Der chinesische Elektroautobauer XPeng plant für dieses Jahr den Verkauf von 8000 Fahrzeugen in Deutschland. 2025 wurden knapp 3000 Einheiten abgesetzt. Nach einem erfolgreichen ersten Halbjahr 2026, in dem über 3300 Stromer abgesetzt wurden, strebt die Marke eine deutliche Verkaufssteigerung an.
Geschäftsführer Markus Schrick gab laut InsideEVs bei der Premiere des SUV-Coupés L03 (Artikelbild) in München bekannt, dass das Ziel für das gesamte Jahr 2026 bei 8000 Einheiten liegt. Für 2027 wird dann schon eine Menge von 20.000 Elektroautos angestrebt.
Ein wesentlicher Faktor für dieses Wachstum sollen die Einführung von fünf neuen Modellen in diesem Jahr sowie der Ausbau des Händlernetzes auf 110 Standorte sein. Zum aktuellen Portfolio gehören die Limousine P7+ sowie der Van X9, welche beide mit einem 800-Volt-System ausgestattet sind. Neu hinzu kommt nun mit dem 35.600 Euro kostenden 400-Volt-SUV L03 das bisher günstigste Modell der Marke. Zwei weitere Modelle in neuen Marktsegmenten wurden noch nicht konkret benannt.
Das Portfolio hierzulande nach oben erweitern könnte der GX, ein großes Elektro-SUV mit sechs Sitzen. Das 5,27 Meter lange Modell basiert wie der L03 auf der Plattform SEPA 3.0. Eine Limousinenversion des L03, die in China als Mona M03 vertrieben wird, ist ebenfalls ein möglicher Kandidat für den Markt.
Um EU-Zölle auf chinesische Importe zu vermeiden, lässt XPeng Fahrzeuge bei Magna in Österreich fertigen. Ob diese Auftragsfertigung auch für das Modell L03 gilt, ist derzeit noch nicht bekannt.

Jumper meint
Ich glaub die Frage wie viele Autos Xpeng dieses Jahr in Deutschland verkaufen kann, hängt mehr damit zusammen wieviele sie auch ausliefern können. Die Nachfrage ist aktuell zumindest sehr groß.
Wir haben kürzlich den P7+ gekauft und der Autohändler erzählte uns, dass Xpeng wohl von der hohen Nachfrage (hier aber mehr auf G6/G9 bezogen) überrascht wurde und deswegen die Lieferzeiten stark in die höhe geschossen sind.
Und bei den Ladegeschwindigkeiten der Xpeng macht es auch nicht viel aus wenn die WLTP Reichweite etwas geringer ist als bei der Konkurenz.
Andreas Plath meint
G6 und G9 gehören in DE auch zum Portfolio.
Strohmi meint
Die 8.000 als Zielvorgabe für ’26 standen doch schon länger. Die schieben doch jetzt schon ins nächste Jahr, weil sie die Autos nicht schnell genug daher bringen.
wosis meint
Klingt realistisch
Paul meint
Und was das Preis-Leistungs-Verhältnis betrifft, ist Tesla meiner Ansicht nach nach wie vor eine der stärksten Optionen. Das Standard Model Y mit umfangreicher Serienausstattung, effizientem Antrieb, regelmäßigen Software-Updates und zukunftssicherer Technik kostet aktuell rund 39.990 Euro (Bonus nicht Das Standard-Modell Y mit umfangreicher Serienausstattung, effizientem Antrieb, regelmäßigen Software-Updates und zukunftssicherer Technik kostet aktuell rund 39.990 Euro (Bonus nicht berücksichtigt). Produziert wird es zudem in der Gigafactory Berlin. In dieser Preisklasse bieten nur wenige Hersteller ein vergleichbares Gesamtpaket.
Haubentaucher meint
Ich ergänze: Das Auto hat auch Punch und man wird von Tesla nicht mit sinnfreien Wartungsfristen gegängelt.
Andre meint
Allein der fehlende Zwang zur teuren Inspektionen stellt Tesla auf eine höhere Stufe.
Xpeng dagegen ist ein absoluter Reinfall: alle 12 Monate zur Inspektion und das am Beispiel vom G9 in Düsseldorf zu ca. 350,- für die kleine und ca. 800-900,- netto für die große Inspektion! Also jährlich ca. 700-750,- brutto.
Nein, danke.
MrBlueEyes meint
Sieht man dann natürlich in der TÜV-Statistik, wo Tesla irgendwo ganz unten bei Dacia & Co enttäuscht…
Paule meint
Statistik als Entscheidungshilfe. Klar.
M. meint
Eine gefakte Verbrauchsstatistik war für dich doch ein klares Votum.
Reale Daten dann nicht?
Ok… ja, passt ins Bild.
brainDotExe meint
Preis/Leistung ist bei anderen besser, sobald man mehr Leistung haben will als Tesla bietet.
Bei Tesla gibt’s schließlich keine Vollausstattung im Sinne der Konkurrenz.
M. meint
Jetzt müssen wir nur noch rausfinden, was dieser seltsam zusammengewürfelte Werbe-Beitrag mit Xpeng zu tun hat.
wosis meint
Spontaner Ausbruch von Tesla – Propaganda unter einem Artikel ohne Bezug zu Tesla. Wie nervig .
Powerwall Thorsten meint
@ Hr Ingenieur (FH) und Wosis
Das möchte ich dann ab heute aber gerne auch unter jedem Artikel lesen in welchem der Chef der Bürogemeinschaft wieder Tesla negativ in Spiel bringt.
China is coming – ob es der deutschen Automobilindustrie gefällt oder nicht – erst in homöopathischen Mengen und plötzlich verkauft man ganz ganz viele Fahrzeuge.
History repeats
Time will teach you
M. meint
Mich machst du für nix verantwortlich, was die nur in deinem Hirn existierende Büro-Gemeinschaft zum Thema Tesla schreibt.
Aber hier sinnlos zum Thema Tesla geschrieben hat ja jemand von der Tesla-Crew.
Das könnt ihr anderen nicht anlasten.
Referendar meint
Das ist hier inzwischen zur lästigen Gewohnheit verkommen. Einer hier wünscht sich zwar Autofreie Innenstädte, freut sich aber über möglichst viele Tesla in der City, ja an jedem Eck. Lustig :-)
M. meint
Sind keine Autos, das haben die Befürworter wohl erkannt. ;-)
Envision meint
Der L03 sieht ja ganz net aus, aber max 520 KM WLTP mir bissl zu dünn, selbst ein KIA EV3 kommt über 600km. Gibt’s bei denen auch Rabatte zur Liste wie z.B. beim Koreaner, wo mal schnell noch 24% über übliche Plattformen abgehen?
F. K. Fast meint
520km WLTP sind doch nicht so übel. Man muss sie in Relation zum Preis sehen. Bei 25k kann man europäischen Herstellern, die nur ~300km bieten, durchaus Kunden abnehmen.
Envision meint
Der kosten aber keine 25k in der Ausführung