Der Expertenrat für Klimafragen hat zum Klimaschutzprogramm 2026 der Bundesregierung Stellung genommen, das jüngst im Kabinett beschlossen wurde. Das unabhängige Gremium aus fünf sachverständigen Personen verschiedener Disziplinen wurde im September 2020 benannt. Nach Sichtung der von der Bundesregierung vorgelegten Dokumente kommt der Expertenrat zu dem Ergebnis, dass das Klimaschutzprogramm nicht die Anforderungen aus § 9 Klimaschutzgesetz erfüllt.
Vorbehaltlich einer vertiefenden Prüfung geht der Expertenrat davon aus, dass die bisherigen Maßnahmen mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht ausreichen werden, um die Erreichung der Klimaschutzziele sicherzustellen. „Da die Bundesregierung noch am 18. März umfassende und teilweise nicht vollständig nachzuvollziehende Änderungen vorgelegt hat, war eine geordnete und vertiefte Prüfung des Programms nicht möglich. Der Expertenrat konnte daher seinem gesetzlichen Auftrag nur eingeschränkt nachkommen“, heißt es.
THG-Minderungswirkung „vermutlich deutlich überschätzt, Zielverfehlungen wahrscheinlich“
Die Projektionsdaten 2026 in Kombination mit den Angaben zur THG-Minderungswirkung des Klimaschutzprogramms durch die Bundesregierung zeigen in der Summe der Sektoren (ohne den Landnutzungssektor LULUCF) eine knappe Zielverfehlung für 2030 und eine Zielerreichung für alle weiteren übergreifenden Ziele. Der Expertenrat sieht allerdings Anhaltspunkte dafür, dass die Bundesregierung die tatsächliche THG-Minderungswirkung des Klimaschutzprogramms 2026 deutlich überschätzen könnte.
Barbara Schlomann, die Vorsitzende des Expertenrats: „Viele Maßnahmen könnten gegenüber bereits bestehenden Instrumenten, wie den mengensteuernden Emissionshandelssystemen, nur eine geringere zusätzliche Wirkung entfalten als von der Bundesregierung berechnet.“ Zugleich könnten bisher nicht geklärte Finanzierungs-, Akzeptanz- und Infrastrukturfragen die vollständige Realisierung der von der Bundesregierung erwarteten Treibhausgasminderungen gefährden.
Für das Zieljahr 2030 ist die von den Projektionsdaten 2026 projizierte Zielverfehlung selbst ohne zusätzliche Wirkung des Klimaschutzprogramms 2026 laut dem Expertenrat nur sehr knapp. Insofern könne man nicht ausschließen, dass das 65-Prozent-Minderungsziel für 2030 – auch aufgrund der anhaltend schwachen Wirtschaftslage – möglicherweise knapp erreicht werden könnte. Die Zielverfehlung bei den weiteren Zielen sei laut den Projektionsdaten 2026 jeweils deutlich höher.
„Hier müssten für die Zielerreichung also erhebliche zusätzliche Effekte auftreten”, folgert Barbara Schlomann. „Dass diese in der erforderlichen Höhe eintreten werden, ist vorbehaltlich vertiefender Prüfungen deutlich unwahrscheinlicher als für das 2030er Ziel.” Der Expertenrat gehe daher davon aus, dass das 88-Prozent-Minderungsziel im Jahr 2040 sowie das Budgetziel für die Periode 2031 bis 2040 auch nach Umsetzung des Klimaschutzprogramms 2026 mit hoher Wahrscheinlichkeit verfehlt werden dürften. Diese Einschätzung sieht man zusätzlich dadurch gestützt, dass zwischenzeitlich die Abschwächung wichtiger, bei der Erstellung der Projektionsdaten 2026 noch nicht berücksichtigter Maßnahmen im Gebäude- und Verkehrssektor angekündigt wurden.
Im Landnutzungssektor LULUCF würden nach Berechnung der Bundesregierung auch nach Umsetzung der Maßnahmen aus dem Klimaschutzprogramm die Minderungsziele bis 2040 deutlich verfehlt werden, selbst wenn diese vollständig auf den mittleren Emissionspfad aus den Projektionsdaten 2026 wirken würden, heißt es weiter.
Ratsmitglied Julia Pongratz analysiert: „Für den Landnutzungssektor weist die Bundesregierung zwar substanzielle THG-Minderungswirkungen bis 2045 aus, diese sind jedoch auf Basis der vorliegenden Unterlagen nur eingeschränkt nachvollziehbar.“ Unter anderem fehlten konsistente Angaben zur Minderungswirkung in den gesetzlich relevanten Vierjahreszeiträumen (2027–2030, 2037–2040 und 2042–2045), sodass eine belastbare Bewertung der Zielerreichung nicht möglich sei. Pongratz fügt an: „Zudem bestehen erhebliche Unsicherheiten hinsichtlich der tatsächlichen Minderungswirkung des Maßnahmenpakets.“
„Im Gesamtbild wenig Neuerung“
Der Expertenrat erkennt im Klimaschutzprogramm 2026 keine systematische Neuerung und stellt insgesamt ein geringes Ambitions- und Innovationsniveau fest. Die Maßnahmen wirken aus seiner Sicht überwiegend additiv und lassen kein Gesamtkonzept erkennen. Das Gremium vermisst zudem die umfassende Berücksichtigung der von ihm in seinen bisherigen Gutachten formulierten Anforderungen an ein Klimaschutzprogramm.
„Insbesondere fehlt die im Zweijahresgutachten 2024 empfohlene umfassende Einbettung der Klimaschutzpolitik in eine politische Gesamtstrategie“, so der stellvertretende Vorsitzende des Expertenrats Marc Oliver Bettzüge. Das Programm enthalte darüber hinaus kaum noch Maßnahmen zur fortgesetzten Steigerung der Energieeffizienz.
Sektoral liegt der Schwerpunkt der Anstrengungen weiterhin auf dem Sektor Energiewirtschaft. Auf dessen Maßnahmen entfällt fast die Hälfte der ausgewiesenen Minderungswirkung des Programms. „Insbesondere fehlen im Gebäudebereich Maßnahmen mit sozialer Staffelung, wie sie für den Verkehrssektor mit dem neuen Förderprogramm für Elektromobilität im Maßnahmenpaket enthalten sind“, führt Ratsmitglied Tanja Kneiske aus. Der Expertenrat sehe daher in dem vorgelegten Klimaschutzprogramm keine erkennbare Ausrichtung auf die Entlastung von Haushalten mit kleinen und mittleren Einkommen, obwohl die Dringlichkeit für eine soziale Flankierung der Klimaschutzpolitik weiter zunehmen werde.
Zur Wirtschaftlichkeit der vorgeschlagenen Maßnahmen hat die Bundesregierung gegenüber dem Expertenrat keine Angaben gemacht. Der Expertenrat empfiehlt, diesem Aspekt mehr Aufmerksamkeit zu widmen und dabei innovative, anreizorientierte Maßnahmen stärker in den Blick zu nehmen. Ratsmitglied Allister Loder nennt Beispiele: „Neben bereits etablierten ökonomischen Instrumenten wie Ausschreibungen und ETS bzw. BEHG gäbe es weitere innovative Instrumente wie Weiße Zertifikate für Energieeffizienz oder ein Bonus-Malus-System für Pkw.“ Solche Instrumente seien bereits seit längerem in anderen EU-Ländern etabliert, und ihre Finanzierung könne unabhängig vom öffentlichen Haushalt oder haushaltsneutral erfolgen und mit einer sozialen Komponente ausgestaltet werden.
Eingeschränkte Möglichkeit der Prüfung
Eine vertiefte Prüfung des Klimaschutzprogramms 2026 war aufgrund des Erstellungsprozesses der Bundesregierung nur eingeschränkt möglich. Zwar hat der Expertenrat bereits seit Januar 2026 mehrere Entwurfsversionen des Programms erhalten und kommentiert, in der zuletzt übermittelten Fassung wurden jedoch kurzfristig umfangreiche Änderungen vorgenommen. Darüber hinaus schränkten nach Einschätzung des Expertenrats eine Vielzahl veränderter Rahmendaten, insbesondere durch die aktuellen Entwicklungen auf den weltweiten Energiemärkten, die Belastbarkeit der vorhandenen Datengrundlage zusätzlich ein.


Future meint
Es ist schon bemerkenswert, dass der Mensch wohl das einzige Lebewesen ist, das seinen Lebensraum so bewusst und mit enormer Beharrlichkeit zerstört. Die Automobilindustrie hat daran ja einen besonders großen Anteil.
Man hat den Eindruck in Deutschland, dass die Regierung auch keine besondere Motivation hat, an der Zerstörungslust viel zu ändern. Allerdings bleibt die Hoffnung, dass Gerichte dafür sorgen werden, dass die Klimapolitik wieder zurückkehrt. Auch das Ministerium mit der besonders innigen Nähe zu den Fossilen Industrien wird davon bestimmt betroffen sein und es bleibt zu hoffen, dass die Chefin bald die Lust an der Politik verliert und wieder zurückwechselt in ihre Lieblingsbranche oder wie viele andere einfach auf den Hamburger Hügel in Port Andratx.
hu.ms meint
Und erneut der falsche ansatz !
Wenn keine autos gekauft würden, würden keine gebaut.
Der grund ist doch ganz klar die bequemlichleit und faulheit der leute, andere sauberere transportmittel wie fahrräder oder ÖPNV zu nutzen.
„Ich kann ein auto bezahlen, also nutze ich es“.
Wird sich erst ändern, wenn die kosten erheblich steigen. Als erstes der preis für fossile kraftstoffe.
Future meint
Über die Kosten lässt sich in der Tat alles perfekt steuern. Norwegen und China haben mit ihrer hervorragenden Politik die Elektromobilität beispielsweise enorm vorangebracht. In Deutschland wird das aus den bekannten Gründen verhindert.
hu.ms meint
Bei preissteigerung für fossile energie werden auch die alten autos getroffen, bei deren kauf es noch kaum alternativen und wenn dann teuer gab.
Besser ist eine km-abhängige kfz-steuer. Wird beim TÜV-termin ausgelesen und an das FA übermittelt wo die KI die steuer vom konto abbucht.
Wer keine einzugsermächtigung erteilt, zahlt jedesmal 50 € bearbeitung extra.
Envision meint
Gibt auch Experten unter Oekonomen die Deutschland in 10-15 Jahren finanziellen Bankrott vorhersagen angesichts Verlagerung von Arbeitsplätzten und dazu vollkommen überproportional wachsenden ungebremsten Staatsaugaben und Zahlungsverpflichtungen,
aber auch da wird weiter Gas gegeben, Motto nach meiner Legislatur die fette Pension und egal ob Sintflut. Deutschland ist aktuell vermutlich früher Pleite als das Klima ein Problem wird, sind dazu meine zwei Cent.
Future meint
Es könnte auch so kommen, dass Deutschland an den Klimafolgekosten pleitegeht. Es wird in jedem Fall sehr teuer, was auf das Land so alles zukommt. Das hat aber auch mit dem jahrzehntelangen Reformstau in wichtigen Feldern zu tun -andere Länder haben beispielsweise ihre Sozialversicherungen schon vor vielen Jahren zukunftssicher gemacht und haben heute eine zufriedene und entspannte Bevölkerung, die sich keine Sorgen mehr machen muss.
hu.ms meint
In UK werden kaum noch autos gebaut.
Ist das land untergegangen ?
M. meint
Das ist nicht überraschender als ein Apfel, der vom Baum nach unten fällt, statt nach oben.
Was war von den ganzen Gas-Freunden da zu erwarten?
Aber klar: Deutschland kann die Welt nicht alleine retten.
Wurde zwar nie behauptet, dass es wäre oder so sein müsste, aber es stimmt natürlich trotzdem.
Aber wie wäre es denn, wenn Deutschland sich selbst rettet? Technologien von Morgen (mit)entwickelt, um die auch in Zukunft (auch ganz abseits vom Auto) verkaufen zu können?
Das ist zu kreativ, das weiß ich auch.
Future meint
Deutschland hat allerdings durch seine massiven Autoexporte in alle Welt massiv zum Klimawandel beigetragen. Jetzt hat Deutschland auch eine Verantwortung, den Klimawandel zu bekämpfen. Stattdessen wird verharmlost und weggeschaut. Die Folgen könnten dramatisch sein, denn die Folgekosten des Klimawandels werden immens sein.
M. meint
Und, was nutzt uns dein Beitrag nun?
Bisher nur, dass du meinen nicht verstanden hast, oder gar nicht die Absicht, darauf zu antworten.
Future meint
Das macht doch nichts. Mein Beitrag ist für alle anderen, die sich auch regelmäßig mit der Rettung der Welt und dem Ende der Automobilität beschäftigen.
M. meint
Also als Kontrast zu deinen üblichen Beiträgen, nach denen die Automobilität aus China alle retten würde?
hu.ms meint
Es gibt ja das konzept, mit nur noch 12% fossiler energie im vergleich zu 1990. Insgesamt, also auch verkehr und gebäudeheizung.
Die technik dafür gibts in D schon – es müsste nur durch das ganze land gezeigt werden, dass es möglich ist. Wäre nicht nur vorbild, sondern auch exportmöglichkeit. Sh. Siemens-Energie.
Die umstellung hat natürlich erhebliche kosten, die zu höheren preisen führen. Diese müssten durch ein staatliches „sondervermögen“ abgefangen werden, dass nach umstellung durch 2ct/kwh auf den strompreis langfristig zurückgezahlt wird. Eigentlich nur eine streckung der finanzierung zu der die EVU nicht bereit sind.
Steffen meint
Das war ja klar, bei der Regierung und den klimapolitisch katastrophalen Entscheidungen…
hu.ms meint
… die da konkret wären ?
Matthias meint
Der Kölner Dom steht mitten in einer im Jahr 2040 über 50 Meter gestiegenen Nordsee auf dem Spiegel-Titel „Die Klima-Katastrophe – Ozon-Loch, Pol-Schmelze, Treibhaus-Effekt, Forscher warnen“ Nr. 33 / 10.08.1986, einem überdeutlichem Symbol für die grotesk überzogenen Pressekampagnen der letzten Jahrzehnte.
Man kann sagen „das Klima“ hat sämtliche Klimaziele der „Klimaschützer“ weit verfehlt, aber diese haben eines erreicht: das gesellschaftliche Klima nachhaltig zu vergiften, in Verbindung mit anderen der CO2-Reduktion komplett entgegenstehenden „alternativlosen“ Zielen, die jedoch von den nahezu 1:1 gleichen Leuten ebenso moralinsauer vorangetrieben werden: Atomkraftwerke durch fossile Kraftwerke ersetzen, und Millionen aus der dritten Welt in westliche Länder einwandern lassen wo sie einen wesentlich höheren CO2-Fußabdruck verursachen.
Auch die Elektromobilität wurde dabei mit Klimaknüppel und hochnäsiger Kauft-doch-einen-Tesla-Arroganz vergiftet. Selbst heute sind E-Autos entweder nicht zu bezahlen, nicht zu gebrauchen, oder nicht in Europa hergestellt, aber das interessiert doch diejenigen nicht die 6-stellige Gehälter aus Parteien, Staatsdienst, Unis, ÖRR und anderen in Endeffekt mit Steuergeld finanzierten Strukturen beziehen, wobei die angeblichen Nichtregierungsorganisationen den Vogel abschießen. Und alle haben fröhlich weiterhin Verbrenner-Bonzenautos im Fuhrpark, allenfalls mit einem Vorzeigestromer.
Man kann sich gar nicht vorstellen wo die Elektromobilität ohne Elon Musk wäre, inzwischen die Hassfigur der „Klimaschützer“ weil er auf deren widersprüchliches Verhalten hingewiesen hat, und auf „bisher nicht geklärte Finanzierungs-, Akzeptanz- und Infrastrukturfragen“.
miou meint
OMG, an dem Beitrag ist so viel falsch, irreführend oder komplett die Realität verweigernd, dass man sich da gar nicht erst die Mühe machen sollte, diese AfD-Positionen zu widerlegen. Gerade auch der Punkt, sollen die Afrikaner doch bleiben, wo das Land durch unseren Überkonsum und Umweltverschmutzung am ehesten unbewohnbar werden wird, also schnell alle Grenzen zu, spricht Bände … Ekelhaft
Futureman meint
Das „Problem“ der Klimawandelvorhersagen ist eher, dass bisher alle Klimaprognosen so eingetreten sind, wie vorhergesagt. So gab es, besonders im Mittelmeerbereich schon einige großflächige Überflutungen und in bereits jetzt heißen Regionen steigen die Tage mit Temperaturen jenseits des menschlich erträglichen Maße.
Und der Anstieg wird massiv weitergehen, da bis jetzt nur China im großen Maße auf erneuerbare Energien setzt. Allerdings eher, weil es inzwischen die wirtschaftlichste Art der Energieerzeugung geworden ist. Blöd nur, das unsere aktuelle Wirtschaftsministerin eher etwas für ihren alten (und zukünftigen?) Arbeitgeber plant. Waren es noch Zeiten als einen Kinderbuchautor gab, dem es eben mehr um die beschriebenen Kinder ging, als einer bestimmten Industrie.
South meint
Alter. Was ein Informationsopfer…
Na dann Matthias, kauf dir ein Grundstück in Tschernobyl oder Fukushima. Leckeres detail, das radioaktiv verseuchte Wasser lassen sie übrigens ins Meer ab, da empfehle ich gleich noch die Muscheln dazu. Übrigens. Mit keiner Technik der Welt können diese geschmolzenen Kerne geborgen werden. Ja, und wenn noch nicht reicht, dann kannste gleich in deiner Region ein Endlager vorschlagen. Ehrlich, da gibts ordentlich Geld dafür, die Hand hat aber noch keiner gehoben… seltsam die Leute…
Und den Rest kann man ja nachkucken. Dann schau dir doch mal die Preislisten beim Verbrenner an. Ein Tiguan geht bei knapp 40T los…
Und Temperatur kann man messen, ist wirklich nicht schwer, da nimmst du dir ein Thermometer und steckst es dir mal in eine Körperöffnung deiner Wahl. Dass das Eis schmilzt und damit der Wasserspiegel ansteigt, dass kannst sogar mit dem Wasserglas und ein paar Eiswürfel nachspielen…
Mäx meint
Geschenkt, der Artikel war übertrieben, hat aber doch genau das erreicht was er sollte, die Leute aufrütteln. Kurz danach haben CDU und FDP (!) eine Enquete-Kommission zum Thema „Vorsorge zum Schutz der Erdatmosphäre“ eingesetzt und 1990 die Reduzierung der CO2 Emissionen um 25% für 2005 beschlossen.
Auch wegen solcher Beschlüsse und dem weiter voranschreitenden EE-Ausbau wurde nun das Extremszenario des Weltklimarates als nicht mehr anzunehmen eingestuft.
Die Welt hat sich weiterentwickelt und erkennt das Problem prinzipiell an.
Zum Thema AKW vs. Kohle wurde nun wirklich alles gesagt.
Das wird ja immer besser.
Northvolt ist gescheitert an der Wokeness, Einwanderung ist Klimakiller oder umgedreht, gegen Einwanderung zu sein ist Klimaschutz.
Herrlich, bitte noch mehr davon.
Ansonsten: E-Mobilität ist mittlerweile bei 25% Neuzulassungen über alles, 33% bei den Privatpersonen von denen hier immer jemand gesagt hat, dass die ja rechnen können und sich deshalb kein BEV kaufen…komisch dass da gerade so ein Boom ist…vermutlich weil die nicht rechnen können oder?
BEVs sind in der Gesellschaft angekommen…thats it.
Die Vorurteile (sofern denn überhaupt faktenbasiert) werden nach und nach abgearbeitet bzw. verbessert.
Was jetzt der verweis auf „steuerfinanziert“ soll weißt wohl nur du, ist aber ein geläufiger Trick bestimmter Medien um Leute zu radikalisieren.
Elon Musk ist nicht verbrannt, weil er auf Widersprüchlichkeiten hinweist, sondern eher weil er einem Trump ins Amt verholfen hat (der pro Fossil ist) oder öfters einfach mal antisemitisch Dinge äußert.
Böhser Neffe meint
Meine Rede, aber das politische Pendel schlägt brutal zurück und wir sind (zumindest in Deutschland) erst am Anfang dieser Entwicklung. Klima wird bald niemanden mehr interessieren und wirtschaftsfeindliche Parteien abgewählt werden.
Mäx meint
Wer genau sind die wirtschaftsfeindlichen Parteien?
Welche Partei sollte stattdessen ans Ruder?
Future meint
Vielleicht meint er die Grünen. Schließlich sind die grünen Zukunftsindustrien eine gute Grundlage für wirtschaftlichen Erfolg und mehr Unabhängigkeit. Sogar Orban hatte das in Ungarn erkannt und die grünen Industrien ins Land geholt.
South meint
Hahaha, wer kennt sie nicht, die boomenden Autokratenstaaten mit rosiger Zukunft mit dem Sinn für den normalen Steuerzahler …. ich mein Trump hat Amerika blamiert, so wie es keiner vor ihm konnte… sogar die Mullahs lachen sich über ihn nen Ast, das Ausrauben der Staatkasse konnte zumindest teilweise noch von den Gerichten gestoppt werden, gut sinnlos Ballsaal, neue Schlachtschiffe und Co. geschenkt. Die Wirtschaft durch eine absolut dilettantische Wirtschaftspolitik am Boden. Das mal stolzeste Militär der Welt pfeifft aus dem letzten Loch. Und jetzt konnte Amerika noch mit einer einigermaßen funktionierenden Gewaltenteilung noch schlimmeres verhindern, in einer dritten Amtszeit wäre sogar so ein Land am A..sch.
Wenn wir wirklich clever sind, dann lernen wir aus den Fehlern der anderen…
South meint
Ah Geil. Gerade nen Artikel gelesen. Der amerkanische Gesundheitsminister findet Nikotin ist gesund. Na ihr beiden Aluthutträger. Jetzt macht doch mal was eure Idole empfehlen. Ich mein das Ernst. Bis jetzt ist das ein netter Witz (zumindest für die Leute, die noch klar denken können). Zwei Mal am Tag beten, Kippen rauchen, nicht Impfen lassen und mal selbst den miesbezahlten Job machen, den kein Deutscher mehr für das dreifache Geld machen würde. Und bitte auch in diese Leute investieren, also gebt denen mal euer hartverdientes Geld, den armen Millionären, die euch da veralbern. Die Gute Nachricht. Das alles müsst ihr gar nicht machen. Wenn ihr die Wählt, nehmen euch die diese Entscheidung ab… und ihr müsst das machen…
Ehrlich. Ich hab genug Geld und zwei Pässe… wenn ihr euren Laden selber abfackelt, dann schau ich aus der Ferne zu und geniese es wie die alten Ostreportagen…. der Unterschied. Die DDRler hatten damals geschichtliches Pech im Sowjetsektor zu wohnen… ihr würde euch selber strangulieren…
Stromspender meint
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.
hu.ms meint
Nein, weil Elon seit 2022 (abwendung seiner tochter – schuld ist angeblich „woke“) das klima egal ist. Zuvor habe ich ihn auch geachtet.
Er unterstützt den trumpler-driller und die blauen in D, die alle klimaschutzmassnahmen rückgängig machen wollen.
MichaelEV meint
Und die Realität ist, dass Althersteller sich aus dem Verkauf von Verbrenner finanzieren, nur CO2-Zwänge erfüllen, gegen den Wandel gekämpft haben und es weiterhin tun, BEV-Ambitionen zurückdrehen und immer weiter das Klima schädigen.
Und es gibt den einen großen reinen BEV-Hersteller, der ganzheitlich an einer funktionierenden, besseren und günstigeren Alternative arbeitet (über die Antriebswende hinaus)!
hu.ms meint
Themaverfehlung !
Ich schrieb von Elons umorientierung vom co2-reduzierer zum indirekten co2-förderer durch unterstützung der driller in USA und blauen in D.
Und die tesla-autos werden immer weniger verkauft, weil das Elon inzwischen egal ist. Der will nur noch fahrerlose taxis betreiben.
Jeff Healey meint
(…) „Selbst heute sind E-Autos entweder nicht zu bezahlen, nicht zu gebrauchen, oder nicht in Europa hergestellt, aber das interessiert doch diejenigen nicht die 6-stellige Gehälter aus Parteien, Staatsdienst, Unis, ÖRR und anderen in Endeffekt mit Steuergeld finanzierten Strukturen beziehen,…“ (…)
Ich habe vor wenigen Wochen ein voll ausgestattetes Jahresfahrzeug- E-Auto für den Preis eines gut ausgestatteten neuen Dacia Spring erworben, gebaut in Europa/Slowenien. Des Weiteren habe ich leider kein sechsstelliges Gehalt, sondern jenes eines sehr kleinen Mittelständlers, nicht mehr als ein Angestellter.
Das geht alles wenn man möchte.
Ihre Aussagen empfinde ich als übertrieben, wie es auch zugegebenermaßen einige Artikel aus der Vergangenheit zum menschengemachten Klimawandel waren. Das soll nicht heißen, dass wir das Thema nicht ernst nehmen müssen. Die Bedrohungen stellen sich jedoch anders dar als einmal vorhergesagt wurde:
Statt „Kölner Dom 50 Meter unter Wasser“, steuern wir auf extreme Dürresommer und brutale Hitzerekorde zu. Nur so viel zu dem Thema.
Davon abgesehen kann ein günstiges E-Auto für viele Menschen heute schon aus wirtschaftlicher Sicht Sinn ergeben.
Der deutlich bessere CO2-Abdruck als bei den Verbrennern ist quasi ein Bonus obendrauf. Und dann das Fahrgefühl, einfach top.
Und dann lade ich auch noch mit deutschem Wind- oder deutschen Sonnen-Strom (u.a. von meinem deutschen Dach) mein Auto auf. Besser gehts nicht.
Stromspender meint
Loriot: Ach was.
Louis de Funès: Nein! Doch! Oohhh!
Sonderlich überrascht kann wohl niemand sein. Mittlerweile sind sich ja alle Experten (außer den „Experten“ in der Regierung) ziemlich einig, dass die Gesetze, die unser aller Gas-Kathi durchdrücken will, mutmaßlich verfassungswidrig sind. Denn das BVerfG hat 2021 mit seinem „Klimaschutzturteil“ zum Ausdruck gebracht, dass ein Zurückfallen in alte „Fossilmuster“ nicht mehr verfassungskonform sein kann.
Gut, das hat auch frühere Regierungen selten gestört, von Vorratsdatenspeicherung bis zu Haushaltstricksereien fallen mir da ein paar Sachen ein. Aber immerhin wird den Herrschaften und Frau Reiche dieser Blödsinn auf die Füße fallen.