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Fiat Pandina: Designstudien sollen den Weg zum Panda-Nachfolger zeigen

08.05.2026 in Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 4 Kommentare

Fiat-CIAOFUTURO

Bild: Fiat (Symbolbild)

Die aktuelle Fiat Panda bleibt laut einem Bericht bis mindestens 2029 im Programm. Parallel dazu arbeiten die Italiener an einem künftigen kleineren Panda, der in Italien Pandina genannt wird. Drei studentische Designstudien geben einen Ausblick auf mögliche Richtungen, schreibt AutoExpress.

Fiat-Chef Olivier Francois will die Entwicklung „demokratisch“ machen und Rückmeldungen in den weiteren Verlauf einbeziehen. Der künftige Pandina soll im Kern einfach und kosteneffizient sein. „Ein Auto sollte nützlich sein, bevor es anspruchsvoll ist“, so Francois. Kunden fragten nicht nach größeren Displays, sondern nach mehr Dingen, die sinnvoll sind. Fiat wolle auf diese Fragen antworten.

Der erste Entwurf heißt Ippo. Er zeigt einen kleinen, aufrechten Viersitzer mit zwei Türen, erhöhter Bodenfreiheit und hoher Dachlinie. Zu den genannten Parallelen zur bestehenden Pandina gehören Verkleidungen an Schwellern, Stoßfängern und Radläufen. Ippo wird als mehr als ein Transportmittel beschrieben. Der Entwurf soll Interaktionen fördern und sich an den Rhythmus kleiner Städte anpassen. Vorgeschlagen wird eine „menschlichere“, gemeinschaftliche Sicht auf Mobilität, bei der das Auto zu einer Erweiterung des öffentlichen Raums wird und das Gemeinschaftsgefühl stärkt.

Der zweite Entwurf heißt Lumo su Misura. In der Grundform ähnelt er einem schmaleren, aufrechteren modernen MINI mit kantiger Form und runden Scheinwerfern. Das Konzept basiert auf Flexibilität und Personalisierung. Es soll sich mit seinem Nutzer entwickeln und den Kompromiss junger Fahrer zwischen Erschwinglichkeit und Selbstausdruck adressieren. Theoretisch kann sich das Fahrzeug vom Stadtauto zum Campervan, Offroader oder praktischen Minivan wandeln. Teile könnten neu oder aufgearbeitet gekauft oder gemietet werden.

Der dritte Vorschlag trägt den Namen Fizz und entfernt sich am stärksten vom klassischen Stadtauto oder Supermini. Der Entwurf konzentriert sich auf die Nutzung im Stand. Ausgangspunkt war die Frage, wie ein kleines Stadtauto beim Anhalten einen temporären sozialen Raum schaffen kann. Der verantwortliche Student erklärte: „Innovation bedeutet nicht, schneller zu fahren, sondern besser anzuhalten.“ Fizz hat in die Ecken gerückte Räder, eine aufrechte Verglasung, ein hohes flaches Dach sowie vordere und hintere Sitzbänke.

Gaetano Thorel, Chef von Fiat Europe, sagte, der aktuelle Panda beziehungsweise Pandina sei für kommende Euro-7-Emissionsstandards aktualisiert worden und bleibe in Italien bis „mindestens 2029“ im Angebot. Laut dem Bericht dürfte der Nachfolger der aktuellen Multi-Energie-Strategie von Fiat folgen und sowohl mit kleinem mildhybriden Benzinmotor als auch erstmals mit vollelektrischem Antrieb angeboten werden.

Thorel betonte, der Pandina müsse klein genug für die Stadt und groß genug für Familienfahrten bleiben, etwa von Mailand nach Neapel. Für manche Kunden könne er nicht elektrisch sein, für andere schon – deshalb sei Multi-Energie wichtig. Ein Elektroantrieb könnte den Pandina technisch wieder für Märkte außerhalb Südeuropas öffnen, doch Thorel verwies auf das begrenzte Volumenpotenzial des europäischen A-Segments.

Für die künftige Plattform werden in dem Bericht Stellantis-Architekturen, die Fiat-500-Plattform sowie ein 1,2-Liter-Dreizylinder mit Mildhybridmotor und rund 52 kW/71 PS genannt. Die Kosten sollen durch Einfachheit niedrig gehalten werden.

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Via: AutoExpress
Tags: DesignUnternehmen: Fiat
Antrieb: Elektroauto, Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Nostradamus meint

    08.05.2026 um 15:29

    Fiat-Chef Olivier Francois – warum FIAT CEO ein Franzose ist? Gibt es nicht genug Italiener in Italien, oder sind sie viel zu dumm?

    Antworten
    • Future meint

      08.05.2026 um 16:37

      Es ist wie mit Blume bei Porsche. Er musste ja wegen Erfolgslosigkeit gehen, obwohl er so ein »schlauer« Deutscher war. Jetzt ist der nächste auf dem Posten, der zwar wieder ein Deutscher ist, aber er hat dafür auch Erfahrungen in England gesammelt. Vielleicht hat der Franzose ja auch Familie in Italien. Das kommt alles vor im Business. Wie sieht es mit ihren Auslandserfahrungen aus, Nostradamus?

      Antworten
    • mopu meint

      09.05.2026 um 13:09

      Was für ein selten dämlicher Kommentar. Sorry, aber sowas sollte man sich sparen. Porsche war Österreicher, darf jetzt nur ein Österreicher die Firma führen?

      Antworten
    • Tim Leiser meint

      10.05.2026 um 08:42

      Warum war so lange ein Österreicher CEO von Volkswagen. Und wo kommt noch gleich der CEO von Mercedes her? Und der von MINI? Und der von Skoda. Man könnte meinen, es handelt sich um internationale Unternehmen.

      Antworten

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