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Neuer Ladeverband e-Mobility Deutschland tritt mit politischer Agenda an

02.04.2026 in Aufladen & Tanken, Politik von Thomas Langenbucher | 12 Kommentare

Aral-Pulse-Ladepark

Bild: Aral

Der neu gegründete Branchenverband e-Mobility Deutschland e.V. ist nach seiner Entstehung im Dezember 2025 nun offiziell an die Öffentlichkeit getreten. Als Zusammenschluss führender Ladesäulenbetreiber und Hardware-Hersteller verfolgt der Verband das Ziel, die Interessen der Elektromobilitätsbranche gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit gebündelt zu vertreten. Im Mittelpunkt steht dabei der Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland.

Zu den Gründungsmitgliedern zählen Unternehmen wie ABB E-mobility, Alpitronic, Aral Pulse (BP Europa), Electra, Engie Vianeo, Fastned, Ionity und Shell. Während Engie Vianeo bei der Gründung beteiligt war, wird das Unternehmen in einer aktuellen Mitteilung nicht mehr aufgeführt. Der Verband operiert von einer Geschäftsstelle in Berlin aus.

Drei Monate nach der Gründung positioniert sich der Verband als „neue Stimme der Ladeinfrastruktur“ und beschreibt sich als „schlagkräftige Allianz führender Ladesäulenbetreiber und Hardware-Hersteller“. Ziel sei es, die Kräfte der Branche zu bündeln, „um den Ausbau des Ladenetzes als Rückgrat der deutschen Mobilitätswende entschlossen voranzutreiben“.

In seiner politischen Agenda formuliert der Verband laut dem Portal Electrive vier zentrale Forderungen. Dazu zählen die Beschleunigung von Genehmigungsverfahren, ein konsequenter Bürokratieabbau beim Netzanschluss sowie eine faire und transparente Vergabepraxis für öffentliche Flächen. Diese Aspekte gelten als zentrale Hemmnisse beim Ausbau der Ladeinfrastruktur, insbesondere im Schnellladebereich, in dem viele Mitgliedsunternehmen tätig sind.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Stärkung einer marktorientierten Preistransparenz. Hintergrund sind unter anderem europäische Vorgaben durch die AFIR (Alternative Fuels Infrastructure Regulation) sowie laufende juristische Auseinandersetzungen in Deutschland. Vor dem Landgericht München wird etwa im Verfahren DCS gegen EWE Go verhandelt, welche Kriterien für diskriminierende Ladepreise gelten und was als marktüblich anzusehen ist. Der Ausgang könnte weitreichende Folgen für die Branche haben. Parallel dazu mehren sich Forderungen nach transparenteren und niedrigeren Ladepreisen – auch vor dem Hintergrund gestiegener Spritpreise infolge des Iran-Kriegs.

Linda Boll, Vorstandsvorsitzende des Verbands, betont die Bereitschaft der Branche, Verantwortung zu übernehmen: „Die Branche ist bereit, Verantwortung für den Ausbau der Ladeinfrastruktur zu übernehmen.“ Gleichzeitig fordert sie bessere politische Rahmenbedingungen, die Investitionen absichern und Innovationen fördern, statt sie durch Bürokratie zu behindern. Der Verband verstehe sich als Partner für einen konstruktiven Dialog mit Politik und Wirtschaft, um die Transformation des Verkehrsstandorts Deutschland voranzubringen.

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Via: Electrive
Tags: Ladestationen, SchnellladenAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Michael meint

    02.04.2026 um 15:58

    Es gibt keinen Grund auf Autobahnraststätten nur einen Anbieter zuzulassen. Mehrere Anbieter würden für Konkurenz und fallende Preise beim Schnellladen sorgen und Schluss machen mit dem nervigen Abfahren von der Autobahn, dass Zeit und Aufmerksamkeit kostet.

    Antworten
    • eBikerin meint

      06.04.2026 um 10:44

      Auf die Schnelle fällt mir jetzt kein Anbieter ein, der an der Autobahn einen anderen Preis verlangt als anderswo. Und an den Autohöfen wo sich mehrere Anbieter treffen, haben die auch alle die selben Preise. Und wieso fährst du extra von der AB ab? Ist ja nicht wie beim Tanken, dass es 5 km. Neben der Autobahn günstiger wäre.

      Antworten
  2. Jörg2 meint

    02.04.2026 um 12:31

    Langfristig droht den jetzigen Marktteilnehmern, dass die bestehende Liberalisierung des deutschen Strommarktes sich auf das Ladenetz für Pkw ausdehnt.
    Um das zu verhindern, oder wenigstens hinauszuzögern, braucht es eine Jammer-Lobby.

    Antworten
    • eBikerin meint

      02.04.2026 um 13:25

      Die Jammerlobby hat aber ganz wichtige Punkte angebracht – hast du die überlesen?
      Ach und dein Lieblingsthema Durchleitung. Glaubst du ernsthaft, dass das wirklich die Preise senkt? Ich habe mir mal den Spass gemacht und meinen aktuellen Stromtarif bei diesem Vergleichsportal mit der nervigen Werbung zu vergleichen.
      Auf den ersten Blick echt riesen Unterschiede – nur nicht wenn man dann auf die realen monatlichen Kosten schaut – dann ist da echt fast kein Unterschied. Wird hier nicht anders sein. Und nicht vergessen – zu den normalen Netzgebühren/Abgaben/Steuern die du eh auf den Strom bezahlst, kommt dann noch die Nutzungsgebühr für die Ladestation.
      Billiger wird Laden erst, wenn das Netz Flächendeckend ausgebaut und entsprechend hoch frequentiert ist. Vorher gibts halt so Aktionen wie jetzt bei Electra oder eben Abos bei den jeweiligen Anbietern

      Antworten
      • Jörg2 meint

        02.04.2026 um 14:28

        An den Taten sollte man(n) sie messen.

        Dein Hausstrompreismarkt ist bereits liberalisiert. Deine persönliche „Liberalisierung“ per Vergleichsportal wirft dann halt die aktuellen, bereits liberalisierten Preise aus. (Kopfschüttel)

        Antworten
        • eBikerin meint

          02.04.2026 um 15:25

          Jetzt schüttle ich auch mal den Kopf – 1988 also in dem Jahr als die Liberalisierung eingeführt wurde lag der Strompreis inflationsbereinigt NIEDRIGER als heute. Frag einfach eine Su8chmaschine oder KI deiner Wahl.

        • Jörg2 meint

          02.04.2026 um 16:30

          eBikerin

          Das sagt nichts über den jetzigen, möglichen Strompreis ohne Liberalisierung. Das müsste eigentlich klar sein.

          Das gesamte Marktumfeld ist anders, als zur Einführung der Liberalisierung. Deine Überlegung(?) wäre nur zutreffend, wenn sich seither aber auch garnichts verändert hätte.

          Aber ja, es gibt die seltsamsten Argumente rund um die Unterbindung von weiterem Wettbewerb im Strommarkt. Die Beharrungskräfte der aktuellen Marktbesetzer sind (nachvollziehbarer Weise) groß.

          Dabei ist die Wissenschaftsbasis klar: Unbegrenzt viele Anbieter bei begrenzter Nachfrager ergibt Wettbewerb über den Preis. Begrenzte Anbieterzahl bei unbegrenzter Nachfrager ergibt hohe Preise.

        • eBikerin meint

          04.04.2026 um 14:35

          Die Wissenschaftsbasis ignoriert irgendwie aber die Fixkosten. Und da mit einem Durchleitungstarif nicht einfach die User nach oben gehen bleiben also diese Kosten gleich. Dann braucht auch noch der Betreiber eine gewisse Marge und Gewinn zu machen und um weiter Ausbauen zu können. Diese Marge bleibt auch gleich. Genauso wie Steuern und Netzentgelte. Das einzige was sich aktuell ändern würde, wäre dass es bequemer wäre. Wie es in der jetzigen Situation billiger werden sollte, wenn man meine Punkte mal betrachtet, da bleicht uns diese Wissenschaft leider die Antwort schuldig.

        • Jörg2 meint

          06.04.2026 um 10:18

          eBikerin

          Selbst Erstsemester BWLer wissen, dass im Angebot die Fixkosten drin sind.

          Wenn es „nur“ bequemer wird, die Ladesäulenanbieter ihre Marge behalten, die Netze ihre Marge behalten… dann gibt es ja offenbar keine Gründe der Ablehnung mehr. Dann sollten wir das einfach befürworten.

  3. McGybrush meint

    02.04.2026 um 12:19

    Lustig das EWE Go wegen Preise verklagt wird, wo das doch einer der ersten war die AdHoc oder Gebührenfreie Preise von 51Cent eingeführt hatten. Und erst danach JET mit 49Cent nach zog. Oder jetzt Vattenfall nach 2 Jahren.

    Roaming wäre noch ein Thema was man angehen sollte.

    Antworten
    • CJuser meint

      02.04.2026 um 14:29

      Wer ein Konto bei EWE Go hat, ja. Das Problem sind bei EWE Go ja leider die Preise, wenn es über eine fremde App/Ladekarte läuft. Da fallen gleich ganz andere Preise an.
      Wenn man etwas für die Kunden tun will, sollte man schlicht verbieten, dass für Ladetarife ohne Grundgebühr, Ad-hoc Laden und Laden per Fremdanbieter App/Ladekarte, unterschiedliche Preise vom Ladesäulenbetreiber erhoben werden dürfen.

      Antworten
      • Jörg2 meint

        02.04.2026 um 15:18

        Ein möglicher Weg für mehr Wettbewerb (mit tendenziell niedrigsten Preisen) ist die Verbreiterung auf der Anbieterseite.
        Der Wettbewerb also weg von den wenigen Ladesäulenbetreibern, hin zu den vielen Stromanbietern.

        Antworten

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