Land Rover plant die Erweiterung seiner Defender-Baureihe um ein neues, vollelektrisches Modell. Der sogenannte Defender Sport soll im kommenden Jahr erscheinen, als kleinstes Modell der Reihe und zugleich als erstes Elektrofahrzeug innerhalb der Modell-Familie. Markenchef Mark Cameron sagte Autocar, das Fahrzeug soll „klassenführend bei den Eigenschaften sein, die einen Defender ausmachen“.
Das Modell, das bereits bei Testfahrten auf britischen Straßen gesichtet wurde, entsteht auf einer neuen Elektroplattform von Jaguar Land Rover (JLR). Es wird kleiner ausfallen als der aktuelle Defender 90 (ca. 4,6 m lang). Cameron bestätigte, dass die Entwicklung „weit fortgeschritten“ sei. Er wollte jedoch weder einen konkreten Marktstart nennen noch den Namen Defender Sport endgültig bestätigen.
Der Defender wird derzeit in den Varianten 90, 110 und 130 angeboten. Hinzu kommen leistungsstärkere oder spezialisierte Versionen wie der Octa sowie der kommerzielle Hardtop. Mit dem neuen Modell verfolgt das Unternehmen eine langfristige Strategie: Cameron erklärte, das Ziel sei es, Defender stärker als „luxuriöse Lifestyle-Marke“ zu positionieren und das Portfolio in den kommenden sieben bis zehn Jahren auszubauen.
Der Defender Sport wird dem Bericht zufolge kein elektrischer Ableger des bestehenden Defender 90, sondern ein vollständig neu entwickeltes Fahrzeug. Grund dafür sind die konstruktiven Unterschiede, was eine speziell entwickelte Elektroplattform erfordert. Das Modell soll etwas über 4,5 Meter lang sein und auf der Plattform EMA (Electrified Modular Architecture) von JLR basieren, die künftig auch andere Elektrofahrzeuge des Konzerns tragen soll – darunter der Range Rover Evoque und der Range Rover Velar.
The new baby Defender will have true "go-anywhere capability" – here's everything we know https://t.co/NAbckBfWJT pic.twitter.com/dEJvi0L2u0
— Autocar (@autocar) March 2, 2026
Ausgeprägte Geländefähigkeiten
Die Plattform mit unterflur montierten Batterien bringt laut Cameron technische Einschränkungen mit sich. So könnten Radfederweg und Verschränkung gegenüber den aktuellen Defender-Modellen reduziert werden. Damit dürfte der Defender Sport nicht ganz das Offroad-Niveau der bestehenden Baureihe erreichen, soll aber weiterhin über ausgeprägte Geländefähigkeiten verfügen. Vierradantrieb bleibt vorgesehen, vermutlich über ein System mit zwei Elektromotoren.
Auch das Design stellt die Entwickler vor Herausforderungen. Die typische Defender-Silhouette mit aufrechter Front, steilen Fensterlinien und kantigem Heck ist aerodynamisch wenig effizient – ein Nachteil für die Reichweite eines Elektroautos. Dennoch betont Cameron, dass diese charakteristischen Eigenschaften erhalten bleiben müssen: „Meine Aufgabe ist es sicherzustellen, dass wir die Defender-DNA bewahren, sonst werden wir zu einer weiteren SUV-Marke – und davon gibt es bereits viele.“
Langfristig könnte die Modellpalette deutlich wachsen. Cameron bezeichnete das Potenzial der Defender-Familie als „riesig“. Angesichts der komplexen Umstellung auf Elektromobilität plant das Unternehmen jedoch weiterhin mit mehreren Antriebsoptionen. Die Nachfrage nach Elektroautos entwickelt sich langsamer als von Gesetzgebern erwartet, zudem variieren die Märkte stark. In Großbritannien wird der Defender mehrheitlich noch mit Diesel verkauft, während der wichtigste Markt inzwischen die USA sind, wo Elektrifizierung eine geringere Priorität hat.
Daher setzt der Hersteller vorerst auf Flexibilität bei den Antrieben. „Unsere Strategie ist es, so lange wie möglich so viel Auswahl wie möglich anzubieten“, erklärte Cameron. Neben Elektrovarianten sollen deshalb weiterhin Benzin- und Dieselmodelle mit Hybridtechnologien im Angebot bleiben. Parallel arbeitet das Unternehmen an neuen Fahrzeugarchitekturen, die künftig leistungsfähigere elektrifizierte Antriebe ermöglichen sollen.

eBikerin meint
Alles was nach 2016 unter dem Namen Defender produziert wurde war alles, aber kein Land Rover Defender mehr. Warum kann man so einen Namen nicht einfach in Würde sterben lassen?
Paule meint
Tataaaa! Super Idee!
KLAUS PÖTTINGER meint
Da hast du nicht recht.
Ich fuhr 7 Toyo LC.
2 mio km im Gelände und onroad.
Jetzt habe ich einen LR 90 Defender gekauft.
Toyo baut keinen Kurzen mehr.
Der LR Defender ist absolut high end im Gelände und onroad.
Toyo war auch sehr gut – aber Bundesliga, nicht Champians League !
Fahr ihn mal – im richtigen offroad Gelände –
Dann willst du so eine BESTIA IN NEL TERRENO = YETIS TAXI nicht sterben lassen.
In meinem Olivenhain kanm ich meine Ernte im steilen Gelände mit dem LR erledigen.
Meinen Traktor habe ich verkauft.
Nach IT fahre ich mit 6,5 l /100km mit Hänger.
Future meint
Falls vom Golf kein Sprit mehr kommt, tankt der Defender bestimmt auch Olivenöl. Aber Spaß beiseite: Es ist ja gut, wenn der elektrische Defender auch so einen Traktor ersetzen kann.
eBikerin meint
Nicht erschrecken – den Orginal Defender mit dem Diesel (logischerweise nicht den Benziner) Motor , kannst du mit fritierfett fahren
Future meint
Das ist eine großartige Nachricht. Für die Mathematiker unter uns: Wieviel Pommes müssten die Deutschen essen, um die 45 Milliarden Liter Benzin und Diesel, die im Jahr in Deutschland verbrannt werden, zu ersetzen?
Paule meint
Warum muss man Pommes essen, um Pflanzenöl tanken zu können?
Seit Jahrzehnten werden in Deutschland – staatlich subventioniert -Grundnahrungsmittel zu Kraftstoff verarbeitet. Kein Aufschrei, interessiert niemanden. Dafür muss ja auch keiner die Zuckerrüben, Roggen oder Mais erst essen.
Wird eh bald günstiger sein, Wodka aus dem Lidl in den Tank zu kippen, statt zur Tanke zu fahren.
Naja, geschieht den e-Verweigerern Recht.
Matthias meint
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.
Paule meint
Landwandererverteidigersport. Toller Name!
Oder Landwanderersportverteidiger?
Mary Schmitt meint
Schulbildung kann man nicht nachholen. Unter einem Rover versteht man ein Fahrzeug, das auch unter erschwerten Bedingungen fahren kann (z.B. Mars-Rover).
Paule meint
Ja, klar. Du auf dem Mars. Verstehe. Dünne Luft, sehr dünne.
„Rover“ bedeutet auf Deutsch meist Wanderer, Vagabund, Herumtreiber oder Streuner. Es beschreibt eine Person, die ruhelos umherzieht.
M. meint
Mars? War da nicht was mit Elon?
Ach ne, hat er aufgegeben. Wahrscheinlich hatte er Angst, dass man ihn selbst da hin schießt. Jetzt Mond. Das ist nicht so weit weg.
Jaja, die Sache mit den Übersetzungen. Aber ob die jemanden ohne festen Wohnsitz im Sinn hatten, als sie bei Rover das Dreirad ausdachten?
Rover Ticket ist z.B. eine Fahrkarte für den ganzen Bezirk – damit könnte man auch was machen… aber keine so krude Story, das stimmt.
Paule meint
Woher kennst du die Wohnverhältnisse von Schmddie? Hilf ihr doch einfach, wenn es so schlecht um sie steht.
Na, da hab ich dir aber ein schönes Schdöggche geworfen 🤣
M. meint
Ich versuche, deine lausige Bildung zu verbessern – und so dankst du es.
Ich kenne „Schmddie“ nicht, aber ich vermute mal, 1878 war er/sie noch nicht geboren. Hättest du selbst drauf kommen können.
Hast du auch was zu den geplatzten Mars-Plänen? Nein?
Also nur Ablenkung, klar.
Paule meint
Du willst von deiner Rover-Blamage auf die Marspläne ablenken?
Schmiddie meint, den Begriff Rover gibt es erst seit Land Rover und Marsrover. Klar. Ganz bestimmt.
M. meint
Welche Rover-Blamage denn? Stimmt nicht, was ich zur Historie sagte?
„Mars“ las ich zuerst bei dir. Stimmt nicht, was ich zu EMs Marsplänen sagte?
Wer Schmiddie ist und und was er/sie sagt, machst du nicht zu meinem Problem.
Befass dich selbst damit oder lass es.
Paule meint
Erwartest du allen Ernstes dass ich mache, was du sagst?
Paule meint
Michael wer? Du schuldest den Leuten und mir noch den Nachnamen. Wie soll man sonst nach mir googeln?
Future meint
Bestimmt meinte er Michael Douglas. Die Wanderung nach S’Estaca lohnt sich ja nicht nur für alle, die White Lines gesehen haben. Manchmal trifft man dort den Hausherrn oder auch seine freundliche Frau.