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Elektro-Sportwagen Denza Z leistet 1180 kW (1604 PS)

12.06.2026 in Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 25 Kommentare

Bild: Denza

Zum vollelektrischen Sportwagen Denza Z aus dem chinesischen BYD-Konzern sind neue technische Details bekannt. Laut einer Präsentation auf der Auto China bietet das Super-Elektroauto eine Systemleistung von 1180 kW (1582 PS). Das wird erreicht durch einen Elektromotor an der Vorderachse mit 500 kW (671 PS) sowie zwei zusammen 680 kW (912 PS) starke E-Maschinen an der Hinterachse.

Je nach Modellvariante erreicht der Denza Z eine Höchstgeschwindigkeit zwischen 300 und 350 km/h. Während die regulären Versionen maximal Tempo 300 fahren können, ermöglicht ein Sportpaket mit einem großen Heckflügel an der Heckklappe für zusätzlichen Anpressdruck Geschwindigkeiten von bis zu 350 km/h.

Die Homologationsunterlagen weisen verschiedene Ausführungen aus, darunter eine Hardtop-Version sowie ein Cabriolet mit versenkbarem Stoffdach. Alle Varianten verfügen über vier Sitzplätze. Die Abmessungen des Elektroautos belaufen sich auf 4,78 Meter Länge, 1,99 Meter Breite und 1,35 Meter Höhe mit einem Radstand von 2,78 Metern.

Die Karosserie aus Kohlefaser integriert das den Angaben zufolge speziell für höchste Leistungsanforderungen konzipierte DiSus-M-Steuerungssystem von BYD. Für den Antrieb dient die Blade Battery 2.0, während das sogenannte Flash Charging für besonders kurze Ladezeiten sorgen soll. BYD hat das E-Auto als „Meisterwerk“ bezeichnet. „Der elektrifizierte Supersportwagen steht für die Verschmelzung von Technologie und Perfektion im Design und zeichnet sich durch eine reine Ästhetik aus, die auf einer weltweit führenden technischen Architektur aufbaut“, hieß es bei der Präsentation in China.

Der Denza Z hat laut dem Hersteller bereits Testfahrten und Rundenrekordversuche auf der Nürburgring-Nordschleife absolviert. Ein Auftritt beim Goodwood Festival of Speed in Großbritannien ist für diesen Sommer geplant. Der Marktstart in China wird laut lokalen Medien im Juli erwartet.

In Deutschland hat die Premiummarke kürzlich mit der Eröffnung eines Stores in Hamburg begonnen, weitere Standorte sind angekündigt. Bis zum Jahresende sollen etwa 40 Vertriebs- und mindestens 80 Servicestandorte in Deutschland entstehen. Aktuell sind dort der Grand Tourer Z9GT sowie der Edel-Van D9 verfügbar. Ob und wann der Denza Z folgt, bleibt abzuwarten.

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Via: Electrive
Tags: China, Denza ZUnternehmen: Denza
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. FrankyAC meint

    15.06.2026 um 08:16

    Tja, liebe Herren aus Maranello, in etwa so hätte euer E-Ferrari aussehen sollen… :D

    Antworten
  2. Paule meint

    13.06.2026 um 14:40

    BMW
    Für die Serienversion M i3….Im Gespräch sind bis zu rund 736 kW/1000 PS

    standing ovations. Next Daily und so.

    Denza.
    „Aber was will man damit? Auf der Autobahn mal 350 fahren,“
    „Das wird nicht funktionieren“

    Aaaah, soso. Die Experten unter sich.

    Antworten
    • M. meint

      15.06.2026 um 14:17

      Weil offen.
      Versuch das doch mal, bevor du hier Töne spuckst.

      Antworten
  3. Matthias meint

    12.06.2026 um 15:57

    Endlich ein Cabrio das elektrisch fährt. Allerdings noch zu teuer und 1000PS zu viel.

    Antworten
    • eBikerin meint

      13.06.2026 um 08:56

      Dann nimm halt dem MG Cyberster – der hat 1000 PS weniger und dürfte auch billiger sein. Und sieht echt gut aus – hier steht nämlich einer rum und der sieht in freier Wildbahn mindestens genauso gut aus wie auf den Bildern,

      Antworten
  4. LMdeB meint

    12.06.2026 um 13:32

    Als Technologieträger, PrestigeObject und auf Rennstrecken fein; im Straßenverkehr überflüssig.

    Antworten
  5. David meint

    12.06.2026 um 12:24

    Das wird nicht funktionieren, den Leuten eine sechsstellige Summe für einen Tsching Bumm aus dem Rippen zu leiern. Dass er elektrisch ist, wird in der grundsätzlichen Zielgruppe auch nicht als Vorteil betrachtet. So bleibt das Fahrzeug, was es ist: Eine Show auf sozialen Kanälen. Hype statt Hope.

    Antworten
  6. Future meint

    12.06.2026 um 12:18

    Dieses Auto wurde sicherlich besonders für die schönen deutschen Autobahnen entwickelt. Hier kann es seine vielem Möglichkeiten auch so vollkommen ausspielen. Natürlich gibt es den ersten Store in Hamburg – wo denn sonst. Die anderen Fans im Land müssen sich also noch gedulden bis zum Jahresende, wenn weitere 40 Städte dazukommen. Viel Spaß mit dem Denza auf den linken Spuren! Deutschland hat eben, was andere Länder nur aus den schlechtesten Träumen kennen.

    Antworten
    • eBikerin meint

      12.06.2026 um 13:51

      Ach dafür gibts in München ne Motorworld – da kann man wenigstens einfach so nen Ausflug hin machen und sieht ganz viele tolle Autos. Irgendwie besser als ein Denza Showroom.

      Antworten
      • Future meint

        12.06.2026 um 14:49

        München hat auch den größten Legostore in Deutschland. Das ist viel besser, als sich langweilige Autos in irgendeinem Showroom oder einer Showworld anzugucken.

        Antworten
        • eBikerin meint

          13.06.2026 um 08:57

          Du hast es verstanden. Ach in der Motorworld gibt auch ne riesen Carrerabahn – kann man einfach so damit spielen. Macht auch Erwachsenen wieder Spass.

        • Referendar meint

          15.06.2026 um 14:23

          Jo, da fahren sogar die 911er elektrisch :-)

  7. Jeff Healey meint

    12.06.2026 um 11:11

    Mit 1604PS kann man sich noch leichter als bisher um den nächsten Baum wickeln. Ein Irrsinn, der da bei vielen Herstellern derzeit läuft. So ein, im übertragenen Sinn, Dampfkatapult für die Strasse, ist eine Gefahr für die Allgemeinheit. Der überwiegende Teil der Menschen kann mit so viel Leistung nicht umgehen. Wann schreiten die Gesetzgeber endlich regulierend ein?

    Antworten
    • Hans Meier meint

      12.06.2026 um 17:14

      Also ich finde da fehlt eine Stelle, ich verstehe nicht warum sie es nicht gerade richtig machen und um die 10k bis 100k PS einbauen, ich mein das Ding ist Elektro und Leistung gehört gemäss den Deutschen Herstellern ja auf die Strasse und kostet kaum was mehr ausser ein wenig mehr Draht um die Spuhle. Com’on gebt Gummi! Wir wollen Leistung fürs Geld!

      Antworten
      • Jeff Healey meint

        12.06.2026 um 22:46

        Vorsicht, die Chinesischen Hersteller lesen hier mit, und die machen das dann wirklich, weil sie wegen schwieriger sprachlicher Einordnung der deutschen Sprache so einen Beitrag als einen tatsächlichen Kundenwunsch verstehen könnten…
        Daher solche Satire bitte unbedingt auch als solche kennzeichnen…

        Antworten
  8. ID.alist meint

    12.06.2026 um 10:45

    Wie viel wiegt das Auto, und wie groß ist die Batterie?

    Antworten
  9. Frank Peters meint

    12.06.2026 um 10:19

    Jahre nach dem Tesla Roadster 2, und somit chancenlos, gegen das fest am Markt etablierte Fahrzeug.
    Schade, so macht man es nicht, aber wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!

    Grüße an alle Tesla Stans

    Antworten
    • David meint

      12.06.2026 um 15:38

      Richtig, 2020 in Serie gegangen. Seitdem dominiert er die Liga der vollelektrischen Sportwagen. Nur 1,38 m hoch trotz Skateboard Plattform, dazu 800 V Technik und bis 680 km Reichweite. Knapp 200.000 Stück ausgeliefert, das erfolgreichste BEV der Luxusklasse und dazu ein echter Porsche…oh, wait….

      Antworten
  10. BEV meint

    12.06.2026 um 09:56

    Bauen die Chinesen jetzt das was die europäischen Sportwagenhersteller nicht schaffen (wollen) ?

    Antworten
  11. Michael meint

    12.06.2026 um 09:54

    Am wichtigsten ist ja mittlerweile ob er auch den richtigen Motorsound liefert. Leistung können ja alle, aber ein lautes Brummbrumm ist ja anscheinend der eigentlich Kaufgrund.

    Antworten
  12. M. meint

    12.06.2026 um 09:40

    Schön ist er. Das kann man schon sagen.
    Aber den Sinn muss mir noch jemand erklären.
    Nicht, weil es ein Elektro-Cabrio ist. Der Markt ist zwar klein, aber vorhanden. Es gibt zwar Menschen, die gerne offen fahren und dazu Verbrennersound wollen, aber es gibt sicher auch die, die das Rauschen des Windes bevorzugen.
    Die Motorleistung macht mich ratlos.
    Klar, elektrisch ist das alles möglich. Aber was will man damit? Auf der Autobahn mal 350 fahren, ja, geht damit, obwohl man auch dafür keine 1xxx PS braucht. Aber jeder, der „offen mit 200+“ mal gemacht hat, hat zumindest eine vage Vorstellung von dem Orkan, der hier um das Auto weht. Das ist nicht witzig, und leise auch nicht.
    Und da, wo man die Cabrios am liebsten fährt? Auf Landstraßen, weil es ja nicht der Sinn ist, in 15 Minuten von Stuttgart nach Frankfurt zu kommen, sondern die Fahrt zu genießen, nur der Fahrt wegen? Da stört das nur. Einmal ans rechte Pedal getippt, Gerade zu Ende, eingeschlagen? Was soll das? Selbst ein 911 Turbo Cabrio mit schmächtigen 500 PS ist da komplett übermotorisiert, jeder Mazda MX mit 130 PS (aber viel, viel weniger Gewicht!) ist das lustigere Auto. Klar, mit dem auf der 200m langen Geraden den Traktor überholen, das geht nicht. Bei dem hier muss man nur aufpassen, die nächste Kurve zu bekommen, weil zwischenzeitlich 200 auf dem Tacho steht…
    Das ist Unsinn, Leute.
    FlashCharging, ok, damit geht eine kleine Batterie, die Gewicht spart. 60 kWh, reicht. Baut das Ding mit einem Motor an der Hinterachse, spart euch den zweiten und den ganzen Krempel vorne. 340 kW (das sind 462 PS) sind mehr als genug. Gewicht runter! Dann wird das der bessere und schönere Cyberster, kein Übersportwagen, den niemand mehr nutzen kann, weil er nach 3 Minuten Attacke ein Schleudertrauma hat.

    Achso: ich meine natürlich für den Fall, dass das Auto nach Europa kommt. Bei chinesischem Tempolimit ist mehr als 1 Sek. Vollstoff eh nicht drin, das ist dann halt Kirmes. 10 Minuten lustig, dann lässt man es. Aber dort geht’s wohl auch darum, es einfach zu haben.
    Fahren Chinesen überhaupt gerne Cabrio? Ich lese immer, dass die lieber hinten sitzen und Karaoke machen, das wird hier ja nix.
    Autonomes Fahren übrigens auch. Sinnfrei.

    Antworten
    • BeatthePete meint

      12.06.2026 um 12:22

      Autonom auf der Rücksitzbank zeitungslesend im Cabrio nach Hause fahren lassen.
      Geil!
      Das wird Unfälle geben!

      Also nicht beim Danza, sondern bei allen anderen DE-Museumsfahrzeugen ;)

      SCNR!

      Antworten
      • M. meint

        12.06.2026 um 22:21

        Bitte teste das für uns.
        Und berichte – wenn du kannst.

        Antworten
    • eBikerin meint

      12.06.2026 um 14:00

      „Ich lese immer, dass die lieber hinten sitzen und Karaoke machen, das wird hier ja nix.“
      Aber nur die, die sich einen Fahrer leisten können, oder eben ein Taxi nehmen.
      Auch in China gibt es nämlich noch keine privaten Autos auf Level 4 oder gar Level 5.
      Es gibt ein paar Level 3 Zulassungen – da muss man aber trotzdem vorne hinterm Lenkrad sitzen.

      Antworten
      • M. meint

        12.06.2026 um 22:20

        JA, natürlich mit Fahrer. Deswegen die ganzen Modelle mit verlängertem Radstand, sogar beim 3er BMW. Die kauft man sich doch nicht, um selbst zu fahren.
        Und ich glaube, dass mehr Chinesen sich so etwas wünschen, als nur die, die es sich wirklich leisten können.

        Antworten

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