BMW hat die überarbeitete 7er-Limousine vorgestellt. Im Mittelpunkt steht das Elektro-Modell i7, das Technik aus der Elektroauto-Plattform „Neuen Klasse“ übernimmt. Sichtbar wird das vor allem an der neuen Batterie, obwohl das Fahrzeug weiterhin auf der CLAR-Plattform basiert und bei den E-Antrieben im Kern auf die fünfte Generation setzt.
Die bisherige Batterie mit prismatischen Zellen und 101,7 kWh wurde im Zuge der Modellpflege ersetzt. Künftig nutzt der vollelektrische i7 großvolumige Rundzellen der Gen6 aus der Neuen Klasse im Unterboden. Der nutzbare Energiegehalt steigt dadurch auf 112,5 kWh. BMW kombiniert diese Zellen im i7 weiter zu einem 400-Volt-System, während die ersten kompletten Neue-Klasse-Modelle iX3 und i3 800-Volt-Technologie nutzen.
Auch bei der Ladeleistung nennt BMW neue Werte: Der überarbeitete i7 soll in der Spitze mit bis zu 250 kW Strom ziehen, bisher waren es 200 kW. Für den Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent gibt BMW 29 Minuten an, also 5 Minuten weniger als bisher. Die neue Batterie soll zudem für etwas mehr Reichweite und eine bessere Ladeperformance sorgen.
Zur Premiere zeigt BMW drei Varianten des i7. Alle nutzen das gleiche Akkupaket und verfügen über elektrischen Allradantrieb mit zwei E-Motoren. An den E-Maschinen selbst ändert sich nichts, BMW hat die bekannten Gen5-Einheiten nach eigenen Angaben aber auf die neue Batterie abgestimmt. Neu ist auch die Bezeichnung: Aus i7 xDrive60 wird i7 60 xDrive.
Beim i7 50 xDrive und i7 60 xDrive arbeitet vorne jeweils eine Maschine mit 190 kW, hinten ein Aggregat mit 230 kW. Der i7 50 xDrive kommt auf 335 kW/456 PS Systemleistung und 660 Nm Drehmoment, der i7 60 xDrive auf 400 kW/544 PS und 745 Nm. Die WLTP-Reichweite liegt bei 708 beziehungsweise 707 Kilometern.
Als Top-Modell positioniert BMW den i7 M70 xDrive. Er nutzt ebenfalls den neuen Akkupack und vorne die 190-kW-Einheit, kombiniert diese hinten aber mit einem 360-kW-Antrieb. Daraus ergeben sich 500 kW/680 PS Systemleistung und 1015 Nm Drehmoment. Die WLTP-Reichweite beträgt 650 Kilometer. Für den Sprint aus dem Stand auf 100 km/h nennt BMW 3,8 Sekunden, maximal sind je nach Version bis zu 250 km/h möglich.
Neben dem Antrieb überträgt BMW weitere Elemente der Neuen Klasse in den i7. Dazu zählen das „Panoramic iDrive“ – ein durchgängiges Bildschirmband am unteren Ende der Windschutzscheibe -, der serienmäßige „BMW Passenger Screen“, ein neues Lenkrad und das angeschrägte Design des Touchscreens. Produziert wird der überarbeitete 7er ab Juli in Dingolfing. In Deutschland startet der i7 50 xDrive bei 121.400 Euro, der i7 60 xDrive bei 140.100 Euro und der i7 M70 xDrive bei 182.400 Euro.












Nostradamus meint
Das Design von neuer Siebener passt viel mehr zu einem Gebäude aus Stahlbeton als zu einer beweglichen Maschine. Danke BMW, noch eine Enttäuschung von dir!
EVrules meint
BMW quo vadis – das Design ist schlicht und ergreifend schrecklich.
THeRacer meint
… sehe ich anders. Schöne klare Linien, schmale Scheinwerfer und vielleicht etwas zu breite Rückleuchten, aber in Linie und prägnant charakteristisch mit gutem Wiedererkennungswert. …
THeRacer meint
… könnte ich mir in entsprechender mercedestypischer Ausprägung des Grundcharakters in der Geradlinigkeit und Klarheit der Linienführung auch für eine markante neue e-S-Klasse vorstellen. Dafür dann retrospektive Evolution der klaren rechteckigen /8 Heckleuchten 1971 und der S-Klasse Anfang der 1980er ( flachere Fronthaube mit Mitteldom und Stern, längsliegenden Frontscheinwerfern (schmaler als damals, aber breiter als beim i7)). Dazu weniger dunkle „Lufteinlässe“, und ein ein entsprechend adaptierter „Grill“ im Stil des neuen e-CLS. …
THeRacer meint
… bzw. der neuen e-C-Klasse (s. Beitrag und Bilder vom 21.4.26) …
Stefan Munding meint
Selten eine so hässliche Front gesehen. Sollte zum Schneeschieben taugen.
South meint
… sorry, vergessen, konkret. Ladezeit, ne halbe Stunde! Wenn so mal einer neben mir steht, ey, den lach ich aus…
eBikerin meint
Lachst du auch während du dir die Zeit auf deinem Handy daddelnd verbringst, während der i7 Besitzer hinten liegt und auf dem 32 Zoll Fernseher sich die zeit vertreibt?
Sorry aber dein Kommentar ist schlicht daneben- ja BMW hätte anstatt eines Facelifts den 7ner auch komplett neu auf neue Klasse umrüsten können – aber so ein kommentar ist schlicht daneben. Nein kein Sorry
South meint
Ne, da hast du mich falsch interpretiert, dass sorry bezog sich darauf, dass ich vergessen habe, die halbe Stunde zu erwähnen. Und hier ist gar nix daneben, also wenn einer heute ein Auto für satte 121T kauft und sich mit solchen Leistungswerten abspeisen lässt, mit 720WLTP und so ne Ladeleistung, da musste viel Geld und keine Ahnung haben… so ne Kombi ist selten…. (da hätte der Kommentar auch hingehört). Und mal ehrlich, wenn man so ein Auto beim Lader trifft, dann kriegt er von mir den Kaffee spendiert, aus Mitleid … denn entweder er wurde gezwungen oder er wurde übers Ohr gehauen….
Thorsten 0711 meint
Als wenn sich jemand in dieser Gehaltsklasse für unsere Meinung interessieren würde 😂😂😂
Ich hatte mal bei Ionity einen Fahrer mit dem großen eTron neben mir. Beim Thema Ladetarife stellte sich heraus, dass dieser Audi-Fahrer mit Shell Recharge bei Ionity lädt. „Sie haben wohl zuviel Geld“ war mein Kommentar dazu 😅😅😅
South meint
Alter Schwede… „Der BMW i7 (G70 Facelift) nutzt ab 2026 weiterhin die bewährte CLAR-Plattform“, das stimmt tatsächlich, hihihi, „bewährt“. Ey ich krieg mich nicht mehr ein, also beim E Auto werden einige Kunden aber so richtig vera…scht….., da musste viel Geld und keine Ahnung haben… so ne Kombi ist selten….
Mäx meint
Ich hab eher das Gefühl, dass „viel Geld und keine Ahnung“ ne viel zu häufige Kombi auf der Welt ist.