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Seat/Cupra-Chef Markus Haupt: Raval „für uns ein Gamechanger“

13.04.2026 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 7 Kommentare

Cupra-Raval

Bild: Cupra

Markus Haupt, Vorstandschef von Seat/Cupra, beschreibt den neuen Elektro-Kleinwagen Cupra Raval als zentralen Schritt in der Transformation der spanischen Volkswagentochter. In den vergangenen Monaten habe der Fokus vollständig auf der Vorbereitung des Fahrzeugs gelegen. „Dieses Fahrzeug stellt die größte Transformation unseres Unternehmens dar“, so Haupt in einem Interview mit dem Portal Electrified. Konkurrenzmodelle im günstigeren Preissegment bewertet er nicht mit Neid, sondern sieht den Wettbewerb als offen an.

Der Raval startet bei einem Preis von 25.950 Euro und wird von Haupt als „Gamechanger“ bezeichnet. Er argumentiert, dass das E-Auto durch Ausstattung und Eigenschaften hervorsteche, die sonst höheren Segmenten vorbehalten seien. Dazu zählten Design, sportliche Performance und Elemente, die von der Formel E inspiriert seien. Cupra positioniere das Modell bewusst eigenständig im Vergleich zu günstigeren Wettbewerbern.

„Demokratisierung der Elektrifizierung“

Zum Marktstart sieht Haupt den Zeitpunkt als passend an. Neben dem Raval verweist er auf bestehende Elektromodelle von Cupra wie Born und Tavascan, die bereits in vielen Märkten gut angenommen würden. Mit dem Raval wolle man weitere Kundengruppen erreichen – der Manager spricht von einer „Demokratisierung der Elektrifizierung“, um Skeptikern den Zugang zu erleichtern.

Der Raval wird mit zwei Batterietypen angeboten: einer 37-kWh-LFP-Batterie (Lithium-Eisenphosphat) mit rund 300 Kilometern Reichweite sowie einer 52-kWh-NMC-Batterie (Nickel-Mangan-Cobalt) mit bis zu 450 Kilometern. Die kleinere Variante richtet sich laut Haupt vor allem an urbane Nutzer, während die größere Batterie auch für längere Strecken gedacht sei. Die Markteinführung beginnt im Sommer, zunächst mit der größeren Batterie ab 37.250 Euro.

Auch bei den Leistungsstufen setzt Cupra auf Differenzierung. Das Angebot reicht von 85 kW (116 PS) bis 166 kW (226 PS), wobei insbesondere die „VZ“-Variante mit hoher Leistung die Markenidentität widerspiegeln soll. Haupt betont die Fahrdynamik und Beschleunigung des Modells, ohne konkrete Erwartungen zur Nachfrageverteilung zu nennen.

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Mit Blick auf den Gesamtmarkt erwartet Haupt, dass neue Modelle innerhalb des Volkswagen-Konzerns den Hochlauf der Elektromobilität unterstützen. Mehrere Fahrzeuge verschiedener Marken auf gleicher Plattform sollen den Markt beleben, wobei jede Marke ihre Eigenständigkeit wahren soll. Der RavAl führt eine für Kleinwagen optimierte Version des Elektroauto-Baukastens MEB ein, auf der demnächst auch zwei Modelle von VW sowie eines von Skoda starten werden.

„Von Land zu Land unterschiedlich Bedürfnisse“

Beim Anteil von Elektroautos bleibt die Entwicklung aus Sicht von Haupt offen, da letztlich die Kunden entscheiden würden. Gleichzeitig betont er, dass strengere CO₂-Vorgaben einen steigenden Absatz von E-Autos notwendig machten. Förderprogramme seien weiterhin wichtig, da elektrische Modelle teurer als Verbrenner seien.

Die Umrüstung des spanischen Werks in Martorell auf Elektromobilität bewertet Haupt als richtige Entscheidung. Gleichzeitig hebt er hervor, dass das Werk flexibel bleibe und auch Plug-in-Hybride sowie Verbrenner produzieren könne. In der aktuellen Regulierung sieht er weiterhin eine klare Ausrichtung auf Elektrifizierung, trotz vorgeschlagener Anpassungen durch die EU.

Zu Produktions- und Marktzahlen äußert sich Haupt zurückhaltend. Die Produktionskapazität für Batteriesysteme in Martorell entspricht seinen Worten nach aber der Fahrzeugkapazität. Das laufende Jahr beschreibt er als Anlaufphase, in der Prozesse weiterentwickelt würden.

Die Marke Seat sieht Haupt weiterhin als eigenständige Ergänzung zu Cupra. Trotz eines inzwischen höheren Cupra-Anteils am Absatz betont er unterschiedliche Zielgruppen und verweist auf in Europa erfolgreiche Seat-Modelle wie den Ibiza in verschiedenen Märkten.

Einen möglichen Preiswettbewerb im Markt bewertet Haupt kritisch. Seat und Cupra wollten sich nicht an einem „Rabattkrieg“ beteiligen. Stattdessen hebt er Investitionen und Produktion in Europa hervor und stellt zwei grundsätzliche Wege gegenüber: „Man kann hier verkaufen und den Wohlstand woanders schaffen. Oder man investiert, produziert und entwickelt in Europa.“

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Via: Electrified
Unternehmen: Cupra, Seat
Antrieb: Elektroauto, Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Michael meint

    13.04.2026 um 12:44

    Ich bezweifle dass mit diesem schnittigen und aggresiven Sportwagendesign ein grosser Kundenkreis angesprochen wird. Manchmal ist langweiliger und seriöser doch besser.

    Antworten
    • SB meint

      13.04.2026 um 13:04

      Cupra ist mit seinem aggressiven Design sehr erfolgreich. Für langweilig und seriös gibt es andere Marken im Konzern.
      Seat war viele Jahre mit „bisschen sportlich“ nur wenig erfolgreich; Cupra ist dagegen sehr erfolgreich.
      Für einen langweiligen Cupra Kleinwagen ist neben dem ID.Polo nicht viel Platz, mit dem Raval kann man dagegen Kunden gewinnen, die man nicht für den Polo begeistern kann.

      Antworten
    • Future meint

      13.04.2026 um 14:05

      Keine Sorge. Das Auto wirkt nur auf dem Foto so »schnittig« und »aggressiv« mit dem düsteren Licht und der gefährlichen Vorstadt. In Wirklichkeit ist der Entwurf genauso langweilig und gewöhnlich, wie es die Zielgruppe erwartet.
      Aber es stimmt schon, dass man von solchen margenschwachen Fahrzeugen keine sehr hohen Verkaufszahlen erwarten sollte.

      Antworten
    • MK meint

      13.04.2026 um 14:54

      @Michael:
      Dafür wird ja in ein paar Monaten auf der gleichen Fertigungslinie von den gleichen Mitarbeitern der mit der gleichen Technik ausgestattete ID.Polo auf der gleichen Plattform gebaut…ähnliche „Arbeitsteilung“ wie bei ID.3/Cupra Born…wo der Born übrigens ordentliche Stückzahlen bringt.

      Antworten
  2. GuteFrage meint

    13.04.2026 um 12:17

    Ordentliche Türgriffe waren nicht möglich?

    Antworten
    • Paule meint

      14.04.2026 um 08:13

      Gute Frage 🤣
      Nach der heftigen Prügel, die Tesla für versenkte Griffe einstecken musste, verbunden mit besten Wünschen auf Verkaufsverbote, erscheint mir dein Einwurf als gerechtfertigt.

      Antworten
  3. MK meint

    13.04.2026 um 12:14

    Sehr entscheidend für Seat/Cupra als Unternehmen dürfte noch etwas ganz anderes sein: der Born kommt aus Zwickau, der Formentor aus China. Der Raval ist damit das erste rein elektrische Auto, das man in eigener Fabrik baut. Von daher war Elektromobilität für die Mitarbeiter dort bisher ein Schritt Richtung Abwicklung und Jobverlust…jetzt wird es erstmals zur realen Zukunftsperspektive.

    Antworten

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