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Mercedes will Elektro-GLC-Angebot laut Berichten deutlich erweitern

02.06.2026 in Neue Modelle von Thomas Langenbucher | 5 Kommentare

Mercedes-GLC-Elektro

Bild: Mercedes‑Benz (Symbolbild)

Der Ende 2025 eingeführte elektrische Mercedes-Benz GLC wird laut Berichten bald um zwei weitere Motorisierungen erweitert. Bisher ist die Strom-Version des Mittelklasse-SUV nur als 360 kW/483 PS starke Allradversion mit einer 94-kWh-Batterie für 673 Kilometer nach WLTP-Norm erhältlich. Der Listenpreis für den GLC 400 4Matic liegt bei 71.281 Euro.

Nach Berichten sollen ab dem 9. Juni zwei neue Varianten bestellbar sein, wobei die Auslieferungen Ende des Jahres starten sollen. Es handelt sich dabei um den GLC 250 EQ und den GLC 300 4Matic EQ. Der GLC 250 EQ wird als Hecktriebler mit 260 kW/349 PS erwartet, während der GLC 300 4Matic EQ mit 310 kW/416 PS Leistung auf Allradantrieb setzt.

Beide neuen Varianten sollen im Vergleich zum GLC 400 4Matic eine kleinere Batterie mit einem nutzbaren Energiegehalt von 85 kWh erhalten. Dieses Akkupaket basiert auf der 800-Volt-Architektur und kann mit bis zu 320 kW in der Spitze geladen werden. Gleichstrom-Laden (DC) von 10 auf 80 Prozent dauert 22 Minuten. Die maximale Wechselstrom-Ladeleistung (AC) liegt bei 11 kW, was einen vollständigen Ladevorgang auf rund 9 Stunden ausdehnt.

Zudem plant Mercedes-Benz den Insidern zufolge zwei weitere Versionen. Der GLC 300+ EQ soll das 94-kWh-Akkupack mit einem 270 kW/362 PS starken Heckantrieb kombinieren und mit 735 Kilometern die größte Reichweite bieten. Eine weitere Einstiegsvariante mit 230 kW/309 PS Leistung und einer 64-kWh-Batterie mit günstigerer LFP-Technologie (Lithium-Eisenphosphat) soll ebenfalls angeboten werden.

Preise für die als Nächstes erwarteten Varianten des GLC mit reinem Elektroantrieb sind noch nicht bekannt. Das gilt auch für die weiteren erwarteten Ausführungen.

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Via: Electrive
Tags: Mercedes GLCUnternehmen: Mercedes-Benz
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. MrGreenEyes meint

    02.06.2026 um 13:37

    Die Einstiegsvariante ist bei Mercedes dann deutlich attraktiver als bei BMW. Der 250er Bei MB soll irgendwo bei 64k liegen der ix3 40 liegt bei 67k. Dafür hat der Benz dann 85 kWh, der BMW nur 82 kWh.

    Antworten
  2. MK meint

    02.06.2026 um 12:39

    Ich tue mich ja immer noch schwer damit, ein 4,85 m langes SUV als „Mittelklasse“ zu bezeichnen.

    Antworten
    • brainDotExe meint

      02.06.2026 um 13:22

      Auto werden immer größer, das ist schon länger so.
      Unter dem GLC kommt ja der GLB und da muss man sich ja irgendwie von der Länge her abheben.
      Ansonsten wird der kommende GLE bestimmt die 5 Meter knacken.

      Antworten
  3. CaptainPicard meint

    02.06.2026 um 11:35

    Eine kleinere Batterie? Besser wäre eine größere Batterieoption um mit dem iX3 gleichzuziehen.

    Antworten
    • brainDotExe meint

      02.06.2026 um 12:38

      Wie die Bodengruppe, bzw. Akkubauweise nicht hergeben.

      Antworten

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