Der neue BMW i3 50 xDrive als First Edition kann außerplanmäßig schon vor dem offiziellen Marktstart im Herbst 2026 bestellt werden. BMW begründet diesen Schritt mit der hohen Nachfrage nach der vollelektrischen Mittelklasselimousine, dem zweiten Modell auf der Elektroauto-Plattform „Neue Klasse“ nach dem SUV iX3. Die First Edition ist ausschließlich über Händler der bayerischen Premiummarke erhältlich und wird zu einem Preis von 75.340 Euro angeboten.
„Der neue BMW i3 ist für uns ein wegweisendes Fahrzeug – als vollelektrisches Modell tritt er in einem volumenstarken Segment an und ist damit von großer Bedeutung für die BMW Group. Gleichzeitig sehen wir am hohen Interesse schon jetzt, dass dieses Modell bei unseren Kundinnen und Kunden auf viel Zuspruch stößt. Der Bestellstart als First Edition ab dem 18. Juni schon vor dem offiziellen Marktstart ist dafür ein wichtiger nächster Schritt“, sagt Jochen Goller, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Kunde, Marken, Vertrieb.
Der i3 50 xDrive als First Edition bietet eine Reichweite von 758 bis 906 Kilometern nach WLTP-Norm. Die zusätzliche Reichweite nach zehn Minuten Gleichstrom-Laden (DC) beträgt dank 800-Volt-System bis zu 423 Kilometer. Dazu wird eine DC-Ladeleistung von bis zu 400 kW erreicht.
Der i3 übernimmt zahlreiche Technologien der Neuen Klasse. Dazu zählen die BMW-eDrive-Technologie der sechsten Generation, das neue Anzeige- und Bediensystem „BMW Panoramic iDrive“, der für Fahrspaß ausgelegte Steuerungscomputer „Heart of Joy“ sowie das Fahrerassistenzsystem „BMW Symbiotic Drive“. Zudem verfügt das E-Auto über ein neues Anzeige- und Bediensystem mit „BMW Operating System X“ und den Sprachassistenten „BMW Intelligent Personal Assistant“.
„Seit sieben Generationen und damit seit über fünf Jahrzehnten unsere Ikone: der BMW 3er steht für pure Fahrfreude, Innovation und zeitloses Design. Mit der Neuen Klasse und ihren Technologieclustern überspringen wir nun sprichwörtlich eine Fahrzeuggeneration. Die DNA unserer sportlichen Limousine in einem völlig neuen Fahrzeugkonzept. Damit schreiben wir die Erfolgsgeschichte des BMW 3er fort“, so Mike Reichelt, Head of Neue Klasse BMW.
Das Elektroauto verfügt über zwei Motoren an Vorder- und Hinterachse. Die Systemleistung beträgt 345 kW beziehungsweise 469 PS, das maximale Drehmoment liegt bei 645 Nm. Den Sprint von 0 auf 100 km/h absolviert der i3 50 xDrive in 4,7 Sekunden, maximal ist Tempo 200 möglich. Die Energie stammt von einer Hochvoltbatterie mit 108,7 kWh Kapazität, die bidirektionale Ladefunktionen unterstützt. Das Batteriegehäuse im neuen i3 übernimmt durch das sogenannte Pack-to-Open-Body-Konzept zugleich die Funktion eines strukturellen Bauteils.
Im Bereich der Fahrerassistenz nennt BMW unter anderem den optionalen Autobahnassistenten mit freihändigem Fahren bis 130 km/h sowie den optionalen City Assistenten. Die First Edition ergänzt die Basisausstattung um zusätzliche Merkmale wie das M-Sportpaket, das „BMW Iconic Glow Exterieurpaket“, das „BMW 3D Head-Up Display“, Multifunktionssitze, Harman-Kardon-Soundsystem, „AC-Laden Professional“ (Wechselstrom) sowie weitere Komfortfunktionen. Darüber hinaus stehen verschiedene Außenfarben, Räder, Interieurdesigns und optionale Sonderausstattungen zur Individualisierung zur Verfügung.
Zum offiziellen Marktstart im Herbst 2026 soll der i3 50 xDrive in der Basiskonfiguration für 65.900 Euro erhältlich sein. Für diese Variante nennt BMW eine Reichweite von bis zu 912 Kilometern.









Lotti meint
Entfernt, da themenfern. Die Redaktion.
Efan meint
na super, für einen 3er rd. 80.000,00 vollausgestattet – wer kauft so was, wenn ich Gleichwertiges für 50-max 60k bekomme? Und bitte nicht mit den überragenden Fahreigenschaften kommen – in ganz Europa sind diese heutzutage (LEIDER) unnötig, da sowieso hinter jeder Kurve ein Radar steht
M. meint
Um etwas von Fahreigenschaften zu merken, braucht es keine „radar-freie“ Strecke. Es geht um mehr. Aber egal. Sagen wir so: ja, für den Stau ist es egal. Wer sich ein Auto für den Stau kauft, hat aber noch andere Probleme.
Und ein, das Auto ist gut ausgestattet nicht 80k+, das kann man machen, aber wer es schafft, Texte zu lesen, bevor er ankreuzt, wird das eine oder andere Kreuz gar nicht machen.
Und… weil man es scheinbar gar nicht oft genug sagen kann: Wenn es um irgendwas vergleichbares geht, muss man mindestens auf die Version mit kleiner Batterie warten.
Andere Kriterien mal besser gleich ganz ausgeschlossen…
Dann geht das auch für unter 60k.
Paule meint
Hat man sich bei BMW sehr schnell wieder von dem Frontdesign ala Opel-Visor mit Hasenzähnen verabschiedet. So ist das jedenfalls wesentlich gefälliger.
Futureman meint
Der Einstiegs-3er dann ab 65000€. So definiert BMW also die neue Mittelklasse. Bei anderen Herstellern gibt es die 3er Klasse aktuell für knapp die Hälfte und das sofort verfügbar und nicht mit endlosen Wartezeiten.
brainDotExe meint
Der Einstiegs-3er ist der 318i und nicht der i3 50 xDrive. Der 318i geht, vor Rabatt, bei ca. 46.000€ los.
MrBlueEyes meint
Du bringst da einiges durcheinander… der i3 50 xDrive (fünfzig!) startet bei ca. 65K (ohne 1st Edition)
Darunter kommen ja noch der 40 xDrive und der 30 RWD… da wird es noch weit unter
60 K ein Angebot geben… ;-)
Und mal generell zur Einordnung:
Der 50 xDrive ist mindestens mit den 33x-Modellen des G20 mit ähnlichen Leistungen gleichzusetzen… und die kosten, Trommelwirbel, alle auch ab 65K…
M. meint
Bei anderen Herstellern gibt es irgendwas anderes, aber keinen 3er.
Den Vergleich mit irgendwelchen anderen Fahrzeugen ähnlicher Länge lesen wir hier ja laufend, aber mindestens hinkt er, manchmal trägt er auch Prothesen.
M. meint
Nein, das ist falsch.
Das ist nicht der Einstiegs-3er.
Es gibt jetzt 2 Möglichkeiten: du beschäftigst dich mit dem Thema – dann kommst du vielleicht noch zu den Fakten;
oder du lässt es, und redest weiterhin Zeug, das mit den Fakten nichts zu tun hat.
Aztasu meint
nach Rabatt kostet der ca. 60.000€ und dafür bekommt man das beste technischen Gesamtpaket der Welt für diesen Preis
M. meint
Ja, und vor allem ist es auch nach Rabatt noch das Auto mit 469 PS (wem das wichtig ist), AWD und >900 km WLTP.
Das gibt’s sonst nur 6stellig, beim Lucid Air Grand Touring und (eingeschränkt) beim Mercedes EQS 450+ (RWD).
Für die Menschen, die das alles nicht brauchen, kommen kleinere Batterien und RWD, das macht beim iX3 schon mal direkt 7.500 Euro Unterschied aus.
Angenommen, beim i3 wäre der Unterschied nur 6.500 Euro:
65.900 – 6.500 = 59.400 Euro
Das wäre leistungsmäßig Level i4 eDrive40, der kostet LP 64.800 (ohne Ausstattungsvergleich), bei deutlich besseren Batteriedaten.
Weiter:
59.400 -15% = 50.490 Euro.
Mit „Ausstattung“ dann 55k, und fertig. Touring evtl. 57k.
M. meint
Gerade auf mobile gefunden – ich werd’s nicht verlinken, aber zitieren:
„Biete einen Vorvertrag für den neuen BMW i3 50 xDrive in der First Edition. Farbe und Ausstattung ist noch konfigurierbar.
Übergabe erfolgt im Juni 2027 (nach 6 monatiger Haltefrist) mit max. 8000 km.
16% unter BLP
Export möglich.“
Da sind doch interessante Infos drin.
Den dort angegebenen Preis gibts wohl nur, weil ein Inserat einen Preis haben muss.
ChriBri meint
Sicher ein starkes Fahrzeug, für höhere Stückzahlen werden die 40er und (hoffentlich) 30er Versionen erst richtig interessant, die Effizienz wird auch dort sehr ordentliche Reichweiten bieten
Anti-Brumm meint
Seit langem mal wieder ein BMW, der mir zusagt. Bin gespannt, wie weit der Preis mit zuünftigen Modellvarianten runterskaliert, immerhin ist das „nur“ ein 3er.
LMdeB meint
65K€ statt 75K€ in Zukunft. Das nenn ich mal nen Schnappo. Der Baum an dem die €-Früchte wachsen muss noch erfunden werden. Oder hab ich was verpasst?
Aztasu meint
Wie kommst du darauf? Einstiegslistenpreis wird 65k für i3 50 xDrive sein, nach Rabatt kommt man auf 60k für dieses Modell. Welches andere Fahrzeug kommt auch nur annähernd an die technischen Werte ran, es gibt kein besseres Preis-Leistungsverhältnis auf dem Markt. Also ja, es ist ein Schnäppchen
Paule meint
Du verstehst das nicht. Das Auto kostet das doppelte, weil doppelt so viele kW, kWh, km und VDA. Doppelte Leistung = doppelter Preis.
Ziernähte klar auch doppelt gesteppt.
M. meint
Ja.
Du hast was verpasst.
MrBlueEyes meint
Wichtig ist das Kleingedruckte auf der BMW-Seite: „Energieverbrauch 16,1–13,5 kWh/100 km“
Minimal also 13,5… und das mit 19 Zoll als kleinstes Felgenformat meines Wissens…
M. meint
19 Zoll sind da auch genug, finde ich.
Auf einem i4 reichen 18 Zoll ja auch.
Aztasu meint
Das ist doch echt gut mit 19 Zoll. Sind 19 Zoll echt die kleinste Räder? Ein Model 3 LR AWD hat auf 19 Zoll nur 660km WLTP. Der WLTP-Vebrauch liegt laut den offiziellen Daten bei 14,3kWh für das Model 3 LR AWD
MrBlueEyes meint
Meines Wissens ja… 19 bis 21 Zoll… finde ich auch spannend, zumal der aktuelle „normale“ 3er nur maximal bis 19 Zoll geht….
Jörg2 meint
Ist jemandem eine Jahresplangröße bekannt?
Wenn ja, würde er die mit uns teilen?
Danke!
MrBlueEyes meint
Jörg, du darfst ab heute bestellen… wirst dann schon noch einen der Ersten ergattern 😉
Also worauf wartest du?
M. meint
Er will nicht bestellen, er will an den Zahlen mäkeln.
zu klein -> da glaubt BMW selbst nicht, dass sie das verkaufen können, Tesla verkauft viel mehr;
zu groß -> größenwahnsinnig, das können die nicht verkaufen, bald steht das Werk still, kann man an China verkaufen, usw.
David meint
912 km mit Allrad. Einfach nur beeindruckend. So geht das, wenn man seine Mittelklasseautos weiterentwickelt. Die BMW haben übrigens CarPlay.
Paule meint
Muss man also immer sein Handy mitbringen, damit das Teil funktioniert?
M. meint
Ne, aber man kann es nutzen.
Wenn man will, sonst nicht.
Tesla-Fan meint
Und am Handy monatlich nen Zehner einwerfen, damit es funktioniert.
M. meint
Unglaublich, hier gibt es Leute, die ständig von Zukunft usw. reden, aber haben nicht mal Datenvolumen.
Mich kosten 27 GB mehr 3 Euro.
Aber brauchen tut man’s ja nicht.
Nur, wenn man CarPlay nutzen WILL. Das ist freiwillig.
Und, je nachdem WAS man nutzen will. Nicht alles zieht ständig Daten…
LOL meint
war doch bei den Premiumfahrzeugen schon immer so, weil die eigene Software so sch… ist, dass man lieber sein Smartphone nutzt, da kann jedes 100 Euro Smartphone mehr als der 80.000 Euro Premiumkrams
Haubentaucher meint
Genau, mit diesem genialen Bildschirm bleiben dann mit CP links und recht schwarze Dreiecke. Ein Meisterstück.
MrBlueEyes meint
Absolutes Über-BEV aus Deutschland! 👍🏻
M. meint
Jetzt geht’s scheinbar Schlag auf Schlag.
In 2 Monaten, nach den Werksferien, ist Produktionsstart.
Wird der i4 dann eigentlich noch fortgesetzt?
Aktuell kann der noch bestellt werden.
Mäx meint
Es soll wohl Anfang 2027 so weit sein.
Mit i3 und i3 Touring wird der i4 gleich von zwei Seiten mit erheblich leistungsfähigeren Fahrzeugen torpediert.
Wer eine Limousine wollte und vorher zum i4 griff, kauft nun i3 und wer einen Touring wollte und zum i4 griff, greift zukünftig zum Touring.
Es soll auch keinen Nachfolger im direkten Sinne geben, also als Gran Coupe.
Der neue i4 ist dann der Zweitürer.
brainDotExe meint
Es ist schade um das Gran Coupé, ich habe diese Bauform dem Kombi gegenüber immer bevorzugt.
Aber naja, wird mein nächster wohl ein Zweitürer.
M. meint
Naja, es gibt schon auch die, die wirklich ein GranCoupe wollten.
Mag sein, dass das in Zukunft unter „Mische“ läuft, da müsste man mal frühere Anteile vergleichen.
Mir würde inzwischen ein GranCoupe eigentlich reichen. Die große Heckklappe ist wichtiger als der letzte Liter Laderaum.
Limo läuft bei mir immer noch unter „das könnte mal knapp werden“, und ein 2T Coupe möchte ich nicht.
Also Touring. Aber man wird das geniale separat zu öffnende Heckfenster einsparen. Das ist schon sehr ärgerlich.
Mäx meint
Klar gibt es auch Käufer die das Gran Coupe haben wollten, aber ähnlich zum 6er und 8er waren das wohl die Minderheit, weshalb diese Reihen nach und nach eingestellt wurden.
BMW denkt wohl mit i4 (2 Türer) sowie i3 + Touring den größten Bedarf abdecken zu können und ein Gran Coupe erstmal nicht zu benötigen (möchte man das Geld dafür lieber sparen)
brainDotExe meint
Der i4 läuft Anfang nächsten Jahres aus. Ich denke so lange, bzw. bis die Produktionsslots es hergeben, kann der noch bestellt werden.
hu.ms meint
Weitere 300 AB-km in 10 min. nachladen ist wirklich eine „neue klasse“ auf der strasse.
Aber wer braucht das wirklich, wenn 85 % nur zweimal jährlich mehr als 300 km an einem tag fahren ?
Und die ladesäulen mit 600 kwh sind auch sehr dünn gestreut….
Miro meint
Der Deutsche verfällt nunmal in Panik, wenn er merkt, dass zweimal im Jahr 20 Minuten „zu lang“ warten muss. Haben statt brauchen ist da die Devise. Koste es was es wolle.
Jedoch fällt mir ein Usecase ein: Mieter ohne Lademöglichkeit zuhause oder auf der Arbeit. Für die ist das wirklich ne gute Option wenn das Auto sehr schnell lädt. Von denen gibts in Deutschland viele.
hu.ms meint
Wer sich einen BMW für 60K leisten kann, der kann sich auch eine wohnung mit lademöglichkeit leisten…
Tom meint
Weil? In manchen Regionen Deutschlands verdient man genug Geld um sich so ein Auto zu holen, müsste aber für ein Haus eine Million oder mehr aufwenden. Auch der Wechsel in eine neue Wohnung samt Wallbox kann dann plötzlich mehrere tausend Euro pro Monat bedeuten.
eBikerin meint
Ist ein Trugschluss – im teuersten Viertel meiner Stadt parken die Porsche etc. alle auf der Straße. Warum? Da gibt es viele Jugenstil-Reigenvillen. Die haben zwar nen Garten – aber keinen Stellplatz. Oder bei mir im Gründerzeitviertel – Ich bewohne eine 100m2 Wohnung mit allem drum und dran – was habe ich nicht? Richtig nen Stellplatz – hat man damals halt nicht geplant.
Paule meint
75.340 Euro
South meint
Naja, du versuchst einfach nur krampfhaft ne Erklärung dafür, dass ein eAuto trotz schlechter Schnellladefähigkeit halt gut wäre. Hier wirds sogar fast schon abstrus. Das Mindset. Der Kunde hat sich gefälligst um ein bessere Lademöglichkeit zu kümmern und nicht der Hersteller ein besseres Produkt. In der Praxis spielt das keine Rolle, denn der Kunde wird ja dann zwangläufig einen anderen Hersteller auswählen müssen und genaus da ist ja auch das Problem.
Im Übrigen ist die Annahme, eAuto kostet 60T und dann hat man sowieso ne Lademöglichkeit auch fragwürdig. Was machst du wo wohnst wo das nicht möglich ist, dein Wohneigentum für ein eAuto verkaufen? Oder eine Wohnung nicht kaufen, anstatt ein Auto ohne Schnellladefähigkeit? Völlig realitätsfern…
hu.ms meint
Einfach eine andere Wohnung suchen, wo ein stellplatz auf dem grundstück ist. Über- oder unterirdisch. Für den WB-anschluss besteht dann ein rechtsanschluss.
Und das hat mit „reicher gegend“ überhaupt nichts zu tun.
urbs meint
Nur will man vielleicht nicht fürs Auto umziehen. Aber komplexes Denken ist nicht angesagt!
Stern2 meint
Schreibst du den Kommentar auch wenn BYD, Kia, Lucid oder sonst wer Autos mit sehr hohen Landegeschwindigkeiten international auf den Markt bringen? Oder nicht, weil man sich dann nicht überlegen und schlauer gegenüber dem „duhmen doitschen“ fühlen kann?
Dass du dann gleichzeitig noch schreibst, dass es ja doch größere Teile der Bevölkerung geben könnte, für die schnelle Landegeschwindigkeiten interessant sein können, ist dann wirklich lustig.
M. meint
„423“ steht oben.
Aber wer’s nicht braucht, muss das nicht kaufen. Ist doch einfach.
Es wird ja noch den i3 40 geben (schätze ich), der mit kleinerem Akku und geschätzten 700+x km Reichweite bei 57…58k€ starten wird.
South meint
Naja, da denkst du zu eindimensional anhand deines persönlichen Verbrauchsverhalten..
1) Viele Kunden ohne eigene Lademöglichkeiten laden viel öfters an einem Schnelllader. Das Laden in viel kürzerer Zeit erschließt also eine völlig neue Kundegruppe, für welche vorher ein eAuto eher nicht in Frage kam.
2) Man braucht nicht unbedingt einen 600kW Lader. Wenn man dann auch nicht der maximal möglichen Leistung des Autos lädt, nutzt man doch auch andere Schnelllader viel besser aus.
3) Zudem hat man ein eAuto mehr als ein Jahrzehnt. Bedeutet. Selbst wenn heute 600kW Lader selten sein mögen, in naher Zukunft wird das Netz deutlich ausgebaut.
3) Komfort. Ein Auto in der Preisklasse muss das einfach haben. Ich würde sogar sagen, dass jedes Erstauto sowas standardmäßig bekommen wird, wenn nicht schon heute, dann in wenigen Jahren.
4) Wiederverkaufswert. Wer kauft noch ein langsam ladendes eAuto, wenn er für nen Schnaps mehr deutlich mehr Komfort haben kann.
Autos mit geringer WLTP und noch schlimmer, mit geringer Schnellladeleistung wie z.B. der ID Neo werden deshalb deutlich an Wert verlieren. Bei den Premiumanbietern ist man nur schon einen Schritt weiter. Man sieht ja sogar, dass VW das im Prinzip verstanden hat und genau auch in diese Richtung geht.
Peter meint
Man sollte auch berücksichtigen, dass sich die Ladeleistung des Laders bei Doppelnutzung aufteilt. Aus 400kW werden dann beispielsweise 2x200kW (oder 150+250) und aus 600kW werden dann ca. 2x300kW (oder 200+400).
Insofern ist der Laderausbau mit höheren Leistungen schon wünschenswert, auch wenn die Einzel-Spitzenleistung eher selten abgerufen wird.
South meint
An sich korrekt. Trotzdem ist man mit einem sehr gut schnellladefähigem eAuto immer deutlich schneller, selbst bei Vollauslastung aller Lader, weil mit zunehmender Ladung des Accu die Ladeleistung zurückggeht. Ein eAuto mit besser Schnellladefähigkeit würde dann den Lader voll weiter ausnutzen, ein schwach Schnellladefahiges eAuto lässt da nach…
Mal davon abgesehen ist es ja auch schön aufgeführt. Das Ladeangebot heute ist was anderes, als in der Zukunft und ein eAuto hält ja auch deutlich mehr als ein Jahrzehnt…
Und stell dir mal vor. Auf dem Gebrauchtwagenmarkt kriegst du ein Modell mit ein Modell ohne gute Schnellladefähigkeit. Das ist wie mit jeder wichtigen Ausstattung die fehlt…. verkaufen kann man alles halte eine Frage wie groß der Preisabschlag wird… du als Kunde zahlst dann drauf, nicht der Hersteller…
M. meint
Jo.
Ein i3 mit dem großen Akku zieht die 200 kW wohl bis 80% durch, weil er zuvor kühler geladen hat. Das hat der Test bei „Teslabjörn“ schon angedeutet, mit 350 kW ging es schneller als mit 400 kW.
Fred Feuerstein meint
„Und die ladesäulen mit 600 kwh sind auch sehr dünn gestreut…“
Es gibt keine Ladesäulen mit 600 kwh…
eBikerin meint
„Es gibt keine Ladesäulen mit 600 kwh…“
HYC1000 gern geschehen.
M. meint
Es ging ihm um das „h“ ;-)
Dazu muss die Ladesäule natürlich einen großen Pufferakku haben.
Tesla-Fan meint
Schalten die nach 600kWh ab, oder was passiert dann?
Thomas meint
Echt, hat der einen 600 kWh Pufferakku?
Mäx meint
Erkläre doch mal was eine Ladesäule mit 600kwh sein soll.
Fred Feuerstein meint
Noch eine(r) die den Unterschied zwischen Leistung und Energie nicht unterscheiden kann. Einen Eimer Strom bitte…
Die HYC haben auch keine 600 kWh…
Calimator meint
Stimme zu, beim CLA gibt es seit kurzem den CLA 250 und der schafft WLTP max. 674 km statt 792 km und hat minimal mehr Ladeleistung wie beim CLA 250+ . Das wäre mir den Aufpreis von 3000 Euro nicht Wert, wenn ich dann drei mal im Jahr 10 Minuten Zeit einspare und ansonsten keinen Vorteil habe.
Miro meint
Ist das nicht sogar teurer als der ix3, was ja die SUV Version davon ist??
M. meint
Nein:
„Zum offiziellen Marktstart im Herbst 2026 soll der i3 50 xDrive in der Basiskonfiguration für 65.900 Euro erhältlich sein.“
Der iX3 startet bei 70.900 Euro.
Das hier ist ein Sondermodell.
tutnichtszursache meint
Die Gewinn wird beim iX3 viel höher sein als beim i3. Der iX3 wird im neuen Werk im Osten Ungarns gebaut und der i3 in München.
M. meint
Das mag dich jetzt überraschen, aber der Gewinn von BMW, VW usw. ist nicht mein Problem, solange es reicht, um hier Autos bauen können.
Die Dividende fließt zu 50% zu Klatten/Quant, und das Geldhäufchen dort ist groß genug (auch, wenn es noch größere gibt).
Thorsten 0711 meint
Mir ist es lieber diese Dividenden landen bei den deutschen Familien Klatten/Quant anstatt zB in Katar odee den USA.
M. meint
Im direkten Vergleich, klar.
Aber im Grunde ist mir egal, wie viel bei Klatten landet, da ist bereits genug gelandet. Solange es soviel ist, dass es sich dort lohnt, die Aktien zu halten und die Sperrminorität zu sichern… alles gut.
Aber die Hälfte der Aktien ist wohl im Streubesitz, da profitieren dann auch normale Menschen von der Dividende. Das ist ja ok.