Der neue Škoda Epiq, der das Elektroportfolio der Tschechen in das Einstiegssegment erweitert, kann jetzt in Deutschland geordert werden. Zum Bestellstart stehen drei Optionen zur Auswahl: Neben dem Epiq Essence 55 und dem Epiq Selection 55 ist das „City-SUV-Crossover“ auch als besonders umfangreich ausgestattetes Sondermodell Epiq Edition Eins 55 erhältlich.
Die Preise beginnen bei 32.100 Euro für die Ausstattungsvariante Essence sowie bei 35.600 Euro für den Epiq Selection 55. Zum Bestellstart hält Škoda ein Angebot bereit: Das Sondermodell Edition Eins kann ebenfalls ab 35.600 Euro geordert werden. Es biete einen Ausstattungsvorteil und werde zeitig an die Kunden ausgeliefert werden können, wirbt der Hersteller. Der Einstiegspreis für den neuen Epiq soll in Deutschland 25.900 Euro betragen, dieses Modell Epiq Essence 35 soll zum Marktstart Ende September bestellbar sein.
Der neue Epiq ist das künftig günstigste vollelektrische Škoda-Modell. Das kleine SUV wird in diesem Jahr zusammen mit dem großen SUV Peaq die vollelektrische Modellpalette der Marke verdoppeln. Der Epiq ist das erste Modell der Volkswagentochter, das auf der neuen MEB+-Plattform basiert, und das erste vollelektrische Modell der Marke mit Frontantrieb. Mit einer Reichweite von 315 bis zu 440 Kilometern nach WLTP-Norm und Schnellladefunktion soll er sich für die Stadt als auch für längere Fahrten eignen.
Die kleinere der zwei eingesetzten Batterien hat eine Bruttokapazität von 38,5 kWh (37,5 kWh netto) und nutzt Lithium-Eisen-Phosphat-Chemie (LFP). Das größere Akkupack bietet eine Bruttokapazität von 55 kWh (51,5 kWh netto) und verfügt über Nickel-Mangan-Kobalt-Chemie (NMC). Die Antriebsleistung liegt je nach Version bei 85 kW (115 PS), 99 kW (135 PS) oder 155 kW (211 PS). Von 0 auf 100 km/h geht es in bis zu 7,4 Sekunden, maximal sind Tempo 150 bis 160 möglich. Der Verbrauch beginnt bei 13,7 – 13,9 kWh/100 km.
Schnelladen (DC) gelingt mit 50 bis zu 133 kW, damit lässt sich die Batterie in etwa 24 Minuten von 10 auf 80 Prozent füllen. Wechselstromladen (AC) ist mit bis 11 kW möglich. Der Epiq bietet zudem bidirektionales Laden. Dadurch kann die im Akkupack gespeicherte Energie auch außerhalb des Elektroautos genutzt werden. Konkret unterstützt der Epiq V2L (Vehicle-to-Load) zur Stromversorgung externer Elektrogeräte sowie V2H (Vehicle-to-Home) und V2G (Vehicle-to-Grid), sofern eine kompatible Wallbox verwendet wird.
Der 475 Liter große Kofferraum des Epiq gehört zu den größten seiner Klasse. Das Design vereint erstmals in einem Škoda-Serienmodell alle Elemente der neuen Designsprache „Modern Solid“. „Der neue Škoda Epiq verbindet kompakte Abmessungen mit einem geräumigen Innenraum und hoher Alltagstauglichkeit“, wirbt der Hersteller.
Bereits in der Ausstattungsvariante Epiq Essence 55 für 32.100 Euro sei die neue Elektro-Baureihe serienmäßig umfangreich ausgestattet, betont Škoda. Dazu zählen neben der Design Selection Loft Grau in Schwarz und Grau (später zum Jahresende Design Selection Studio mit einen minimalistischen Look in Schwarz und Grau) unter anderem LED-Hauptscheinwerfer, Assistenzsysteme wie Front Assist, Lane Assist, Side Assist und Kreuzungsassistent sowie ein 13-Zoll-Infotainmentdisplay. Außerdem sind immer eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung und Škoda Care Connect mit an Bord.
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Der ab 35.600 Euro bestellbare Epiq Selection 55 bietet zusätzlich ab Werk neben der Phonebox mit induktiver Ladefunktion die Ausstattungspakete Technik und Komfort. Im Paket Technik sind unter anderem Parksensoren vorne und hinten, eine Rückfahrkamera, der schlüssellose Fahrzeugzugang KESSY und die Funktion des bidirektionalen Ladens enthalten. Das Paket Komfort bietet beispielsweise ein beheizbares Lenkrad und beheizbare Vordersitze, die 2-Zonen-Klimaanlage Climatronic und dunkel getönte Heckscheibe und hintere Seitenscheiben (Sunset). 18-Zoll-Leichtmetallfelgen Plover schwarz gehören ebenfalls zum Lieferumfang.
Das limitierte Sondermodell Epiq Edition Eins 55 verfügt darüber hinaus serienmäßig über die Pakete Travel sowie Licht & Sicht. Im Paket Travel sind unter anderem ein Navigationssystem, eine Sprachsteuerung, vier USB-C-Anschlüsse und der Travel Assist enthalten. Zum Paket Licht & Sicht gehören die Matrix-LED-Scheinwerfer, der dynamische Fernlichtassistent und das Schlechtwetterlicht. Das Sondermodell ist ebenfalls serienmäßig mit 18 Zoll Leichtmetallfelgen Plover schwarz ausgerüstet. So ausgestattet bietet der Epiq Edition Eins 55 Kunden laut Škoda einen Preisvorteil von bis zu 2200 Euro und kann ab 35.600 Euro geordert werden.

















MK meint
475 Liter Kofferraum sind schon richtig gut, wenn man bedenkt, dass z.B. der nächstgrößere Elroq mit rund 30 cm mehr Fahrzeuglänge auf 470 Liter kommt. Da helfen natürlich die kleineren Räder und es wird etwas zu Lasten der Fond-Passagiere gehen. Aber wie viele Fahrzeuge, die eigentlich im Kleinwagen-Segment antreten, werden regelmäßig für Langstrecke von mehr als zwei Personen genutzt?
Übrigens: Der mehr als 10 cm längere Golf bringt es je nach Ausstattung auf MAXIMAL 380 Liter.
Von daher: Wirklich gutes Auto, dass sicher auch eine Klasse höher, also bei Golf/ID.3 neo, Marktanteile abziehen wird…halt mal wieder in vielen Belangen (natürlich nicht für alle) besser als die Kernmarke.
BEV meint
Ab wann gibts den dann mit 20-30% Rabatt ? Ansonsten ist das Auto einfach zu teuer
David meint
Damit ist der dritte aus dem Sack und ich verrate sicherlich keine Neuigkeit, wenn ich prognostiziere, dass der ausgezeichnet verkauft wird. Hübsch, geräumig und effizient. Bevor es jemand aus der „Gemeinde“ erwähnt: Dass das Tesla Model 3 in seiner Aldi Version ähnlich teuer ist wie jetzt die First Edition Modelle, das wissen die Marketing Experten im Volkswagen Konzern. Und sie wissen, das spielt überhaupt keine Rolle für die vielen, echten Kunden.
MrBlueEyes meint
Wir stehen jetzt tatsächlich als Zweitwagen vor dem Kauf eines MG 4 Urban Comfort… Gründe:
– Sehr schickes Auto, auch der Innenraum wirklich „europäisch“ und recht hochwertig (gerade auch für den Preis)
– Auch noch (wieder) physische Tasten für Klima, Lautstärke, Lüftung…
– 53 KWh Netto Akku
– 415 Km WLTP Reichweite
– schon Kompaktklasse mit 568 Liter Kofferraum
– trotz „nur“ 4,40m Länge massig Platz auf der Rückbank
– 160 PS… 9,5s auf 100 Km/h… 160 Km/h Vmax
– Gebimmel lässt sich alles über den „MG Pilot“ leicht per Shortcut abstellen
– 7 Jahre Herstellergarantie
Und das alles nach Abzug Herstellerrabatt von 6.000€ für ca. 23.000€ (inkl. Überführung)
Da können die Deutschen mit Epiq, ID.Polo, Cupra Raval etc. pp. rein preistechnisch halt überhaupt nicht mithalten… allein die 53 KWh Netto sind halt eine Wucht für den Preis…
Für dieses Package von Akkugröße, Motorleistung und Ausstattung würde man bei den 3 oben Genannten mindestens 30.000€, eher vielleicht sogar Richtung 35.000€ zahlen… und dann hat man nur 2 Jahre Garantie… viel Glück, sage ich da nur….
jm2c
Mark Müller meint
Lies mal die neuesten Spiegel-Artikel über das Verhältnis des MG-Herstellerlandes mit Russland, das gerade die Ukraine bombardiert.
wosis meint
Du bekommst bei VW auf den Polo auch 5000€ Herstellerrabatt (ID. Kaufprämie), dann bist du bei 28K, also 5k mehr, hast aber ein Auto, dass deutlich effizienter (13,3 vs 15,5) ist, mehr Reichweite (417km vs 450km) hat, schneller lädt (24min vs 28-30 min).
Den MG Bonus bekommt man bei Barkauf, sollte auch nicht unterschlagen werden.
Das Kofferraumvolumen wird mit 470 Litern angegeben beim MG4, nicht 568 Liter.
Also es gibt einen Preisvorteil, aber so groß ist er nicht.
Futureman meint
Und davon gehen ja für einige noch 6000€ Förderung ab. Damit das ideale Einstiegsauto. Probleme gibt es nur, wenn die Familie an Tesla gewöhnt ist und das Design vom MG zu altbacken aussieht…
MK meint
@MrBlueEyes:
Und der hat dann auch Leichtmetallfelgen, Sitzheizung, USB-C Anschlüsse an der Rückbank zum Laden z.B. von Notebooks, 3 Jahre den Onlinevertrag für OTA-Updates und mehr usw. drin?
Was die 7 Jahre Herstellergarantie angeht, sollten Sie die Bedingungen vielleicht noch mal genau lesen, ist die Ausschlussliste doch unglaublich lang…so haben Sie z.B. auf den Touchscreen, Lautsprecher, Internet-/Antennenmodul und alles andere, was auch nur im entferntesten mit Infotainment zu tun hat, nur 3 Jahre Garantie (bzw. max 72.000 km). Auf z.B. die Starterbatterie, den Ladeanschluss und alles, was mit Bremsen zu tun hat, sogar nur 2 Jahre…und auch die 7 Jahre sind auf maximal 150.000 km begrenzt…das wären bei meiner Fahrleistung dann tatsächlich doch nur etwas mehr als 3 Jahre. Außerdem bezieht sie sich wie in II.2. der Garantiebedingungen geregelt ist eben auf „Herstellungsfehler“. Dass einem irgendwann nach 5 oder 6 Jahren erstmals ein Herstellungsfehler auffällt, ist doch recht unwahrscheinlich.
Grundsätzlich haben Sie aber natürlich recht, dass es absurd ist, dass VW z.B. beim ID.3 nur 2 Jahre Garantie gibt, während der auf dem gleichen Band von den gleichen Leuten mit den gleichen Teilen zusammengebaute Cupra Born ab Werk regulär 5 Jahre hat (übrigens ohne so umfangreiche Ausschlüsse wie bei MG).
Also: Ich denke, wenn man den Ausstattungskatalog bis zum Ende im Detail durchgeht, dürfte das Preis-/Leistungsverhältnis ähnlich sein…darüber, dass der VW-Konzern einem wieder Ausstattungen als Serie „unterjubelt“, die der ein oder andere weder braucht noch haben will, brauchen wir nicht zu diskutieren.
Jeff Healey meint
Das ist derzeit wirklich ein sehr gutes Paket, das MG da schnürt. Preis/Leistung sind top.
Müsste ich zwischen dem Skoda und dem MG wählen würde es schwierig: Bei mir in der Region sind die MG-Werkstätten etwas weit entfernt, und das wäre für mich der einzige Hinderungsgrund den MG nicht zu nehmen.
Bei mir ist es vor kurzem der Opel Frontera GS Electric geworden: Ein Jahreswagen für sehr günstige 21K, 44kWh LFP Akku, Händlerservice nur einen Steinwurf entfernt. Bin happy mit der Entscheidung.
Es ist schön, dass es endlich mehr Auswahl an bezahlbaren E-Autos gibt.
Thomas Claus meint
Ich finde das Design schon etwas gewagt. Es ist nicht ganz so harmonisch und erinnert mich gerade beim Heck an den Kia Ev2. Meins ist es nicht aber Geschmäcker sind ja verschieden. Die Größe gefällt mir aber beim Preis ist man eher etwas sportlich unterwegs. 26k und dann ein 37kwh Akku, nein das wäre mir zu teuer. Mit 5k Förderung natürlich wieder ok.
prief meint
Der (designmäßig) gelungenste aus der Gruppe. Nicht so fad wie die VWs, nicht so überdreht wie der Cupra. Einfach frisch und modern.
Obwohl ich eigentlich SUVs nicht mag, würde ich den ins Auge fassen, gäbe es ihn mit größerem Akku (>60KWh). Wieso da nicht mehr rein geht als 52KWh versteh ich nicht, wenn in einen ID 3 bis zu 79KWh rein gehen.
Und ja, bei meinem Nutzungsprofil (eher seltene Fahrten, dann aber länger und keine Lademöglichkeit zu Hause) möchte ich mindesten 500km WLTP Reichweite. Womit ich einen Klasse höher suchen muss (VW ID 3 oder KIA EV 4).
hu.ms meint
Und wieder mal der bessere VW. Simply clever:
Frunk, walzen am lenkrad, hängetasche im kofferraum u.a.
Kleinwagen sind zweitwagen bzw. für 1- max. 2-pers-HH. Bei der alternden gesellschaft passt das doch. Da kann die rückbank dauerhaft umgeklappt bleiben.
Der 54er akku mit 420km wltp ist etwas knapp.
Aber für 2 x öfter laden bei der jährlichen urlaubsfahrt sollte eigentlich genügend zeit sein.
Und diese zeit erspart 10k € im verglich zum epic 79kwh.
Mark Müller meint
So isses.
Bei diesem Benutzerprofil geht es am Schluss um 4 bis 8 mal eine Viertelstunde im Jahr. Wer das nicht hat, macht etwas falsch.
CaptainPicard meint
Kleineres Instrumenten-Display und Temperaturregelung nur über Touchscreen sind klare Nachteile gegenüber dem ID Cross.