• Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen
ecomento-de-Logo-383×79

ecomento.de

Elektroauto: Alle Modelle & News

  • Aktuelles
    • Autoindustrie
    • Neues zu Modellen
    • Elektrotransporter
    • Aufladen & Tanken
    • Studien & Umfragen
    • Politik
    • Technik & Innovation
    • Umwelt
    • Mehr
      • Hybridfahrzeuge
      • Wasserstofffahrzeuge
      • Service
      • Modern Mobility
      • Autonomes Fahren
      • Bilder
      • Videos
  • Elektroauto
    • Elektroauto-Kaufprämie
    • Neue Elektroautos
    • Elektroautos in Planung
    • Elektroauto-Übersicht
    • Elektroauto laden
    • Über Elektroautos
  • Newsletter
  • Über & Impressum
    • Über ecomento.de
    • Impressum
    • Newsletter
    • X (früher Twitter)
    • LinkedIn
    • Facebook
    • Werben
  • Datenschutz
  • Suche

Ineos setzt für neuen Elektro-Allradler auf Technologiepartner

22.05.2026 in Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 6 Kommentare

INEOS-Fusilier

Bild: Ineos

Der britische Geländewagenhersteller Ineos will neue Baureihen anders als sein Erstlingswerk Grenadier nicht mehr von Grund auf selbst entwickeln. Der als SUV und inzwischen auch als Pick-up erhältliche Verbrenner mit Fokus auf Offroad und Praktikabilität hat der jungen Marke viel abverlangt. Deshalb sucht man sich für das 2024 angekündigte kompaktere SUV mit Elektroantrieb einen Technikpartner.

Man werde den verschobenen, anders als ursprünglich geplant nicht rein elektrischen kommenden Fusilier „voraussichtlich bis 2028“ auf den Markt bringen. Das sagte kürzlich CEO Lynn Calder laut Autocar bei einer Veranstaltung zur Zukunft der Automobilindustrie. Nach dem Fusilier seien zwei weitere Modelle geplant, fügte sie hinzu. Die neuen Baureihen sollen nicht auf dem 2022 eingeführten Grenadier aufbauen.

Der Grenadier kam 2022 auf den Markt. Er soll die Lücke im Markt für robuste Geländewagen füllen, die durch das Auslaufen des ursprünglichen Land Rover Defender entstanden ist. „Wir entwickeln keine anderen Autos von Grund auf neu, so wie wir es beim Grenadier getan haben“, verkündete nun CEO Calder. „Für uns geht es nun um den Austausch von Technologien, und sobald wir das geregelt haben, werden wir in der Lage sein, in kürzerer Zeit mehr Modelle auf den Markt zu bringen.“

Die Managerin bestätigte, dass das Unternehmen ein unter dem Grenadier positioniertes Allradmodell plant. Mit welchen Partnern Ineos dafür kooperiert, wollte sie nicht sagen. Laut dem Bericht hat man aber mit dem chinesischen Fahrzeugkonzern Chery über den Einsatz dessen Range-Extender-Plattform gesprochen. Range-Extender-Elektroautos haben einen kompakten Verbrennungsmotor ohne Verbindung zu den Rädern an Bord, der als Stromgenerator für die Antriebsbatterie agiert.

Eigentlich sollte der Fusilier als Elektroauto kommen, davon ist man aber wegen der schwächelnden Nachfrage nach Vollstromern auf Abstand gegangen. „Es ist eine Technologie, die uns die regulatorischen Vorteile verschafft, ohne unseren Kunden Unannehmlichkeiten zu bereiten, sodass wir weiterhin die Autos verkaufen können, die sie tatsächlich kaufen möchten“, so Calder zur in China zunehmend eingesetzten Range-Extender-Technologie.

Mit Blick auf die bisherigen Herausforderungen der 2017 ins Leben gerufenen Marke räumte die Chefin ein: „Es war millionenmal schwieriger, als ich erwartet hatte. Aber ich habe gelernt, dass man nichts planen kann; man muss einfach extrem flexibel sein.“ Das Unternehmen sei nun auf einem besseren Weg, nachdem die Bestellungen im ersten Quartal um 20 Prozent zugenommen hätten. „Das ist angesichts der recht schwierigen Marktlage ein ziemlich gutes Gefühl“, so Calder. „Es fühlt sich so an, als wären wir jetzt auf dem richtigen Weg, mit dem richtigen Auto in den richtigen Märkten.“

Ineos hat eigenen Angaben zufolge seit dem Start der Produktion im Jahr rund 35.000 Fahrzeuge ausgeliefert. Der größte Markt für den knapp 4,9 Meter langen Grenadier und dessen Doppelkabinen-Pick-up-Variante Quartermaster (ca. 5,5 m) sind die USA mit 65 Prozent Anteil am Absatz. Welche Wachstumsziele man mit dem 4,5 Meter langen neuen Fusilier verfolgt, konkretisiert das Unternehmen nicht.

Newsletter

Via: Autocar
Tags: Ineos Fusilier, Ineos Grenadier, Start-upUnternehmen: Ineos
Antrieb: Elektroauto, Hybridfahrzeuge

Lotus plant neuen V8-Hybrid-Supersportwagen für 2028

Nächster Toyota Yaris mit Hybrid-, Benzin- und Elektroantrieb wahrscheinlich

Auch interessant

Renault-Tochter begleitet Start-ups von Prototyp zu Industrialisierung

Innovation-Hub-de-The-Future-is-NEUTRAL

Rivian plant weitere R2-Varianten, Pick-up- und Performance-Modelle möglich

Rivian-R2

VW nun größter Aktionär bei US-Elektroautobauer Rivian

Rivian-R1S

Lucid sieht Deutschland als Schlüsselmarkt für Prestige und Volumen in Europa

Lucid-AIr-Gravity

Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Thyl Engelhardt meint

    23.05.2026 um 07:38

    Ineos hat gleich an drei Fronten Probleme. 1. ist der Nachfolger des Defender, obwohl lifestyliger und nicht so kompetent als echter Geländewagen sehr erfolgreich und dürfte viele Kunden weggelockt haben.

    2. ist der Grenadier deutlich teurer ausgefallen als ursprünglich gehofft, warum auch immer (Assistenzsyteme, 6-Zylinder?).

    3. ist ein reiner Elektroantrieb problematisch, wenn man sich die typischen Einsatzgebiete echter Geländewagen ansieht. Pferdehänger schleppen über hunderte km? Die Wüste durchqueren? Im Militär eingesetzt werden? Ich würd mal sagen, ab 300 kWh-Akku. Das dauert aber noch.

    Antworten
  2. MK meint

    22.05.2026 um 15:51

    Man schaue sich mal einen Mercedes G580 EQ an (Ein Bild gibts z.B. bei Wikipedia): Runde Scheinwerfer vorne, darüber eine flache Fläche, wo die Motorhaube quasi „aufgesetzt“ aussieht, unter den Scheinwerfern ein weiterer kantiger Absatz mit hervorstehender Stoßstange, normale Türgriffe und in deren Verlängerung schwarze Aufsätze auf der Karosserie, ein durch einen schwarzen umlaufenden Rand abgesetztes Dach, breit ausgestellte Radkästen und ein Trittbrett von vorderem zu hinterem Radkasten, das genau bündig mit diesen abschließt…hätte der Ineos jetzt oberhalb der Frontscheinwerfer aufgesetzte Blinker, wäre ich der Meinung, es handle sich um das gleiche Fahrzeug…

    Antworten
  3. Dirk meint

    22.05.2026 um 14:08

    “ wegen der schwächelnden Nachfrage nach Vollstromern“
    was aktuell, mittel- und langfristig völliger Blödsinn ist. Wenn man immer mit 5 Jahren Verzögerung auf irgendeinen Trend reagiert in diesen jetzt sehr dynamischen Zeiten liegt man höchstwahrscheinlich immer falsch.
    Was aber 100% klar ist: Elektro wird gewinnen.

    Wobei jetzt ein REX-Modul ggf. durch mehr Batterie ersetzt werden kann, wenn man es intelligent macht. Und bei einem 4×4 könnte das tatsächlich Kunden gewinnen für Fahrten ausserhalb der sicheren Ladeversorgung.

    Antworten
    • Adrian meint

      23.05.2026 um 15:49

      Naja, die Amis sind leider noch technisch primitiv, mit vielen Ladewüsten.

      Da kann ich mit den USA als wichtigstem Markt Verständnis haben. Range extender können zudem auch sehr einfach als reine EVs angeboten werden. Seit BMW i3 hat die Technik sich bewährt.

      Aber ausgerechnet die Chinesen… speziell Chery… naja. Und ob die Amerikaner ein Fahrzeug auf einer China Plattform rein lassen… weiß ich nicht.

      Antworten
    • Futureman meint

      24.05.2026 um 10:54

      E-Autos ist das einzige Segment, welches weltweit wächst. Da sehe ich es auch kritisch, gerade dieses Segment immer weiter zu verschieben. Die letzten paar Jahre haben ja gezeigt, dass kein Hersteller irgendwelche tollen Sachen in der angeblichen Schublade hat. Wer erstmal vom Wettbewerber verdrängt wurde, hat es später noch schwerer.

      Antworten
    • Stefan meint

      25.05.2026 um 09:27

      Ist damit eher gemeint: „Innerhalb der bisherigen Kundschaft von Ineos-PKW ist das Interesse an Vollstromern geringer.“?
      Ineos hat ja bisher die Traditionallisten angesprochen, die mit dem aktuellen Angebot von Land Rover nicht mehr zufrieden waren.
      Die etablierten Hersteller haben ja schon elektrische Geländewagen oder ähnliches im Angebot oder wollen demnächst welche bringen.

      Antworten

Ihre Meinung Antwort abbrechen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht, erforderliche Felder sind markiert *. Bitte beachten Sie unsere Kommentar-Regeln & -Nutzungsbedingungen.Mit dem Absenden Ihres Kommentars bestätigen Sie, dass Sie unsere Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert haben.

Seitenspalte

Newsletter

Elektroauto-News - täglich oder wöchentlich:

Kostenlos abonnieren

Suche

Anzeige

Elektroauto-Übersicht · Newsletter · Impressum · Datenschutz · Datenschutzeinstellungen · Werben

Copyright © 2026 ecomento.de