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Volkswagen stellt Zukunftsplan mit acht Handlungsfeldern bis 2030 vor

18.06.2026 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 39 Kommentare

CEO-Volkswagen-AG-Oliver-Blume

Bild: Volkswagen AG

Der Volkswagen-Konzern hat bei seiner Hauptversammlung einen Zukunftsplan vorgestellt, mit dem das Unternehmen bis 2030 der „weltweit attraktivste Automobilhersteller“ werden will. Vorstandschef Oliver Blume präsentierte acht zentrale Handlungsfelder, die die Volkswagen AG auf ein Umfeld mit steigenden geopolitischen Spannungen, wachsendem Wettbewerbsdruck und zunehmenden Handelsbeschränkungen ausrichten sollen. Gleichzeitig soll die finanzielle Robustheit gestärkt und Spielraum für Investitionen und Wachstum geschaffen werden.

Nach Angaben des Konzerns wurden in den vergangenen Jahren bereits wesentliche Voraussetzungen geschaffen. Dazu zählen eine umfassende Produktoffensive, Verbesserungen bei Design, Qualität und Technologie, eine neu aufgestellte Softwareorganisation, der Aufbau eigener Batteriekompetenz, eine stärkere regionale Ausrichtung sowie Performance-Programme in den Marken und Gesellschaften. Blume erklärte: „Alle zentralen strategischen Ziele wurden erreicht. Zum Teil früher als geplant. Und das in einer Zeit, in der sich die Welt rasant verändert hat.“

Die Produktoffensive setzt sich fort. Im Jahr 2025 brachten die Konzernmarken mehr als 30 neue Modelle auf den Markt, für das laufende Jahr sind weitere 20 Fahrzeuge vorgesehen. Der Konzern verweist zudem auf Fortschritte bei Technologien, Software, Batterien, Design und Qualität.

Fortschritte bei E-Mobilität und Software

In der Elektromobilität meldet Volkswagen für 2025 weltweit einen Anstieg der Auslieferungen vollelektrischer Fahrzeuge um 32 Prozent. In Europa betrug das Wachstum 66 Prozent, der Marktanteil lag bei 27 Prozent. Fünf der zehn meistverkauften Elektroautos stammten von Konzernmarken. Mit der „Electric Urban Car Family“, bestehend aus VW ID. Polo und ID. Cross sowie Cupra Raval und Škoda Epiq, will der Konzern bezahlbare Elektromobilität in die Einstiegsklasse bringen.

Auch bei Software und Elektronik wurden weitere Schritte genannt. Aufbauend auf der Kooperation mit dem chinesischen Elektroautobauer XPeng wurde demnach innerhalb von 18 Monaten eine eigene Elektronik-/Elektrik-Architektur für China entwickelt und in Serie gebracht. Die im Joint Venture mit dem US-Elektroauto-Start-up Rivian entwickelte zonale Software-Architektur für die westliche Hemisphäre liege ebenfalls im Plan.

Mit der Energietochter PowerCo baut Volkswagen seine Batteriekompetenz aus. Das Unternehmen entwickelt und produziert nach eigenen Angaben als erster europäischer Hersteller Batteriezellen im industriellen Maßstab. Der Produktionshochlauf erfolgt derzeit in Deutschland, weitere Fabriken sind in Spanien und Kanada vorgesehen. Parallel werde bereits an künftigen Batteriegenerationen gearbeitet.

Auf der Kostenseite berichtet der Konzern von Fortschritten im zweistelligen Milliardenbereich durch Performance-Programme in allen Marken. Tarifeinigungen und Personalabbau hätten 2025 nachhaltige Kosteneffekte von rund einer Milliarde Euro ermöglicht. Bis 2030 sollen zusammen mit bereits vereinbarten Kapazitätsreduzierungen jährliche Nettoeinsparungen von mehr als sechs Milliarden Euro erreicht werden. Für Volkswagen, Audi, Porsche und die Software-Tochter Cariad wurde der Abbau von rund 50.000 Stellen vereinbart, davon 35.000 bei der Volkswagen AG. Mehr als 28.000 Austritte bis 2030 seien bereits verbindlich festgelegt. Zudem wurden die Fabrikkosten an deutschen Volkswagen-Standorten im Jahr 2025 durchschnittlich um mehr als 20 Prozent gesenkt.

Zukunftsplan soll Wachstum und Robustheit stärken

Der Zukunftsplan basiert auf acht strategischen Handlungsfeldern: Reduzierung von Komplexität, Vereinfachung des technologischen Werkzeugkastens, Anpassung des Produktionsnetzwerks an die Marktrealitäten, Stärkung regionaler Verantwortung, Straffung des Beteiligungsportfolios, Steigerung der operativen Exzellenz, Förderung der Leistungskultur sowie Verbesserung der Konzernsteuerung. Dazu gehören unter anderem weniger Plattformen und Elektronikarchitekturen, der weitere Abbau von Überkapazitäten, schlankere Strukturen, klarere Verantwortlichkeiten und schnellere Entscheidungswege.

Bis 2030 strebt Volkswagen eine operative Umsatzrendite von 8 bis 10 Prozent an. Der Netto-Cashflow im Konzernbereich Automobile soll mehr als 60 Prozent des operativen Ergebnisses erreichen. Grundlage dafür sind Kostendisziplin, höhere Effizienz und gezielte Investitionen in Zukunftstechnologien. „Die Lage bleibt anspruchsvoll. Trotzdem haben wir es selbst in der Hand: mit unseren starken Marken und Produkten, unserer klaren Strategie und einem Team, das liefern kann. Vor uns liegen große Chancen“, so Blume.

Der CEO weiter: „Wir machen den Volkswagen Konzern noch robuster und wettbewerbsfähiger. Dafür haben wir einen klaren Zukunftsplan entwickelt. Wir stellen uns finanziell noch krisenfester auf und machen uns kostenseitig, strukturell und technologisch noch zukunftsfähiger – gegen äußere Einflüsse, gegen wachsende Risiken in einem radikal veränderten Umfeld. In den vergangenen drei Jahren haben wir den Konzern grundlegend neu strukturiert und stabilisiert. Wir sind deshalb mitten im größten Umbruch unserer Industrie handlungsfähig und führen die Transformation unseres Unternehmens entschlossen in die nächste Phase. Unser Ziel ist klar: Substanz stärken, gezielt investieren und nachhaltigen Wert schaffen, für unsere Kunden, Anteilseigner und Beschäftigten. Die nächsten Jahre entscheiden – und wir haben es selbst in der Hand.“

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Jörg2 meint

    19.06.2026 um 11:46

    Das aktuelle VW-Chinageschäft fusst auf dem Verkauf von Verbrennerfahrzeugen.
    Der Verbrennermarkt in China ist stark rückläufig.
    Wenn die angekündigten 20(?) BEV-Modelle „in China für China“ nicht halbwegs zünden, dann sind solche Planspiele Makulatur.

    Antworten
    • hu.ms meint

      19.06.2026 um 19:36

      Gleiches gilt für den US-markt. Erfolg in beiden märkten aktuell fraglich.
      Ein weiterer vesuch ist in beiden bereichen finanziell nicht mehr drin.
      Dann muss die VWgroup auf europa-absatz zurückschrumpfen und das wird ganz heftig !

      Antworten
    • hu.ms meint

      20.06.2026 um 10:35

      Nur für das china-geschäft.
      Ich bin sicher, dass schon pläne ausgearbeitet sind, wie es ohne gewinne aus china und stark schwankende aus amerika weitergehen kann.
      Das wird dann ganz hart für alle VWgroup-MA besonders im hochlohnkosten-land D.

      Antworten
  2. Future meint

    18.06.2026 um 17:23

    Das hat der Vorstand alles hübsch präsentiert. Aber die Aktionäre verderben dem Vorstand die schöne Stimmung und kritisieren auf der Hauptversammlung wirkungsvoll die ganze wirtschaftliche Misere. »Am Erfolg der Strategie von Konzernchef Oliver Blume gibt es erhebliche Zweifel«, schreibt die Börsen-Zeitung von heute. Als Redner auf der Hauptversammlung brachte es Hendrik Schmidt von der Deutschen Bank wohl auf den Punkt: »Das operative Ergebnis des Konzerns ist im vergangenen Jahr um mehr als die Hälfte geschrumpft, das Ergebnis nach Steuern um mehr als 40%. Diese Ergebnisentwicklung ist kein Zufall, sondern Ausdruck eines Systems, in dem Kontrolle, Unabhängigkeit und Verantwortlichkeit nicht funktionieren.«

    Antworten
    • Paule meint

      19.06.2026 um 05:50

      DB hat Angst, die Kreditblase aus zweifacher Überschuldung platzt. Leider zu spät aufgewacht.

      Antworten
    • hu.ms meint

      19.06.2026 um 08:19

      Kritisiert ist immer schnell und auch einfach.
      Was wäre denn besser als die aktuelle mittelfristige planung ?

      Antworten
      • Future meint

        21.06.2026 um 18:46

        Interessant ist doch die Begründung des Bankers für die Misere: »Kontrolle, Unabhängigkeit und Verantwortlichkeit« funktionieren nicht bei VW. Damit meint er eben auch den starken Einfluss des Staates und der Familien. Das hat lange funktioniert, als noch genug Geld verdient wurde. Jetzt ist das aber wohl ein Problem nach seiner Einschätzung.

        Antworten
        • hu.ms meint

          24.06.2026 um 18:01

          Keine Antwort auf meine frage – wie meist…

    • Daniel meint

      19.06.2026 um 09:54

      Na ja, die Deutsche Bank. Über deren Perfomance in den letzten 20 Jahren legen wir auch mal den Mantel des Schweigens.
      Ja, die Deutsche Bank möchte mehr Gewinnausschüttung haben und das möglichst schnell, weil sie das Geld in ihrer Bilanz benötigt. Wer auf den Automobilmarkt schaut, dem wird klar, dass das derzeit unmöglich ist.
      Natürlich fehlen auch die 30 Mrd €, die man als Strafen für den Diesel-Betrug zahlen durfte.
      Ich halte die ausgerufene Strategie für langfristig vernünftig. Das kostet erst mal alles Geld, aber am Ende (nicht im nächsten Quartal, was der deutschen Bank gar nicht gefällt) dürfte es sich auszahlen. Hoffe ich zumindest — für VW, für die Beschäftigten und für Deutschland. Sollte VW nämlich wirklich scheitern, gehen in Deutschland einige Lichter aus.
      Natürlich wäre es auch mal gut, wenn VW sowohl preislich als auch von Service her mal wieder kundenfreundlicher würde.

      Antworten
      • Future meint

        21.06.2026 um 18:41

        Man sollte das nicht überbewerten. Die Automobilndustrie hat nur einen Anteil von etwa 5 Prozent an der Wertschöpfung im Land. Das ist viel weniger, als es die Autolobby immer gerne darstellt. Ich weiß jetzt nicht, wie hoch der Anteil von VW daran ist. Aber in Deutschland sind doch schon viele einst große stolze Industrien sehr viel kleiner geworden – Bergbau, Schiffbau, Textil, usw. Es kommt immer etwas neues, wenn etwas anderes weniger wird. Bei den Banken ist es übrigens genauso. Der Wandel verändert die Branche ebenfalls.

        Antworten
  3. David meint

    18.06.2026 um 15:28

    There we go! Das ist VW, wie es sich wirklich darstellt! Acht Handlungsfelder und in allen zentralen, strategischen Positionen wurden die Ziele erreicht, meist vorzeitig. Ja, die Welt mit ihren stärker sich separierenenden Märkten und ihren Krisen bietet im Moment nicht optimale Voraussetzungen für international agierende Konzerne. Aber das betrifft alle. Und es kann dadurch Chancen bieten, dass Mitbewerber schlechter aufgestellt sind.

    Antworten
    • Tesla-Fan meint

      18.06.2026 um 16:53

      Punkt 9 : Ruf nach dem Staat
      Punkt 10 : Der Steuerzahler unterstützt wegen „systemrelevant“ und so…

      Also alles wie immer.

      Antworten
      • David meint

        18.06.2026 um 20:30

        Hat eigentlich der Chef Entwickler schon auf seinem BlackBerry gefunden, wann endlich CarPlay in die Ochsenfrösche kommt? Man ist wohl seit über einem Jahr dran….

        Antworten
    • Ben meint

      19.06.2026 um 12:11

      Und nicht vergessen der Golf wird ab 2030 in Mexiko gebaut und um das Werk WOB auszulasten werden Emden und Zwickau geschlossen obwohl in WOB dann nur noch auf 2 von 4 Montagelinien produziert wird, aber als bezahlter VW Schreiberling kennste das ja schon.

      Antworten
      • hu.ms meint

        19.06.2026 um 19:39

        Geschlossen wir nur Zwickau, denn das liegt nicht im staatsgebiet des grossaktionärs Niedersachsen.

        Antworten
  4. hu.ms meint

    18.06.2026 um 15:18

    Die führung hat ja vieles richtige auf der agenda.
    Ob aber die gewerkschaften und Niedersachsen da mitmachen ist fraglich. Vermutlich wird – wie schon in der vergangenheit vieles abgeschwächt.
    Und noch: bei der eigenen akku-zellproduktion (Salzgitter und Spanien) ist VW aus meiner sicht einiges hinter dem plan.

    Antworten
    • Peter meint

      19.06.2026 um 08:54

      Die Gewerkschaften haben einiges für dieses Land erreicht. Nicht alles, was die neoliberale Propaganda verbreitet, entspricht auch der Wahrheit, denn dort gibt es z.B. keinerlei Managementprobleme.
      Bei Salzgitter und Co. muss sich zeigen, ob man a) hinter einem Luft-Schlossplan des in diesem Bereich unerfahrenen Managements und Planungsteams hinterherhinkt, oder b) den realen Erfahrungen vieler marktfähiger Zell-Produktionshochläufe aus aller Welt, die im Durchschnitt bei ca. 3 Jahren ab Produktionsstart liegen (auch in China) und in der Zeit ziemlich teuer sind.

      Antworten
      • hu.ms meint

        20.06.2026 um 10:41

        Den zell-hochlauf macht ja praktisch Gotion. Die produzieren ja schon in china, sodass die div. testphasen eigentlich schon dort erfolgt sind.
        Tatsache ist, dass entgegen der ursprünglichen planung, die seit kurzem in S gebauten BEV-kleinwagen-vierlinge aktuell keine selbst produzierten zellen bekommen.

        Antworten
  5. South meint

    18.06.2026 um 14:52

    Die Wurzel für den aktuellen VW Absatz liegen an Leistungen, welche Ende letzten Jahrzehntes erbracht wurden. VW musste nach dem Abgasskandal Abbitte leisten. Danach wurde es leider mau und das trübt den Ausblick bei VW erstmal deutlich ein.
    Die Kleinwagen ala ID Polo von VW sind für die episch geringe Reichweite viel zu teuer. Die betagten ID Modelle müssen noch ein paar Jahre durchhalten. Der ID Neo aus der Not geboren, weil SSP nicht in die Pötte kommt. In die Bresche springt gerade BYD, und zwar mit Anlauf.
    Da hilft nur, über eine technische Zukunft zu reden, die unerlässlich ist, wenn VW ihren Status behalten soll… mag es ein schwacher Trost sein, dass es manchen alten Konkurrenten vielleicht noch härter treffen könnte, dem Markt ist das aber völlig wurscht. Ein BYD ist mittlerweile kein seltener Anblick mehr…

    Antworten
    • hu.ms meint

      18.06.2026 um 17:14

      Komisch !
      Die deiner meinung nach „betagten modelle“ der VWgroum auf MEB-plattform werden in europa mit abstand am meisten verkauft.

      Antworten
      • Jörg2 meint

        18.06.2026 um 20:29

        Gekauft?
        Verleast! Zu unschlagbaren Leasingraten.

        Wollen wir jetzt noch beleuchten, wer die Restwertrisiken in den Büchern hat und was das mit der aktuell nicht so guten Lage des Konzerns zu tun hat?

        BTW: In den irrigen Diskussionen um vermeintliche Wegwerfautos in China werden 2-Jahre-alte Autos als technisch überholter Schrott bezeichnet. Was bitte ist dann MEB?

        Antworten
        • hu.ms meint

          19.06.2026 um 19:42

          Jörg,
          ich schrieb verkauft. Eine LG, die dann vermietet – ist auch ein käufer – Alter !

        • Fred Feuerstein meint

          22.06.2026 um 12:03

          Und in welchen Büchern ist es dann humsi? VW Financial Services…Und die gehört zu welchem Konzern?

        • hu.ms meint

          22.06.2026 um 15:25

          ist doch schön für den gebrauchtmarkt, wenn nach ablauf der leasingdauer günstige MEB-BEV kommen.
          Und ich sehe keine restwertrisiken, solange z.b. mein ID.3 Pro von 11/20 nach 5,5 jahren noch 41 % des LP bringt. Denn in den verbrauchten 59 % ist ja die marge auch noch enthalten. Erst wenn diese verbaucht ist, ist das ganze ein minus-geschäft.

        • Fred Feuerstein meint

          22.06.2026 um 17:02

          humsi versteht das Problem nicht, aber das hab ich auch nicht anders erwartet. 92 € / mon. Leasing für 24 Monate…Kannste dir nicht ausdenken.

        • hu.ms meint

          24.06.2026 um 18:04

          Und die sonderzahlung bzw. förderung lässt du einfach mal weg.
          Typisch Fredi,

      • South meint

        18.06.2026 um 21:17

        Wenn du mutig bist, kannst ja noch einen kaufen… ;-)
        Der Rest wurde schon ausufernd erklärt. In seinem Heimatland als Volumenherstellen stückmäßig Erster zu sein ist kein Erfolg, dass ist unabdingbar, sonst kannste zusperren. VW macht quasi keinen Gewinn mehr. BYD hat den Markteinstieg in Europa mittlerweile geschafft und ist mittlerweile Preis- Leistung vorne. Schlimmer ist aber der Ausblick. Während VW mit dem Notlösungs Neo und dem völlig überteuerten ID Polo ins Rennen gehen will, bringt BYD preislich deutlich attraktivere Modelle, vorallem im Kleinwagensegment in den Markt und hat den Markt auch beim Schnellladen verstanden. Wenn VW da nicht bald was technisch auf Augenhöhe liefert, vom Preis mal zu schweigen, dann wirds bei VW mehr als eng werden, sogar im Heimatmarkt…

        Antworten
        • hu.ms meint

          19.06.2026 um 19:46

          Und wieder mal einige fehler South:
          Heimatland ist D – ich schrieb aber von europa.
          Stückzahlmäßig ist unwichtig. Entscheidend ist der marktanteil und der war 2025 bei der VWgroup bei BEV höher als bei allen autos.
          Und zu BYD: Warum sollte deren markteintritt anders verlaufen, als der der japaner und koreaner, die seit jahrzehnten auch günstiger anbieten als europäische hersteller.

        • Fred Feuerstein meint

          22.06.2026 um 12:04

          „Stückzahlmäßig ist unwichtig“ Oh, das erzähl mal einen Topmanager, der wird dich auslachen…

        • hu.ms meint

          24.06.2026 um 18:06

          Fredi,
          entscheidend ist die grösse des marktes – der nachfrage. Wenn man davon möglichst viel auf die eigenen produkte ziehen kann ist das entscheidend.
          Aber das versteht eben nicht jeder. Gas-Wasser-Sche…. -Installateur.

      • Paule meint

        19.06.2026 um 05:52

        Was jammern die dann rum? Hab es vermutlich im Gegensatz zu Dir nicht verstanden, wie mit Abstand hervorragend es läuft.

        Antworten
        • hu.ms meint

          19.06.2026 um 19:48

          Und wieder mal eine unqualifizierte antwort von Paule !
          Der artikel handelt vom weltmarkt – ich schrieb von europa.
          Empfehle: lesen – verstehen – antworten.

      • MichaelEV meint

        19.06.2026 um 08:52

        South hat sich da ordentlich verrannt. Klar gibt es einen Teil des Marktes, der starke technische Daten braucht, um abgeholt zu werden. Ob jetzt zwingend der Zeitpunkt dafür gekommen ist, in der Breite mit Sicherheit nicht (Premium schon).
        Den meisten Kunden geht es nur darum, dass die Bedürfnisse gedeckt werden. Und Überkompensation wird wenig bis gar nicht durch höhere Zahlungsbereitschaft honoriert.
        VW braucht geringe Kosten, um attraktive Preise und gleichzeitig ausreichend Marge machen zu können. Da stehen für VW viele ?, aber unzweifelhaft ist, dass man sich mit nicht monetarisierbaren Mehrkosten nur weiter vom Ziel entfernt.

        Antworten
        • South meint

          21.06.2026 um 22:18

          Nö, schlicht quatsch, und das hängt nicht von einer Meinung ab, da hilft nur logisch denken und nicht blind das hinterhinken von VW zu entschuldigen, nur weil man aus der Branche sein Gehalt bezieht.
          Erstens. VW konkurriert ja mit den Premiumanbietern. Spätestens die Modelle ab Kompaktklasse aufwärts. So eine Trennung wie du sie im Kopf hast, gibts in der Praxis gar nicht. Wird den Mitarbeitern nur gern eingeimpft.
          Zweitens. Sogar VW würde ja mit dem SSP auf 800V Technik setzen, wenn sie liefern könnte.
          Drittens. VW ist nicht der Nabel der Welt, auch die Konkurrenten setzen ja auf 800V Technik und da sind viele keine Premiumanbieter, wie Hyndai, BYD.
          Viertens. Deutschland ist schon lang nicht mehr der Leitmarkt. In China kann man sehen, wo die Reise hingeht.
          Und ob das VW kostentechnisch unterbringen kann und/oder in welchem Zeithorizont, ist dem Markt, mit Verlaub, völlig wurscht….

      • Futureman meint

        19.06.2026 um 09:59

        Zum Ärger für VW aber nur in Europa. In den USA und China gelten VW als Oldtimer. Und nur die USA stehen (zur Zeit) noch auf Oldtimer. Da fehlen in Zukunft wichtige Märkte, dazu kommen selbst in Europa immer neue Mitbewerber.

        Antworten
        • hu.ms meint

          19.06.2026 um 19:51

          In USA und China kommen neue modell – insbes. BEV. Erfolg ungewiss.
          In europa hat man schon den markteintritt günstigerer japaner und koreaner verkraftet. Warum soll das bei den chinesen anders sein.

    • Htr35 meint

      19.06.2026 um 08:27

      Passt doch vor 2030 wird es planmäßig keine echten Volumenmodelle geben.
      Das wurde schon vor 10 Jahren vom Konzern so kommuniziert.

      Antworten
  6. Futureman meint

    18.06.2026 um 14:40

    Plötzlich sind innerhalb von 5 Jahren Einsparungen im zweistelligen Milliardenbereich möglich und in den letzten 10 Jahre waren Strafzahlungen im hohen zweistelligen Bereich irgendwie auch kein Problem. Da stellt sich die Frage, wo wäre das Geld sonst geblieben bzw. wie schlecht läuft die Leitung des Konzerns bisher?
    Auf jeden Fall gibt es bis 2030 noch so einige Turbulenzen für den Konzern.

    Antworten
    • hu.ms meint

      18.06.2026 um 17:17

      Das ist doch hinlänglich bekannt:
      Viele jahre kamen mrd-gewinne aus china und man konnte sich vieles leisten.
      Die fallen jetzt nach und nach weg und deshalb müssen die kosten der aufgeblasenen strukturen bei jeder marke runter.

      Antworten

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