Das Schnellladeunternehmen Fastned senkt zum 1. April 2026 seinen Ad-hoc-Ladepreis von 0,73 auf 0,69 Euro je Kilowattstunde (kWh). Der wesentliche Grund für diese Maßnahme sind laut den Niederländern die durch einen Bundeszuschuss im Jahr 2026 gesunkenen Netzentgelte. Diesen Preisvorteil möchte man an die Kunden weitergeben.
Zusätzlich erhalten Kunden beim Laden über die Fastned-App einen Rabatt von 10 Prozent auf den Ad-hoc-Ladepreis, wenn sie eine Bank- beziehungsweise Kreditkarte als primäre Zahlungsmethode hinterlegen, und das ohne Abo-Bindung. Außerdem können Elektroautofahrer, die regelmäßig bei Fastned laden, von der „Gold“-Mitgliedschaft profitieren. Diese ermöglicht einen Tarif von 0,48 Euro/kWh bei einer monatlichen Gebühr von 11,99 Euro.
„Ein attraktives Ladeerlebnis entsteht nicht nur durch gutes Design und hohe Zuverlässigkeit, sondern auch durch einen fairen Preis. Dank der gesunkenen Netzentgelte können wir in Deutschland ab dem 1. April einen niedrigeren Preis anbieten und das Schnellladen für noch mehr Menschen attraktiver machen“, so Linda Boll, Country Director Fastned Deutschland.
Der neue Ad-hoc-Tarif gilt ausschließlich für Deutschland. Die Preise in den anderen Märkten, in denen Fastned operiert, können abweichen. Allerdings hat Fastned laut dem Portal Electrive zum 1. April auch in Dänemark eine Preissenkung von 4,99 auf 3,79 DKK (Ad-hoc) angekündigt.
Derweil wird es in Belgien, Frankreich und der Schweiz teurer, mit Fastned zu laden: In Belgien steigt der Ad-hoc-Preis von 0,73 auf 0,77 Euro/kWh, in Frankreich von 0,59 auf 0,61 Euro/kWh und in der Schweiz von 73 auf 75 Rappen/kWh.
Im Januar hatte Fastned verkündet, sein Netzwerk auf über 400 Schnellladestationen ausgebaut zu haben. Insgesamt seien nun mehr als 400 Fastned-Standorte in neun europäischen Ländern für Fahrer von Elektroautos geöffnet, darunter die Niederlande, Frankreich, Belgien, Deutschland, das Vereinigte Königreich, die Schweiz, Dänemark sowie erstmals auch Spanien und Italien.

Elvenpath meint
Ist immer noch happig. Aber wenn man mal auf der Reise ist, macht das keinen großen Unterschied, da ist man glücklich, dass man problemlos an einer schönen Ladestation laden kann,
Anders sieht es bei Vielfahrern, die oft auf der Autobahn laden, aus.
R2D2 meint
Für die Hälfte würde ich dort auch mal laden, bis dahin. Danke für nichts.
Thorsten 0711 meint
Wer läd eigentlich bei Fastned? Dienstwagenfahrer, denen die Preise gleichgültig sind oder Gelegenheitsfahrer, die bei den sehr seltenen Langstrecken nicht so auf den Preis schauen? EWEgo Ladekartenbenutzer?
ID.alist meint
Niederländer. Dort lohnt sich ein Abo zu holen, da fast überall sind.
Thorsten 0711 meint
54 Cent mit 11,99€ Goldabo in den Niederlanden ist alles andere als attraktiv.
Bei der Konkurrenz in NL:
IONITY Power 365
0,43 €/kWh
plus
119,99 € pro Jahr
Christian meint
Es ist auf jeden Fall eine bessere Entwicklung als bei Eviny in Deutschland. Mit 49 Cent/kWh angefangen, dann auf 55 und jetzt auf 67 Cent/kWh erhöht. Und das trotz Subventionen. Also bevor ich bei Eviny diese Entwicklung unterstütze lade ich dann lieber auf der nächsten Fahrt bei Fastned, die keine Subventionen bekommen haben nach meinem Kenntnisstand.
Elvenpath meint
Wenn man ganz gelegentlich mal nach Holland fährt, oder auf der Reise ist, ist das ok.
Da ist es wichtiger, dass man problemlos und an einer schönen, überdachten Ladestation laden kann.
Teuer wird es, wenn man da regelmäßig lädt.
Gunnar meint
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