Tesla bietet „Supercharger for Business“ als White-Label-Angebot an. Kunden können eigene Supercharger erwerben, mit ihrem Logo versehen und den gewünschten Abgabepreis festlegen. Tesla übernimmt Backend und Wartung. So könne jeder sein eigenes Lade-Business starten, wirbt das Unternehmen.
Das Angebot sei für Partner entwickelt. Kunden sollen von Teslas Technologie, Reputation und Expertise aus mehr als einem Jahrzehnt Herstellung und Betrieb von Superchargern profitieren. Mit jedem Ladevorgang soll sich die Wirtschaftlichkeit der Anlage steigern. Ein neues Kalkulations-Tool soll Kosten und Amortisierung transparent machen. Kunden können damit Informationen über Kosten und Amortisationszeit für Supercharger for Business berechnen.
„Die Supercharger werden standardmäßig mit der gleichen Hardware, Software, Preissteuerung und demselben Service wie Tesla Supercharger geliefert. Funktionen wie eine Ausfallwarnung, Echtzeit-Verfügbarkeit und vieles mehr sind ebenfalls inbegriffen“, erklärt das Unternehmen.
Der Routenplaner kann Tesla-Fahrer automatisch zu den jeweiligen Ladestationen leiten. Das Servicepaket umfasst Betriebsüberwachung, vorbeugende und reaktive Wartung sowie Kundensupport. Tesla garantiert eine Betriebsbereitschaft von „97 %“. Über das Tesla-Portal lassen sich Auslastung, Preise und Umsätze verwalten.
Tesla übernimmt alle erforderlichen Wartungsarbeiten. Die V4-Supercharger-Schaltschränke unterstützen Fahrzeugarchitekturen mit 400 bis 1000 Volt. Jede Säule kann bis zu 500 kW liefern. Das Schaltschranksystem benötigt in der Regel weniger als 1 MW für acht Säulen, um Fahrzeuge in laut Tesla 99 Prozent der Zeit mit maximaler Leistung zu speisen.
In Europa stehen aktuellen Angaben nach mehr als 20.000 Supercharger an über 1700 Standorten in 35 Ländern bereit. In Deutschland sind es 3900 an über 320 Standorten.

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