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Studie: Preiskampf an Ladesäulen verschärft sich

13.05.2026 in Aufladen & Tanken, Studien & Umfragen von Thomas Langenbucher | 4 Kommentare

Mercedes-EQC-laedt

Bild: Mercedes-Benz (Symbolbild)

Die Ladeinfrastruktur in Deutschland ist schneller gewachsen als der Bestand an E-Autos. Dadurch kämpfen Anbieter stärker um die Auslastung ihrer Ladesäulen, während kleinere Anbieter unter Druck geraten. Der durchschnittliche DC-Ladepreis (Gleichstrom) sank laut den Lade-Marktdaten-Experten von Cirrantic seit Oktober 2024 von 75 auf 65 Cent pro kWh, berichtet die Automobilwoche.

„Der Preiswettbewerb unter den Ladeanbietern nimmt zu“, sagt Cirrantic-Chef Ludwig Hohenlohe. „Alle Anbieter versuchen, sich mit attraktiven Angeboten die Kunden abzuwerben“, berichtet Alexander Junge, Vorstand bei Aral und zuständig für das Ladegeschäft. Besonders beim Ultra-Schnellladen ist das Angebot stark gewachsen: Anfang 2023 kamen 122 E-Autos auf einen HPC-Schnellladepunkt (High Power Charging), Anfang 2026 nur noch 56. Im letzten Jahr waren nach Zahlen des Energieverbands BDEW im Schnitt nur 12 Prozent der Ladepunkte gleichzeitig belegt.

„Wir kommen gerade von einer Marktphase der Ladesäulen-Knappheit in eine Sättigung“, sagt Axel Sprenger, Geschäftsführer des auf die E-Mobilität spezialisierten Marktforschers UScale. Die Frage sei nicht mehr, ob es genügend Ladepunkte gibt, sondern wer wo und warum lädt. Für Betreiber rückt laut Aral-Manager Alexander Junge Profitabilität stärker in den Fokus als Marktanteil. Das Unternehmen mit bisherigem Fokus auf fossile Kraftstoffe verschob bereits das Ziel, mit dem Ladegeschäft Mitte des Jahrzehnts Geld zu verdienen, weil der Hochlauf der E-Mobilität langsamer verlief als erwartet.

Anbieter steigern die Auslastung mit mehr Komfort, höheren Ladeleistungen, Beleuchtung, Dächern, WCs oder Gastro-Angeboten. Zusätzlich binden sie Kunden über günstigere Abo-Tarife mit monatlicher Grundgebühr. Vorstand Junge berichtet, dass Aral mit einem im Februar eingeführten günstigeren Tarif die Auslastung spürbar gesteigert habe.

Der Wettbewerb ballt sich an guten Standorten. Die Zahl der HPC-Cluster mit drei Anbietern im Umkreis von 250 Metern stieg von 296 im Jahr 2022 auf 887 im Jahr 2025. Arne Meusel von Cirrantic sagt: „Es laufen derzeit zwei Wettbewerbe: Das Rennen um die besten Standorte und der Kampf um die Bindung der ‚neuen‘ Kunden.“ Junge von Aral erwartet eine weitere Marktbereinigung und verweist auf rund 1000 Ladeinfrastruktur-Betreiber.

Zugleich halten dynamische Preise Einzug, die je nach Region und Auslastung schwanken. „Mit dynamischen Preisen kommt auch der lokale Wettbewerb“, sagt Cerrantic-Manager Meusel. „Das wird den Wettbewerb weiter anheizen, insbesondere an Lade-Hubs mit mehreren Anbietern.“

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Tags: Ladestationen, Preise, SchnellladenAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Future meint

    13.05.2026 um 13:27

    Die dynamischen Preise sind super. In meiner Stadt bietet ein lokaler Ladesäulenbetreiber mit etwa 30 Ladehubs mit je 6 AC-Ladeplätzen genau das an. Mittags kostet es so beispielsweise nur 34 Cent und Abends/Nachts sind es 42 Cent – jeweils Adhoc per QR-Code. Ich finde das fair und praktisch. In meinem Stadtteil werden es vielleicht auch deshalb immer mehr Elektroautos, denn die wenigsten haben hier die Möglichkeit einer privaten Wallbox.

    Antworten
  2. mabra meint

    13.05.2026 um 13:26

    Zitat: „Alle Anbieter versuchen, sich mit attraktiven Angeboten die Kunden abzuwerben“, berichtet Alexander Junge, Vorstand bei Aral und zuständig für das Ladegeschäft.

    Als ich das gelesen habe, war ich froh, gerade keinen Kaffee im Mund zu haben. Sonst hätte ich jetzt meinen Bildschirm putzen müssen.

    Antworten
  3. Wolfgang Wagenstaller meint

    13.05.2026 um 12:53

    Von einem Preiskampf habe ich noch nichts bemerkt. Ich muss bei jedem Ladevorgang recherchieren mit welcher Ladekarte oder App ich laden kann.
    Der größte Unsinn sind Abos.

    Antworten
    • MK meint

      13.05.2026 um 13:28

      Warum denn „jedes Mal recherchieren“?
      Für unterwegs habe ich EWE (52 ct ohne Abo) und schaue einfach einmal kurz in der App, wo da entlang meiner Route eine Ladesäule ist. Sollte ich da gar nichts finden, habe ich als (noch nie benötigtes) Backup EnBW (56 ct ohne Abo). Das hat bisher (alleine 25.000 km in den letzten 6 Monaten) für jede Route gepasst.
      Und damit ist man auch schon beim Wettbewerb: Besagter EnBW-Tarif ohne Abogebühr gilt erst seit wenigen Monaten. Davor war es mit 59 ct/kwh noch 3 ct/kWh teurer. Bei uns in Marburg gab es Greenvesting (ich meine, 74 ct fürs Adhoc-Laden). Die sind mit den Preisen mittlerweile vom Markt verschwunden und die Säulen werden jetzt von Stark Energy betrieben…jetzt sind es nur noch 55 ct fürs Adhoc-laden.

      Antworten

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