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Bayerische Wirtschaft fordert Nachbesserungen am EU-„Automobilpaket“

19.03.2026 in Autoindustrie, Politik von Thomas Langenbucher | 2 Kommentare

Audi-A5-Limousine-e-hybrid-quattro-

Bild: Audi (Symbolbild)

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. fordert Nachbesserungen am Ende 2025 vorgelegten „Automobilpaket“ der EU-Kommission. Mit dem ehrgeizigen politischen Rahmen will Brüssel die Bemühungen des Sektors beim Übergang zu sauberer Mobilität forcieren.

„Europas Fahrzeugindustrie steht massiv unter Druck. Erfreulicherweise hat die Kommission erkannt, dass Handlungsbedarf bei den Flottengrenzwerten besteht. Sie will nun zusätzliche Optionen zulassen, wie Unternehmen das CO2-Ziel bis 2035 erreichen können. Als bayerische Wirtschaft bewerten wir jeden Schritt hin zu mehr Technologieoffenheit grundsätzlich positiv“, erklärte vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt anlässlich eines Politischen Dialogs in Brüssel über die europäische Fahrzeugindustrie.

„Allerdings stellen wir uns das Aus vom absoluten Verbrenner-Aus anders vor. Wenn Brüssel die europäische Fahrzeugindustrie wirklich stärken will, brauchen wir dringend Nachbesserungen“, sagte Brossardt. Konkret benennt die vbw drei Kernpunkte zur Anpassung des Automobilpakets.

Erstens sei das Grundproblem der aktuellen Flottenregulierung zu lösen: Es seien massive Bußgelder vorgesehen, wenn Grenzwerte überschritten werden. Das bedeute zusätzliche Belastungen für Unternehmen, aber keinen echten Fortschritt für den Klimaschutz. „Transformation darf nicht zu Destruktion führen. Strafen bringen uns nicht weiter, die Wirtschaft braucht Unterstützung“, erklärte Brossardt.

Zweitens müssten die Rahmenbedingungen so gestaltet sein, dass sie das Erreichen der Ziele für Fahrzeugbauer möglich machen. „Nach der bisherigen Logik können die Hersteller für Überschreitungen der Flottengrenzwerte auch dann sanktioniert werden, wenn die Verantwortung für die Zielverfehlung gar nicht bei ihnen liegt. Mit dem Autopaket muss das anders gelöst werden: Wenn wir mehr grünen Stahl wollen, brauchen wir einen wesentlich schnelleren Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft. Wenn wir mehr Elektromobilität wollen, brauchen wir eine flächendeckende Ladeinfrastruktur – für Pkw und Lkw. Wenn wir erneuerbare Kraftstoffe als Option nutzbar machen wollen, brauchen wir endlich eine faire Regelung zur Anrechnung“, forderte Brossardt.

Als dritten und letzten Punkt setzt die vbw auf eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit, nicht auf neue Konflikte. „Local-Content-Vorgaben können eine ambitionierte und entschlossene Standortpolitik nicht ersetzen. Sie können handelspolitische Konflikte provozieren und damit der exportorientierten Industrie schaden. Es bleibt dabei: Wir dürfen Protektionismus nicht mit Protektionismus beantworten“, so Brossardt.

Abschließend sagte Brossardt: „Europas Fahrzeugindustrie muss innovativ bleiben und auf dem Weg zur Klimaneutralität im Wettbewerb bestehen können: Das ist unser gemeinsames Ziel. Als bayerische Wirtschaft wollen wir uns dazu konstruktiv einbringen.“

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Via: vbw
Tags: Emissionen, EU

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Danil S meint

    19.03.2026 um 11:45

    Jammern und Bedingungen stellen. Leistung derer, die Ziele erreichen werden nicht belohnt, denn den anderen entstehen keine Nachteile.
    Tolle weichgespülte Einstellung, hilft sicherlich im globalen Wettbewerb.

    Antworten
    • Steffen meint

      19.03.2026 um 16:02

      Jepp, ich fühle mich mit PV, BEV und Wärmepumpe mit nicht geringen Ausgaben nun auch auf den Arm genommen wenn die CO2-Bepreisung ein ums andere Jahr verschoben, abgemildert oder ausgesetzt wird.

      Antworten

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