der Wählerstimmen. Allerdings hat sich Dav id hier auch schon Werksschließungen von VW gewünscht. Er wollte sogar selber zuschließen. Und über die IGM bei VW hat er ebenfalls schon viel geläs tert. Er ist eben ein guter Entertainer und passt prima auf die Bühne.

        • eBikerin meint

          18.02.2026 um 17:31

          VW ein Staatsunternehmen? Wie kommst du darauf? Selbst Niedersachsen hält nur 20% der Aktien.

        • Future meint

          18.02.2026 um 17:55

          Durch das VW-Gesetz von 1960 hat das Land Niedersachsen ein Sperrminorität – die 20% der Anteile reichen für eine Blockade aus. So entscheidet der Staat mit über Sonderregelungen bei der Mitbestimmung und über Standortentscheidungen. Der Einfluss ist entsprechend groß, was hier auch schon häufig thematisiert wurde.

        • David meint

          18.02.2026 um 18:10

          eBikerin, lass uns mal einen Kaffee trinken gehen, dann erkläre ich dir das.

        • Lataffa meint

          18.02.2026 um 19:51

          Der Staat Niedersachsen :-)

        • Powerwall Thorsten meint

          19.02.2026 um 07:49

          Wenn die Bürogemeinschaft ein Rückzugsgefecht führt, dann muss am Ende sogar der Staat herhalten – auch wenn jeder hier Niedersachsen, das Bundeland, kennt.
          Wenn David nicht mehr weiter weiß dann wird die Diskussssion eben auf dem Niveau von Rechtschreibung oder ähnlichem geführt.

        • Future meint

          19.02.2026 um 09:13

          Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.

        • M. meint

          20.02.2026 um 13:40

          Thorsten,
          auch wenn Leseverständnis eh nicht so deins ist – dass „Staat“ von dem Kommentator „Future“ eingebracht wurde, hätte dir auffallen müssen.

          Und wenn der zur ominösen „Bürogemeinschaft“ zählt, bist du wahrlich von Feinden umgeben 😉

  7. Powerwall Thorsten meint

    18.02.2026 um 11:39

    Peinliche Nummer.
    Das ist ja wohl ein typischer Fall von Angriff ist die beste Verteidigung – was die IG-Metall in Grünheide versucht abzuziehen, schadet aber nicht nur der Automobilindustrie vor Ort.
    Deutschland muss lernen, sich aus dem Elfenbeinturm der „35 Stunden Woche bei vollem Lohnausgleich“ heraus zu bewegen, um international wieder konkurrenzfähig zu werden.
    Da sind Gewerkschaften, die ständig nur nach höheren Löhnen brüllen, wenig hilfreich.
    Wie sieht eine Preisspirale mit jährlich neuen Lohnforderungen auf jeden einzelnen Geldbeutel in Deutschland auswirkt wird ja wohl mittlerweile jeder beim Einkaufen oder in der Pizzeria gemerkt haben.

    Antworten
    • brainDotExe meint

      18.02.2026 um 12:17

      Ja genau, die Arbeitnehmer sollen schön ruhig sein und am besten 10+ Jahre ohne Gehaltserhöhung 45 Stunden arbeiten.

      Ist dir eigentlich bewusst wie wichtig Gewerkschaften sind? Würdest du freiwillig 45 Stunden ohne Lohnausgleich und 10+ Jahre ohne Gehaltserhöhung arbeiten?

      Antworten
      • Fred Feuerstein meint

        18.02.2026 um 12:31

        Du brauchst eine Gewerkschaft für eine Lohnerhöhung? Dann bist du ein noch schlechterer Mitarbeiter als ich es erwartet habe.

        Antworten
        • eBikerin meint

          18.02.2026 um 12:42

          Lieber Fred – ein Fliesbandmitarbeiter hat idR nicht die Möglichkeit mit der PA oder der GF eine Lohnerhöhung überhaupt zu verhandeln. Er muss das nehmen was man ihm gibt.
          Bisschen überheblich deine Antwort, sorry!

        • brainDotExe meint

          18.02.2026 um 12:43

          Natürlich.
          Auf individuelle Gehaltsverhandlungen habe ich keine Lust. Ich bin Ingenieur und kein Verkäufer.

        • Fred Feuerstein meint

          18.02.2026 um 12:46

          Tja, ein schlechter Ingenieur braucht eine Gewerkschaft. Ein guter wird über Tarif bezahlt.
          Selbst ein Fließbandmitarbeiter kann verhandeln, dafür braucht man keine Gewerkschaft. Und wenn ihm die Umgebung oder das Gehalt nicht passt, kann er sich einen anderen Job suchen.

        • brainDotExe meint

          18.02.2026 um 12:51

          Dann scheinst du wenig Erfahrung zu haben. Ein guter Ingenieur wird über Tarif bezahlt, weil die Gewerkschaft das verhandelt hat. Stichwort Betriebsvereinbarung.

          Ein guter Ingenieur konzentriert sich nämlich auf seine Arbeit und nicht aufs unnötige Verhandeln, wir sind ja nicht beim Autokauf.

        • eBikerin meint

          18.02.2026 um 12:51

          „Und wenn ihm die Umgebung oder das Gehalt nicht passt, kann er sich einen anderen Job suchen.“
          Genau das würde der Fließbandarbeiter in zB Grünheide wo es ja im Umfeld gar keinen anderen Job für ihn gibt wohl auch hören.

          Ein ganz tolles Argument.

        • Fred Feuerstein meint

          18.02.2026 um 12:57

          Ich hab noch nie eine Gewerkschaft für eine Gehaltsverhandlung gebraucht und werde sie auch nie brauchen. Meine Mitarbeiter brauchen sie ebenso wenig, da sie über Tarif bezahlt werden. Selbst in meiner Zeit als Konzernmitarbeiter war ich AT.

          Wird ja keiner gezwungen bei Tesla in Grünheide zu arbeiten.

        • brainDotExe meint

          18.02.2026 um 13:03

          Fred

          Siehst du, wenig Erfahrung in dem Bereich.
          AT würde ich nicht machen wollen, da muss man selbst Gehaltsverhandlungen führen.
          Da gewinnt nicht der gute Ingenieur, sondern der gute Verkäufer.

        • Fred Feuerstein meint

          18.02.2026 um 13:05

          Deine Ausgangsthese war: Man braucht eine Gewerkschaft für eine Gehaltserhöhung. Dem ist nicht so. Für dich ist die Gewerkschaft bequem, aber nötig ist sie nicht.

        • brainDotExe meint

          18.02.2026 um 13:11

          Meine Ausgangsthese war:
          Man braucht eine Gewerkschaft um im der heutigen Zeitraum eine Gehaltserhöhung zu bekommen ohne selbst Verhandlungsgeschick zu besitzen.

        • Fred Feuerstein meint

          18.02.2026 um 13:17

          Nö, steht in deinem Ausgangspost nicht. Soll ich zitieren oder schaffst du es selbst nachzulesen?

        • brainDotExe meint

          18.02.2026 um 13:36

          Dann musst du mal ein bisschen weiter denken und den Kontext mit einbeziehen.
          Fakt ist, ohne Verhandlungsgeschick bekommt man deutlich mehr Gehalt mit Gewerkschaft.

        • Fred Feuerstein meint

          18.02.2026 um 13:52

          Schreib präziser. Und Fakt ist: „ Würdest du freiwillig 45 Stunden ohne Lohnausgleich und 10+ Jahre ohne Gehaltserhöhung arbeiten?“ Das kann auch ohne Gewerkschaft ziemlich mühelos verhindert werden. Dafür braucht es keine Gewerkschaft. Ganz einfach.

        • Future meint

          18.02.2026 um 14:00

          @brain: »Auf individuelle Gehaltsverhandlungen habe ich keine Lust«.
          So geht es mit beim Konsum. Da habe ich keine Lust auf Preisverhandlungen und kaufe eben dort, wo es ohne Verkäufer geht, beispielsweise online.

        • brainDotExe meint

          18.02.2026 um 16:06

          Future

          Deswegen verhandeln ja auch beim Konsum andere für mich. Beim Autokauf zum Beispiel Carwow oder APL.

        • Future meint

          19.02.2026 um 09:15

          brain, ich stimme dir zu, dass es immer fein ist, wenn es für die »unangenehmen« Dinge im Leben motiviertes Personal gibt ;-)

      • Powerwall Thorsten meint

        18.02.2026 um 13:05

        Typisch Brain.
        Recherche macht schlau.
        Keywords Tesla Grünheide Lohnerhöhung
        Versuch es doch mal
        ;-)

        Antworten
        • brainDotExe meint

          18.02.2026 um 13:12

          Typisch Thorsten, nimmt ein Negativbeispiel als Positivbeispiel.
          Die zahlen dort immernoch deutlich zu wenig, unter Tarif.

        • Citystromerer meint

          18.02.2026 um 14:12

          Ob die Bezahlung unter Tarif liegt, wird unterschiedlich bewertet:
          IG Metall-Position: Die Gewerkschaft IG Metall kritisiert, dass die Löhne ohne Tarifvertrag deutlich unter dem Niveau der deutschen Autoindustrie liegen. Trotz Erhöhungen behauptet die Gewerkschaft, dass das Lohnniveau nicht den Standards anderer Automobilhersteller entspricht.
          Tesla-Position: Tesla hat die Gehälter im Dezember 2025 um vier Prozent erhöht. Laut Angaben von Tesla Anfang Dezember 2025 liegt das Einstiegsgehalt für Produktionsmitarbeiter nun „rund 6.000 Euro über dem einschlägigen tariflichen Jahresentgelt“ für Brandenburg.

    • Joerg2 meint

      18.02.2026 um 12:21

      Genau, dann geh mit voran und verzichte auf dein Gehalt/Rente/ Bürgergeld.

      Antworten
  8. Andi EE meint

    18.02.2026 um 11:31

    In den USA / Austin ist das erste Cybercab auf der Produktionslinie produziert worden. Es handelt sich aber erst um ein Vorserienmodell, aber eins was mit den Tools die eine fünffache Beschleunigung der Produktion ermöglichen soll, erstellt wurde.

    Gestern gab es Feier diesbezüglich in der Fabrik von Austin Texas. Diese Info noch als Kontrast zu dem unwichtigen Quatsch, der hier beigetreten wird.

    Antworten
    • M. meint

      18.02.2026 um 11:39

      @ecomento

      Ist es möglich, das in einen Kontext zur Nachricht zu stellen, oder müssen wir diese Propaganda jetzt unter jedem Artikel ertragen?

      Antworten
      • Future meint

        18.02.2026 um 12:38

        Man könnte durchaus anmerken, dass dieser Artikel in die Rubrik Boulevard und Theater einsortiert werden könnte. Vielleicht will Andi das Gespräch also wieder mehr auf die Elektromobilität und die Zukunftstechnologien lenken? Andererseits sind die Boulevard-Themen ja auch immer sehr unterhaltsam und lustig. Es ist bei der IGM halt auch nicht anders als im Dschungelcamp.

        Antworten
        • M. meint

          18.02.2026 um 13:10

          Nö. Will er nicht.
          Er will nur Tesla promoten wie immer. Er hätte auch was zu Ki oder Robotern oder sonstwas geschrieben.
          Außerdem lenkt er wie du gerne vom Thema ab.

          Wäre es jetzt jemand gewesen, der was zu VW geschrieben hätte, wären sich die Fans einig gewesen: das darf er nur, weil es ein bezahlter Schreiberling ist, und die Seite von den deutschen OEMs gezahlt wird.

          Aber Tesla – ne, das ist ja was ganz anderes.

      • Powerwall Thorsten meint

        18.02.2026 um 13:08

        Ist der Hinweis auf wichtigere Themen dir irgendwie unangenehm?
        Man hätte auch einen Artikel darüber schreiben können, was die IG-Metall zu den Bonizahlungen bei der VW Führungsriege und den Aktionären zu sagen hat.

        Antworten
        • M. meint

          18.02.2026 um 13:11

          Du legst nicht fest, was wichtig(er) ist.

        • eBikerin meint

          18.02.2026 um 14:18

          Lieber Thorsten, warum ist diese Meldung wichtig? Es gab genau ein Bild wo man das Robocab noch nicht mal richtig sehen kann, sondern nur ne Fronthaube und die Windschutzscheibe und sonst keinerlei Informationen.
          Informationen gibt es allerdings zu den Unfällen mit den Robotaxis in Austin.
          Das wäre doch ein wichtiges Thema, oder?

        • Powerwall Thorsten meint

          18.02.2026 um 15:10

          Liebe Bürogemeinschaft:
          Ja, dann schreib doch mal etwas über die angeblichen Unfälle der Robo Taxis in Austin.
          Außer Blabla, gibt es da wohl nicht viel zu schreiben, sonst hätte sich nämlich schon die gesamte Weltpresse darauf gestürzt – und ihr wartet ja schon seit Monaten darauf – leider war bis jetzt halt noch nichts erwähnenswertes.
          Man könnte natürlich auch einen Artikel über aktuelle Waymo Fails machen – da gibt es irgendwie mehr Videomaterial, oder möchtet ihr das abstreiten?
          Facts statt FUD

        • eBikerin meint

          18.02.2026 um 16:42

          Oh – mal schauen was es da so in den letzten Tagen gab – ist die FR Presse genug? Oder für Tech interessierte vielleicht Golem? CBS vielleicht gefällig? Electrek (ach ne die mögen ja Tesla nicht), Ist Bloomberg ok? Tja also ich finde da ziemlich viele Artikel zu dem Thema – nicht nur in Deutschland. Oh sogar driveteslacanada berichtet darüber.

        • Powerwall Thorsten meint

          19.02.2026 um 08:00

          @ebikerin
          Ach, und Unfälle beim Autonomen Fahren gibt es nur bei Tesla?
          Warum liest man eigentlich so wenig über Unfälle bei den Autonomen Fahrzeugen altdeutscher OEMs
          Sag du es uns, David?
          Gerne darfst du bei der Erklärung das von dir benutzte Wort „nix“ einbauen.

        • M. meint

          21.02.2026 um 11:02

          Einfach:
          1) weil es – was ihr bildungsfernen Fanboys nicht wahrhaben wollt – autonomes Fahren (bei PKW) gar nicht gibt, sondern nur leicht unterschiedliche Level beim (teil)automatisierten Fahren. Das habe ich auch dir erst wieder im Detail erklärt. Ist davon was hängengeblieben? Scheinbar nicht.
          2) dieses (teil)automatisierte Fahren gibt es auch bei anderen Herstellern – bei sehr vielen inzwischen. Wsrum hört man dort weniger von Unfällen? Weil weniger Unfälle passieren. Das hat zwei Gründe:
          A) Das Marketing: dort werden diese Systeme als das verkauft, was sie sind. Niemand wird auch nur vom (sachlich falschen) Namen oder von sachlich falschen Aussagen des jeweiligen CEO dazu verleitet zu glauben, das Auto mache das jetzt alleine. Was es ja nicht tut – was immer dann auffällt, wenn so eine Karre mal wieder irgendwo eingeschlagen ist, weil sie einen Schatten gesehen hat.

          Das führt uns zu B) die Systemgrenzen werden akzeptiert. Und in deren Rahmen funktionieren die Systeme auch besser.

    • Lataffa meint

      18.02.2026 um 11:51

      Im Grundgesetz verankerte Arbeitnehmerrechte und Mitbestimmung am Arbeitsplatz sind für dich also “ unwichtiger Quatsch“.

      Antworten
      • Andi EE meint

        18.02.2026 um 11:58

        Es geht hier nur um den Umstand, ob verbotenerweise Internas aufgezeichnet und dann in die Medien gestreut wird. Lies es doch mal im Artikel nach, um was es geht. Es ist einmal mehr Stuss, mit dem Stimmung produziert wird. Halt typisch für diesen Standort.

        Antworten
        • eBikerin meint

          18.02.2026 um 12:19

          “ Es ist einmal mehr Stuss, mit dem Stimmung produziert wird.“
          In dem Artikel steht, dass die IG Metal Strafanzeige gestellt hat. Sollte sich rausstellen, dass die IG Metall diese Anzeige wider besseren Wissens gestellt hat, so macht sich die IG Metall dadurch nach §164 STGB seinerseits strafbar.

          Also von Stuss kann man in so einer Situation nicht reden, vor allem weil hier nicht Lieschen Müller den Nachbarn angezeigt hat, sondern die IG Metall welche über eine eigene Rechtsabteilung mit entsprechenden Fachrechtsanwälten verfügt.

        • Andi EE meint

          18.02.2026 um 12:53

          @eBikerin
          Was soll’s dann sonst sein, außer dämlichen Stuss. …

          Artikel … „Die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) ermittelt unter anderem wegen des unbefugten Aufnehmens, Abhörens, Verwendens oder des Veröffentlichens von Gesprächen anderer. Im Fall einer Verurteilung drohen eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren.“

          Tesla hat den Typen verklagt und jetzt klagt die Gewerkschaft im Namen dieses Typen. Wieso muss man da eine Meldung machen, so was von belanglosem Stuss wieder in den Medien.

          Wir stehen vor der grössten Revolution in der Mobilität der Menschheit, das erste Fahrzeug, dass das umsetzen wird, wurde produziert. Und jetzt hat man nichts Gescheites zu berichten, als diesen belanglose gegenseitigen Klage-Quark. Sorry das ist in der Gewichtung an Absurdität nicht zu toppen.

      • Torsten meint

        18.02.2026 um 11:59

        @Lataffa wo lesen Sie das? Mir ist klar, es tut weh, aber so gehts halt nicht (für alle) weiter.
        Schönes Leben noch!

        Antworten
        • Tinto meint

          18.02.2026 um 14:22

          Laut Süddeutscher Zeitung glauben 90% der Tesla Mitarbeiter nicht dass sie den Knochenjob bis zur Rente durchhalten.
          Aber Elon weiss natürlich am besten was für seine Arbeiter gut ist, wäre er sonst so erfolgreich geworden? ;-)

        • Powerwall Thorsten meint

          18.02.2026 um 15:15

          @ Tinto
          Komischerweise sind am Band bei Tesla, aber irgendwie viele Arbeiter aufgrund von Aktienoption reich geworden – aber eben nur die guten.
          Ist das bei VW auch der Fall?

        • Tinto meint

          18.02.2026 um 19:57

          Powerwall, ist das jetzt Satire bei dir, oder pure Verzweiflung?

    • eBikerin meint

      18.02.2026 um 11:56

      „aber eins was mit den Tools die eine fünffache Beschleunigung der Produktion ermöglichen soll,“
      Wie geht das? Fliegen die Teile dann durch die Werkshalle oder wie soll man sich das vorstellen? Da hast du doch bestimmt Infos, oder?

      Antworten
      • Powerwall Thorsten meint

        18.02.2026 um 15:16

        Unboxed Process – kann man alles nachlesen. Zeit genug scheint ihr ja zu haben.

        Antworten
        • eBikerin meint

          18.02.2026 um 16:44

          Hm irgendwie lustig, dass du die Zeit ansprichst, scheinst ja auch nicht gerade wenig davon zu haben. Ach übrigens lese ich da nix von 5 facher Geschwindigkeit – es wird nur behauptet dass es die kosten um 50% senkt (ja genau) und den Platzbedarf um 40% (das könnte ich mir vorstellen)

        • Powerwall Thorsten meint

          19.02.2026 um 08:03

          @ ebikerin
          Du musst eben alle deine Sinne benutzen.
          Zum Beispiel den Hörsinn.
          Einfach Elon in diversen Interviews zuhören.

        • M. meint

          20.02.2026 um 13:51

          „Elon in Interviews zuhören“ ist der kürzeste Weg in die persönliche Bankrotterklärung, der möglich ist.

    • Mäx meint

      18.02.2026 um 12:09

      Und was möchte man mit diesem Fahrzeug nun anfangen?
      Bisher gibt es so gut wie keine Fahrten ohne Sicherheitsfahrer und wenn doch fährt ein Tesla hinterher.
      Zuletzt hat Elon ja die benötigten Meilen auf 10 Mrd. angehoben, nachdem man die vorherige Schwelle überschritten hatte und Autonomy immer noch nicht gelöst war.
      Die 10 Mrd. werden wohl irgendwann in Q3 2026 erreicht, lange nach April 2026 also.
      Und dann ist das Model ja nicht instant fertig…
      Bis dahin also ein 2 sitziges cybercab mit einem Safety Monitor und direkt daneben einem Fahrgast?

      Antworten
      • M. meint

        18.02.2026 um 13:13

        Die haben nen Prototyp gebaut, gefahren ist das Ding nicht, die Produktionseinsparungen sind unbewiesen – und mit dem eigentlichen Thema hat es eh nichts zu tun.
        Das ist eine Schattendiskussion.

        Antworten
        • Lataffa meint

          18.02.2026 um 14:17

          Ich würde eher Andis Kommentar zum Robocab als Stuss einschätzen.

        • Powerwall Thorsten meint

          18.02.2026 um 15:19

          Wie oft muss ich eigentlich noch schreiben:
          Time will teach you
          Model Y
          Supercharger
          Cybertruck
          Semi
          Robo Taxi
          ….

        • M. meint

          18.02.2026 um 17:29

          Im Eigeninteresse hätte ich an deiner Stelle wenigstens die Fails weggelassen.
          Aber dann wäre die Liste nicht mehr so lang.

        • Lataffa meint

          18.02.2026 um 20:01

          Er handelt doch nicht im Eigeninteresse, sondern als braver Gläubiger ausschließlich im Interesse von Elon. Solche Speichellecker und Akriecher wie Powerwall sind Elons Stoßtruppen in den Foren.

        • Powerwall Thorsten meint

          19.02.2026 um 08:11

          Wie sagt der Herr Ingenieur immer gerne:
          „Nö“
          Ich bin einfach nur zufriedener Fahrer eines Model Y und möchte dem bezahlen Lobbyismus hier im Forum etwas entgegensetzen, wenn hier mit Halb- oder Umwahrheiten gegen einen Pionier der Elektromobilität FUD verbreitet wird, der am Ende wieder die deutschen Ängste befeuert und so der Elektromobilität als Ganzes schadet.

        • M. meint

          20.02.2026 um 13:54

          Du betreibst auch nichts anderes als bezahlten Lobbyismus, und wenn es nur darum geht, zusammen mit ein paar tausend gleich gepolten Kommentatoren in den ganzen Foren gegen den Verfall des Aktienkurses anzuschreiben – was ja fatal wäre bei Menschen, die alles auf diese Karte gesetzt haben.

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