• Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen
ecomento-de-Logo-383×79

ecomento.de

Elektroauto: Alle Modelle & News

  • Aktuelles
    • Autoindustrie
    • Neues zu Modellen
    • Elektrotransporter
    • Aufladen & Tanken
    • Studien & Umfragen
    • Politik
    • Technik & Innovation
    • Umwelt
    • Mehr
      • Hybridfahrzeuge
      • Wasserstofffahrzeuge
      • Service
      • Modern Mobility
      • Autonomes Fahren
      • Bilder
      • Videos
  • Elektroauto
    • Elektroauto-Kaufprämie
    • Neue Elektroautos
    • Elektroautos in Planung
    • Elektroauto-Übersicht
    • Elektroauto laden
    • Über Elektroautos
  • Newsletter
  • Über & Impressum
    • Über ecomento.de
    • Impressum
    • Newsletter
    • X (früher Twitter)
    • LinkedIn
    • Facebook
    • Werben
  • Datenschutz
  • Suche

Projekt REDSEL will 12-Volt-Batterie im Elektroauto überflüssig machen

09.04.2026 in Technik von Thomas Langenbucher | 10 Kommentare

VW-ID7-GTX-Kombi-Batteriesystem

Bild: VW (Symbolbild)

Ein österreichisches Kooperationsprojekt von Silicon Austria Labs, Infineon Technologies Austria und AVL List hat neue Lösungen für Hochvolt- und Niedervolt-Bordnetze entwickelt. Ziel war es, elektrische Systeme für zukünftige Elektrofahrzeuge kompakter, zuverlässiger und fehlertoleranter zu gestalten. Die Ergebnisse des Projekts sollen eine verbesserte Architektur ermöglichen, die die Leistungsfähigkeit moderner Fahrzeuge erhöht.

Das Forschungsprojekt REDSEL wurde nach zweijähriger Laufzeit abgeschlossen. Im Mittelpunkt stand die Entwicklung einer redundanten Bordnetzarchitektur, die eine flexible und ausfallsichere Energieversorgung gewährleistet. Dieser Ansatz eröffnet laut Projektbeschreibung langfristig die Möglichkeit, auf die klassische Niedervoltbatterie im Elektroauto zu verzichten.

Projektleiter Albert Frank: „Die entwickelten Technologien schaffen die Grundlage für leichtere und robustere Bordnetzsysteme und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Elektromobilität – bis hin zu zukünftigen autonomen Anwendungen.“ Damit werde die technische Grundlage für neue Systemgenerationen beschrieben.

Kern des Projekts ist eine redundante Systemarchitektur mit aktivem Balancing zwischen zwei Hochvoltbatterien. Diese sorgt für eine gleichmäßige Lastverteilung und erhöht die Betriebssicherheit. Ergänzend wurde ein Leistungselektronikwandler mit mehreren Eingängen entwickelt, der laut den Verantwortlichen durch ein neues magnetisches Integrationskonzept besonders kompakt und effizient umgesetzt wurde.

Auf technologischer Ebene kamen moderne Halbleiterlösungen zum Einsatz. Dazu zählen 750-V-Siliziumkarbid-MOSFETs auf der Hochvoltseite sowie erstmals OptiMOS-7-Bauelemente mit 30 V auf der Niedervoltseite. Diese sollen gegenüber bisherigen 40-V-Lösungen „signifikante Effizienzvorteile“ bieten. Verbesserte Bordnetzspezifikationen ermöglichten dabei den sicheren Einsatz dieser frühen Entwicklungsstufen.

Zusätzlich wurde eine neue Sicherheitsarchitektur für Um- und Abschaltfunktionen entwickelt. Mechanische Relais wurden durch Halbleiterschalter ersetzt, was Zuverlässigkeit, Bauraum und Gewicht verbessert.

„Der entwickelte Systemdemonstrator zeigt eindrucksvoll, wie neue Bordnetzarchitekturen künftig sicherer und skalierbarer umgesetzt werden können“, sagt Projektleiter Ernst Katzmaier.

Newsletter

Via: Silicon Austria Labs
Tags: Forschung, ÖsterreichAntrieb: Elektroauto

Zeekr setzt beim Deutschlandstart auf freie Werkstätten

Tesla verzeichnet Zuwächse in Europa nach schwachem Jahr 2025

Auch interessant

Batterie-Recycling: Industrie begrüßt digitalen Produktpass

Fraunhofer-IKTS-

Klimaschutz im Verkehr: Studie sieht großes Potenzial in Kommunen

Mercedes-EQB

Wasserstoff: Meta-Faktencheck liefert Antworten auf zentrale Fragen

BMW-iX5-Hydrogen

MG Motor: Neues F&E-Zentrum in Deutschland, erste Semi-Solid-State-Batterie in Großserie

mg-motor___tech-day_event_0041

Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Jeff Healey meint

    12.04.2026 um 15:23

    Man kann auch komplizierte Lösungsansätze für einfache Probleme wählen. Muss man aber nicht.
    Sollte es irgendwann die günstige und (Kälte-) unempfindliche Natrium-Ionen Batterie nach Europa schaffen, hat sich das leidige Thema mit streikenden Niedervolt-Batterien eigentlich erledigt. Dass einige Hersteller nicht einmal in der Lage sind einfachste Software für das Lademanagement zwischen HV- und NV-Batterie hinzubekommen, ist nochmal ein anderes Thema.

    Antworten
  2. M. meint

    09.04.2026 um 12:25

    Üblicherweise braucht man die NV-Batterie ja, weil die HV-Batterie im Havariefall vom Bordnetz getrennt wird. Das scheint man mit 2 HV-Batterien gelöst zu haben. Wie, das steht hier leider nicht.
    Wäre aber wünschenswert, die 12V-Batterie ist eine der teuersten und (lt. ADAC jedenfalls) anfälligsten Komponenten, die man so haben kann. Der trauert im BEV (und im PHEV eigentlich) bestimmt niemand nach.

    Antworten
    • Steffen meint

      09.04.2026 um 16:00

      Jepp, die Batterie ist auch in Foren beim dargestellten ID.7 ein steter Quell der Freude gewesen bis sie es jetzt mit neuerer Software in den Griff bekommen zu haben scheinen…

      Antworten
      • M. meint

        09.04.2026 um 17:26

        Welche, die NV oder die HV?

        Antworten
  3. banquo meint

    09.04.2026 um 12:17

    Ergebnis ist aber wieder 2 Batterien: Traktionsbatterie und Startbatterie hier 30V statt 12V oder 48V. Fortschritt wäre eine Batterie die für Start und Verbraucher einen sicher abgetrennten Bereich anbietet.

    Antworten
    • Stefan meint

      09.04.2026 um 13:44

      Elektronische Bauelemente wandeln Hochvoltspannung in Niedervoltspannung.

      Antworten
      • M. meint

        09.04.2026 um 20:18

        Das (scheinbar gelöste) Problem ist der Weiterbetrieb des Bordnetzes nach Sicherheitsabschaltung der HV-Batterie.
        Also Blinker, Scheinwerfer, Bremslichter usw.

        Antworten
    • M3P_2024 meint

      09.04.2026 um 14:38

      Ja die übermotorisierten BEV’s brauchen halt eine stärkere Starterbatterie weil die grossen Motoren eine stärkeren Anlasser benötigen… ;-)

      Antworten
      • banquo meint

        09.04.2026 um 18:09

        Bei den neueren EV`s: Reinsetzen und auf D losfahren. An meinem schaltet man beim Start erst noch über Schlüssel die Traktionsbatterie zu. Die Trennung 12V von der Hochvoltbatterie ist natürlich eine saubere Sache und im Notfall wird die Hochvoltbatterie sicher weggeschaltet.

        Antworten
    • MK meint

      10.04.2026 um 11:44

      @banquo:
      Es steht doch da, dass es dann nur noch 2 Hochvoltbatterien geben soll und eben keine 30 V-Abtterie…so wie ich es verstehe, ist das vereinfacht gesagt ein Trafo, der dann 30V-Strom „live“ bereitstellt, wenn er gebraucht wird, ohne aber die Möglichkeit zu haben, Strom dieser Spannung zu speichern.

      Antworten

Ihre Meinung Antwort abbrechen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht, erforderliche Felder sind markiert *. Bitte beachten Sie unsere Kommentar-Regeln & -Nutzungsbedingungen.Mit dem Absenden Ihres Kommentars bestätigen Sie, dass Sie unsere Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert haben.

Seitenspalte

Newsletter

Elektroauto-News - täglich oder wöchentlich:

Kostenlos abonnieren

Suche

Anzeige

Elektroauto-Übersicht · Newsletter · Impressum · Datenschutz · Datenschutzeinstellungen · Werben

Copyright © 2026 ecomento.de