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Lyten übernimmt auch Northvolt-Recyclinganlage Revolt in Skellefteå

16.03.2026 in News & Trends von Thomas Langenbucher | 4 Kommentare

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Bild: Northvolt (Symbolbild)

Der US-Batterieentwickler Lyten baut seine Präsenz in Schweden weiter aus und hat eine verbindliche Vereinbarung zur Übernahme der Recycling-Einheit Revolt des insolventen Batterieherstellers schwedischen Northvolt geschlossen. Die Anlage befindet sich im Skellefteå und umfasst neben dem schwedischen Standort auch Lizenzen für zentrale Technologien.

Finanzielle Details nennt Lyten nicht, betont jedoch, dass die Transaktion „vollständig aus Eigenkapital von Lyten finanziert“ werde. Der Abschluss wird nach laufenden rechtlichen und behördlichen Prüfungen in Schweden im zweiten Quartal erwartet.

Der Schritt folgt auf eine Reihe früherer Übernahmen von Northvolt-Teilen. Bereits Ende Februar hatte Lyten die Batteriefabrik Northvolt Ett sowie das Forschungszentrum Northvolt Labs übernommen. Diese Transaktion wurde Ende Februar offiziell abgeschlossen, und der Betrieb beider Einrichtungen soll nun wieder aufgenommen werden.

Die Recyclinganlage Revolt gilt als eine der größten vollintegrierten Batterierecyclinganlagen Europas. Sie verfügt über eine installierte Kapazität von 8500 Tonnen pro Jahr und bietet laut Lyten die Infrastruktur für eine weitere Skalierung. Die Anlage arbeitet vollständig mit erneuerbaren Energien und liegt in unmittelbarer Nähe der Gigafactory Lyten Ett in Skellefteå. Sie unterstützt das Recycling wichtiger Batterierohstoffe wie Lithium, Kobalt, Nickel und Mangan.

Bereits 2021 hatte Northvolt im Rahmen seines Recyclingprogramms Revolt die Herstellung einer Batteriezelle mit vollständig recyceltem Nickel, Mangan und Kobalt angekündigt. Ursprünglich war geplant, die Recyclingkapazität auf rund 25.000 Tonnen pro Jahr auszubauen, später wurde das Ziel im Zuge der Entwicklung der ersten Recycling-Zelle sogar auf 125.000 Tonnen angehoben. Tatsächlich umgesetzt wurde jedoch offenbar nur eine Kapazität von 8500 Tonnen jährlich.

„Die Recyclinganlage von Revolt ist ein wichtiger Baustein für die Unabhängigkeit der europäischen Batterielieferkette und unterstützt Lytens Ziel, den Anteil an abgebauten Mineralien in unseren Batterien zu reduzieren“, so Dan Cook, CEO und Mitgründer von Lyten.“ Wir suchen derzeit nach den passenden Partnern, um die Recyclingaktivitäten im Lyten Industrial Hub in Skellefteå wieder aufzunehmen und auszuweiten.“

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Via: Lyten & Electrive
Tags: Batterie, ProduktionUnternehmen: Lyten, Northvolt
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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. M. meint

    16.03.2026 um 19:11

    Das sind bisher also nur 8.500 to, aber offensichtlich kann man das ausweiten, da die Betriebsfläche es hergibt.
    Dass die Batterien zögerlicher zurückkommen als anfangs gedacht, ist an der Stelle „schade“, aber irgendwann kommen sie. Dann ist es gut, sie recyclen zu können, und das ist in erster Linie ein komplexer Prozess, keine Frage der aktuellen Kapazität.
    Wichtig ist daher das KnowHow. Und das kann man auch im kleineren Maßstab entwickeln.

    Antworten
  2. R2D2 meint

    16.03.2026 um 18:13

    Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.

    Antworten
    • R2D2 meint

      16.03.2026 um 19:29

      wurde wieder gelöscht. Aber die Restverwertung ist doch wirklich einen Artikel wert. Jetzt kann dort was verwertet werden. Die Zukunft für ganz Europa. wenn wir schon nichtz neues können, dann reste verwerten.

      Antworten
      • M. meint

        18.03.2026 um 15:18

        Die effizente wiedergewinnung von Rohstoffen aus alten Batterien gebietet sich schon aufgrund von nicht endlichen Ressourcen, um nicht erst von Abhängigkeiten zu sprechen.
        Das ist technisch nicht trivial und hat mit Resteverwertung nichts zu tun.

        Aber klar: wenn man das Zeug nach China schafft, damit die das machen, funktioniert der Spruch „wir können hier gar nichts“ noch etwas besser.

        Antworten

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