Volkswagen hat den externen Zugriff auf eine Programmierschnittstelle (Application Programming Interface, kurz API) geschlossen, berichtet unter anderem das Portal Electrive. Mit dieser Schnittstelle konnten etwa Halter von Elektroautos bisher auf den Ladestand ihrer Fahrzeuge zugreifen sowie Ladevorgänge auslösen und steuern.
Die API diente als Verbindung zwischen Softwareprogrammen, wie Lademanagement-Software oder Smart-Home-Steuerungen, um Daten ohne direkten Zugriff auf den Fahrzeugcomputer auszutauschen. Die Änderung wurde bereits Anfang April angekündigt und mit Wirkung zur Kalenderwoche 21, also im Zeitraum vom 18. bis 24. Mai, umgesetzt. Die bisherige „Brand-App-Schnittstelle“ werde für externe Zugriffe geschlossen, ließ der Autobauer verlauten.
Von der Maßnahme sind Electrive zufolge Nutzer der Marken Volkswagen, Audi, Cupra und Skoda betroffen, die die Schnittstelle in ihren Anwendungsszenarien nutzen. Dies betreffe insbesondere auch jene Anwender, die das Überschussladen an heimischen Photovoltaik-Anlagen gesteuert haben.
Volkswagen beendet mit diesem Vorgehen den Zugriff auf die API für externe Lösungen. Das Unternehmen gab an, dass mit Stand 2. April bereits zehn Anbieter von Charging-Daten die neue Schnittstelle integriert hatten. Der Autobauer geht also auf ein kontrollierten Daten-Ökosystem über und der API-Zugang ist künftig auf offizielle Partnerunternehmen beschränkt.

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